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Thema: Meine Entwicklung

  1. #1
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    Standard Meine Entwicklung

    Hallo zusammen,

    habe mich gerade hier neu angemeldet und wollte euch mal meine psychologische Entwicklung erzählen die mich hier her geführt hat.

    Ich werde sehr weit ausholen um den Zusammenhang klar zu machen,
    so wie ich das verstehe.

    In meiner früheren Schulzeit war ich immer sehr zurückhaltend.
    Eher der ruhigere Typ. Ich wurde teilweise gemobt und geärgert, weil ich der körperlich Schwächere war. Und musste mich somit unterordnen.
    Das war etwa im Alter von 14 Jahren also in der 7. Klasse.
    Ich bin auf eine Hauptschule gegagen und dort waren wie ich festellen durfte, sehr viele Chaoten. Nun gut ich hatte damals nicht viel Selbstbewusstsein, auch im darauf folgenden Jahr war das nicht anders.

    Dann ab dem 9. Schuljahr und insbesondere im 10 Schuljahr stieg das Selbstbewusstsein etwas an. Weil die Klassen in 10A und 10B getrennt wurden und ich in der 10B war und somit nicht mehr allzu viel mit einigen Chaoten zu tun hatte.

    Dann begann ein neues Kapitel.
    Ich bekam einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker und begann die Lehre. Zu Beginn hatte ich extreme Probleme mit den anderen Auszubildenden zurecht zu kommen und es baute sich eine Art Panik vor Menschen auf.
    Bzw. ich wurde gemobbt und dadurch kam es zu Angstattacken und auch Schweißausbrüchen. Auch wieder aus dem Grund, weil sich die Menschen immer das schwächste Glied der Kette suchen. Das ging dann so weiter und in der Schule kamen auch durch Störungen im Unterricht und Konzentationsmangel, keine guten Leistungen zustande.
    Das änderte sich in der kompletten Lehrzeit nicht.
    Ich muss dazu sagen das meine Eltern nie etwas von mir in schulischer Hinsicht verlagt hätten.
    Ich hatte sehr, sehr oft Momente wo ich einfach nicht denken konnte.
    Die Schulleistungen waren zwar nicht schlecht aber eben nur mittelmäßig.
    Ich war aber relativ zufrieden damit. Aber die Panik vor andern Menschen, bzw. das Angst und Schamgefühl setzte mir weiter zu, als diese Zeit nach einem Jahr vorbei war und ich in den Betrieb kam. Auch wenn beispielsweise ein Referat gehalten werden musste bekam ich Panik davor, frei zu sprechen.
    Aber all das immer wieder in Verbindung mit Müdigkeit und Konzentrationsmangel, auch bedingt durch die Arbeitszeit wie mir erst sehr viel später klar wurde.
    Das Mobbing ging dann im Betrieb weiter und intensivierte sich dort.
    Zwar war es für die anderen Mitarbeiter nur "Spaß" aber, weil ich Angst hatte mich falsch zu verhalten oder die Lehre nicht zu schaffen, bzw. nicht übernommen zu werden, steigerte ich mich weiter dort hinein.
    Hinzu kamen Höhenangst, aufschrecken wenn andere Menschen mich ansahen und begannen zu lachen, Schrittunsicherheit, Schwindel, Hitzewallungen, Schwächegefühl, Nervösität(aber unterdrückt) und immer wieder diese Schreckhaftigkeit vor den Begegnungen mit anderen Menschen.
    Ich muss hinzu sagen das die Arbeit mir als körperlich schwacher Mensch zusetzte und ich teilweise extrem ausgepowert und fertig war.
    Auch dies wurde wieder in Form von Mobbing von bestimmten Menschen kommentiert.
    Was außerdem dazu beigetragen hat, war die extreme Denkschwäche die ich durch die körperliche Schwäche und die Müdigkeit und die anderen Beschwerden dazu beigetragen hat, dass ich heute so bin wie ich bin.
    Aber dazu später mehr.
    Auf jedenfall waren es unterschiedlichste Ereignisse, die dazu führten das ich alles richtig machen wollte und machte im Endeffekt vieles verkehrt, was im nachhinein logischerweise denn Effekt hatte das die Panik und die Beschwereden zunahmen.

    Da ich aber das erste Jahr überstanden hatte, wollte ich im zweiten Jahr nicht abbrechen obwohl es wie oben beschrieben im Betrieb schlimmer war.

