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Thema: Nähe - Distanz Problem

  1. #1
    Neuling
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    Standard Nähe - Distanz Problem

    Hallo alle zusammen,

    ich habe ein Problem und möchte es mir gerne einmal von der Seele schreiben. Ich komme oft in so ein Dilemma, dass ich nicht weiß, was richtig und was falsch ist. Oft gebe ich mir für alles die Schuld, aber ich bin mir unsicher.

    Ich bin seit 2 Jahren in einer Beziehung, davon 1 Jahr verheiratet. Mein Mann ist 11 Jahre jünger als ich. Von Anfang an hatte er ein sehr großes Bedürfnis nach Freiraum. Er war nicht oft bei mir, aber seit wir zusammen wohnen, ist es natürlich besser. Dann war er ungefähr zweimal pro Woche über Nacht weg, obwohl er auch sehr viel gearbeitet hat, also insgesamt hatten wir immer wenig Zeit. Seit ungefähr einem Jahr ist er nur noch einmal pro Woche über Nacht weg. Ich habe das akzeptiert und es ist im Grunde ok für mich.
    Seit 3 Wochen arbeitet er nicht mehr und wir haben momentan viel mehr Zeit als früher. Allerdings ist es wenig Qualitätszeit, weil er sehr mit seinen Sachen beschäftigt ist. Jetzt fühlt er sich eingeengt und sagt, dass ich immer mehr und mehr von ihm will.
    Noch dazu geht es mir leider seit 5 Wochen psychisch sehr schlecht. Ich habe einen Rückfall (Angstthematik) und ihn daher gebeten, dass er diesmal nicht über Nacht wegbleibt und dass er erreichbar ist, falls ich Probleme bekomme. Ich bekomme meistens abends Angstzustände und musste leider auch meine Arbeit vorerst abbrechen, weil ich Panikattacken hatte. Er kennt das nicht von mir. Ich hatte zwar immer viele Ängste, aber er kennt solche Krisen nicht. (Meine letzte Krise ist ungefähr 5 Jahre her.)
    Gestern hat er gesagt, dass er zwei oder drei Stunden weggehen wird. Um 21 Uhr ist er gegangen. Um 23 Uhr bin ich schlafen gegangen und habe ihn trotz Angstzuständen nicht angerufen, damit er seinen Freiraum hat. Um 2 Uhr bin ich aufgewacht und er war nicht da. Ich habe ihm per Whatsapp geschrieben und er meinte, er kommt bald. Ich habe geschrieben, dass ich Angst habe und dass es mir sehr schlecht geht und dass ich auf ihn warte. Um 4:30 hat er geschrieben, dass er bei seinem Freund schläft. Dann hat er das Handy ausgeschaltet. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet, obwohl ich mehrmals versucht habe ihn anzurufen. Jetzt ist es Nachmittag und eigentlich hatten wir ausgemacht, dass wir diesen gemeinsam verbringen. Ich habe keine Ahnung was er macht oder wo er ist und er hebt nicht ab.

    Ich frage mich dauernd, ist das ok, dss sich ein Partner so verhält? Enge ich ihn ein? Ist es normal, dass er so viel Freiraum braucht?

    Wir streiten derzeit ziemlich viel deswegen. Ich habe das Gefühl, er kommt mit meiner Krise nicht zurecht, weil er das nicht kennt und er hat ein Kontrollthema. Er denkt, dass ich ihn kontrollieren will und macht dann komplett zu. Er ist dann eiskalt und wie eine Mauer. Das Thema hatten wir früher auch schon oft, aber diesmal habe ich das Gefühl, ich würde seine Unterstützung brauchen und er gibt sie mir nicht. Ich bin echt verzweifelt. Vorallem weiß ich, dass ich eine Trennung momentan nicht ertragen würde, weil es mir eh schon so schlech geht.

    Was ist eure Meinung dazu? Klammere ich oder trägt er keine Verantwortung für die Beziehung?

  2. #2
    Verleger Avatar von Steinchen.im.Schuh
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    Standard

    Hallo Jolanta,

    zuerst war ich erstaunt, dass du schreibst, dass er sehr viel Freiraum braucht, ihr dann aber ja trotzdem scheinbar sehr schnell beschlossen habt, zu heiraten. Wie kam es denn dazu? Wie passt das für dich zusammen?

