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Thema: Nichts aus seiner Begabung machen = Unglücklich?

  1. #1
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    Standard Nichts aus seiner Begabung machen = Unglücklich?

    Ich frage mich, ob Menschen unglücklich werden können, wenn sie ihre Begabung nicht nutzen. Mir ist aufgefallen, dass ich wesentlich zufriedener bin, wenn ich viel lese oder Geschichten schreibe. Zudem fühle ich mich auch besser, nachdem ich viele Vokabeln gelernt habe. Ich liege zwar nur an der Grenze zur Hochbegabung, habe aber ein sehr heterogenes Intelligenzprofil. Das bedeutet, dass ich in einigen Bereichen einen Wert von über 130 habe und in einigen nur einen um 110.
    Denkt ihr, dass ungenutze Begabung unglücklich machen kann? Ich meine damit alle Formen von Begabung (musikalisch, künstlerisch, handwerklich etc.)

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Ich denke bisschen anders: Dinge, die einem Freude machen....erfüllend sind, tragen zu unserer Zufriedenheit bei. Das muss nicht zwingend was mit ausgeprägter Begabung zu tun haben.

  3. #3
    Nachwuchs Autor
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    Zitat Zitat von RollingInthedeep3 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, ob Menschen unglücklich werden können, wenn sie ihre Begabung nicht nutzen. Mir ist aufgefallen, dass ich wesentlich zufriedener bin, wenn ich viel lese oder Geschichten schreibe. Zudem fühle ich mich auch besser, nachdem ich viele Vokabeln gelernt habe. Ich liege zwar nur an der Grenze zur Hochbegabung, habe aber ein sehr heterogenes Intelligenzprofil. Das bedeutet, dass ich in einigen Bereichen einen Wert von über 130 habe und in einigen nur einen um 110.
    Denkt ihr, dass ungenutze Begabung unglücklich machen kann? Ich meine damit alle Formen von Begabung (musikalisch, künstlerisch, handwerklich etc.)
    Hmm, also ich denke um seine Begabung bewusst nicht zu nutzen muss man sie erstmal kennen.
    Kennt man sie nicht, glaube ich nicht, dass es unglücklich macht wenn man sie nicht nutzt.
    Kennt man sie aber, würde sie gern ausleben und wird daran gehindert, in dem einen zbsp. gesagt wird .... wäre brotlose Kunst und man solle doch etwas anständiges machen, kann das durchaus unglücklich machen.

  4. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Un-sichtbar für den sinnvollen Beitrag:

    Endstation (29.07.2018),manannan (30.07.2018),Physalis (28.07.2018)

  5. #4
    Verleger Avatar von Physalis
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    Oft verwechseln Menschen eine Begabung mit dem, was sie gut können.
    Sie meinen, das beruflich tun zu müssen, was sie gut können. Was wir gut können, ist aber oft lediglich das, was wir lernen mussten, nicht das, wozu wir begabt sind.
    So kann jemand vielleicht sehr gut rechnen, weil er dies in der Schule erkärt bekam, ist aber künstlerisch begabt. Eine Begabung nicht auszuleben kann m.E. auch unglücklich machen, wenn diese noch unerkannt schlummert. Es besteht ein diffuses Gefühl der Leere.

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    Mirjam (29.07.2018),Neutral2018 (29.07.2018)

  7. #5
    Verleger Avatar von mops
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    Ich weiß nicht? »heterogenes Intelligenzprofil« was du damit meinst.

    „Wissen ist macht!“ - als ist das eine Vorstellung, die für viele heute keine Bedeutung mehr hat. „Man kann sich nicht alles merken!“
    „Theorie ist das eine! Praxis ist das andere!“ Wie weit steckt hinter Wissen nur Theorie?

    Mein Bruder ist vielseitig begabt. – wir beide sind zur Selbstständigkeit erzogen worden. So viel wie möglich alleine machen können! – Oft werden solche Menschen, die vieles können, beneidet.

    Wie weit können wir Wissen in die Praxis umsetzen!


    „Man kann nicht alles auf einmal machen!“
    Damit kannst Du nicht alle Begabungen umsetzen!


    Das entstehen von STRESS
    hinter dem was du umsetzt steckt ZEIT! Auch daher kannst du nicht alles umsetzen! – „Zeit ist Mangelware!“


    gruss mops

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei mops für den sinnvollen Beitrag:

    Neutral2018 (29.07.2018)

  9. #6
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    Ich denke dass das auch eine persönliche Typ- und Einstellungsfrage ist. Wenn ich persönlich eher der Typ bin der sich mit anderen vergleicht und meint mehr aus mir hätte herausholen zu können, kann es natürlich sein, dass man irgendwann "vergebenen Chancen" hinterhertrauert.