    Nun gut...

    In dem Betrieb wo ich arbeite werden verschiedene Abteilungen in der Lehre durchlaufen. Dort werden auch andere körperlich nicht so vordernde Tätigkeiten ausgeführt. Ich kam also um mal ein Zeitraum zu nenne 2006 in sollch eine Abteilung und kam mit den Mitarbeitern wesendlich besser zurecht. Was dazu bei trug, dass sich die Komplette Situation besserte und entspannte. Dieser Zustand dauerte etwa ein halbes Jahr an und dann erfolgte wieder der Wechsel in die Horrorabteilung in der ich später als ausgelernter Facharbeiter mal arbeiten sollte.

    Die Prozedur ging von vorne los anfangs nicht so extrem,
    aber dann kam der Schlag. Dazu muss ich eine andere Geschichte erzählen die damit zusammen hängt.
    Ich begann in einer Band zu spielen und aus Spaß wetteten wir, also Freunde die ebenfalls in der Band spielten, wer wohl die Haare am längsten wachsen lassen würde.
    Diese Wette artete bei mir dann in ein sozialpsychologisches Experiment aus.
    Da, je länger die Haare wurden, immer mehr Mobbingattacken seidens der Mitarbeiter und Menschen außerhalb der Firma kamen, beschloss ich die Haare, absichtlich, noch länger wachsen zu lassen. Und wurde somit von immer mehr Menschen kritisiert und oberflächlich belächelt.
    Ich hatte genau die Reaktionen von den Menschen bekommen die ich auch von ihnen erwartet hatte.
    Nämlich das sie mich meiden, sich über mich lustig machen und mich im Endeffekt als Abschaum ansehen. Ich leben in einer ländlichen Gegend muss ich dazu sagen. Und somit habe ich mich zum großen Teil abgeschottet. Nich das ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgegangen wäre aber ich habe mich von den Menschen also etwas das man als "Gegenüber" ansehen kann abgeschottet. Sie waren mir also egal, außer meine Freunde und es waren fast ausschließlich meine Freunde die es verstanden.

    Zurück zur Firma....

    Das war für die Arbeitskollegen natürlich ein gefundenes Fressen und ich wollte wissen wie sie reagieren würden, bzw. ich wusste es schon.
    Ich wollte nur die Bestätigung dessen was ich geahnt hatte.
    Und die bekam ich. Ich wurde wieder gemobbt, aber nach einiger Zeit gewöhnten sich mache Menschen daran und hatten es scheinbar akzeptiert.
    Die Betonung liegt auf scheinbar.
    Naja auf jedenfall ging das dann so weiter bis zum Ende der Lehre, auch in der Berufschule wurde ich, aber nur von Klassenkameraden gemobbt.

    Es ging dann so weiter das die Lehre erfolgreich Beendet wurde ich nach betriebsinternen Stellenausschreibungen, sofort die Abteilung, in die oben schon beschrieben, angenehmere Abteilung wechselte.
    (mit Gewächs auf dem Kopf)

    Doch dort kam ich an eine Arbeitsmaschine und war mir anfangs nicht im klaren darüber was in den folgenden zwei Jahren passieren würde.
    Mein Rücken wurde durch die Arbeit sehr belastet und meine Arbeitszeiten wurden länger, die Arbeit war einseitig und ich trung Gehörschutz.
    Außerdem muss ich noch dazu sagen das ich keine feste Arbeitsstelle hatte und bis heute habe.

    Al das trug dazu bei das ich mich wieder psychisch entgleisen lies und auch durch die einseitige Arbeit, während der Arbeit immer wieder am grübel war und die Gedanken durch die spätere Routine entgleisten.
    Ich hatte also immer noch diese langen Haare und begann mich jetzt also Ende 2008 durch zunehmende Magenprobleme und die genannten sozialen Probleme immer mehr abzuschotten. Es begann ein Depressivzustand der bis Ende 2009 anhielt. Das Magenproblem habe ich vor kurzem analysiert und eigentilch erst jetzt richtig begriffen was in dieser Zeit passiert ist.
    Wie es ablief und was ich heute denke schreibe ich im nächsten Beitrag sonst wird der zu lang.

    Grüße

  2. #2
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    WOW....

