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Thema: Persönliche Betrachtungen zum Thema "Liebe"

  1. #1
    Neuling
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    Standard Persönliche Betrachtungen zum Thema "Liebe"

    Hallo zusammen,

    ich möchte einmal einige persönliche Betrachtungen zum Thema "Liebe" schreiben.

    Sie ist etwas unsagbar schönes und wertvolles. Man kann sie geben, und empfangen bzw. annehmen. Beides macht den Menschen glücklich, sowohl das Geben, als auch das Empfangen. Deswegen kann auch die scheinbar paradoxe Situation entstehen, dass man glücklich ist, jemanden zu lieben, der einen nicht oder nur wenig zurückliebt.

    Besonders schön und intensiv ist aber natürlich eine gegenseitige Liebe, also Geben und Empfangen gleichzeitig, in einem.

    Ich halte "Liebe" für eine fast universelle seelische Medizin - die zwar nicht für alle seelischen Erkrankungen, aber für viele, sich heilsam auswirken kann.

    Liebe ist so etwas wie ein Grundpfeiler der menschlichen Existenz. Die erste Liebe finden wir in der elterlichen Liebe, und später dann die Liebe in Partnern oder Partnerschaften.

    Ein Leben ohne Liebe ist - irgendwie unerfüllt. Man braucht sie zwar nicht lebensnotwenig - aber sie macht das Leben sehr viel schöner.

    Soviel einige (erste) Gedanken von meiner Seite.

    Viele Grüße.

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Milly
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    Ich kann mit dem Begriff nicht viel anfangen. Zwar weiß ich, wenn ich jemanden "liebe", aber die Zusammenhänge, in denen das Wort häufig verwendet wird, verbinde ich so gar nicht mit Liebe.
    Fragst du 10.000 Menschen, was ein Weißbrot ist, werden alle mehr oder weniger das Gleiche beschreiben. Fragst du 10.000 Menschen, was Liebe sei, wirst du 10.000 unterschiedliche Antworten bekommen.
    Und damit dann auch irgendwie keine.
    Ich denke auch nicht, dass Paare generell aus "Liebe" zusammenbleiben oder sich finden.
    Oft ist`s Bequemlichkeit, man hat sich eingerichtet, alleine ist auch nicht schön - nennen wir es halt "Liebe", dann klingt es besser und wird sozial anerkannt.

  3. #3
    Bestseller Autor Avatar von Draugr
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    Man kann Liebe ja auch auf den evolutionären Vorteil reduzieren, man kann, muss aber nicht .
    Das Angenehme dieser Welt hab ich genossen,
    Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen,
    April und Mai und Julius sind ferne
    Ich bin nichts mehr; ich lebe nicht mehr gerne!
    (Friedrich Hölderlin)

  4. #4
    Neuling
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    Hi Seelenkundig,
    die Fähigkeit ´lieben zu können´ halte ich für sehr wichtig. Selbst wenn ich derzeit keinen Partner habe (mit dem ich in romantischer Liebe verbunden bin) und meine Liebe sich "lediglich" auf das Leben und die Menschen allgemein erstreckt, kann ich doch immer offen für die Liebe sein. Sich angstfrei auf einen anderen Menschen einlassen zu können, dem Versuch zu widerstehen, aufkeimende Gefühle kontrollieren zu wollen und zu verstehen, dass Liebe nur in absoluter Freiheit geschehen kann, sind Voraussetzungen, die Liebe möglich machen.
    Wie Milly schon richtig anmerkt, muss ich Liebe und Beziehung auseinanderhalten. Im Idealfall sind sie natürlich eng beieinander.
    Gruß <> Helmfried

    P. S. Ein Leben ohne Liebe ist nur ( und das bestenfalls ) ein halbes Leben
    Geändert von Helmfried (13.06.2018 um 15:24 Uhr) Grund: P. S.
    Das Leben kann schön sein.

  5. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Ich denke auch nicht, dass Paare generell aus "Liebe" zusammenbleiben oder sich finden. Oft ist`s Bequemlichkeit, man hat sich eingerichtet, alleine ist auch nicht schön - nennen wir es halt "Liebe", dann klingt es besser und wird sozial anerkannt.
    Stimmt, sehe ich auch so. Mnachmal bleiben Menschen auch "nur" zusammen, weil andere/die Gesellschaft/usw.. das von ihnen erwarten.

    Zitat Zitat von Draugr Beitrag anzeigen
    Man kann Liebe ja auch auf den evolutionären Vorteil reduzieren, man kann, muss aber nicht .
    Und selbst wenn ;-) -- genieße ich sie, wenn ich sie habe. Ist ähnlich, wie bei der Sexualität. Sie ist ursprünglich wohl als (geschickter) Anreiz von der Natur gedacht, sich fortzupflanzen. Man kann sie jedoch trotzdem, oder gerade deshalb, als Quelle der Kraft und des schönen Erlebens genießen.

    Zitat Zitat von Helmfried Beitrag anzeigen
    Hi Seelenkundig, die Fähigkeit ´lieben zu können´ halte ich für sehr wichtig.
    Oh ja. Ich denke, diese (wertvolle) Fähigkeit ist auch nicht bei allen Menschen gleichermaßen entwickelt. Oder verschütt gegangen, aus schlechten Erfahrungen heraus, oder weil die Gesellschaft mit ihren Normen keine "gefühlsduseligen" Menschen haben möchte.
    Ähnlich ist es mit der Fähigkeit, Liebe anzunehmen, und auf sich wirken zu lassen. Auch dafür kann man man i.d.R. etwas tun, und/oder daran arbeiten.

    Sich angstfrei auf einen anderen Menschen einlassen zu können, dem Versuch zu widerstehen, aufkeimende Gefühle kontrollieren zu wollen und zu verstehen, dass Liebe nur in absoluter Freiheit geschehen kann, sind Voraussetzungen, die Liebe möglich machen.
    Ja, die Angst... die Angst, vor schlechten Erfahrungen, die Angst, wenn man sich jemandem öffnet, gleich auch verletzlich zu werden. Die letztgenannte Angst ist begründet: man wird verletzlich, wenn man sich auf die Liebe einläßt. Nur, wenn man die Liebe, gleich einer Autostrecke, gut "fährt" mit jemandem, dann entschädigt sie eben mit vielen reichhaltigen und wertvollen Gefühlen (auch wenn der Vergleich mit der "Autostrecke" jetzt irgendwie nicht das Gelbe vom Ei ist)

    Viele Grüße ;-)

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