    Ansonsten erinnert mich das, was du beschreibst sehr an meine letzte Beziehung, die kürzlich auseinander ging. Ich war da in einer sehr ähnlichen Position wie du. Ich denke immer, in Beziehungen gibt es kein richtig und kein falsch, solange keine Gewalt angewandt wird. Wenn dein Partner sich nicht in der Lage dazu fühlt für dich da zu sein, ist das natürlich ein großes Problem aber vielleicht kann er es einfach nicht.
    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus interpretiere ich eure Situation so, dass sich dein Partner sehr unter Druck gesetzt fühlt. Weil es dir schlecht geht und er dich nicht verletzen möchte, schafft er es nicht, dir zu sagen, dass er nicht für dich da sein kann bzw. es auch gewissermaßen gar nicht WILL, weil es ihm selbst damit schlecht geht. Vermutlich ist er selbst sehr unzufrieden damit, fühlt in sich den Anspruch ein guter Partner sein zu wollen und gleichzeitig das Gefühl dadurch erdrückt zu werden.
    Das sinnvolle wäre dann natürlich sehr ehrlich darüber zu reden, ich weiß nicht, inwiefern er das tut. Aber ich vermute, es fällt ihm sehr schwer, das so direkt auszudrücken, eben weil er es nur schwer erträgt, dich zu verletzen.

    Ich denke, ihr tragt beide Verantwortung für die Beziehung. Er dafür, mit dir zu reden und seine Bedürfnisse ehrlich zu kommunizieren, anstatt sich aus Absprachen "rauszuwinden" und du dafür dich zu fragen, ob dein Partner deine Bedürfnisse erfüllen kann und welche anderweitige Hilfe und Unterstützung du dir suchen kannst, um ihn zu entlasten.

    Dass er sich gar nicht meldet, tut mir sehr Leid, ich stelle mir das sehr schmerzhaft für dich vor. Ich hoffe, dass er die Zeit nutzt in sich zu gehen und dir danach ehrlich zu sagen, was er braucht, was er geben kann und was nicht.

    Alles Gute Euch!
    Ihr braucht keine Angst zu haben, es gibt keinen Boden.

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Abyssos
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    Standard

    Zitat Zitat von Jolanta Beitrag anzeigen

    Ich bin seit 2 Jahren in einer Beziehung, davon 1 Jahr verheiratet. Mein Mann ist 11 Jahre jünger als ich. Von Anfang an hatte er ein sehr großes Bedürfnis nach Freiraum. Er war nicht oft bei mir, aber seit wir zusammen wohnen, ist es natürlich besser.
    "besser" bedeutet wohl in dem Kontext, dass Dir sein vorheriges Verhalten nicht gefallen hat? "Besser" ist eine Bewertung. Du hättest auch "anders" schreiben können.



    Dann war er ungefähr zweimal pro Woche über Nacht weg, obwohl er auch sehr viel gearbeitet hat, also insgesamt hatten wir immer wenig Zeit. Seit ungefähr einem Jahr ist er nur noch einmal pro Woche über Nacht weg. Ich habe das akzeptiert und es ist im Grunde ok für mich.
    Wirkt auf mich nicht so, dass es für Dich im Grunde okay ist.
    Wenn es okay wäre, wäre es ja kein Thema für Dich.


    Seit 3 Wochen arbeitet er nicht mehr und wir haben momentan viel mehr Zeit als früher. Allerdings ist es wenig Qualitätszeit, weil er sehr mit seinen Sachen beschäftigt ist. Jetzt fühlt er sich eingeengt und sagt, dass ich immer mehr und mehr von ihm will.
    Warum arbeitet er nicht mehr?
    Was bedeutet "Qualitätszeit" für Dich?
    Und … willst Du immer mehr von ihm?


    Noch dazu geht es mir leider seit 5 Wochen psychisch sehr schlecht. Ich habe einen Rückfall (Angstthematik) und ihn daher gebeten, dass er diesmal nicht über Nacht wegbleibt und dass er erreichbar ist, falls ich Probleme bekomme.
    Er soll also für Dich bereit sein, wenn es Dir schlecht geht?
    Wäre ich persönlich nicht bereit zu.


    Ich bekomme meistens abends Angstzustände und musste leider auch meine Arbeit vorerst abbrechen, weil ich Panikattacken hatte. Er kennt das nicht von mir. Ich hatte zwar immer viele Ängste, aber er kennt solche Krisen nicht. (Meine letzte Krise ist ungefähr 5 Jahre her.)
    Als ich das las, hatte ich den Gedanken, ob diese Krise vllt. für Dich recht passend kommt, um das zu bekommen, was Du willst: Zuwendung.


    Gestern hat er gesagt, dass er zwei oder drei Stunden weggehen wird. Um 21 Uhr ist er gegangen. Um 23 Uhr bin ich schlafen gegangen und habe ihn trotz Angstzuständen nicht angerufen, damit er seinen Freiraum hat. Um 2 Uhr bin ich aufgewacht und er war nicht da. Ich habe ihm per Whatsapp geschrieben und er meinte, er kommt bald.
    Wenn ich sowas lese …
    Ihr seid zwei erwachsene Menschen.
    Jeder ist für sich selbst zuständig. Warum muss er nachts da sein?

