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Thema: Jemand Erfahrung mit Quetiapin?

  1. #9
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
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    Meint die Ärztin mit "nicht mitarbeiten" die Nichteinnahme eines Medikaments?
    Bei mir wirkten die für viele offebar sehr guten SSRI auch nicht, wie gewünscht, eines mit Krämpfen und das Andere pardox. Kann also Deine Angst nachvollziehen. Da ich auf viele Medikamente reagiere, habe ich auch schon mal in einer Apotheke und bei einem Arzt nachgefagt, ob ich diese in deren Geschäft oder Wartezimmer einnehmen könne, beide lehnten ab. Ich würde mich heute bei Angst vor einem allergischen Schock, wenn ich niemanden finde, der auf mich aufpasst, in die Notaufnahme einer Klinik gehen und das Medikament dort einnehmen.

    Welche Nebenwirkung befürchtest Du?
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

  2. #10
    Ibwh1968
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    Zitat Zitat von MoonlightMaiden Beitrag anzeigen
    .. am Montag sitz ich dann wieder bei der Ärztin und sie sagt dann wieder: selber Schuld wenn sie nicht mitarbeiten....
    Ich möchte dir nicht zu nahe treten und ich meine es nicht böse. Mitzuarbeiten in jeder Form, ist das Wichtigste überhaupt. Ich weiß natürlich nicht, in welchen Zusammenhang deine Ärztin das meinte. Das hört sich so wie du es schreibst, sehr hart an.

    Grundsätzlich, die Therapie kann nur helfen wenn du die Hauptarbeit leistest. Die Medikamente und die Therapie sind nur deine Unterstützung.
    Wenn du diese Bemerkung aus dieser Sichtweise betrachtest, dann klingt es weniger hart. Nur ehrlich..

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    Mirjam (27.12.2019)

  4. #11
    Super-Moderator Avatar von Strolch
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    Hallo ich kenne das Medikament vom beruflichen Umfeld her.
    Eine Abhängigkeit habe ich dabei nie beobachtet, es ist aber auch ein Spiegelmedikament, wird ein und ausgeschlichen.
    Von einer Abhängigkeitsmöglichkeit würde ich da nicht sprechen.
    Es seine Hauptwirkung kann man so umschreiben, es dämpft Gedankenkreisen und wirkt auch angstlösend.
    Es ist in der Regel sehr gut verträglich, seine Hauptwirkung setzt aber erst nach einigen Tagen Einnahme ein.
    Zuerst merkt bei ihm eine sedierende dämpfende Wirkung, wirkt auch schlafanregend.
    Die Dosis ist ja auch extrem gering die dir angeboten wird, möglich ist eine Dosis von bis 4 mal 100mg pro Tag bei einem Erwachsenen.
    Ich wünsche dir das es dir schnell wieder besser geht.
    Strolch
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    Geändert von Strolch (27.12.2019 um 21:41 Uhr)
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  6. #12
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    Medikamnete wirken nicht bei jedem gleich, und die medizinischen Laien hier, können nicht wissen, welchen Tabletten für dich die besten sind. Mir persönlich haben SSRI super geholfen gegen exteme Panikattacken, nach 2 wochen waren sie ganz weg.Die ersten Tage hatte ich Nebenwirkungen wie Schwindel und Kopfschmerzen. Vielleicht gibst du wirklich zu schnell auf, man muss die Medikamente erstmal einer Zeit lang leben und auch hoch genug dosiert, um eine positivere Wirkung zu erzielen. Wenn es dir so schlecht und du auch so Angst vor den Tabletten hast,wäre es vielleicht besser die Medikamenteneinstellung stationär in einer Klinik zu machen.

  7. #13
    Schreiberling Avatar von katta
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    Ich selbst habe keine persönlichen Erfahrungen mit Psychopharmaka. Aber in meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, die Medikamente einnehmen müssen. Soweit ich weiß ist bei bestimmten Erkrankungen, wie bspw. Depressionen Psychotherapie erst dann möglich, wenn man parallel medikamentös behandelt wird. Im Falle von Angststörungen/ Panikattacken ergibt das durchaus Sinn, mit Hilfe eines Medikamentes ruhiger zu werden, um überhaupt die Therapie zulassen zu können.

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  9. #14
    Nachwuchs Autor Avatar von Psychotecture
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    Zitat Zitat von MoonlightMaiden Beitrag anzeigen
    nur eben dauer Panik und Dauer Angst bestimmen den Rest des Tages sodass GAR NICHTS mehr geht...
    Und doch hast Du es geschafft, Dich im Forum anzumelden (gegenwärtig) und einen Beitrag zu schreiben. Dafür, dass "GAR NICHTS mehr geht", ist das - positiv gesehen - echt bemerkenswert. Scheint irgendwie niemandem aufgefallen zu sein.

