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Thema: Pornos in einer Beziehung

  1. #1
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    Standard Pornos in einer Beziehung

    Hallo zusammen,
    Ich habe ein Problem was mich ziemlich beschäftigt. Ich bin seid 1 1/2 Jahren in einer Beziehung. Unser Sexualleben ist teilweise schwierig, zum einen hat er Bluthochdruck und zum anderen wurden Anfang des Jahres Depressionen diagnostiziert.
    Ich bin auch nicht ohne Vorbelastung und war auch bereits in Therapie.
    So viel dazu.
    Mein Thema ist: er schaut Pornos, wir haben auch schon mal darüber geredet und ich habe ihm erklärt das es für mich ein no go ist. Ich fühle mich betrogen. Er hat mir gesagt er wird es versuchen zu lassen und so viel ist es auch nicht.
    Ich habe darüber mit meiner Therapeutin geredet und sie sagt es liegt an meinem Selbstwert(leider kann ich derzeit, keine Therapie machen)

    Ich merke wie sehr mich das Thema beschäftigt und durch meinen Kopf kreist und teilweise in einen Kontrollwarn verfalle.
    Mir ist bewusst das ich es ihm nicht verbieten kann. Nur was kann ich tun?
    Mich trennen deswegen?
    Im Internet steht natürlich sb ist etwas normales und insbesondere für Männer gehört es einfach dazu.
    Ich bin für Tipps sehr dankbar vielleicht weiß jemand einen Rat

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Wo genau ist der Punkt, an dem du dich betrogen fühlst?

    Viele (meist) Frauen lesen erotische Romane. Das scheint gesellschaftlich nicht negativ besetzt zu sein. Ich will das nicht exakt mit Pornos auf eine Ebene stellen....

    Was ich meine geht in die Richtung, ab welchem Punkt lässt man den anderen nicht mehr sein, wie er ist.

    Wo wäre im umgekehrten Fall deine Grenze des “sich verbiegen lassens“? Beispielsweise, was du anziehen “darfst“? (Mir geht es nicht um eine konkrete Antwort, die Fragen sind rein für dich zum Reflektieren gedacht).

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Luzia (22.07.2019)

  4. #3
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    Standard

    Im Internet steht natürlich sb ist etwas normales und insbesondere für Männer gehört es einfach dazu.
    Naja, ob das wirklich etwas "Normales" ist oder mehr oder minder zu etwas Normalem gemacht wird, sei mal dahin gestellt.
    Immerhin gibt es freien und massenhaften Zugang zu Internet-Pornographie erst seit etwa 2010, und seitdem häufen sich auch die Klagen und Berichte über Pornosucht.
    Pornoseiten sind wohl die meistangeklickten Seiten im Internet, und die Leute, die daran verdienen, sind sehr interessiert daran, dass das auch weiterhin der Fall ist.
    Kurioses Detail am Rande: Video-Streaming ist für einen Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und allein durch Online-Pornographie wird weltweit so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie in Rumänien.

    Was auch immer daran plötzlich nach Jahrtausenden Jahren Menschheitsgeschichte "normal" ist - online-Pornographie ist jedenfall nicht vergleichbar mit irgendwelchen uralten erotischen Abbildungen, wie es immer so schön behauptet wird.
    Denn im Gegensatz zu erotischen Bildern, die die Phantasie beflügeln, töten Pornos die Phantasie ab, und zwar je mehr, desto intensiver und häufiger konsumiert wird.

    Nun weiß ich ja nicht, was er mit "so viel ist es auch nicht" meint.
    Verbieten kannst du es ihm natürlich nicht, aber du kannst ihm durchaus deine Gefühle dazu mitteilen.
    Ich meine, wenn bei euch sexuell alles top wäre, könnte man davon ausgehen, dass das Porno-Gucken keine Auswirkungen auf euch als Paar und damit auch auf dich hat.

    Du sagst aber, euer Sexualleben sei schwierig. Porno-Gucken und sich dabei selbst befriedigen ist natürlich wesentlich einfacher.
    Ob sich das förderlich darauf auswirkt, dass ihr zu Gemeinsamkeit findet...

    Ich finde es auf jeden Fall zu kurz gegriffen, dass heutzutage diejenige, der sich am Pornokonsum des Partners stört, angeblich das Problem hat, unter mangelndem Selbstwert leidet und intolerant ist, während es für Männer "normal" ist.
    Klar kratzt es am Selbstwert, wenn sich der Mann schöne, sexy und immer willige Frauen anschaut, die angeblich alles toll finden, was mit ihnen veranstaltet wird, und man selber ist "problematisch", ebenso wie die gemeinsame Sexualität.
    Ich hätte da auf jeden Fall keinen Bock drauf.

