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Thema: Meine Gedanken, meine Probleme

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Meine Gedanken, meine Probleme

    Hallo, ich bin neu hier. Ich denke ziemlich viel nach und will irgendjemanden mal meine Gedanken mitteilen.

    Ich bin kein Mensch, der gerne von seinen Problemen redet, aber mir wird alles zu viel. Immer mehr wird mir klar, dass nicht die Scheidung meiner Eltern mein größtes Problem ist, sondern, dass ich niemanden habe, mit dem ich darüber reden könnte. Mir wird es zu viel, ich muss einfach jemandem davon erzählen. Egal wem. Ich will meine Gedanken ordnen, ich habe Angst sonst durch zu drehen. Über Tag bin ich ein ziemlich normales Mädchen, von dem man nicht denken würde, solche Gedanken zu haben, aber in der Nacht werde ich depressiv. Ich fange an mit mir selbst über meine eigenen Probleme zu reden, meine Gedanken in eine klare Reihe zu bringen, dann fange ich an zu weinen. Meistens, wenn ich weine, denke ich nach, ob Selbstmord nicht doch eine Lösung wäre. Ich freunde mich mit dieser Idee an, aber um mich umzubringen fehlt mir der Mut und helfen wird es mir auch nicht. Ich versuch lieber mich meinen Problemen zu stellen, anstatt davor zu fliehen, aber ich schaff es nicht, ich fühle mich hilflos. Ich weine mich nicht jede Nacht in den Schlaf, sondern nur manchmal. Als ich heute mit mir selbst geredet habe, ist mir aufgefallen wie einsam ich bin, obwohl ich eine Familie hab und auch ein paar Freunde. Zumindest fühle ich mich so. Ich habe Angst davor allein zu sein, aber gleichzeitig finde ich auch keine Freunde, weil ich viel zu viel Angst vor sozialen Situationen habe. Für mich ist es unerträglich mit anderen eine Unterhaltung zu führen, die manche sogar jeden Tag haben. Das schlimmste meiner Probleme ist, dass ich nicht einmal mit meiner besten Freundin darüber reden kann. Sobald ich anfange zu reden, heißt es „Du weißt ja gar nicht wie es mir geht.“ und ich darf wieder anfangen ihr zu zuhören, anstatt einfach mal zu reden. Ich brauche jemanden, der mir zuhört und mich tröstet, will aber nicht mit einem Fremden darüber reden. Die Schulpsychologin hilft mir auch nicht weiter, mit ihr will ich nicht darüber reden, sie ist für mich ja schließlich fremd. Mit meinen Eltern will ich auch nicht reden, sie sind ja ein Teil meiner Probleme. Ich fühle ich mich leer und nutzlos, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich es nicht bin. Ich fühle mich schwach und deprimiert, mir geht es einfach nicht gut. Wer auch immer bis hier hin gelesen hat: Danke, dass du zugehört hast, das bedeutet mir viel.

  2. #2
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    Hallo Nanami!

    Schön, dass du es hier erzählt hast!
    Weinen ist nicht wirklich schlimm, da löst sich viel.
    Kannst froh sein, dass du 's kannst, da bist du wenigstens nicht innerlich erstarrt.
    Was macht dir denn an sozialen Situationen Angst?

    LG

    Bea
    Standhaftigkeit ist eine Tugend - außer, man übt sie aus.....

    63101115

  3. #3
    Neuling
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    Ja, weinen tut gut, aber nicht immer, manchmal fühle ich mich nachher sogar schlimmer als vorher.
    In sozialen Situationen habe ich Angst mich zu blamieren und, dass jemand schlecht von mir denken könnte. Diesen Situationen versuche ich möglichst aus dem Weg zu gehen, auch wenn es nicht immer geht. Ich habe auch Erfahrungen mit Mobbing gemacht und ich glaube ich habe in solchen Situationen auch einfach nur Angst, dass man mich auslachen könnte.

  4. #4
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    Diese Angst haben sehr viele Menschen - damit stehst du nicht alleine da.
    Aber andererseits geht die Welt nicht unter, wenn wir uns mal blamieren.
    Wenn du mitkriegst, dass sich jemand blamiert, magst du diesen Menschen dann weniger als vorher?
    Standhaftigkeit ist eine Tugend - außer, man übt sie aus.....

    63101115

  5. #5
    Neuling
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    Nein, er ist ja immer noch der gleiche Mensch wie vorher. Jeder kann einmal ins Fettnäpfchen treten. Ich versteh selber nicht, wieso ich davor solche Angst habe.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Nanami Beitrag anzeigen
    Nein, er ist ja immer noch der gleiche Mensch wie vorher. Jeder kann einmal ins Fettnäpfchen treten. Ich versteh selber nicht, wieso ich davor solche Angst habe.

    Hm - denkst du vielleicht, dass du dann abgelehnt wirst?
    Mir ging das nämlich lange so.
    Mir hat 's aber geholfen, dass ich mir immer wieder gesagt hab, dass es mir selber bei meinen Mitmenschen egal ist.
    Und ich hab auch eine Weile einfach gesagt, dass ich mich unsicher fühle, wenn ich wen angesprochen habe.
    Die meisten Menschen verstehen das sehr gut.
    Und nach und nach hat sich das dann gelegt - es kommt nur noch sehr selten vor.
    Standhaftigkeit ist eine Tugend - außer, man übt sie aus.....

    63101115

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