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Thema: Psychologin hat alles Missverstandne Diagnose Narzissmus - was jetzt?

  1. #1
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    Standard Psychologin hat alles Missverstandne Diagnose Narzissmus - was jetzt?

    Hallo allerseits,
    ich bin gerade in einer für mich sehr unangenehmen Situation. Ich war zu einem Erst-Gespräch bei einer Psychoanalytikerin (in Ausbildung), mit der das Gespräch so lala lief. Irgendwie hatte ich das Gefühl wir sind nicht so auf einer Wellenlänge, ich fand Sie auch "etwas falsch" teilweise. Ich hatte ihr 2 längere Geschichten erzählt, die sie glaube ich nicht so richtig verstanden hat. Bei der ersten (ging es um die Erfahrung in einer Selbsthilfegruppe mit der sie halt nicht vertraut war und sie konnte das nur schwer verstehen) habe ich dann nochmals nachgehakt (und bemerkt dass sie das tatsächlich ziemlich missverstanden hat), daraufhin hat sie sehr abwehrend reagiert und wörtlich gesagt "Details sind wichtig, ABER...". Das war halt nur kein Detail, sondern die ganze Situation. Bei der 2. Sache habe ich dann schon nicht mehr nachgehakt und das so "geschehen lassen".

    Am Ende auf dem Beurteilungsbogen musste Sie dann ihre Verdachtsdiagnose eintragen - das war dann auch ein ziemliches hin und her, erst stand die Angststörung im Fordergrund dann 1 min später doch die Depression (Zettel weggeworfen neu ausgefüllt). Als ich dann am Ende die Diagnose sah: stand da dann Depression, dann Persönlichkeitsstörung mit Angststörung mit "narzistischen Anteilen".

    Das war ein ziemlicher Schock für mich, da ich mich da überhaupt nicht drin wiedererkenne und das sind auch genau die 2-3 Sachen, die sie ziemlich klar nicht richtig verstanden hat. Da ich demnächst mein Psychologiestudium beginnen möchte, macht mir das nun große Sorge, dass irgendwo steht: "narzisstische Anteile". Das ist nur eine "Verdachtsdiagnose" nach 50min, aber trotzdem. Wenn ich dann mal fertig mit meinem Studium/Ausbildung bin könnte das große Probleme mit der Approbation geben.

    Gibt es die Möglichkeit das nochmals von einem anderen Psychologen begutachten zu lassen? Dem irgendwie zu widersprechen? Wenn er das auch so sieht: Gut OK dann ist es so. Aber ich möchte nicht dass das aufgrund einer sehr flüchtigen Einschätzung das jetzt so unwidersprochen da steht, wenn ihr wisst was ich meine. Oder ist das so was auch immer ein Psychologe in einem Erstgespräch - und sei er noch in Ausbildung - begutachtet hängt einem dann für immer nach

    Wäre für Input dankbar!

    Grüße!

  2. #2
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    Standard

    Hi "GeheDeinenWeg",

    also ich denke ich kann dich beruhigen!
    So eine erste Diagnose sagt erstmal gar nichts aus und es steht ja auch nur da narzisstische Anteile und nicht narzisstische Persönlichkeitsstörung.
    Ich persönlich kenne einige Menschen die nicht gerade leichte psychische Störungen hatten (zum Teil natürlich auch noch ein Stück haben) und die jetzt zbsp. Facharzt/ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie werden.

    Alles Gute!

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Un-sichtbar für den sinnvollen Beitrag:

    Blase (07.06.2018),Mirjam (07.06.2018)

  4. #3
    Roman Verfasser
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    Standard

    Zitat Zitat von GeheDeinenWeg Beitrag anzeigen
    Hallo allerseits,
    ich bin gerade in einer für mich sehr unangenehmen Situation. Ich war zu einem Erst-Gespräch bei einer Psychoanalytikerin (in Ausbildung), mit der das Gespräch so lala lief. Irgendwie hatte ich das Gefühl wir sind nicht so auf einer Wellenlänge, ich fand Sie auch "etwas falsch" teilweise. Ich hatte ihr 2 längere Geschichten erzählt, die sie glaube ich nicht so richtig verstanden hat. Bei der ersten (ging es um die Erfahrung in einer Selbsthilfegruppe mit der sie halt nicht vertraut war und sie konnte das nur schwer verstehen) habe ich dann nochmals nachgehakt (und bemerkt dass sie das tatsächlich ziemlich missverstanden hat), daraufhin hat sie sehr abwehrend reagiert und wörtlich gesagt "Details sind wichtig, ABER...". Das war halt nur kein Detail, sondern die ganze Situation. Bei der 2. Sache habe ich dann schon nicht mehr nachgehakt und das so "geschehen lassen".

    Am Ende auf dem Beurteilungsbogen musste Sie dann ihre Verdachtsdiagnose eintragen - das war dann auch ein ziemliches hin und her, erst stand die Angststörung im Fordergrund dann 1 min später doch die Depression (Zettel weggeworfen neu ausgefüllt). Als ich dann am Ende die Diagnose sah: stand da dann Depression, dann Persönlichkeitsstörung mit Angststörung mit "narzistischen Anteilen".

