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Thema: Plötzliche Scheidung nach 2 Jahren Ehe

  1. #1
    Neuling
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    Standard Plötzliche Scheidung nach 2 Jahren Ehe

    Liebe Mitglieder,

    ich wende mich an euch, da ich vollkommen unerwartet mit dem Thema Scheidung konfrontiert wurde:
    Nach einigen Jahren des Zusammenlebens entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung für den Bund der Ehe - und alles schien perfekt: innige Liebe, ein geregeltes Leben, beruflicher Erfolg, Gemeinsamkeiten.
    In den letzten zwei Monaten hatte sich jedoch der Alltag bei uns eingeschlichen; beide hatten wir beruflich sehr viel um die Ohren und unternahmen daher auch recht wenig gemeinsam - Streit gab es jedoch nicht. Doch unsere berufliche Belastung ist jeweils absehbar, und so war uns eigentlich klar, dass dies nur eine Phase war.

    Vor kurzem war ich für ein paar Tage beruflich unterwegs, und als ich wieder kam, teilte mir meine Frau mit, dass sie sich ihr Leben so nicht vorgestellt habe und kein Fortkommen mehr in unserer Ehe sehe - sie sehne sich nach Veränderung, nach mehr Gemeinsamkeiten und brauche einfach mal ihre Ruhe um sich zu finden - leider sieht sie darin jedoch keine vorübergehende Trennung, sondern viel, viel mehr...

    Auch wenn die letzten Tage wieder sehr schön und nahezu harmonisch ablaufen - wäre da nicht dieser drohende Einschnitt - hält sie weiterhin daran fest, dass ihre Unzufriedenheit nicht auf der bei ihr noch immer währenden beruflichen Belastung läge, sondern sie sich von unserem gemeinsamen Leben belastet fühle.

    Ich bin der Verzweiflung nahe! Unsere Beziehung bedeutet mir sehr, sehr viel! Meines Erachtens stecken wir an einem Punkt fest, an dem alles festgefahren erscheint, aber nichts verloren ist. Doch bei ihr brodelt es. Zum Teil kann ich das nachvollziehen; wenn man sich zuhause nicht recht geborgen fühlt und eher das Gefühl hat, nur irgendwelchen Pflichten nachzugehen, dann ist das frustrierend! Doch warum nicht daran arbeiten, anstatt alles aufzugeben?

    Ich bitte euch um Hilfe! Was kann ich tun, außer ihr den "häuslichen Stress" abzunehmen und in ihr die schönen Seiten unseres Lebens aufleben zu lassen?

    Gerne liefere ich noch weitere Details, doch möchte ich meinen ersten Eintrag nicht ausschweifend gestalten!

    Liebe Grüße,

    Ein verwirrter Ehemann

  2. #2
    Anna55
    Gast

    Standard

    Hallo Verwirrter,

    hast du deine Frau mal direkt gefragt, ob sie dich noch liebt?

    LG
    Anna

  3. #3
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo,

    tja dann war wohl doch nicht alles "Eitel Sonnenschein".

    Was kannste tun ?
    ~Putzfrau
    ~Bügelhilfe
    ~Selber den Job aufgeben
    ~Einwilligen und Frau vor die Tür setzen

    ~oder ab jetzt kuschen und das lieber Herrchen sein (immer mit Angst im Nacken, dass der nächste Schritt Sie zur angedrohten Trennung bringt)
    Was für ein bescheidener Gedanke!

  4. #4
    Neuling
    Themenstarter

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    Standard Haushalt - das allein ist es nicht...

    Zunächst einmal vielen Dank für eure Rückmeldungen:

    Ja, ich habe meine Frau gefragt, ob sie mich noch liebt, aber die Frage kann sie für sich nicht eindeutig beantworten. Sie fühle nach wie vor eine tiefe Verbundenheit und tiefe Zuneigung - Liebe mit "Schmetterlingen im Bauch" - wie am ersten Tag - jedoch nicht (doch dieser Zustand, dachte ich, ist doch normal nach vielen Jahren Beziehung, oder?).

