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Thema: Männer und Frauen sind schon sehr unterschiedlich

  1. #9
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Sara Dori Beitrag anzeigen
    (editiert) und zwar etwa im siebten Absatz unter dem Titel: Praktische Gesichtspunkte zur Aufmerksamkeit.
    Du scheinst ein großer Fan von Heinz Grill zu sein. Bist du “nur“ Leser seiner Bücher oder auch Anhänger von “Neuer Yogawille“?
    Geändert von Mariposa (25.08.2019 um 10:54 Uhr) Grund: Link im Zitat entfernt

  2. #10
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    Ich glaube zwar nicht, dass es eine 100%ige Abweichung in den Bedürfnissen/Verhalten gibt, da vieles einfach auch durch Sozialisierung u Kultur geprägt ist.
    Ich glaube aber auch nicht, dass alles "daran hängt", wie gern vermutet.

    Ich habe nun viel mit Tieren zu tun. Klar, da gibt es auch harte, emotionsarme Damen u sehr feinfühlige, sensible Herren. Die Regel ist es aber nicht.

    Ich beobachte viel, insbesesondere das Sozialverhalten untereinander u die Gruppenstrukturen in div Situationen.
    Ich kann zu mind 95% aus der Ferne sicher sagen, um welches Geschlecht es sich handelt.

    Und die wissen sicher nix von Kulturen und fehl interpretierten Sozialisationen.

  3. #11
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    Ich habe den verlinkten Text gelesen... in Bezug auf den Umgang mit dem anderen Geschlecht empfiehlt des Autor nach meiner Lesart so etwas wie das man den Anderen erstmal „neutral“, „objektiv“ und noch nicht so durch die eigenen Wünsche und Projektionen beeinflusst „wahrnehmen“ und „beobachten“ soll. Dann, so seine These, könnte sich „die Seele zu ihm hinbewegen“ und eine positiv gestimmte Beziehung entstehen.

    Teil eins des Arguments unterstütze ich auch, ist sicher eine gute Übung... aber bei den Seelenbewegungen...nee..., da kann ich nix zu sagen.

  4. #12
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    Zitat von Else08/15:

    Und die wissen sicher nix von Kulturen und fehl interpretierten Sozialisationen.
    Stimmt, Tiere wissen nicht viel über Kulturen.

    Kulturen sind ja auch etwas typisch Menschliches.
    Der Mensch zeichnet sich ja geradezu dadurch aus, dass er über viel weniger festgelegte Instinkte und Verhaltensautomatismen verfügt als die Tiere, sondern extrem anpassungsfähig und -wandlungsfähig ist, und Kulturen (die sehr unterschiedlich sein können ) ausbildet.
    Er hat eine im Vergleich zu Tieren extrem lange Kindheit, in der er lernt und sozialisiert wird, sich an die jeweilige Kultur, in die er hineingeboren wurde, anpasst.
    Daher liegt eben diese Flexibilität und Vielfältigkeit der Möglichkeiten in der Natur des Menschen - im Gegensatz zum viel stärker instinktgeleiteten Verhalten der Tiere.

  5. #13
    Roman Verfasser
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    Vielleicht solltest Du, liebe TE, einfach Dein Suchfeld erweitern. Ein großer Unterschied, oder wird so empfunden zwischen Männern und Frauen, wenn man sich immer wieder auf dieselbe "Gattung" einlässt. Aber doch, es gibt sie, ich habe davon gehört dass Frauen und Männer sogar sehr gut miteinander harmonieren können und sich im Gegenüber wiederfinden und damit zufrieden sind.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Ice Frozen Sunset für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (24.08.2019)

  7. #14
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    Zitat Zitat von Der rote Faden Beitrag anzeigen
    Zitat von Else08/15:



    Stimmt, Tiere wissen nicht viel über Kulturen.

    Kulturen sind ja auch etwas typisch Menschliches.
    Der Mensch zeichnet sich ja geradezu dadurch aus, dass er über viel weniger festgelegte Instinkte und Verhaltensautomatismen verfügt als die Tiere, sondern extrem anpassungsfähig und -wandlungsfähig ist, und Kulturen (die sehr unterschiedlich sein können ) ausbildet.
    Er hat eine im Vergleich zu Tieren extrem lange Kindheit, in der er lernt und sozialisiert wird, sich an die jeweilige Kultur, in die er hineingeboren wurde, anpasst.
    Daher liegt eben diese Flexibilität und Vielfältigkeit der Möglichkeiten in der Natur des Menschen - im Gegensatz zum viel stärker instinktgeleiteten Verhalten der Tiere.
    Ich wage mal die These, dass der Mensch ursprünglich nicht über weniger Instinkte verfügt.
    Er nutzt sie nur nicht mehr vollumfänglich, weil (teilweise) nicht mehr benötigt.

    Und die "Aufzuchtphase" des Nachwuchses relativiert sich auch oft, wenn man das im Vergleich zum durchschnittlichen Lebensalter der Tiere sieht.

    Und auch dort macht Sozialisierung keinen Halt, wenn Menschen nicht eingreifen würden.
    Kein Welpe/Kätzchen geht nach 6 Wochen alleine in die Welt, auch kein Fohlen mit 5 o 6 Monaten.

    Fakt ist aber, dass Sozialisierung u auch Gene weiter gegeben werden. Das kann man bemängeln, ändert aber nichts. Und ich finde es auch nicht schlimm, sondern überlebensnotwendig.

