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Thema: PROBLEM Bruder, Vater, Freund, bitte um Hilfe, komme nicht weiter

  1. #1
    Neuling
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    Standard PROBLEM Bruder, Vater, Freund, bitte um Hilfe, komme nicht weiter

    Hallo miteinander,

    Ich wusste nicht ganz wo mein Beitrag hin soll, da ich mehrere Anliegen habe und ich kein direktes Forum dafür gefunden habe.

    Meine Anfragen betreffen folgende Personen:

    - mein Bruder isoliert sich, stößt andere vor den Kopf, ist einsam, vielleicht sogar depressiv

    - mein Vater belügt sich selbst und uns, kommt im Leben nicht voran und ich habe Angst dass er sich selbst aufgibt

    - mein Freund ist abhängig vom kiffen und rauchen und hat sicher einiges was er in seinem Leben nicht verarbeitet hat

    __________________________________________________ __

    Mein Bruder

    Also meinem Bruder machen einige Dinge das Leben schwer, er ist jetzt 24 und hat immer noch keine Freundin. Das liegt meiner Meinung nach nicht an seinem Aussehen und er gibt sich auch Mühe. Er geht ab und an aus, er versucht auch andere Menschen anzusprechen und er hat /hatte auch einen kleinen Freundeskreis.
    Dieser Freundeskreis hat sich jedoch nach der Schulzeit, also vor Jahren ehr verstreut. Seine "Freunde" in der Umgebung legen wohl offensichtlich keinen Wert auf Kontakt zu ihm. Dadurch hat er fast ausschließlich nur Kontakte über Internet. Diese Freundschaften sind dann meist auch nur durch abendliches Computerspielen gekennzeichnet.

    Die ziemlich einzige Ansprechperson bin ich, seine kleine Schwester.
    Da wir in einer Wohnung zusammen wohnen ist dies reintheoretisch kein Problem, nur kann und will ich ihm nicht bieten was er vermutlich braucht.

    Sein Alltag sieht wie folgt aus:
    08:40 aufstehen
    09:00 zur Arbeit mit dem Fahrrad da er kein Auto mehr hat
    18:00 nach Hause
    dann Computerspielen (unser gemeinsames Hobbie World of Warcraft)
    gegen 24:00- 01:00 schlafen gehen

    Er sitzt Abend für Abend in seinem Zimmer, was immer noch so aussieht wie vor 2 Jahren als wir einzogen, d.h. mit halb aufgebauten Möbeln, nur einem Rollo angebracht und die Deckenlampe hat nur noch eine funktionierende Glühbirne. Er sitzt also lieber die ganze Zeit abends im Dunkeln.

    Zudem ist er charakterlich sehr schwierig, er weiß absolut nicht wie er mit anderen Menschen reden muss, vor allem weil ihn andere nicht interessieren nehme ich an.
    Das soll heißen selbst wenn er es schaffen würde sich für 2 Minuten mit einer Frau zu unterhalten, so könnte er nichts damit anfangen, weil er sich im Grunde nicht für den Menschen interessiert.
    Er kommt in ständigen Konflikt mit seiner Familie und Leuten aus unserem Spiel, da er immer ohne Rücksicht auf Gefühle, sagt was er in dem Moment denkt bzw. seinen Frust auch gerne an den Leuten auslässt.
    Zudem zählt für ihn Leistung und nichts anderes. Es kommen Äußerungen wie "Menschen sind Rohstoffe" "wer nicht funktioniert muss ausgetauscht werden". Aber er ist tiefeinsam das weiß ich, ihm kam seid einem Jahr Bedenken wo er mit mir sprach das er sich einsam fühlt und auch darüber nachdachte ob er vielleicht eine Depression hat und das ihm wohl Emphatie fehle.

    Immer wieder kommen Sätze wenn er nach Hause kommt das er glaubt das man nur durch bzw. mit einem anderen Menschen glücklich werden kann. Heute kam er nach Hause und meinte das er sich fragt wie Menschen es schaffen so lange zu leben und Andeutungen das er sich nicht vorstellen kann wie er es schaffen soll noch mal so lange zu leben und das er glaubt früher glücklicher gewesen zu sein.