    Hallo Gedanke

    grad zieh ich den Hut vor dir und kann dir nicht mal schreiben warum!!!! Dennoch sitz ich hier einfach und lass diese Reaktion auf mich wirken...vielleicht weiss ich morgen warum, vielleicht wissen die anderen warum...aber ich zieh einfach grad den Hut!

  3. #3
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    Hallo Gedanke, mein erster Eindruck - Du hast ganz schön durchgehalten. Und ich frage mich, wie weit Du hättest kommen können, wenn es in Deinem Leben kein Mobbing gegeben hätte. Man kann lange durchhalten, wenn es einem so schlecht geht, doch irgendwann bricht der Körper ein. Es wäre schade um Dich, wo Du so viel Kraft aufbringen konntest. Was wäre geworden, wenn Du sie hättest anders einsetzen können!

    Ich denke, Dein "Experiment" hat Dir ein bisschen die Kontrolle über die Menschen zurück gegeben, die Du verloren hattest. Sie konnten Dich nicht mehr hin und her werfen, wie sie wollten, Du hast bestimmt, an welcher Stelle sie nun auf Dich reagieren. Gar nicht mal so schlecht, so eine Bewältigungsstrategie zu entwickeln, insbesondere, wo Du ja in der Lage bist, das selbst zu reflektieren.

    Aber wie soll das weiter gehen? DIESE Situation wird Dich wohl irgendwann zermürben. Es klappt an der Arbeitsfront ja gar nichts. Dein Körper zeigt Dir das auch immer deutlicher und irgendwann geht es nicht mehr "nur" mit Durchhalten. Was ist es, was die anderen an Dir sozusagen zum Mobbing "auffordert"? Ich weiß, dass das jedem passieren kann. Aber irgendetwas am anderen lässt so was zu. Und bei Dir zieht sich das ja durchs ganze Leben. Vielleicht wäre es mal eine Idee, eine Beratungsstelle oder so aufzusuchen, die sich mit Mobbing auskennt? Du müsstest lernen, Dich RICHTIG zu wehren. Auf gewisse Weise tust Du es ja, zum Beispiel mit Deinen Haaren, aber so reicht es wohl nicht. Warum eigentlich bleibst Du an DIESEM Arbeitsplatz?

    viele Grüße, waiting

  4. #4
    Neuling
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    Danke für eure Beiträge @waiting und @ksaderfi.
    Das war noch auszuhalten, also es war zwar nicht schön aber ich habe es über mich ergehen lassen. Es war nicht ganz so extrem wie es sich anhört.
    Das was besonder psychologisch extrem war kommt jetzt.

    Also die Depression wenn man das so nenne kann begann Ende 2008 im Dezember und dauerte bis zum Herbst 2009.

    Also um das mal klar zu stellen, den Arbeitsplatz den ich 2008 und 2009 und auch jetzt noch hatte/habe(nachdem ich von dieser schlechten Arbeit , war vom Mobbing her sehr ok. Die Kollegen waren alle durchweg in Ordnung und akzeptierten auch meine langen Haare, was mir zeigte das es auch noch andere Menschen gibt. Wenn auch nur wenige wie ich an vielen Beispielen festgestellt habe, aber es gibt sie.
    Aber ich war ja wie gesagt schon vorgeschädigt und labilisiert.

    Also jetzt zum Kern der ganzen Geschichte:

    Die Haargeschichte habe ich Ende Juli 2008 dann beendet.
    Zu diesem Zeitpunkt war ich nochmal damit auf einem Fest gewesen und die Reaktionen waren mir vollkommen bewusst. Ich wollte nur wissen wie die Menschen wirklich darauf reagierten. Danach habe ich sie dann abschneiden lassen. Der Test war damit sehr erfolgreich zu Ende gegangen und hat meine Erwartungen in Punkto Oberflächlichkeit der Menschen, bei weitem übertroffen.


    Dann kam Ende 2008 ein Magenproblem in Verbindung mit leichten Rückenschmerzen hinzu. Und es wurden Erklärungen dafür gesucht.
    Zuerst dachte ich, ich hätte mir den Magen verdorben, dann wieder dachte ich es käme durch den Stress, durch die Bewegungen die ich an dieser Maschine ausführte, durch zu wenig Schlaf oder durch zu scharfes magenreizendes Essen(wie sich später rausstellen sollte, habe all diese Faktoren eine Rolle gespielt). Das war also Ende 2008.