    Aber das reale Leben spielt sich in der Gegenwart ab. Und entscheidend ist für mich auch das man Spaß und Freude an den Dingen hat. Wenn du z.B. das "Geschichten schreiben" für dich entdeckt hast und es dir Spaß macht kannst du diese Fähigkeit auch sinnvoll nutzen, in dem du z.B. auch lehrreiche Geschichten schreibst. Und mit Vokabeln wirst du es leichter haben eine Sprache zu erlernen und könntest so auch auf neue Interessens- oder Begabungsgebiete stoßen.

    Man kann aus allem etwas machen wenn man sich mit etwas identifiziert und dahintersteht. Aber es ist auch nicht schlimm, wenn man mal nicht alles schafft.

  10. #7
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    Zitat Zitat von RollingInthedeep3 Beitrag anzeigen
    Denkt ihr, dass ungenutze Begabung unglücklich machen kann? Ich meine damit alle Formen von Begabung (musikalisch, künstlerisch, handwerklich etc.)
    Ich denke ja, wenn wir unsere Kreativität unterdrücken, kann es unglücklich machen. Ich glaube fast, dass Du das mit Begabung meinst. Jemand der besonders begabt ist weiss das eigentlich nur, weil er sie auch bereits entdeckt hat und darin kreativ ist.
    Andererseits kann ich die Frage auch genauso beantworten wie Du sie stellst, ich würde mich für ziemlich begabt halten was das Zeichnen angeht, andere tun es jedenfalls. Früher habe ich mehr gezeichnet wie heute, wenn ich mal eine Weile nichts gemacht habe, da können auch ein zwei Jahre dazwischen liegen, fällt mir das nicht sehr auf. Unglücklich wurde ich deshalb noch nicht würde ich sagen. Etwas aus meiner Begabung
    Wichtig ist es auf jeden Fall kreativ zu sein für das Glücksempfinden.
    Geändert von Blase (29.07.2018 um 09:51 Uhr)

  11. #8
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    Ich bin auch begabt im malen, trotzdem macht es mir kein Spass und ich male wenn es hoch kommt ein Mal im Jahr, weil es so ätzend ist.
    Dann habe ich ein wunderschönes Bild. Alle freuen sich und ich denke jedesmal wenn ich das Bild sehe, warum ich nicht noch eines male. Dann fang ich an und habe schnell kein Bock mehr und Fass keinen Stift mehr an die nächsten 12 Monate oder so.

    Tausendmal versucht Zeichenkurse zu machen. Mäh... Ätzend.

    Es macht mich manchmal traurig warum ich ein Talent bekommen habe, das mir absolut kein Spass macht.

    Nur weil man begabt in etwas ist, heisst es nicht, dass man es gerne macht.

    Da kommen wir auf deine Frage zurück.
    Ein hoher IQ bzw der IQ ist eine komplexe Sache hinter der mehrere Parameter liegen. Es ist kein Gegenstand und auch kein einheitlicher Zustand. Es ist das Resultat vieler Dinge und das Resultat ist auch unterschiedlich.

    hoher IQ ist aber an sich keine Begabung oder ein Garant für irgendeine künstlerische oder sonstige Begabung. Begabung ist etwas komplexes und jeder Mensch hat irgendeine oder mehrere in irgendwas.


    Für jeden Menschen gilt, dass es gut tut etwas zu machen was einem Spass macht an erster Stelle und an zweiter Stelle vielleicht sogar einer Begabung der Person entspricht, denn dann gibt es besonders viele Erfolgserlebnise und die sind es was jeder Mensch im Leben braucht. Da ist es auch egal ob der IQ bei 98 oder 150 liegt.

    Auf der anderen Seite formt eine Begabung die ausgelebt wird früh mit Sicherheit auch das Gehirn und damit die Denkweise. Eröffnet ander Wege Dinge zu sehen und zu erschließen und beeinflusst mit Sicherheit irgendwo den IQ in Teilen.

    Zwei mit ähnlichem IQ denken noch lange nicht gleich. Die Problem bzw Lösungsfindung kann total unterschiedlich erfolgen. Aber das ist bei allen Menschen so. Je nachdem wie unser Hirn funktioniert, gehen wir mit unserer Umwelt um. Der eine entdeckt dann dass er mit seiner Art zu denken oder wie er die Welt sieht bestimmte Dinge erschaffen oder tuen kann, für die andere langes Training brauchen oder manche gar nie lernen. Aber nur weil man etwas kann, hat man nicht automatisch Spass dran.

    Aber das ist unabhängig vom IQ erst einmal.

    Mach was dir Spass macht. Wer mit dem Geld verdient, das ihm Spass macht, wird keinen Tag mehr arbeiten müssen.
    Man kann aber auch Spass haben an Sachen in denen man untalentiert ist.
    Du musst nur den Fernseher einschalten.


    In kurz: Nein man muss seine Begabung nicht leben um glücklich zu werden.

  12. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Bridgette für den sinnvollen Beitrag:

    Blase (29.07.2018),Un-sichtbar (29.07.2018)

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