    Ich habe geschrieben, dass ich Angst habe und dass es mir sehr schlecht geht und dass ich auf ihn warte.
    Schlecht …
    Keine gute Taktik.
    Und auch hier: Du bist für Dich selbst zuständig. Ob Du wartest oder nicht, ist Dein Problem, nicht seins. Du bist übrigens auch dafür zuständig, dass es Dir wieder besser geht … nicht er!


    Um 4:30 hat er geschrieben, dass er bei seinem Freund schläft. Dann hat er das Handy ausgeschaltet. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet, obwohl ich mehrmals versucht habe ihn anzurufen. Jetzt ist es Nachmittag und eigentlich hatten wir ausgemacht, dass wir diesen gemeinsam verbringen. Ich habe keine Ahnung was er macht oder wo er ist und er hebt nicht ab.
    Für mich absolut nachvollziehbar. Mindestens genauso hätte ich auch reagiert.


    Ich frage mich dauernd, ist das ok, dss sich ein Partner so verhält?
    Also wie Du Dich verhältst, finde ich nicht okay.


    Enge ich ihn ein?
    Keine Ahnung, ich kann ja nicht für ihn antworten. Mich würdest Du damit massiv einengen, ja.

    Ist es normal, dass er so viel Freiraum braucht?
    Also ich kenne nicht genau den Normbereich hinsichtlich Freiraum aber für mich ist das in meinem Leben die Norm.
    Ob Dein Verhalten zu Freiraum bzw. Bindung "normal" ist, wage ich dagegen anzuzweifeln.

    Wir streiten derzeit ziemlich viel deswegen. Ich habe das Gefühl, er kommt mit meiner Krise nicht zurecht, weil er das nicht kennt und er hat ein Kontrollthema.
    Er muss mit Deiner Krise auch nicht zurecht kommen, denn es ist, wie Du schreibst, Deine Krise.

    Er denkt, dass ich ihn kontrollieren will und macht dann komplett zu. Er ist dann eiskalt und wie eine Mauer. Das Thema hatten wir früher auch schon oft, aber diesmal habe ich das Gefühl, ich würde seine Unterstützung brauchen und er gibt sie mir nicht. Ich bin echt verzweifelt. Vorallem weiß ich, dass ich eine Trennung momentan nicht ertragen würde, weil es mir eh schon so schlech geht.
    Mir ist schleierhaft, warum ihr geheiratet habt. Führ das doch mal aus, wenn Du magst.

    Was ist eure Meinung dazu? Klammere ich oder trägt er keine Verantwortung für die Beziehung?
    Das sind mehrere Fragen in eins, sind aber nicht grundsätzlich miteinander zu verbinden, also einzeln:
    Meinung siehe oben.
    "Klammer ich?" Kann ich kaum beantworten, liest sich etwas so, ja.
    "Trägt er keine Verantwortung für die Beziehung?" Wenn zwei Leute in einer Beziehung sind, sind auch zwei Leute daran beteiligt, wie es läuft.
    Wenn Du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in Dich hinein.

    F.W. Nietzsche

  4. #4
    Roman Verfasser Avatar von Fafnir
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    Standard

    Hallo Jolanta,

    Die Wikipedia-Definition von Ehe enthält unter anderem folgenden Passus:
    Im europäischen Kulturraum wird die Ehe traditionell als dauerhafte Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau verstanden, in der beide Verantwortung füreinander übernehmen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ehe

    Verantwortung füreinander kann vieles bedeuten - auch emotionale Verantwortung würde ich da nicht grundsätzlich ausschließen - aber diese Verantwortung hat aus meiner Sicht durchaus Grenzen. Aber das ist persönliche Sache und kann daher von meiner Sichtweise durchaus abweichen.
    Dass Dein Partner/Ehemann Dir Deine Angst nehmen soll - so wie ich das aus Deinem Text herauslese - halte ich persönlich für zu hoch gegriffen - es sei denn, er gehört zu den Auslösern.
    Was tust Du selbst gegen die Angst?

    Was mich an der Stelle wundert - warum habt ihr so schnell geheiratet und von wem ging die Initiative dazu aus?
    Gib das, was Dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. - Albert Einstein

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Fafnir für den sinnvollen Beitrag:

    Der rote Faden (23.02.2020),undjetzt (23.02.2020)

  6. #5
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    Standard

    Wenn mein Mann mich mit den Worten verlässt:"Ich bin in zwei oder drei Stunden wieder da", und dann am nächsten Tag nachmittags immer noch nicht aufgetaucht und nicht erreichbar ist, finde ich das nicht "normal", mal ganz abgesehen von Angstzuständen oder nicht.
    Er kündigt etwas an, was er nicht einhält. So was ist für mich keine Basis einer Partnerschaft.