    Ich denke auch nicht, dass die Grundproblematik in den Haushalts-Arbeiten liegt - meine Frau fühlt sich momentan zu stark beansprucht und hat das Gefühl nicht ernst genommen worden zu sein (nicht nur von mir). Daher hält sie jetzt stark daran fest ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus verschiedenen Verantwortungen privater Natur zu lösen. Leider bin ich darin leider maßgeblich verstrickt...

    Das Grundproblem ist meines Erachtens, dass sie sich in der Vergangenheit mehr Verständnis für das gewünscht hätte, was sie macht. Auch hätte sie gerne das Gefühl gehabt, dass man ihre Reaktionen oder ihren Missmut nicht nur als vorübergehenden Zustand begreift, sondern als wahre Sorgen, Ängste, Bedenken.

    Da war ich wohl oft recht nachlässig - habe immer darauf gebaut, dass sich alles bei ihr wieder einrenkt und habe dabei übersehen, dass sie mehr Engagement in Anerkennung ihrer Person gesehen hätte. Wie gesagt: es geht hier ja nicht um ständigen Streit, der zu einem notwendigen Schritt geführt hat, sondern darum, dass unsere Beziehung ihr zu eingefahren geworden ist

    Problematisch ist nur, dass sie keine weitere Chance einräumen will - aus ihrer Sicht habe sie viele Signale gesendet, wenn sie es auch nicht ausgesprochen habe. Somit sieht sie in einer Trennung den einzigen Weg zur Selbstfindung.

    Klar kann ich klein bei geben und klar lässt sich eine räumliche Trennung irgendwie bewerkstelligen. Doch ich halte am Glauben fest, dass wir an unseren Schwierigkeiten arbeiten und diese überwinden können. Doch wie soll das gehen, wenn man getrennte Wege geht? Wie gesagt, es geht ihr ja offensichtlich um mehr als nur "ich brauche im Moment mal meine Ruhe von dir"...

  5. #5
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Problematisch ist nur, dass sie keine weitere Chance einräumen will - aus ihrer Sicht habe sie viele Signale gesendet, wenn sie es auch nicht ausgesprochen habe. Somit sieht sie in einer Trennung den einzigen Weg zur Selbstfindung.
    dann lieber ein Ende mit Schrecken als die andere Variante ....

  6. #6
    Anna55
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Verwirrter Beitrag anzeigen
    Daher hält sie jetzt stark daran fest ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus verschiedenen Verantwortungen privater Natur zu lösen. Leider bin ich darin maßgeblich verstrickt...
    Hallo,

    was heisst das denn genau?

    LG
    Anna

  7. #7
    Neuling
    Themenstarter

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    Standard nix genaues weiss man nicht

    Zitat Zitat von Anna55 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was heisst das denn genau?

    LG
    Anna
    genau heißt das, dass sie sich um das Alltägliche nicht kümmern möchte. Wie das aussehen soll, beschreibt sie recht allgemein: Sie möchte ausgehen können, möchte sich nicht kümmern müssen um das, was auf sie zu Hause wartet.
    Als ich fragte, ob sie Waschen-Kochen, etc. meint, sagte sie, dass sie das ja eh machen müsse, wenn sie allein ist. Somit bin ich da etwas überfragt. Ich denke, sie empfindet die Verantwortung/die Bindung, die die Ehe mit sich bringt, als Belastung und möchte daher einen Neustart alleine wagen.
    Nur habe ich es nie so empfunden, dass sie sich von mir unter Druck gesetzt fühlte.

    Und: Neustart heißt für sie auch es sich selbst zu beweisen (und vielleicht auch anderen), dass sie sehr wohl in der Lage ist eigene Entscheidungen zu treffen und zu beweisen, dass sie auch ohne Ehemann auf eigenen Füßen steht
    Geändert von Verwirrter (01.11.2010 um 20:03 Uhr)

  8. #8
    Anna55
    Gast

    Standard

    dass es um Haushaltspflichten geht, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, so wie du die Situation schilderst. Geht es um Sex? mal ganz direkt gefragt.

    LG
    Anna

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