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Thema: Inspirationslos

  1. #9
    Schreiberling
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    Idee

    Hm, irgendwie schon Midlife Crisis-artig. Nur dass du eben jünger bist. Mir hat dagegen ein bisschen die Therapie geholfen. Allerdings ist es leichter, in ein klinisches Schema zu passen, damit man dir leichter helfen kann. Also eigentlich sehr paradox. So an sich haben mir viele geraten, mich viel zu entspannen und mich mit Menschen zu unterhalten (im RL). Dabei kann man es auch auf bestimmte Events reduzieren. Oder auf ein bestimmtes Klientel.

    Da bei dir der Frust schon überhängt, wird sich vermutlich nicht viel bei dir ändern. Womöglich erst nach dem Zivi, aber dazu musst du irgenwo auch einen Plan haben, wie es dann weitergeht. Von da an wartet auch gleich das Arbeitsleben, es sei denn, du machst eine schulische Ausbildung.
    Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Dinge in deinem Leben zu verändern. Mir hilft es, Dinge aufzuschreiben. Auch mit Postern arbeiten. Du kannst ja mal ein Brainstorming machen. Zu irgendeinem Wort oder einer Frage, so als Philosophisches Fragen. Einmal ein Blatt mit negativen Dingen und dann eines mit positiven Dingen. Versuch das mal.

    Auch im Alltag kannst du kreativ werden, ohne zwanghaft kreativ sein zu wollen. Anfangs helfen Dinge, die deine Routine durchbrechen. Du könntest rückwärts durch die Wohnung laufen, mit der anderen Hand die Zähne putzen, Suppen verkehrt herum löffeln (Löffelwölbung nach oben). Sobald du an solchen Dingen Gefallen findest, könntest du Veränderungen sichtbar machen, z.B. Möbel herumrücken, Haare färben, Schilder anbringen etc.

    Wenn dir etwas an dir liegt - du schreibst ja im Forum - dann, wirst du für dich selbst Inspiration finden und kreativ werden. Es reicht jedoch nicht, um den Alltag so zu bewältigen. Bei Anspannung braucht der Mensch auch Entspannung. Das ist ein Grund, warum viele aufschieben oder sich in andere "Sphären" flüchten. Jetzt könnte dein oberstes Ziel sein, den Zivi durchzuhalten und dich für die nächsten Monate vorzubereiten. Mach dir eine Liste mit Fragen, die du dir selbst stellst! Und lerne, dich besser zu entspannen! Such dir irgendeinen Ausgleich, sei es auch durch Sport in Form eines täglichen und langen Spaziergangs.
    aufwachen, träumerle...!


  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fernsehturm für den sinnvollen Beitrag:

    Tram (04.06.2012)

  3. #10
    Neuling
    Themenstarter

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    Standard

    Danke, ich werde auf jedenfall etwas von dem was du vorgeschlagen hast ausprobieren, da ich glaube es könnte mir sicher zumindest etwas helfen gedanken zu sammeln/klarer zu sehen.
    Ich habe letztens die Erfahrung gemacht, als ich von der Arbeit extrem genervt nach hause kam(sehr untypisch), habe ich wieder mal einen kurzen Spaziergang gemacht. Ich habe das in letzter Zeit eben nur immer gemacht um Altes zu wecken bzw hat es mir immer geholfen, meinen Frust zurückzuhalten wenn ich gerade nicht wusste was ich jetzt anfangen soll(setzt zum Bsp beim Zeichnen ein wenn ich wie immer nicht zu frieden bin und denke dass ich es unbedingt möchte aber nie fertig bringen werde). Durch Musik bin ich ein wenig aufgeregter geworden und habe für nur eine Sekunde die Umgebung wieder so wahrgenommen und davor auch ein wenig so etwas wie Taggeträumt als währe etwas schönes/magisches.... in der Natur; Ist aber sofort verflogen. Ich bin mir nicht sicher ob das irgendetwas erahnen lässt, wenn ich mir jetzt zB ein Hochhaus ansehe von dem ich die Untere hälfte nicht sehe, denke ich mir jetzt einfach im Kopf die Kanten verlägert dazu, und für die Fenster denk ich mir "so ähnlich wie oben egal wie"; Vorher hat war ich bei jeder kleinigkeit irgendwie neugierig was dahinter ist; Auch wenn irgendwo am gehsteig ein Schal liegt dachte ich, was für ein Mensch hat den wohl verloren, warum hat er ihn nicht sofort vermisst usw..

    Die Frage die mich am meisten beschäftigt: Wird Neugierde und Faszination von Problemen gehemmt oder braucht es vll sogar irgendetwas das nicht stimmt; Die Frage muss dumm klingen, aber ich bin verwirrt da ich noch nie über die Ursachen nachgedacht habe; das war etwas auf das ich mich schöner weise einfach verlassen konnte(vll war ich sogar etwas stolz darauf).

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