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Thema: Ich fühle mich wie in Angst stecken geblieben

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von Kelpy
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    Frage Ich fühle mich wie in Angst stecken geblieben

    Hallo, also ich hatte bis vor Kurzem noch eine knappe Deadline bis zu der ich unbedingt einen Job haben musste. Ich bin am Ende meines Studiums, Bildungskredit läuft aus, aber ich muss unvorhergesehen noch ein Semester anhängen. Mit dem auslaufenden Bildungskredit fällt auch das Wohngeld weg. Anspruch auf Bafög habe ich nicht mehr.

    Nun hatte ich Prüfungsphase. Zwischendrin muss ich mich noch um meine Bachelorarbeit kümmern, für die ich ein (neues) Thema finden muss, so schnell wie's möglich ist. Danach kommt jetzt noch ende März eine große, schwierige Prüfung und danach, also April, müsste ich eigentlich schon einen Job haben. Ab da fallen alle Gelder weg! So war bisher der Stand.
    Problem ist insgesamt, dass mir ständig die Angststörung und Depressionen meinen Zeitplan verwerfen!

    Zum Glück konnte ich den Kredit und das Wohngeld noch bis Juni verlängern. Also ist meine größte Sorge erstmal nach hinten verschoben. Also sollte ich mich jetzt wieder nur auf Prüfung und BA konzentrieren können. Aber nein, ich hab immer noch das Gefühl von "die Welt geht gleich für mich unter" obwohl alles gut läuft und wenn ich mich ranhalte auch im Zeitplan bleibe...
    Trotzdem hab ich ständig so krasse Depressionstiefs, wo ich einfach nichts machen kann.

    Habt ihr Tipps wie ich aus diesem negativen Strudel raus kommen kann

    Möglicherweise habe ich auch insgeheim Angst vor der Veränderung. Vom Studium zu Job (Jobsuche besteht ja trotzdem weiterhin).

  2. #2
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    das gefühl, das man kennenlernt, wenn man in so einer finanziellen notlage steckt, vergisst man so schnell nicht wieder.. dennoch muss man den weg weiter gehen..

    ich hab die erfahrung gemacht, dass in solchen situationen kleine schritte die beste möglichkeit sind.. wenig getan ist immer noch besser als gar nichts getan.. versuch nicht, die welt aus den angeln zu heben, sondern versuch, dich auf den nächsten schritt zu konzentrieren.. denk immer nur über den nächsten schritt nach, tu diesen und dann ist der schritt danach dran.. vielleicht kennst du ja den film "momo" von michael ende.. in dem erzählt beppo straßenkehrer, wie er straßen fegt, immer strich für strich und nur auf diesen strich konzentrieren, so fegt man lange straßen..

    ängste sind normal in einer welt, in der wir leben.. niemand weiss, wie es weiter geht und wo diese welt hinverschwindet, allerdings kann man sich das leben ganz schön schwer machen, wenn man immer drüber nachdenkt, wie es weiter gehen könnte.. in zeiten des kalten krieges haben sich ne menge menschen das leben genommen, weil sie den dritten weltkrieg nicht erleben wollten.. der ist nie gekommen und die leute waren tot.. du musst dich bewerben, ja und die angst wird immer da sein, wenn das eigene wohlergehen teilweise von anderen abhängt und dennoch muss man da durch, es gehört zum leben dazu, sich etwas zu trauen, risiken einzugehen und zu bestehen..

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei chrissihexe für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (11.03.2020)

  4. #3
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
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    Manchmal erscheint einem ein Ziel als nicht wirklich erreichbar, weil man Alles auf einmal sieht, die ganze Arbeit. Aber jede Aufgabe läßt sich in einzelne Schritte unterteilen und je früher man anfängt, diese einzelnen kleineren Schritte zu erledigen, desto kleiner sind sie.

    Auch ich kenne das nicht anfangen können, oft sind die Ablenkungen viel interessanter, wie z.B. hier sein Dann hilft manchmal, kurz rausgehen oder in ein anderes Zimmer oder Rechner ausschalten und einen Kurzzeitwecker auf 10 oder 15 Minuten stellen und schon mal mit einem Thema anfangen. Dazwischen kleine Pausen machen. Schiebst Du sonst auch manchmal Aufgaben vor Dir her oder ist das jetzt ganz neu wegen der finanziellen Ängste?

    Alles Gute
    Mona-Lisa
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

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