    Nun ich habe schon versucht durch kleine Veränderungen in seinem Zimmer seine Stimmung zu heben. Definitiv kaufe ich so bald meine Finanzen mir dies erlauben eine neue Lampe für ihn. Ich habe ihm Poster geholt damit seine Wände nicht so trüb sind, extra mit Palmen und Strand, da ich ihm keinen Urlaub bieten kann. Und selbst wenn, ich dürfte nicht die Person sein die mit ihm in den Urlaub fährt, schon alleine da ich früher oft Angst hatte vor seiner Fixiertheit auf mich und das ich nach und nach von der Rolle "kleine Schwester" zur Rolle "Freundin" in seinem Blickwinkel und davor hätte ich Angst. Dennoch möchte ich ihm helfen!
    Ich weiß jedoch nicht was ich tun soll, ich kann nur im Hintergrund agieren. Immerhin muss jeder selbst einen Schritt machen und den eigenen Weg finden und gehen. Daher kann ich ihn auch nicht drängen zu einem Psychologen zu gehen, obwohl das vielleicht gut wäre, da dann eine Außenstehende Person mit ihm reden könnte.

    Nun Dinge die er mag, er gönnt sich gerne etwas, zu seinem Abendritual gehört ein Cappuchino, er ist als er noch ein Auto hatte sehr gerne ausgegangen und hat vor allem immer versucht mich dafür zu begeistern, zudem spielt er viel Computer, fährt viel Rad, macht jeden Abend Sportübungen und hat Ziele wie Abenteuerurlaub. Jedoch macht ihm sehr zu schaffen das er kaum Freunde hat, keine Freundin, seine Finanzen nicht so stark sind das er groß etwas ansparen kann, obwohl er sich schon kaum etwas leistet.
    Zudem spricht er oft davon das Ideale wie glückliche Familie, Urlaub ect. alles nur Träume sind und niemals Wirklichkeit. Ich vermute die Trennung unserer Eltern, meine charakterliche Entwicklung und mein psychologischer Zusammenbruch als Teenager und noch einige andere Sachen haben zu solchen Ansichten beigetragen.

    Meine Frage, was kann ich tun, damit es ihm wenigstens etwas besser geht? Wie kann ich ihm helfen, denn dieser Zustand belastet mich natürlich auch. In weniger als einem Jahr werde ich Auswandern und dann steht er alleine da. Ich möchte ihn nicht so zurück lassen wie es im Moment ist.

    __________________________________________________ __

    Mein Vater

    Nun seid der Trennung unserer Eltern hatte unser Vater 2-3 Beziehungen die jedoch alle schon recht schnell zu Bruch gingen. Zudem muss ich subjektiv sagen dass seine Ansprüche an die Person in die er sich verliebt immer weiter runter gehen, genau wie das Alter.
    Er ist nun 50, seine eine Freundin war ca. 33 mit 2 Kindern, dann war er in eine 19 jährige verliebt (zur damaligen Zeit war ich auch gerade 19 – was mir sehr fremd vorkam) und dann eine 24 jährige mit 2 Kindern. Gerade seine letzte Beziehung hat ihm sehr stark zugesetzt und er hat sich auf 50 kg runtergehungert (178cm groß). Dabei hat sie ihr Leben genau so wenig im Griff wie unser Vater.
    Nun er ist seid der Trennung vor vielleicht 8 Jahren arbeitslos.
    Er hatte genug Angebote von Freunden und auch von seiner früheren Arbeitsstelle, war jedoch zu Stolz oder hatte Angst und hat sich damit nicht nur die Kontakte und Freundschaften kaputt gemacht sondern auch seine Möglichkeiten und unserer Mutter die alleinige Last der Finanzen und Erziehung aufgehalst.
    Er vegetiert in einer kleinen Einzimmerwohnung dahin.