    Die Tiere machen uns was vor, was überlebensnotwendig ist. Gäbe es nur Betas, wären wir längst ausgestorben.

    Ich gehe mit Dir konform, was die Achtsamkeit auf die Sozialisierung u Kultur betrifft, aber definitiv nicht damit, dass alles "hausgemacht" ist.
    Es gibt ganz klar auch genetische Präventionen.

    Jungs verhalten sich in der Natur schlicht anders, als Mädels. Warum liegt Menschen immerzu daran, das zu negieren?

    Wenn dem so wäre, würde ich auch auf Frauen stehen, weil alles gleich ist
    Ist es aber nicht.

  8. #15
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    Es gibt sicherlich eine gewisse Tendenz zu riskanterem, vielleicht auch aggressiverem Verhalten bei Jungs als bei Mädchen.
    Dennoch gibt es auch "von Natur aus" eine Menge sehr sensible, weiche und zurückhaltende Jungen und sehr offensive, kämpferische Mädchen.
    "Alpha- und Beta- Menschen" gibt es eben sowohl bei beim männlichen als auch beim weiblichen Geschlecht.
    Dies ist ebenso bei Tieren zu beobachten - wir haben beispielsweise eine sehr dominante Hundedame, die sich "männlicher" aufführt als so mancher Rüde, Rüden sowie Weibchen besteigt als Dominanzgeste, und sogar rüdenhaft pinkelt.
    Wenn es also bei den angeblichen Unterschieden zwischen Männern und Frauen daraus hinauslaufen soll, dass Männer "Alphas" sind und Frauen "Betas" sind in ihrem Verhalten, so finde ich, dass das eine ausgesprochen vereinfachte und der Individualität der Menschen nicht gerecht werdende Beschränkung ist.

    Ich wage mal die These, dass der Mensch ursprünglich nicht über weniger Instinkte verfügt.
    Er nutzt sie nur nicht mehr vollumfänglich, weil (teilweise) nicht mehr benötigt.
    Der Mensch hat im Laufe seiner Evolution seine Instinkte zugunsten einer großen Flexibilität abgeschwächt.
    Es ist kein Zufall, dass er seine Instinkte weniger "benötigt", sondern sein großes Erfolgsrezept.
    Welche Spezies hat es sonst geschafft, sich auf der ganzen Erde auszubreiten und sich an die unterschiedlichsten klimatischen Verhältnisse anzupassen sowie die Umwelt zu verändern, und das obwohl er eigentlich körperlich nicht besonders leistungsfähig und wehrhaft ist?
    Er ist ein Allrounder, und ein menschliches Kind hat eine extreme Anpassungsfähigkeit, die bis dahin geht, dass es traumatischste Ereignisse (die Tiere nicht überleben würden) psychisch (durch Abspaltung) so verarbeiten kann, dass es dennoch weiterlebt.
    Das ist Segen und Fluch zugleich.

    Jungs verhalten sich in der Natur schlicht anders, als Mädels. Warum liegt Menschen immerzu daran, das zu negieren?
    Meinst du damit tierische oder menschliche "Jungs"?

    Mir liegt etwas daran, das zu "negieren", weil es, wie gesagt, der Individualität der Menschen nicht gerecht wird, und in ihrem Wesen einschränkt.
    Ich war beispielsweise ein Mädchen zwischen zwei Brüdern, und ich war auch ziemlich wild, entdeckerfreudig, mutig, neugierig.
    Ich wurde aber immer gebremst, denn ich war ja das "Mädchen", das dies und jenes nicht machen sollte, und eher auf die Mädchenrolle getrimmt wurde (freundlich, rücksichtsvoll, sozial eingestellt ect), während meine Brüder sich aufführen durften wie die Axt im Walde. Sie waren ja schließlich die Jungs.

    Auf der anderen Seite ist die (vor allem historische) Literatur voll von unverstandenen, sensiblen Jungen, die (meist von ihren Vätern) zum "Mann" und "Alpha-Typen" getrimmt wurden, obwohl sie eigentlich in sich gekehrt waren, viel Empathie für andere hatten und am liebsten im Wald Gedichte schrieben.

    Deswegen ist das für mich eben genau das Gegenteil von "Gleichmacherei", wenn man Frauen und Männern nicht bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zuschreibt, die angeblich "männlich" und "weiblich" sind.
    Presst man nämlich "männlich" und "weiblich" in ein bestimmtes Schema, so führt das zur Gleichmacherei aller Männer und aller Frauen, selbst wenn die Individuen vom der Wesensanlage gar nicht diesem Schema entsprechen.

    Trotzdem finde ich dann als Frau bestimmt noch genügend Männer, die eine Art "Gegenpol" zu mir bilden.

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Der rote Faden für den sinnvollen Beitrag:

    manannan (26.08.2019)

  10. #16
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    Roter Faden, ich bin auch ausschließlich mit vielen Brüdern groß geworden u war eher ein rebellisches, robustes Mädchen. So ist es auch bis heute geblieben.

    Ich stimme Dir auch zu, dass vieles der (kindlichen) Sozialisation geschuldet ist, aber eben lange nicht soviel, wie von Dir beschrieben.
    Für Dich hängt alles Übel dran, für mich nicht, weil ich auch die "natürlichen Gesetze" erkenne, die Du vehement bestreitest.
    Ein Hengst hätte keine Nachkommen in der Defensive.
    Trotz Ausnahmen, sehe ich deutliche Unterschiede. Wie erklärst Du die, wenn die nur menschengemacht u kulturell bedingt sind?

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