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Thema: Panikattacke ? Kein Entkommen aus der situation

  1. #1
    Neuling
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    Standard Panikattacke ? Kein Entkommen aus der situation

    Hallo zusammen,

    Ich hatte glaube ich vorhin meine erste panikattacke und ich weiss nicht so ganz genau wie ich das verarbeiten soll. Hintergrund: ich habe Angst vor achterbahnen weil ich im moment der beschleunigung ein sehr intensives gefühl bekomme was ich nicht aushalten kann. Ich muss meinen ganzen körper zusammenkrampfen und es ist so ein intensives gefühl dass ivh nichts mehr wahrnehmen kann. Jetzt bin ich vorhin mit einem freund in die berge gefahren und hatte dieses gefühl ein paar mal weil er stark beschleunigt hatte (hatte ich auch noch nie im auto) und es ging immer nach 2 sekunden weg wenn ich kurz in den innenraum geschaut habe. Bei einem mal ging es jedoch nicht weg und wurde so intensiv bzw. Ging so lange dass ich ihm sagegn musste er soll langsamer fahren.

    Ab dann war es immer auf der schwelle, selbst ohne beschleunigung, dass ich dieses gefühl bekam. Auch als wir ankamen und ich dachte okay jetzt stehen wir das wird besser, ging es nicht weg und ich habe starke panik gehabt, dass ich dieses intensive gefühl im grundzustand bekomme und dem nicht mehr entfliehen kann. Das ging ca. 30 minuten so dass es immer auf der schwelle war, ich hatte herzrasen, durst und war mental einfach nur super fertig. Jetzt sitze ich zuhause und es ist schon zu 99 % weg......aber das war einfach eine sehr sehr beängstigende erfahrung, die ich nie zuvor hatte.

    Was war das ? Kann das nochmal passieren bzw. Warum ?
    Ich wäre sehr dankbar für ein bisschen input damit ich damit irgendwie arbeiten kann.

    Vielen dank !!

  2. #2
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    Hallo MrProper96

    ich kenn das Gefühl - hatte ich eine Weile im Auto wenn ich als Beifahrer zb. in ein Parkhaus gefahren bin...
    Wenn das so RUNTER GEHT... da hab ich mich dann auch in den Sitz reingedrückt.. verkrampft und mein Bauch war ganz komisch...
    Irgendwann hat es sich aber gelegt...
    Achterbahnen etc. fahre ich seit ich 16 bin nicht mehr... das hat mir gereicht...

    Kann Dir nicht wirklich einen Tipp geben, aber es ging einfach weg... vielleicht ist momentan auch eine stressige Phase allgemein bei Dir?
    * Loreley *


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  3. #3
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    Hey Loreley125,

    danke für deine Antwort ! Das klingt genau nach dem gleichen Gefühl, was du da beschreibst. Ehrlich gesagt denke ich auch es lag an der Gesamtsituation, welche aktuell sehr stressig ist. Es ist schon besser, obwohl mir das jetzt leider ab und zu passiert mit dem Gefühl wenn ich irgendwo mitfahre aus der Erfahrung raus.
    Und bei dir ist das einfach weg gegangen oder hast du dich der Sache irgendwie "gestellt" ?

  4. #4
    Schreibkraft Avatar von Loreley125
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    Hi,

    nein ich hab mich da jetzt auch nicht reingesteigert zu der zeit
    Es war einfach so total unangenehm das Gefühl... und nachdem wir wieder auf gerader Spur waren gings ja wieder...
    aber es ging dann auf einmal weg... hab mich da dann auch nicht mehr verkopft...
    * Loreley *


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  5. #5
    Neuling
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    Hallo MrProper,

    du fragst, wie Du mit einer Panikattacke umgehen kannst.

    Ich verstehe gut, dass Du dich angesichts der Empfindungen, die du beschreibst (Krämpfe, nichts mehr wahrnehmen, Herzrasen, etc.) ängstigst. Es fühlte sich für Dich so an, als ob Du in der Falle sitzen würdest - du fühltest dich dem ohnmächtig ausgeliefert.

    Ich könnte Dir jetzt erzählen, dass eine Panikattacke nichts lebensbedrohliches ist und normalerweise, wie du selbst festgestellt hast, innerhalb von etwa einer halben Stunde rum ist. Klar ist auch, dass man sich dannach ziemlich fertig fühlt. Ich könnte Dir schreiben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Dir das wieder passiert, um so größer ist, je mehr du anfängst, ängstlich in dich hinein zu hören und zu fühlen nach möglichen Symptomen, das das ein Teufelskreis ist. Ich könnte darüber dozieren, dass Versuche, Angst und Panik zu vermeiden, paradoxerweise meist unweigerlich die Ängste noch größer werden lassen. Doch wird Dir das etwas nützen?

    Deshalb möchte ich Dir, angesichts dessen, was Du an anderer Stelle schreibst, raten, Dir einen Therapeuten zu suchen. Angst und Panikattacken lassen sich in der Regel therapeutisch gut bearbeiten, sofern sich der Therapeut nicht nur ausschließlich auf darauf konzentriert, durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen gegen die Angst zu konditionieren, sondern ganzheitlich auch andere Einflüsse (wie Biographie, soziales Umfeld, etc.) im Blick hat.

    Ich wünsche Dir alles Gute bei der Suche nach einem guten Therapeuten. Ich glaube, es würde sich lohnen!

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