    Das einzige Mal wo es so aussah das er wieder auf die Beine kommt war als er eine Arbeit als LKW-Fahrer annahm. Zudem muss man sagen ist er eigentlich Diplomchemiker und hatte zuvor bei DOW gearbeitet.
    Also etwas ganz anderes, mit einem absolut gutem Einkommen und Zukunftsabsicherung.

    Meiner Meinung nach sucht er nicht einmal mehr wirklich nach etwas was seinen Qualifikationen entspricht, sondern möchte sein Leben mit so wenig Verantwortung wie möglich führen. Zudem habe ich das Gefühl sucht er sich mit Absicht solche (Entschuldigung wenn ich dies bösartig schreibe) „kleinen Dummerchen“, die ihr Leben nicht im Griff haben und vermutlich auch niemand besseren abbekommen, damit er wenigstens für diese Personen etwas darstellt.

    Nun er flüchtet regelrecht in eigene Welten und kommt in dieser nicht klar. Er vergisst Rechnungen zu bezahlen, er hat im Moment kein Internet mehr und auch andere Dinge nicht mehr, ich weiß nicht einmal ob es stimmt das er nur noch 50 kg wiegt weil er Liebeskummer hat und Einsam ist oder ob er einfach kein Geld hat, weil er nicht zum Arbeitsamt ging.

    Auf Grund dessen das wir das Gefühl haben das er uns permanent belügt über das was er tut, vor hat, kann, speziell was berufliche Gelegenheiten betrifft, vertrauen wir ihm eigentlich gar nicht mehr.
    Es geht so weit das er mich letztens fragte ob ich ihm meine Kontonummer geben könnte, weil er momentan einen kleinen Betrag nicht bezahlen kann. Er meinte das ich ihm das Bargeld geben kann zum einzahlen, weil ich Angst hatte das er dann rein „zufällig“ das nächste Mal vergisst alles wieder umzumelden und in 6 Monaten wird dann bei mir das Geld abgezogen. Ich weiß nicht was ich glaube soll.
    Vom eigenen Vater ausgenutzt werden, ihm eine Finanzstütze sein? Und zudem ist er mit der Grund wieso mein Bruder so Leistungsfixiert ist, er hat teilweise einen regelrechten Hass oder Abscheu vor unserem Vater, andererseits hat er ihn lieb, das merkt man. Jedoch herrscht ein derartiges Ungleichgewicht. Nicht unser Vater sagt uns etwas oder gibt uns Ratschläge und Rückhalt, sondern wir schauen das wir ihm sagen wo es im Leben lang geht. Dabei könnten wir durchaus auch ab und an Hilfe gebrauchen.

    Aber was kann ich tun? Mehr als Stellenangebote raussuchen geht nicht denke ich. Und selbst dann habe ich nicht das Vertrauen, das er es ernsthaft versucht, immerhin kann man auch in einem Vorstellungsgespräch noch viel kaputt machen. Und er sieht die Notwendigkeit nicht! Dabei würde sich so viel lösen lassen denke ich, wenn er einen Job hätte.

    Er hätte ein stabileres Umfeld, er hätte keine Geldsorgen mehr, sein Sohn würde wieder zu ihm aufschauen, unser Vertrauen würde zurückkehren können, er könnte seine Mutter (unsere Oma) öfter besuchen können, sein Ehrgefühl und Stolz könnte er wieder haben. Immerhin wie arm ist denn das, von der Tochter die noch zur Schule geht (Abi nachmacht) und Geld von der Mutter bekommt, Geld zu leihen? Oder von der eigenen Mutter die nur ihre Rente hat?
    Bei einem Weiterbildungskurs wurde wohl damals schon gesagt dass er psychologische Hilfe braucht, angeblich wurden alle aus dem Kurs an Arbeitsplätze vermittelt, bis auf er.
    Aber wie kann ich helfen? Immerhin kann ich auch ihn nicht zum Psychologen drängen. Ich bin ratlos, ich will doch einfach nur dass mein Umfeld stabil ist, das ich weiß dass es meiner Familie gut geht.