    Was zu diesem Zeitpunkt noch hinzu kam war, dass ich im Sommer begonnen hatte einem Freund Geld zu leihen(was auch für den späteren Verlauf wichtig ist). Dann, Anfang Dezember 2008, als die Wirtschaftskrise begann, war er einer der ersten die gehen durften, weil er bei einer Leiharbeitsfirma beschäftigt war. Außerdem noch wichtig zu wissen ist das ich zu diesem Zeitpunkt in einer Band spielte, bei dem ein Bandmitglied auch Geldnöte hatte.

    Am letzten Arbeitstag 2008 hatte ich größere Magenbeschwerden und zu diesem Zeitpunkt nahmen starke Agressionen in mir zu.
    Und ich wusste nicht warum. Außerdem hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon weiter von der Außenwelt abgeschottet. Sprich, ich bin weil ich von der Arbeit so dermaßend fertig war nicht mehr irgentwo hin gegangen beziehungsweise am Wochenende immer seltener.

    Dann kam das Jahr 2009....
    Als der Chef zu Beginn des Jahres zu mir kommt und mir die Hand zum neuen Jahr gibt, schaut er mich seltsam an. Fast so als wolle er sagen:"Mein Gott." und dreht sich wieder weg. Auch wenn er weiter nichts gesagt hat, wusste ich, dass das nicht normal war. Ich war blasser geworden und hatte auch abgenommen. Dann stellte sich bei einem anderen Freund raus das er eine Muskelkrankheit hatte( diese hatte er schon länger aber sie wurde schlimmer). Myotonie nennt sich das ganze und führt dazu das die Muskel unkontrolliert wachsen und er somit sich nicht mehr richtig bewegen konnte. Genau dieser Kumpel raucht und drinkt sehr viel, obwohl sein Vater an Krebs gestorben ist. Man kann ihn aber nicht ändern....

    Dann zum Ende des Jahres 2008 und Beginn des Jahres 2009, hatte ich wie ich später festgestellt habe, schon eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und eine Nahrungsmittelallergie.
    Was neben der Müdigkeit durch die Arbeitszeiten, die Bewegungen an der Maschine(die den Rücken im Lendenbereich belastet haben und somit auch den Magen - Dramtrakt durcheinander brachten) und die Aufregung darum, dass ich entlassen werden könnte bzw. nicht gut genung arbeiten würde, dazu beigetragen haben, dass ich vermutlicherweise einige psychische Krankheiten davon trug.

    Ich hatte als ein immer mehr depressives Verhalten und zog mich ab Juni 2009 föllig zurück. In der Zwischenzeit geschah folgendes:

    Man machte sich über mich lustig. An jeder Ecke, ganz egal wo ich hin kam begannen die Menschen über mich zu lachen wenn sie mich sahen und mir ins Gesicht blicken. Da wusste ich das es das Gesicht war, die Körperhaltung und diese Blässe und allgemein die Haut.
    Das erkläre ich mir so:
    Durch die Nahrungsmittelallergien bekam ich einen Nährstoffmangel unter anderem Zink, aber auch vermutlich Eisenmangel und dadurch entstand diese Blässe. Außerdem begünstigte der Stress und auch diese Nahrungsmittelallergien die Bildung von Akne.
    Was noch an körperlichen Symtomen hinzu kam war, dass ich von
    August 2008 bis August 2009, 7 kg abnahm und somit 60 kg auf 185 cm Körpergröße verteilt waren. Und das bei meiner Körperhaltung die durch eine Skoliose bzw. magelnde Muskeln bedingt war, da kann sich jeder selbst denken wie da die meisten reagiert haben.
    Im Februar 2009 bekam dieses oben beschriebene Bandmitglied Geldprobleme. Und was mache ich natürlich als gutmütiger Mensch. Ich leihe ihm was und genau wie bei meinem anderen Kumpel, leihe ich beiden immer wieder etwas.
    Beiden jeweils fast insgesamt einen vierstelligen Betrag. Immer wieder kleiner Summen, immer wieder.
    Dann im Februar hatte ich Musterung und wurde, man mag es kaum glauben T5 ausgemustert. Der Kumpel der entlassen wurde und diese Geldnöte hatte und auch noch hat bekommt im März 2009 einen Zuckerschock durch Diabetes Mellitus ausgelöst und kommt ins Krankenhaus. Der Spott der Menschen in dieser Zeit geht immer weiter und nimmt sogar zu. Sie sprechen nicht direkt mit mir aber ich höre das ein oder andere Kommentar. Bzw. konnte es an ihrer Mimik sehen.
    Dann im April versuchte ich in dem oben beschriebenen Zustand Fitnesstraining zu machen. Mit Arbeitskollegen der Firma und scheiterte daran das mir so übel wurde das ich meinte ich müsste mich übergeben. Sprich jeder versuch meine Situation zu verbessern scheiterte.
    Zu dieser Zeit besuchte ich auch öfter Ärzte um eraus zu bekommen was die Ursache für das Magenproblem war. Denn diese Diagnose erhielt ich erst im Juli 2009, also kanpp ein halbes Jahr später.
    In diesem Zeitraum also vom Januar 2009 bis Mai 2009 kamen immer mehr psychische Leiden hinzu. Wie sich später rausstellte auch ausgelöst durch die Nahrungsmittelallergie(Fructosemalabsorbtion), weil diese den Serotoninspiegel absengte, den Adrenalin und Noradrenalinspiegel anhebte und das war sehr fatal. Also ich durfte keinen Fruchtzucker essen.
    Dadurch das ich mir etwas gutes tun wollte und jeden Tag ACE Drinks und
    Obst gegessen hatte wurden die Beschwerden und psychischen Leiden immer heftiger.
    Bei der Nahrungsmittelalletgie sind folgende Symptome aufegreten:

    Reizdarmsyndrom
    Depression
    Muskelschmerzen
    Denkschwäche
    Sehschwäche
    ADS (Aufmerksamkeits Defizit Syndrom)
    häufiger Harndrang
    Schwindel
    Wetterfühligkeit
    CFS (Chronisches Erschöpfungs Syndrom)

    dessweiteren kamen noch Agression, Gedankenleere(Black Out), Schrittunsicherheit, Hitzewallungen, nervliche Empfindlichkeit und Überempfindlichkeit(Schreckhaftigkeit, stärkerer Schmerz), Rückenschmerzen, Angstuzustände, starke Konzentrationsschwäche auch bedingt durch ADS.

    1. Der Text, den Sie eingegeben haben, besteht aus 12947 Zeichen und ist damit zu lang. Bitte kürzen Sie den Text auf die maximale Länge von 10000 Zeichen.

  5. #5
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    Standard

    Daraus resultierten dann mit den ganzen anderen Problemen zusammen im Mai 2009 Selbstmordgedanken. Das war eine Mischung aus Hilflosigkeit, Agression, Depression, körperlicher Schwäche die immer wieder mit Adrenalin überpudert wurde(also Anstrenung die dem Körper dann noch mehr zusetzt, was man aber erst später bemerkt) und besonders durch die ADS bedingt, ständig wechselnde und wirre Gedanken in alle nur erdenklichen Richtungen.
    Von Katastrophenszenarien, über Überbewerterte Ereignisse, Zukunftsängste, jede Situation genau zu analysieren und vorallem mit all den oben genannten Ereignissen sehr emotional umzugehen. Ich habe es immer mit aller Gewalt unterdrückt das da irgent etwas schief läuft.
    Naja dann ging das so weiter bis zum Juni 2009. Wir hatte also diese Band und der besagte Bandkollege dem ich schon einiges an Geld geliehen hatte schrieb mir eines Abends das in den Proberaum eingebrochen worden wäre und das meiste Equipment weg wäre.
    Das war es auch, davon haben sich die andern und ich dann am nächsten Tag überzeugt. Aber als er dann zur Polizei gehen wollte, was er selbst gesagt hatte schob er es von Tag zu Tag auf und ich war durch die oben genannte Situation zu "unfähig" schnell zu reagieren. Außerdem habe ich ihm anfangs noch geglaubt.
    Dann als ich etwa eine Woche später selbst zur Polizei gehen wollte, habe ich mich auf der Arbeit durch die Denkschwäche, diese wirren Gedanken die jetzt noch mehr zunahmen und das ADS so zur Ablenkung gebracht, dass ich dadurch an dem Tag, an dem ich eig. zur Polizei gehen wollte einen Arbeitsunfall hatte und mit meinem Arm in die sich bewegende Bohrmaschine
    kam. Nur durch einen dummen Zufall, nämlich das sich ein Teil der Bohrvorrichtung beim Einziehen in die Maschine löste ist nicht mehr passiert als ein paar Kratzer und Schürfwunden am Arm. Normalerweise hätte es mir den Arm abreißen können. Und das realisierte ich auch als ich mehrere Sekunden wie nicht mehr anwesend neben der Maschine stand.
    Nun ich war schon so voll Adrenalin, wegen der Aufregung über den Einbruch un das der Bandkollege nicht zur Polizei ging, dass mir das irgentwie nichts mehr machte.