    Ich frage mich auch, warum er überhaupt geheiratet hat, wenn er so ein großes Freiheitsbedürfnis hat, und warum du ihn geheiratet hast, obwohl deine Vorstellungen ja offenbar andere sind.

  7. Die folgenden 9 Benutzer bedankten sich bei Der rote Faden für den sinnvollen Beitrag:

    Blase (24.02.2020),Buche (25.02.2020),Fafnir (23.02.2020),Ice Frozen Sunset (24.02.2020),JannaW (23.02.2020),Mirjam (23.02.2020),Pluto (23.02.2020),Pullus (25.02.2020),undjetzt (23.02.2020)

  8. #6
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Magst du ein bisschen mehr über euch erzählen?

    Alter? Was liebst du an ihm? Was läuft gut in eurer Beziehung?

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Ice Frozen Sunset (24.02.2020)

  10. #7
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    Mir stellt sich auch die Frage warum ihr zusammen gezogen seid und geheiratet habt, wenn Eurer Nähe Bedürfnis so enorm abweicht?

    Seine Reaktion klingt für mich nach "ich bin von Dir genervt" und damit Du ihn nicht weiter nerven kannst, blockiert er indem er das Handy ausmacht. Natürlich kann es auch ganz anders sein, leider ist der Akku leer, er hat kein Ladekabel in der Nähe, das gleiche trifft für den Freund zu, weshalb er Dich auch nicht anrufen kann. Äh? Vermutlich nein.

    Wenn Dein Partner ein fürsorglicher Typ wäre, wäre es zwar trotzdem nicht seine Aufgabe Dir Deine Ängste zu nehmen, und er hätte vermutlich auch ein Freiheitsbedürfnis, aber würde es wohl nicht grade dann so krass ausleben, wenn es Dir eh grade schlecht geht.

    Und: nein, ich finde sein Verhalten nicht normal. Er macht Zusagen, die er wie ein kleines trotziges Kind oder ein komplett verantwortungsloser Teenie nicht einhält. Das hat in einer Beziehung unter Erwachsenen eigentlich nichts zu suchen.
    Er demonstriert seine Unabhängigkeit und Unberechenbarkeit ausgerechnet dann, wenn Du Stabilität und Nähe brauchst.
    Das kann passieren, ist aber null wünschenswert in einer Ehe aus meiner Sicht.

    Du kannst es natürlich "Auge um Auge, Zahn um Zahn" als Argument speichern und ihn bei nächst bester Gelegenheit, wenn es ihm schlecht geht und er Dich braucht einfach hängen lassen.

    Nur mit einer Liebesbeziehung hat das nichts zu tun.

    Da ich Euer Alter nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob er einfach ein mega Egoist oder nur massiv unreif ist.

    Ok, was konstruktives, ich denk mal nach. Hast Du eine gute Freundin/ Freund oder Familie an die Du Dich wenden kannst?
    Einen Menschen, der Dir zwar nicht die Angst nehmen kann (dazu solltest Du in Therapie), aber Dir zumindest ein verlässliches Gefühl von "ich bin für Dich da" vermitteln kann? Oder evtl. noch Techniken aus einer früheren Therapie, die Dich beruhigen könnten?

    Dass Du aktuell nicht auch noch eine Trennung verkraften kannst, kann ich verstehen. Aber wer sagt, dass diese "Demonstration" von ihm zur Trennung dient? Es ist genauso gut möglich, dass er meint damit mal eine Grenze zu ziehen. Jedenfalls musst Du Dich nicht in so einer Phase von ihm trennen, wenn Du nicht willst, außer er trennt sich von Dir.

    Wenn es Dir wieder besser geht solltest du aber mal mit ihm klären was genau ihr nun eigentlich von einander wollt, eine verlässliche Partnerschaft in der Nähe und Fürsorge eine Rolle spielt wohl eher nicht. Vielleicht hättet ihr lieber eine Freundschaft plus geführt? Dann wäre evtl. der Konflikt nicht so stark entstanden und vielleicht ist er da auch eher der Typ für?

    Ich hoffe Du findest eine Weg mit den Angstanfällen umzugehen und Dein Leben wieder in die Hand zu nehmen, ob mit oder ohne seine Unterstützung.

  11. #8
    Nachwuchs Autor Avatar von JannaW
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    Du schreibst, Du würdest momentan eine Trennung von ihm nicht ertragen.
    Aber ist denn diese lieblose, unachtsame Beziehung nicht auch unerträglich?

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