  2. #2
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    Standard

    Mein Freund

    Mein Freund, meine Zukunft, mein EINundALLES.
    Nun wir führen seid langem eine Fernbeziehung, nun 1 ½ -2 Jahre könnte man sagen. Wir haben viele Pläne und denken sogar über Kinder nach.
    Unsere Fernbeziehung bedeutet, ich wohne in der Mitte Deutschlands und er in der Mitte der Schweiz. Ich fahre immer wenn ich Ferien habe, also vielleicht alle 2 Monate für 1 Woche oder etwas länger zu ihm. Eventuell schaffe ich es auch zeitlich und finanziell für ein Wochenende von Freitagnachmittag Nachmittag bis Sonntagabend zu ihm zu fahren. Dies bedeutet, 8-12 Stunden Zugfahren über Nacht und das ich meist dann montags gleich vom Bahnhof in die Schule gehe.

    Im Sommer nächstes Jahr werde ich in der Schweiz studieren und zu ihm ziehen, also meinen Bruder und meinen Vater zurücklassen und sie müssen selbst klar kommen.

    Mein Problem mit meinem Freund ist jedoch das ich zunehmend sehe das es ihm schlechter geht durch das was er tut.
    Er raucht und kifft. Das beinhaltet das er manchmal wenn er eine kurze Pause vom arbeiten macht, die 20 Minuten bei mir sitzt und an manchen Tagen bis zu 3 Zigaretten raucht. Das heißt auch das er manchmal 3-4 Joints und oder 11 Zigaretten am Tag raucht, wenn nicht sogar manchmal mehr, wenn ich nicht da bin. Er meint immer ich mindere seinen Konsum enorm.
    Nun ich habe erlebt wie mein Opa, an Lungenkrebs gestorben ist. Zum Glück muss ich sagen, hatte ich ihm ohne es zu ahnen noch ein paar Jahre geschenkt, da ich mir als Kind einmal zu Weihnachten wünschte das er mit dem Rauchen aufhört. Und er tat es auch schon einige Wochen später, was ihm und meiner Oma noch einige schöne Urlaubreisen finanziert hat. Jedoch war es wohl zu spät, der Krebs kam dennoch einige Jahre später und er wurde für viele Monate zu einem unansprechbaren Pflegefall. Meine Oma wird ihr Leben lang noch darunter leiden das sie ihn verloren hat und ich denke auch mein Vater und ich ,das weiß ich, leiden unser Leben lang darunter.
    Und ich möchte so etwas nicht durchmachen müssen!
    Ich möchte nicht irgendwann erfahren müssen dass der Mensch der mir alles bedeutet, wegen Zigaretten oder einem Suchtmittel, so leiden muss. Geschweige denn unseren Kindern später so etwas zumuten müssen!

    Das Problem daran ist, das sein gesamtes Umfeld raucht. Sein Vater hat zwar vor 10 Jahren aufgehört, dennoch sein Cousin mit dem er den meisten Kontakt hat, die Freundin seines Cousins, seine Cousine und ihr Freund, die Freunde der Freunde, die Eltern der Freunde und Bekannten, alle rauchen!
    Er hat wohl so ca. mit 13 Jahren angefangen, ist nun 25.
    Er hat zunehmend Magenprobleme, Sodbrennen, Beinschmerzen, Husten, Pfeifen beim Atmen, Auswurf wenn er Hustet. Aber dennoch, er hört nicht auf.
    Anfang dieses Jahres ist seine Mutter an ihrem dritten Herzinfarkt gestorben! Sie war Raucherin bis zum Schluss. Ich verstehe es nicht. Es müsste ihm klar machen, weil er nicht auch so enden will, dass er etwas tun muss.