    Ich wurde dann Krank geschrieben und rief die Polizei an und die ganze Sache beruhigte sich nach diesem Schlag nicht wirklich, weil die Polizei nicht gerade kooperativ war. Sie kümmerte es selbst als ich später eine Anzeige machte nicht das geringste. Dann kam ein paar Monate später ein Brief das, dass Verfahren eingestellt worden wäre. In dieser Zeit bin ich permanent an der Sache dran geblieben, aber weder die Polizei noch der Bandkollege haben auch nur ansatzweise versucht etwas zu unternehmen. Noch nicht einmal am eigentlichen Tatort war die Polizei und hat sich das angeschaut. Wie ich dann aber vermutet hatte lag es an dem Bandkollegen weil dort wohl schon mal was vorgefallen war und die Polizei unternahm desswegen nicht. Da ich die Anzeige mit für den Bk gemacht hatte vermuteten sie, so ist meine Ansicht, dass ich mit ihm unter einer Decke Stecken würde.
    Der Kontakt zu dem Bandkollegen ist dann Abgebrochen.

    Parallel dazu machten sich bestimmte Menschen die mir nahe stehen immer wieder über die Geldleihungen an de Bandkollegen und an meinen Kumpel, der nicht mal das Geld für etwas zu essen hatte(bei seiner Zuckerkrankheit) darüber lustig, dass ich das gemacht habe.
    Auch dazu gibt es eine Geschichte:
    Der Kumpel hatte eine Lehre in einem Supermarkt angefange und sollte dort angeblich gestohlen haben und wurde desswegen entlassen. Aber es existieren auch Meinungen von andere Mitarbeiter die sagen, dass er nur wegen seiner Zuckerkrankheit etwas dort weggenommen hat und es gegessen hat. Ich weis das er mich schonmal belogen hat, aber ich stand zu diesem Zeitpunkt 2009, dazwischen. Genau wie in der Situation mit dem Bandkollegen.

    Dann im August 2009 kam nur durch einen Zufall bei einem Ultraschall in einem Krankenhaus, ein Arzt auf die Idee, es könne ja eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein und sagte mir ich solle mich in ein bestimmtes Krankenhaus begeben.

    Und ab diesem Zeitpunkt, also etwa August/September begann ich meine meine Gedanken zu ordnen und ich versuchte irgentwie alles zu perfektionieren und alle Probleme die ich hatte egal wie klein sie auch waren, zu lösen und alles zu dokumentieren(daraus wurde wie ein Tick).
    Ich änderte meine Denkweise und began alles analytischer zu sehen und schaffte es sogar die Gefühle teilweise und später besser, zu kontrollieren.
    Ich began wirklich zu diesem Zeitpunkt alles aufzuschreiben, zu diesem Thema und mich damit auseinander zu setzen und so seltsam es klingt durch das ADS hatte ich in Verbindung mit dem Internet sehr vielseitige Interessen und Themengebiete gefunden(2009).
    Mit denen ich mich heute auseinander setze. Es kommt mir so vor als hätte mir das Jahr bzw. die Jahre wachgerüttelt und ich sehe heute Zusammenhänge die mir vor 2 Jahren nicht im Traum klar geworden wären.
    das ist aber auch zustande gekommen, dass ich mich Mitte und Ende 2009 auch von meinem Freundeskreis komplett abgeschottet hatte und erst wieder im Dezember und bis jetzt sehr selten dieses Jahr mit ihnen kontakt hatte.

    ich kann nur bestätigen das:
    "die Beschaffenheit der Gedanken über das Leben eines Menschen entscheiden"
    und
    "das der Mensch nicht das wollen kann was er will, sonder nur das tun kann was er will".
    Bzw.
    "das nicht das er nur entscheiden kann was er nicht will, aber nicht was er will."

    dessweitern habe ich unwahrscheinlich viele Erkenntnisse bekommen.
    Soviel Lichter wie mir im letzten Jahr aufgegangen sind,
    reichen dazu um die Beleuchtung von New York zu stellen.