    Das war ein ziemlicher Schock für mich, da ich mich da überhaupt nicht drin wiedererkenne und das sind auch genau die 2-3 Sachen, die sie ziemlich klar nicht richtig verstanden hat. Da ich demnächst mein Psychologiestudium beginnen möchte, macht mir das nun große Sorge, dass irgendwo steht: "narzisstische Anteile". Das ist nur eine "Verdachtsdiagnose" nach 50min, aber trotzdem. Wenn ich dann mal fertig mit meinem Studium/Ausbildung bin könnte das große Probleme mit der Approbation geben.

    Gibt es die Möglichkeit das nochmals von einem anderen Psychologen begutachten zu lassen? Dem irgendwie zu widersprechen? Wenn er das auch so sieht: Gut OK dann ist es so. Aber ich möchte nicht dass das aufgrund einer sehr flüchtigen Einschätzung das jetzt so unwidersprochen da steht, wenn ihr wisst was ich meine. Oder ist das so was auch immer ein Psychologe in einem Erstgespräch - und sei er noch in Ausbildung - begutachtet hängt einem dann für immer nach

    Wäre für Input dankbar!

    Grüße!
    Wenn Du dich mit der Psychologin nicht wohl fühlst, kannst Du selbstverständlich eine/n andere/n suchen, mit neuer Diagnose und neuen Einschätzungen. So eine Diagnose ist ohnehin nicht in Stein gemeiselt und bekommt niemand zu Gesicht, den es nichts angeht (Uni, Arbeitgeber, Familie).
    Bei Geschichten ist es aber so eine Sache, Du erwartest vielleicht, dass sie dich und dein Problem über diese Geschichte einschätzt, aber eigentlich kann sie dich nur im direkten Erleben und in der Kommunikation mit dir Einschätzen. Wer weiß, vielleicht hast Du etwas "beleidigt" reagiert, dass sie dir nicht richtig zugehört hat, nun, so verhält sich anteilig auch gerne mal ein Narzist. Das wäre jetzt eine Einschätzung im direkten Umgang, unabhängig von der Geschichte die Du zu erzählen hattest. Aber nein, eine solche Einschätzung hängt dir nicht nach. Vielleicht gibst Du ihr noch für eine Sitzung eine Chance, aber natürlich kann es sein, dass eure Chemie ungünstig ist. Du deutest auch an, dass sie anscheinend noch etwas unerfahren ist, Du kannst aber den Anspruch erheben mit einer erfahrenen Therapeutin Gespräche zu haben wenn Du bei ihr unsicher bist.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Blase für den sinnvollen Beitrag:

    Un-sichtbar (07.06.2018)

  6. #4
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    Hm.....wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich wegen der angeblichen narzisstischen Anteile nachfragen...wie sie darauf kommt.

    Angststörung und Depression - kommt das aus deinem Sicht hin?

  7. #5
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    Standard

    Ich persönlich kenne einige Menschen die nicht gerade leichte psychische Störungen hatten (zum Teil natürlich auch noch ein Stück haben) und die jetzt zbsp. Facharzt/ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie werden.
    Hey hat ein wenig gedauert bis mein Beitrag freigeschaltet wurde. Bin gerade wieder drüber gestolpert. Danke für die aufbauenden Worte Un-sichtbar Das würde mich jetzt interessieren war für Störungen waren das denn mit denen man noch Facharzt werden konnte?

    Hm.....wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich wegen der angeblichen narzisstischen Anteile nachfragen...wie sie darauf kommt.
    Angststörung und Depression - kommt das aus deinem Sicht hin?
    Jo eher nicht - weil ich sehe sie ja nicht mehr. Die ersten 2 Sachen habe ich ihr ja quasi direkt mitgeteilt die passen also schon..

    Grüße!

  8. #6
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    Standard

    [QUOTE=GeheDeinenWeg;566180]Hey hat ein wenig gedauert bis mein Beitrag freigeschaltet wurde. Bin gerade wieder drüber gestolpert. Danke für die aufbauenden Worte Un-sichtbar Das würde mich jetzt interessieren war für Störungen waren das denn mit denen man noch Facharzt werden konnte?

    Hauptsächlich Depressionen, aber ich kenne auch jemanden der eine sehr schwere Traumafolgestörung hat bzw. hatte....
    Diese Menschen haben alle eine Therapie abgeschlossen, bevor Sie zu arbeiten angefangen haben.
    Ich kenne tatsächlich keinen angehenden Facharzt für Psychiatrie oder Psychosomatik der nicht schon selbst aus eigener Erfahrung Berührungspunkte mit psychischen Krankheiten hatte.
    Bei den Psychologiestudenten bzw. angehenden Psychologen/Psychotherapeuten ist das allerdings andersherum.

  9. #7
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    Standard

    Hi Un-sichtbar!

    Bei den Psychologiestudenten bzw. angehenden Psychologen/Psychotherapeuten ist das allerdings andersherum.
    Wie meinst Du das jetzt Die entdecken ihren "Knax" dann erst nach dem Studium oder wie meinst Du das?

  10. #8
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    Zitat Zitat von GeheDeinenWeg Beitrag anzeigen
    Hi Un-sichtbar!


    Wie meinst Du das jetzt Die entdecken ihren "Knax" dann erst nach dem Studium oder wie meinst Du das?
    Neeeee so mein ich das nicht ;-)
    Das war jetzt nur auf die Menschen bezogen die ich kenne!

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