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Thema: Psychologisches Verständnis einer dissoziativen Identitätsstörung

  1. #1
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    Standard Psychologisches Verständnis einer dissoziativen Identitätsstörung

    Guten Abend, alle miteinander

    Nachdem ich mich weder privat noch auf Eigenrecherche zufriedenstellend über im Titel erwähntes Thema informieren und bilden konnte, habe ich zum Abschluss meiner Suche dieses Forum entdeckt, mich als allgemeiner Psychologie-Interessent auch gleich einmal registriert, und möglicherweise finde ich hier Antworten zum Verständnis einer dissoziativen Identitätsstörung.

    Zuallererst einmal zu meinem bisherigen Kenntnisstand - Hier ist mir die allgemeine Dissoziation als Fremdwahrnehmung auf unterschiedlichen Ebenen bekannt, die Entwicklung und das Verständnis des größten Ausmaßes in Form einer dissoziativen Identitätsstörung, insbesondere den Teil der eigene Identität und Realisation betreffend, empfinde ich hier weitaus komplexer nachzuvollziehen.

    Die kommenden Fragen, welche ich habe, dienen zum Verständnis von Kunst, da ich mich in die Psyche und Emotion der darin enthaltenen Figuren besser hineinversetzen möchte.

    1: Wie ist eine dissoziative Identitätsstörung zu verstehen, welche nicht die Spaltung von unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb eines Körpers aufweist, sondern als gleiche Person mit ständig wechselnden Bild Seiner selbst beschrieben wird, und charakteristisch Eigenschaften seines Umfeldes für eine eigene Identität nachahmt? Geschieht dieser Vorgang mit dem Bewusstsein des betroffenen, oder darf man sich diesen mehr als eine Art unterbewussten zum Selbstschutz vorstellen, welcher dazu dient sich wechselnden Lebenslagen anzupassen?

    2: Sind die gezeigten Emotionen einer betroffenen Person real, oder sollte man diese differenziert, zu ihrem wechselnden Selbstbild betrachten?

    3: Ist es für jemand erkrankten möglich eine eigene Identität aus seinen bislang erlebten Rollen zu bilden, oder darf man jedwede folgende Charakterveränderung als lediglich weitere Maskerade auffassen?

    4: Zum Thema Maskerade, da ich häufiger las das die gezeigten Gesichter als Persona zu interpretieren sind, wäre das zutreffend? Falls ja, wäre es zu o.e Punkt 1 fortführend, ob diese unterschiedlichen Persona dem Selbstschutz dienen (Im Sinne sich selbst unwissend über seine fehlende Identität zu lassen, um weitere Schäden der Psyche zu vermeiden), oder stellen sie eine logische Reaktion der Psyche dar (Eine Persona beschreibt ja ein falsch nach außengetragendes Bild, welches nicht mit dem inneren des Trägers übereinstimmt, und diese somit eine logische Reaktion der Psyche - Wie, da ich keinerlei Identität zum verfälschen besitze, erschaffe ich mir erst einmal eine - wär?

    Ich hoffe, ich konnte meinen Beitrag übersichtlich und verständnisvoll gestalten, und würde mich unglaublich über Antworten freuen, sodass meine Denkansätze nicht weiter lediglich Spekulation und quälende Ungewissheit sind.

    Ganz liebe Grüße

    DieKunstDesGeistes

  2. #2
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    Standard

    Hallo,


    Definition:

    Dissoziation bedeutet allgemein "Spaltung" oder "Trennung".

    In der Psychologie bezeichnet man damit die Trennung normalerweise zusammenhängender Wahrnehmungen oder eine fehlende Kohärenz zwischen Symptomen und einer Erkrankung (dissoziative Störung).

    In der Chemie versteht man unter Dissoziation die Spaltung von Molekülen durch Lösungsmittel oder elektrischen Strom. Der umgekehrte Vorgang wird als Rekombination bezeichnet.

    Fachgebiete: Terminologie


    erst mal soviel aus DocChek Flexikon
    Ich kann gut logisch denken. Ich beobachtete schon oft im Leben, dass Menschen Probleme haben: Zusammenhänge zu erkennen und verstehen.
    Die Eigenschaften der einzelnen Wahrnehmungen. Die Wahrnehmungen im Zusammenhang, was bewirken sie jetzt.


    Dissoziation (Psychologie) bei Wikipedia:
    Der Begriff Dissoziation bezeichnet das (teilweise bis vollständige) Auseinanderfallen von psychischen Funktionen, die normalerweise zusammenhängen. Betroffen von dissoziativer Abspaltung sind meist die Bereiche Wahrnehmung, Bewusstsein, Gedächtnis, Identität und Motorik, aber manchmal auch Körperempfindungen (etwa Schmerz und Hunger).


    gruss mops

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