    In diesem Sinne achtet auf eure Gedanken

    So jetzt seid Ihr dran!

  6. #6
    Neuling
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    Standard

    Sorry für die Unmenge an gramatikalischen und Rechtschreibfehlern.

  7. #7
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    Gut. Du kannst nun also New York beleuchten. Aber Dich selbst? Noch mehr analysieren, noch mehr unterdrücken? Wie viele körperliche Probleme möchtest Du noch dazu bekommen, bevor Du begreifst, dass Du endlich anfangen musst, was für DICH zu tun, also wirklich für DICH und nicht weiter verdrängen, unterdrücken. Du spürst doch, dass bei Dir schon gar nichts mehr geht. All Deine körperlichen Probleme sind Ausdruck dessen, dass es Dir psychisch nicht ein bisschen gut geht.

    Beim Lesen Deiner wirklich vielen Worte, wovon ich jetzt natürlich auch nicht alles aufgenommen habe, kam mir der Gedanke, ob Du nicht auch ein bisschen zu viel Deine Mitmenschen verdächtigst. Aber nur ein leiser Gedanke. Aber es bleibt die Frage, warum ist es so, wie es ist. Warum behandeln Dich die Menschen so oder warum fühlst Du Dich so behandelt. Lange Haare und ein weißes Gesicht sind nicht wirklich ein Grund dafür, höchstens ein Auslöser, wenn man das so will. Irgendetwas in Dir lässt all das zu und das zu ergründen sollte Deine dringendste Aufgabe sein. Vielleicht oder fast schon unbedingt mit professioneller Hilfe. Allein herumdoktern und analysieren, das versuchst Du doch nun schon lange genug und im Grunde ist es ein unproduktives Grübeln. Gedanken aufschreiben ist in jedem Fall ein guter Gedanke. Erstens kommen dann die Gedanken ein wenig aus dem Kopf, kreisen dann nicht immerzu und zweitens bemerkt man dabei vielleicht auch Dinge, die einem sonst nicht auffallen würden.

    Du musst dringend etwas tun. Du brauchst eine Atempause. Dein als jetzt noch empfundener Tick kann sich gern mal auswachsen zu einem Zwang und kann eine logische Folge sein aus Deiner Entwicklung. Du versuchst durchzuhalten auf Biegen und Brechen und entwickelst immer mehr Verhaltensweisen, die zusätzlich Kraft kosten, Dir aber das Gefühl erst mal geben, dass es Dir hilft. Irgendwann kannst Du nicht mehr kompensieren und alles wird zusammen stürzen. Du solltest schleunigst lernen, wie Du Dich anders verhalten könntest, damit Dich die Leute nicht mehr als Spielzeug benutzen. Was Du bisher ausprobiert hast, war wohl nicht der richtige Weg, richtete sich letzten Endes auch nur gegen Dich selbst. Das "Spiel" mit Deinen Haaren hast Du Dir eigentlich auch nur schön geredet, denn im Grund tut es doch einfach nur weh, wie die Menschen Dich sehen und was sie draus machen. Mach Dir nichts mehr vor. Fang an, etwas für Dich zu tun und nicht nur für die anderen. Äußerlichkeiten sind sooo unwichtig. Und so viel Geld leihen?? Was bist Du? Ein Kreditinstitut? Was bleibt bei all dem FÜR DICH?

    Du bist noch so jung, bitte tue bald was für Dich.

    viele Grüße, waiting

  8. #8
    Gast1220
    Gast

    Standard

    Hallo Gedanke,

    danke für Deine Offenheit. Was ich Dir sagen möchte ist: Du bist ein wichtiger Mensch! Das ist eine Tatsache, die für jeden Menschen gilt.
    Wir Menschen sind so verschieden und Menschen können Menschen echt sehr viel antun, doch ich bin mir sicher, Du hast gute Seiten.
    Das was Dir widerfahren ist auszuhalten ist z.B. eine gute Seite.

    Mehr möchte ich nicht schreiben, weil ich sehr wenig hier bin.

    LG
    Min

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