    Aber auch das Kiffen, was sogar noch schlimmer ist was seinen Charakter betrifft.
    Als er mich in Deutschland besuchte und daher nicht kiffen konnte/wollte und ich ihm scherzhaft verbot zu rauchen, er wurde nach wenigen Minuten unruhig, gereizt, nichts was er tat gefiel ihm und er verfluchte sich selbst dafür. Er sahs auf dem Sofa und meinte traurig und gereizt zu mir dass er so nicht sein will, nahm seine Zigaretten und ging rauchen.
    Das zeigte mir seinen hohen Grad an Abhängigkeit.
    Zudem ein Besuch meiner Mutter bei ihm zu Hause, sie machte Urlaub und wollte uns besuchen. Kurz vor ihrer Ankunft suchte ich ihn, er war im Schlafzimmer auf dem Bett, mit weitaufgerissenem Fenster. Er hatte einen Joint und rauchte Richtung Fenster, er hatte einen Ventilator hinter sich und ich war entsetzt darüber wie sehr er versuche es zu vertuschen. Danach zündete er Räucherstäbchen an damit man auch nur nichts riecht.
    Dabei weiß meine Familie bescheid und sie haben ihn dennoch lieb, also frage ich mich wieso er es nicht offen zeigen kann.

    Nun er meint das er sich schämt, das er weiß das er falsch ist und es eigentlich nicht mag, aber das er noch Zeit braucht, das er irgendwann sicher aufhört, aber noch Zeit braucht, weil sein Wille noch nicht stark genug ist.
    Und ich weiß das er schon einige Beziehungen dadurch kaputt gemacht hat, weil seine Freundinnen aufhörten und er nicht.
    Kann ich ihm helfen? Ihn unterstützen?
    Er weiß meine Meinung, kennt meine Ansicht. Aber ich weiß nicht was ich tun kann. Rede ich mit ihm so setze ich ihn unter Druck, tue ich es nicht verschließe ich die Augen.

    Ich meine Zeit, Wille…das sind für mich Ausreden. Er hatte genug Zeit. Sein Cousin hat aufgehört zu kiffen als er einen Panikanfall hatte wo er dachte er müsse sterben. Zudem hatte sein Cousin Jahrelang Probleme mit dem Magen und konnte nur ganz wenige Dinge essen und siehe da nun kann er sogar Fastfood essen ohne danach Schmerzen zu haben.
    Seine Mutter ist gestorben, an etwas was vielleicht durch Aufhören mit Rauchen wenigstens hätte gelindert/verhindert werden können…
    Mein Opa ist tot.
    Ein Freund meines Vaters hat durch das Rauchen sein Bein verloren.
    Was braucht er noch? Was muss passieren damit er den Willen hat???

    Ich glaube ich könnte ihm nicht verzeihen wenn er oder ich Krebs oder eine andere Krankheit bekämen auf Grund dessen das er nicht aufhören kann. Zudem wüsste ich nicht was ich machen soll, wenn ich herausstellt das er z.B. unfruchtbar durch den Konsum geworden ist. Es ist lachhaft und schrecklich was man alles aufs Spiel setzt, für so ein kleines Ding wie eine Zigarette…und wofür? Für Papier, Teer und Nikotin? Und vom Gras hat er ja nicht einmal mehr etwas, es ist ja schon so Gewohnheit das er nur noch während den paar Minuten rauchen etwas spürt.



    So.
    Ich hoffe SEHR dass mir jemand helfen kann. Ich möchte den Menschen in meinem Leben helfen und auch für mich selbst möchte ich einfach dass es ihnen gut geht!

    Danke fürs Lesen, ich weiß ich kann mich nicht kurzfassen.

  3. #3
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Standard

    Hallo Alnatura,

    wie sieht es denn mit dir aus?????

    Du stellst hohe Ansprüche an andere, wie sieht dein persönliches Leben aus???

    Du kannst andere nicht ändern, nur dich und deine Einstellung zu den Dingen, die andere in deinen Augen falsch machen.

