Zitat Zitat von Barbarella Beitrag anzeigen
Es liest sich für mich eher, als wenn Du unter sich zwanghaft sich wiederholende Gedanken und die damit verbundenen Gefühle handelt. Wahrscheinlich hast Du in Deiner Kindheit gelernt, daß Liebe und Geborgenheit untrennbar mit schmerzahftem Verlust und zwanghaftes klammern an den verloren gegangenen Menschen, geknüpft ist. Wenn Du die Ursache findest, kannst Du diese Zwanghaftigkeit, die Dein Unterbewußtstein diesbezüglich immer wieder erzeugt, wieder auflösen. Bis dahin kannst Du nur versuchen die Symptome zu lindern, indem Du Dich ablenkst von den Gedanken, indem Du Dich auf Dich konzentrierst, mit Dingen durch die Du Dich besser fühlst. Wünsche Dir gute Besserung und daß Du das in den Griff bekommen kannst.

PS.: Bei zwanghaften Gedanken, haben sich bei mir unter anderem Hörbücher gut bewährt, oder Filme und Serien in anderer Sprache, wo die Aufmerksamkeit stark gebündelt werden muß, damit man die Handlung versteht. Da muß natürlich jeder seine eigenen Dinge finden, die zu einem passen.
Du hast recht, ich leide bestimmt unter Verlustangst... ich bin eigentlich nie geliebt worden, und die Geborgenheit nie gespürt, mein Vater war Alkoholiker, Meine Mutter liebte meinen Bruder, mein Bruder hat mich ständig geschlagen. Ich habe mich immer nach Liebe gesehnt... nach Annerkenung etc. und habe versucht mir es zu "erkaufen", ich bin aber in vergleich zu anderen Verlustängstler ziemlich selbstbewußt, (klemme in Beziehungen nicht, kontrolliere nicht etc.) vielleicht deswegen - bin ich noch in Stande die falchen "Beziehungen" zu erkennen und sie zu verlassen. Jedoch später leide ich trotzdem schrecklich.... und falle immer wieder rein auf "Lovebombing"...

Als das alles in meiner Kindheit passierte, ich war nicht mal 6 Jahre alt, als er mich begraben hat - weil er vermutlich dachte das ich tot bin, weil ich bewusstlos, nach dem ich zum bewußt kam, könnte ich mich irgendwie ausgraben und rauskommen, es war Sommer, das Loch war nicht sehr tief und die Erde sehr trocken. Ich habe Stundenlang in dem Wald geirrt, und wußte nicht was passiert ist. Danach hat man mich zum Arzt und zu Polizei gebracht wo ich Stundenlang ausgefragt worden bin, mein Kehlkopf war zerdrückt, so das ich nur schwer sprechen könnte... ja... auch danach war eigentlich niemand für mich da, mein Bruder hat mich sehr geschlagen, der Vater alkoholkrank, die Mutter die sehr viel arbeitete um die Schulden, die der Vater gemacht hat auszugleichen, der Bruder der geschlagen hat...
Ich habe eine Frage - wenn ich darf - was denkst du wie kann ich die Situation auflösen? Was kann ich dagegen tun? Zurzeit bin ich wirklich so was am Ende... jejjj
Danke!