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Thema: Krankschreiben wg. psychischer Schlaflosigkeit

  1. #1
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    Standard Krankschreiben wg. psychischer Schlaflosigkeit

    Hallo ihr Lieben!

    Ich habe hier ja schon öfters geschrieben, dass ich div. psychische Probleme habe. V. a. kämpfe ich gerade mit Schlaflosigkeit, die seit ein paar Monaten leider regelmäßig vorbeischaut. Ich habe Probleme mit meinem (Neben-) Job und meinem Studium und der Vereinbarkeit beider. Habe in einem anderen Thread bereits darüber gesprochen.

    Jetzt ist es mal wieder so weit. Die Schlaflosigkeit trifft mich vollen Schlag. Denke nur an die Arbeit, an die Sorgen und Probleme, alles dreht sich im Kreis. Ich liege im Bett, zittere, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und weine. Ich muss eigentlich bald schon wieder aufstehen, aber keine Minute geschlafen. Fühle mich nicht im Stande, den morgigen (bzw. heutigen) Arbeitstag durchzustehen. Kann ich mich wegen Schlaflosigkeit in dieser Form krankschreiben lassen?

    Vielleicht weiß ja jemand weiter... Würde mich sehr freuen!

    Danke an alle!

    Liebe Grüße

  2. #2
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    Standard

    Guten Morgen,

    ja, man KANN sich wg. Schlafproblemen krank schreiben lassen.

    Aber eine kurze Gegenfrage: Hast Du von den Tips, die Du letztens erhalten hast auch schon irgendetwas umgesetzt, damit sich die Situation verbessern konnte?

    LG,
    Q.V.

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Quo Vadis? für den sinnvollen Beitrag:

    Suppenhuhn (26.07.2011)

  4. #3
    Gast784
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    hallo,

    gehen tut ja alles. Aber eine Krankschreibung sollte schon Sinn machen. Wie willst Du den Krankenstand zur Gesundung nutzen? Einfach mal auspennen? Dadurch ändert sich ja nix. Wenn Du die Zeit nutzt, um irgendwas in die Wege zu leiten, dass sich etwas an den krankmachenden Faktoren zum Besseren wendet und Du wirklich Chancen mindestens auf Besserung hast, dann macht der Krankenstand Sinn. Sonst wäre es ja nicht mehr als eine Flucht, die Dir letztlich nicht Deine Arbeitskraft zurück bringt. Für die kurze Erholungspause ist eigentlich der Urlaub gedacht.

  5. #4
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo,

    ich habe Dein Problem auch in einem anderen Strang mitverfolgt und möchte auch gerne fragen, was Du von den Tipps, die Du damals hier erhalten hast, angenommen hast.

    Gruß,

    Physalis

  6. #5
    Neuling
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    Hallo!

    Danke für eure Antworten!

    Ja, ich habe die Tipps versucht umzusetzen. So lange es geht, versuche ich auch Sport zu machen. Beim Einschlafen höre ich jetzt auch immer ein Hörbuch oder Musik, was mir eigentlich in der letzten Zeit sehr geholfen hat. Nur letzte Nacht hat es mich wieder eingeholt...

    Ich habe mich auch nach Alternativen und da auch etwas super Tolles gefunden, leider wird das frühestens ende des Jahres spruchreif, und bei der Uni hat sich auch eine neue Tür geöffnet. Das ist jetzt leider das Problem. Ich will spätestens mit Beginn nächsten Semesters wieder regelmäßig auf die Uni gehen und hier auch meinen Fokus wieder haben.

    Nach dem letzten Gespräch mit meinem Vorgesetzten ist es wieder so eine Zwischenlösung, die nichts halbes und nichts ganzes ist. Vielleicht kann ich zur Uni gehen, vielleicht nicht...

