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Thema: Ich will nicht mehr

  1. #1
    Neuling
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    Daumen runter Ich will nicht mehr

    Hallo, ich weiß garnicht ob es überhaupt etwas bringt hier zu schreiben. wiederrum hoffe ich hier auf Menschen zu treffen denen es wie mic geht.Ich kann garnicht alles aufführen. Ich leide bereits seit Jahren unter Depression. Mal mehr mal weniger. Doch seit ca. 2Jahren geht es kontinuierlich bergab (zwar zwischendurch imer wieder mit der Hoffnung das es besser wird....aber nein).Ich habe bis vor 2 Jahren mit meinen beiden jüngsten Töchtern zusammen gelebt. Die ältere der beiden ist zum Jugendamt gegangen und hat dort um eine Betreute Wohnform gebeten. Dort hat sie erzählt das sie mit mir und ihrer Schwester nicht mehr leben kann. Der wahre Grund war aber das sie dann mehr Geld zur Verfügung hat. Das hat mich schon mal richtig nach hinten geworfen. mein Kind zieht das Geld vor die Familie.....Seit der Zeit hat sie jegliche Kontakte zu Dri
    ogen gemacht. Denn wenn man einmal in der Woche nur zum Betreuer muss um sein Geld abzuholen....Meine beiden Töchter sind sehr _wie soll ich es nennen???- Also wenn ich nein sage wird zur Not alles zerstört. Bevor die größere ausgezogen ist, haben sie mir meine Wohnung kaputt geschlagen. Tomatensoße an die Wände und Decken, ziemlich viele Möbel demoliert. Und seitdem habe ich das Gefühl hier irgendwie gefangen zu sein. Ich bin Lungenkrank, ich kann diese Arbeiten nicht mehr verrichten und eine Firma kann ich mir nicht leisten. Hinzu kommt das ich seit einigen Jahren in Berlin lebe und völlig einsam bin.
    Die jüngere lebt noch bei mir. Doch auch da habe ich taglich angst das sie mit schlechter Laune aufwacht. Ich weiß nicht ob mih jemand hier verstehen kann...ich will nicht mehr! ich habe keinen Spaß mehr an diesem Leben. Ich habe den eigenen Tag mal gegoogelt welches Mittel wirklich gut ist zum einschlafen nd nicht mehr aufwachen......Ich war immer eine ganz pingelige Hausfrau, es musste überall glänzen...... und nun? klappt nix mehr. Ich weiß einfach nicht mehr weiter!
    Der Spaß am leben ist weg.

  2. #2
    Neuling Avatar von Cailynn
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    Standard