    Dein Bruder arbeitet und liebt Warcraft. Wenn ich überlege, wieviele Stunden er ausser Haus ist ohne dich, ist er vielleicht genug tagsüber unter Menschen, das er die Einsamkeit zuhause braucht um sich zu regenerieren.

    Dein Papa ist alt genug um eigene Entscheidungen ohne dich zu treffen. Wenn du dich für ihn interessierst, kannst ihn besuchen und deine Fragen stellen, aber antworten braucht er dir nicht. Keiner ist verpflichtet sich nackig zu machen vor anderen. Wenn er Probleme hat, dann sind es seine und nicht deine. Wenn er deine Hilfe braucht, dann nimmt er sie an, wenn nicht kannst nichts dran ändern.

    Dein Freund ist auch alt genug um zu entscheiden, was er macht und lässt.
    Wenn du mit ihm so nicht leben kannst wie er ist, dann bleibt nur die Trennung. Nur du kannst dich ändern und das beste draus machen. Íhn kannst nicht ändern. Zanken, vorschreiben, erziehen oder wie auch immer kannst versuchen, aber umsetzen kann er es oder lässt es. Da machst nichts dran.

    Du wurschtelst in anderer Leben rum, als müssten alle um dich herum nach deinen Normen leben, sonst sind sie nichts oder werden auch nichts.... Pack dich an deiner Nase und treffe du für dich Entscheidungen und stehe dazu. Verändern kannst nur du dich, wenn du es für richtig hälst. Kontakte abbrechen oder vertiefen, Augen verschliessen oder genauer hinschauen, ertragen oder ausbüchsen...... alles Entscheidungen, die du treffen kannst für dich und dein Leben und du kannst vor allen Dingen entscheiden, mit welchen Menschen dein weiterer Lebensweg gestaltet werden soll.



    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  4. #4
    Roman Verfasser Avatar von glasheuler
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    Standard Hallo almamuerta,

    du beschreitest den richtigen Weg Deinen Freund undbedingt vom Rauchen
    los zu bekommen. Du hast aber auch schon feststellen müssen dass es
    es ein steiniger Weg ist.
    In diesem Forum gibt es auch einen Thread zum Thema Rauchen welches
    Du Dir begleitend ansehen kannst. Ich selbst habe vor über 10 Jahren auch das Rauchen vollkommen eingestellt und kenne die Thematik also
    nicht nur von Erzählungen her. Reduzieren auf ein paar Glimmstengel weniger bringt generell keinen Dauererfolg und macht die Entwöhnung noch
    schwieriger. Man muss aus dem Stand heraus bereit sein vollkommen aufzuhören, alle Raucherutensilien in den Mülleimer zu verbannen.

    Du hast schon des öfteren versucht Deinen Freund dort hin zu bringen
    und Deine Bemühungen waren fruchtlos. Erkläre ihm nochmals eindringlich
    wie wichtig es für Dich und Eure Liebe ist dass er das Rauchen einstellt. Du kannst es nicht verwinden wenn ihm infolge seiner Sucht etwas schlimmeres passiert. Führe ihm vor Augen dass auch notfalls über eine
    Trennung gesprochen werden muss wenn er nicht ernsthaft auf Deine Bitten eingeht.
    Geändert von glasheuler (02.10.2009 um 00:35 Uhr)

  5. #5
    Neuling
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    Standard

    @Knuddel
    Entschuldige aber, du meinst also ich soll meinen Freund so akzeptieren wie er ist und wenn ich ihn liebe es hinnehmen das er raucht und kifft und kleine schwarze Teilchen beim Husten aus seinem Mund kommen, das er Schmerzen in den Beinen hat und das er womöglich psychisch so abhängig von dem Zeug ist das er teilweise Charakterveränderungen durchmacht, wenn er es nicht bekommt?
    Oder mich von ihm trennen, wenn ich dies nicht hinnehmen kann?

    Und zu meinst mein Bruder ist glücklich und kommt deswegen nach der Arbeit zu mir ins Zimmer um mich zu fragen wie andere Menschen so lange leben und das er meint ihm fehle Emphatie, Glück und er wäre vielleicht depressiv?