    Zitat Zitat von MoonlightMaiden Beitrag anzeigen
    Haut mal eure Erfahrungen raus Leute...
    Dafür, dass Du noch so salopp schreiben kannst ...
    Geändert von Psychotecture (28.12.2019 um 02:07 Uhr) Grund: Inhaltliche Ergänzung
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  10. #15
    Nachwuchs Autor Avatar von Psychotecture
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    Zitat Zitat von MoonlightMaiden Beitrag anzeigen
    am Montag sitz ich dann wieder bei der Ärztin und sie sagt dann wieder: selber Schuld wenn sie nicht mitarbeiten....
    Der Ausdruck Schuld ist in diesem Kontext sicher nicht gut gewählt. Treffender hätte ich es gefunden, wenn deine Ärztin gesagt hätte, dass es in Deiner Verantwortung liegt. Aber das Thema Verantwortung scheint gerade für Dich ein schwieriges Thema zu sein, wenn andere für Dich mal eben so ihre "Erfahrungen raus hauen sollen". Warum ist das eigentlich so ein großes Thema für Dich, also das Thema der Verantwortung?

    Zitat Zitat von MoonlightMaiden Beitrag anzeigen
    meine Angst und Panikstörung hat mich jetzt richtig im Griff
    Hier wäre es besser, Verantwortung zu übernehmen und zu sagen, dass Du Angst und Panik im Griff hast. Ja, ich weiß, leichter gesagt als getan. Und doch wirkst Du ein wenig so auf mich, dass Deine Angst und Panik zunehmen würde, sobald sie ausbleiben würde, in etwa so, als würdest Du etwas "vermissen" - klingt paradox, ist dennoch logisch, wenn man den Mechanismus dahinter verstanden hat. Was ich für mich persönlich festgestellt habe, was zwar nicht immer funktioniert, dennoch häufiger als man annimmt, ist, dass Kommunikation mitunter das bestverträglichste "Medikament" sein kann. Denn, sobald Du mit anderen Menschen in Kommunikation trittst, ist es ein wenig so, als würdest Du geerdet werden (sofern man mit anderen Menschen in Kommunikation treten möchte und kann). Manche werden sich nun fragen, was Kommunikation nun wirklich BRINGEN (Abgabe der Verantwortung) soll ... denen kann ich nur sagen ... dass es in diesem Kontext ggf. wichtiger ist, was Ihr Euch HOLEN (Übernahme von Verantwortung) könnt.

    Was das Abhängigkeitspotenzial von Psychopharmaka angeht: Letztlich kann alles abhängig machen (Unterscheidung von körperlich und psychisch nicht vergessen). Als die SSRIs neu auf den Markt kamen, sagten die meisten Ärzte, dass diese nicht "abhängig"machen würden, was sich recht schnell als "unwahr" erwies (und ja, es kommt auch immer auf die individuelle Geschichte des jeweiligen Menschen an). Und dennoch können Medis, gerade zum therapeutischen Beginn, als Stützräder fungieren, die man im Laufe der Zeit, Schritt für Schritt, demontieren ... und durch sukzessive Stärkung des Selbstbewusstseins durch die Installation der ganz eigenen, speziellen, individuellen Software ersetzen kann. Nur Mut ...
    Geändert von Psychotecture (28.12.2019 um 01:50 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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  11. #16
    Nachwuchs Autor Avatar von Psychotecture
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    Zitat Zitat von carlotta21 Beitrag anzeigen
    Medikamnete wirken nicht bei jedem gleich, und die medizinischen Laien hier, können nicht wissen, welchen Tabletten für dich die besten sind.
    Und die Neurologen und Psychiater wissen es meistens auch nicht. Kaum einer von denen hat in seinem Leben jemals ein Medikament geschluckt. Beliebte Frage an Ärzte, die so kaum einer stellt: Würden sie die Psychopharmaka denn auch ihren Verwandten empfehlen?

    Die Sache ist doch so: Die meisten Medikamente können hinsichtlich ihrer Langzeitauswirkungen auf den menschlichen Körper keine Aussagen treffen. Und da Quetiapin (Seroquel) noch nicht sooo lange auf dem Markt ist und ja auch nicht jeden Tag ein neuer Test hinsichtlich der Wirkungsweise durchgeführt wird ... bleibt uns nichts anderes übrig, darauf zu hoffen, dass die Pharmavertreter schon wissen, was sie da verkaufen.

    Am Rande: Ich möchte kein Medikament schlecht machen, dennoch ist und bleibt die psychopharmazeutische Praxis eine nicht zu vernachlässigende Unternehmung, die Milliarden umsetzt und die meisten (Pharmakologen, Ärzte schon gar nicht) von ihrer tatsächlichen Wirkung keine Ahnung haben. Nun ja, ein jeder selbst kann entscheiden: Darf es die rote oder blaue Pille sein. Willkommen in der Matrix.

    PS: Selbstverständlich gibt es Medis auf dem Markt, deren Wirkung sehr gut nachgewiesen wurde.
    Geändert von Psychotecture (28.12.2019 um 02:07 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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