    Hi Mom4ever und erstmal herzlich Willkommen hier im Forum

    Was du schreibst klingt wirklich alarmierend und sehr traurig. Du musst wissen, dass das hier kein Fachforum ist in dem Psychologen beraten. Es ist eine Art Selbsthilfe/Informationsforum in dem sich viele Betroffene austauschen. Wenn ich also etwas schreibe was eher nicht hilfreich ist dann entschuldige. Als Laie ist es manchmal schwer auf Menschen so einzuegehen, wie sie es vielleicht gerade brauchen.
    Ich weiß auch nicht genau was man dir raten kann. Aber vielleicht hilft es ja auch schon ein bisschen, dass hier jemand ist der deine Worte gelesen hat und sich Gedanken um dich und deine Situation macht. Am meisten Sorgen macht mir, dass du dich so alleine mit allem fühlst. Da sieht man mal wieder wie einsam man in einer Metropole wie Berlin sein kann. Da ist man umgeben von so vielen Menschen und doch irgendwie allein.
    Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt wenn deine Kinder vorerst in einer Betreuung sind. Wenn das Zusammenleben so problematisch ist und du sogar Angst hast vor der Laune deiner Kinder, ist es vielleicht vorerst das Beste wenn ihr nicht zusammen lebt. Das tut als Mama natürlich sehr weh... das verstehe ich sehr gut. Ich habe eine fast 8 Wochen alte kleine, süße Tochter hier und allein der Gedanke daran das sie von mir getrennt sein könnte treibt mir die Tränen in die Augen. Es gibt aber Situationen, da ist es für Eltern und Kinder manchmal besser wenn man etwas Abstand hat und man professionelle Betreuung an der Seite hat. Auf die Art ist es manchmal auch möglich sich mit der Zeit und viel Unterstützung wieder anzunähern. Damit möchte ich versuchen dir Mut zu machen, dass es wieder anders kommen kann und hoffe, meine Worte wirken nicht höhnisch auf dich.
    Wie kann man dir helfen? Was dir raten? Hast du vielleicht die Möglichkeit mit dem Jugendamt oder den Betreuern deiner Kinder zu sprechen? Bezüglich dem Verhalten deiner Jüngsten, noch bei dir lebenden Tochter? Oder hast du Angst, dass sie dann auch weg ist? Ich denke wenn du so lungenkrank bist, hast du wahrscheinlich nicht mehr die Kraft, weder körperlich noch psyschisch, dich richtig um Haushalt und Kind zu kümmern. Schon gar nicht wenn euer Verhältnis so konfliktgeladen ist das du jeden Morgen Angst hast mit welcher Laune das Kind wohl aufwacht. Das kann auf Dauer nicht gesund sein. Weder für dich, noch für die Kleine.
    Darf ich fragen wie alt sie ist?

    Vielleicht kannst du dir also bezüglich deiner Jüngsten Hilfe einholen? Es gibt ja einige Möglichkeiten bevor ein Kind aus der Familie genommen wird. Vielleicht hilft es dir auch bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe zu beantragen? Wenn du zu krank bist um raus zu gehen würde ich dir raten auf dem Jugendamt/der Krankenkasse oder bei einer Lebensberatungsstelle anzurufen. Das kannst du gut von Zuhause aus tun ohne dich körperlich zu belasten. Die Beratungsstellen machen ja meist auch eine telefonische Erstberatung, die kostenlos ist und der Schweigepflicht unterliegt. Du brauchst da keine Angst zu haben dass jemand einfach so über deinen Kopf hinweg aktiv wird. Aber vielleicht erfährst du dadurch Entlastung und die Menschen dort können dir helfen erste Wege zu finden. Vor allem aber sind sie vor Ort... über das Internet und ohne dich oder deine Situation genauer zu kennen ist es natürlich schwieriger zu helfen.
    Meinst du, du kannst den Mut dazu aufbringen? Du kannst dich z.B. an die Caritas wenden. Oder an ProFamilia.

    Wenn deine Suizidgedanken/Pläne aber ganz stark werden würde ich dir raten in der nächsten Psychiatrie vorstellig zu werden. Die werden dort nicht deine Probleme wegzaubern können aber zumindest hättest du Entlastung und Schutz. Gibt es denn irgendjemanden, irgendeine Person in deinem direkten Umfeld der du vertraust? Irgendjemanden, dem du dich anvertrauen könntest?

    Vielleicht haben andere User ja auch noch Ideen parat, wie man dir helfen könnte. Ich kann mir vorstellen das du in deiner momentanen Situation nicht so viel Kraft hast dir Hilfe einzufordern, hoffe aber, dass du den Mut aufbringen kannst. Wenn nicht für dich selbst, dann vielleicht für deine Kinder. Ich würde dir jetzt gerne sagen das alles sich wieder zum Guten drehen kann, denke aber, dass dir das gerade wenig hilft. Du bist auf jeden Fall nicht allein und darfst dir hier alles von der Seele schreiben was dich quält. Und ich habe die Hoffnung, dass andere User hier dir vielleicht was hilfreiches schreiben werden.

    lg Cailynn
    Geändert von Cailynn (11.02.2020 um 13:14 Uhr)

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