    Ich stelle mir da eher die Frage, ob ich das Risiko eingehen soll und einfach zum Semesterbeginn kündigen soll und die Zeit, bis es bei dem anderen job losgeht, mit Erspartem überbrücken soll. Habe recht viel angespart, mit dem ich einige Monate überbrücken könnte. Wenn es nichts mit dem anderen Job werden sollte, könnte ich mir noch etwas anderes suchen.

    Meine Eltern raten mir eher dazu, beim Job zu bleiben, abzuwarten, in den sauren Apfel zu beissen... Ob diese Möglichkeit aber wirklich die richtige ist, bezweifle ich. Mit der Diplomarbeit, der Uni, dazu wieder mit den unregelmäßigen Dienstzeiten ändert sich wieder nichts und wer weiß, wann ich von der anderen Stelle wirklich Bescheid bekomme...

    Naja, mit diesen Gedanken habe ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen...

    Werde jetzt gleich zum Arzt gehen, ihn nach Rat fragen. Ich befürchte allerdings, dass hier nichts gescheites raus kommt. Aber ich kann es mal probieren. Vielleicht weiß er ja einen Rat zum Abschalten. Ansonsten werde ich mich noch einmal mit meiner besseren Hälfte beratschlagen und ihm meine Sicht der Dinge erklären und dann später noch einmal meine Eltern anrufen und ihn erklären, wie es mir geht und dass ich eine Lösung haben möchte, die etwas Ganzes darstellt.

  7. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    vll solltest Du mal etwas Zeit und Geld in ein gutes Coaching investieren. Die Kosten relativieren sich dadurch, dass man nur wenige Stunden braucht. Und für Studenten gibts teilweise auch Rabatt. Damit wäre vll viel an Zeit und Nerven gespart, und letztlich auch an Geld.

  8. #7
    Neuling
    Themenstarter

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    Was heißt Coaching?

    Ich habe nur einmal etwas über eine alternative Psychotherapie gelesen ... ich weiß leider nicht mehr, wie die heißt. Die bezeichnen die Patienten als Kunden oder so... Das fand ich ganz interessant. Nur die Preise haben mich als Student schon abgeschreckt... Zwar Teilübernahme durch die Kasse, aber dennoch zu viel.

    Ansonsten habe ich mich gerade erkundigt nach "kostenfreier" Psychotherapie.

    Mein Ziel ist es, bis spätestens Anfang des Semesters alles in geregelte Bahnen zu bekommen. Wenn mein Leben wieder "planbar" wird und nicht mehr so chaotisch wie jetzt, dann finde ich auch Zeit für eine Psychotherapie. Dazu will ich auch wieder mit regelmäßigem Sport anfangen, was mir ebenfalls helfen wird.

    Liebe Grüße

  9. #8
    Neuling
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    Hallo!

    Vielleicht interessiert es ja jemanden, wie es mir während und nach dem Krankenstand ergangen ist:

    Ich habe mich endlich dazu durchgebracht, zu kündigen. Ich habe das Kündigungsschreiben aufgesetzt, abgegeben vor ein paar Tagen und gut ist. Derzeit kommt es mir noch etwas unwirklich vor. Dafür war ich jetzt seit langer Zeit mal wieder auf der Arbeit, ohne Frustration, Ärger und leichter Verzweiflung. Ich sehe das als ersten Schritt an.

    Sobald die Uni wieder los gehen wird, werde ich mich darauf konzentrieren. Ich habe die Chance einer kleinen Aushilfstätigkeit an der Uni bekommen. Dazu schwebt noch ein anderes Projekt im Raum, das eine große Karrierechancen sein könnte.

    Bis dies los geht, schreibe ich meine Abschlussarbeit fertig und werde mich um einen Therapieplatz kümmern. Ich mache jetzt schon mehr Sport, was mir sehr gut tut. Ab Herbst möchte ich noch Yoga machen.

    Ich bin derzeit sehr zuversichtlich, was meine Zukunft angeht. Ich weiß meinen Weg, ich weiß, dass ich es schaffen werde.

  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Sonnenblume87 für den sinnvollen Beitrag:

    Quo Vadis? (07.08.2011)

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