    Selbstbefriedigung ist für mich nicht unbedingt gleichzusetzen mit Pornokonsum. Selbstbefriedigung finde ich auch normal, sowohl für Männer als auch für Frauen - das geht aber auch ohne Pornos.

    Ich kann ja nur sagen, was ich machen würde.
    Ich würde versuchen zu ergründen, inwieweit das Verhalten schon zwanghaft ist, und was genau ihm das gibt.
    Wahrscheinlich würde mich das ziemlich abtörnen, und ich hätte keine Lust mehr mit ihm zu schlafen, wenn er es nicht bleiben ließe.
    Dann würde ich mir überlegen, ob ich ohne Sex mit ihm zusammen bleiben möchte, oder ob mir Sex so wichtig ist, dass ich dann auch die Beziehung nicht weiterführen möchte.

    Wenn er die Freiheit hat, Pornos zu schauen, wenn ihm danach ist, habe ich auch die Freiheit, keine Lust mehr auf Sex mit ihm deswegen zu haben, wenn mir eben nicht danach ist.
    Niemand muß sich selbst vergewaltigen und etwas tolerieren, was ihn verletzt, auch nicht in Zeiten, in denen es für normal erklärt wird, regelmäßig vor Pornos zu masturbieren.

    Mit irgendwelchen Kontrollgeschichten würde ich gar nicht erst anfangen.
    Mit jemandem, dem ich nicht vertrauen kann, dass er mir die Wahrheit sagt, will ich sowieso nicht zusammen sein.
    Hinterher zu spionieren empfinde ich als demütigend für beide Seiten.

  5. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Der rote Faden für den sinnvollen Beitrag:

    JannaW (02.03.2020),Lena030 (04.08.2019),Tinnuviel (05.03.2020)

  6. #4
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    Standard

    SB soll beim Mann vor Prostatakrebs schützen.

    Cab81 hast du deinen Freund mal gefragt warum er sich die Pornos anschaut? Wenn es langeweile oder so ist, dann könnt Ihr vielleicht gemeinsam eine Lösung finden.
    Vielleicht kannst du ihn dabei auch unterstützen das er von seinem Bluthochdruck runter kommt.

  7. #5
    Shakespurr
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    Zitat Zitat von Cab81 Beitrag anzeigen
    Im Internet steht natürlich sb ist etwas normales und insbesondere für Männer gehört es einfach dazu.
    Ich bin für Tipps sehr dankbar vielleicht weiß jemand einen Rat
    Hallo Cab,

    stört Dich die die SB im Allgemeinen oder die Verwendung von Pornos dafür?

    Grüße

  8. #6
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    Sb und Pornos kannst du nicht verbieten, die meisten Männer benötigen das täglich.
    Das ist doch absurd ��

  9. #7
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    Ich finde es absurd, zu behaupten, die meisten Männer würden das täglich "benötigen".

    Verbieten kann man niemandem etwas, aber man kann sich dafür entscheiden, nicht mit jemandem zusammen leben oder zusammen sein zu wollen, der täglich Pornos "benötigt".

    Für Sb braucht man keine Pornos,aber selbst wenn man das täglich "benötigt", hat es meines Erachtens schon eher Suchtcharakter als dass es ein bereicherndes "Kann" ab und an ist.

    Ich würde auf jeden Fall mit solch einem Süchtling nicht zusammen sein wollen.
    Geändert von Der rote Faden (01.08.2019 um 15:57 Uhr)

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  11. #8
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    SB ist was normales, aber dazu brauchte ich keine Pornos ,habt ihr keine Fantasie ? Die primitiven Darstlellungen in Pornos turnen mich eher ab. Wenn einer ständig Pornos guckt, kann die Frau es ihm schlecht verbieten,das wird nicht klappen aber sie muss nicht mir ihm zusammen sein. Ein Mann der seine Vorstellungen von Sex aus Pornos bezieht, wird eh kein guter Liebhaber sein .Schlimm genug , dass heute schon kleine Jungen in der Grundschule diesen Müll sehen, bevor sie die Chance hatten ihre eigene Sexualität zu entwicklen und auszuprobieren.Männer sind nicht alle gleich , die Verallgemeinerungen von wegen Mann braucht.. finde ich daneben, woher weiß einer hier was ich brauche? Ich brauche keine Pornos und will sie nicht sehen.

  12. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Manolitoo für den sinnvollen Beitrag:

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