    Und es ist nicht das ich zu meinem Vater komme, nein er kommt zu mir. Er schläft ab und an in meinem Zimmer, weil er zu lange gezockt hat und bei sich ja schon seid Monaten kein Internet mehr hat, aus Gründen das er seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Und er schafft es seid Jahren nicht sich einen Job zu suchen.

    Also es tut mir leid, aber ich wollte Ratschläge damit ich ihnen helfen kann und nicht damit ich unterstützt werde in eine Richtung die da lautet "tut mir leid bekommt euer Leben selbst in den Griff".
    Ich dachte nur das es vielleicht möglich ist das ich ihnen Rückhalt geben kann und unter Umständen sogar mein Leben etwas verändere, so lange ich noch hier bin. Darum geht es mir.

    Ich finde deine Antwort sehr niederschmetternd das du meinst ich wäre so Egoistisch das sie ihre Fehler ausmerzen müssen um mir zu gefallen.

  6. #6
    Roman Verfasser Avatar von glasheuler
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    Standard nein , natürlich muss Dein Freund

    mit dem Rauchen aufhören. Wenn Du es nicht schaffst ihn zu überzeugen
    gehst Du selbst daran zugrunde weil Du es niemals akzeptieren kannst wie
    er seine Gesundheit ruiniert.

  7. #7
    Neuling
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    Standard

    @Glasheuler

    wegen so etwas habe ich auch schon nachgedacht, aber dazu muss ich bei ihm sein. Und möglichst auch länger. Ich erhoffe mir wenn ich dafür sorge das er Ablenkung hat, das wir was unternehmen, Sport machen ect. und er dadurch weniger Raucht, das ich ihm dann vor Augen führen kann das er es nicht braucht.

    Und danke für den Tip, ich werde mal in dem Forum zum Thema Rauchen suchen.

  8. #8
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Standard

    Suche doch nach Fragebögen zu Depression im Internet und Adressen für annonyme Süchtige und leg sie ihnen vor die Nase, ob sie was damit anfangen ist der ihr Ding, nicht deins.

    Wie kommst du darauf, das dein Vater, dein Bruder und dein Freund nicht glücklich sind? Wenn das Leid so gross wäre, dann hätten sie sich Hilfe geholt.
    Wenn sie deine Hilfe möchten, dann biete sie ehrlich an und wenn sie sie nicht wollen, dann hast du ein Problem, was nur du lösen kannst. Du kannst dir die Welt um dich herum nicht schönstricken. *seufz* Wenns auch noch so sehr dein Wunsch ist.

    Ich finde du mischt dich in anderer Leuts Angelegenheiten sehr ein und verlangst Gefühle, die nicht jeder so fühlt wie du und auch nicht so haben möchte wie du.
    Ich finde deine Antwort sehr niederschmetternd das du meinst ich wäre so Egoistisch das sie ihre Fehler ausmerzen müssen um mir zu gefallen.
    Keiner will sich verändern um dir zu gefallen....Sie sind von dir nicht abhängig wie kleine Kinder. Sie können eigene Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Behandel sie doch auch so und mach nicht alles nieder, was sie tun durch Vermutungen etc.

    wegen so etwas habe ich auch schon nachgedacht, aber dazu muss ich bei ihm sein. Und möglichst auch länger. Ich erhoffe mir wenn ich dafür sorge das er Ablenkung hat, das wir was unternehmen, Sport machen ect. und er dadurch weniger Raucht, das ich ihm dann vor Augen führen kann das er es nicht braucht.
    Das meine ich, du willst die Kontrolle über ihn und Verantwortung für ihn übernehmen. Ablenken nützt nichts. Ein Süchtiger muss aus der Sucht wollen und nicht beschäftigt sein. Du hast ein Problem mit seiner Raucherei und das kannst du nur für dich klären.


    Geändert von :knuddel: (02.10.2009 um 00:01 Uhr)
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

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