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Thema: Psychotherapie in den 90ern

  1. #1
    Neuling
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    Standard Psychotherapie in den 90ern

    Hiho,

    habe mal eine Frage, die sich zeitlich auf die 80er, 90er bezieht.

    Mich interessiert wie es zu dieser Zeit war, eine Therapie zu beginnen bzw. wie verbreitet
    damals schon Therapien waren.
    Dazu also mehrere Teil-Fragen...
    - Gab es schon ambulante Therapien ausserhalb eines Klinikums?
    - Inwieweit wurden Therapien von Krankenkasse übernommen?
    - Gab es auch abseits größerer Städte Therapeuten?

    Ja und vielleicht kann der ein oder andere bischchen was dazu schreiben, wie denn so die
    Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt in der Gesellschaft war.

    Ich selbst bin Mitte der 80er geboren und mich interessiert, ob es damals schon gleiche
    Möglichkeiten gab wie heute. Denn mir kam eine Therapie (also dann später mit 13 oder so)
    sehr weit entfernt und irgendwie ungreifbar vor.

    Schonmal fettes THX an euch!

    Und einen schönen Montag

    LG,
    eris_sire

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei eris_sire für den sinnvollen Beitrag:

    Endstation (18.05.2020)

  3. #2
    Neuling
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    Standard

    Echt, mit 13 hast Du schon daran gedacht, eine Therapie brauchen zu können?

    - Gab es schon ambulante Therapien ausserhalb eines Klinikums: Natürlich. Freud z.B. schon seit 100 Jahren.
    - Inwieweit wurden Therapien von Krankenkasse übernommen: hat sich meines Wissens nicht viel geändert in D-Land.
    - Gab es auch abseits größerer Städte Therapeuten: Wahrscheinlich kaum.

    Ja und vielleicht kann der ein oder andere bischchen was dazu schreiben, wie denn so die
    Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt in der Gesellschaft war: Wahrscheinlich hing es von der jeweligen sozialen Gruppe ab, wie selbstverständlich, diskussionswürdig oder abwegig sie es fand, eine Psychotherapie zu beanspruchen.

  4. #3
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
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    Standard

    Hallo eris_sire,

    es gab damals ambulante und stationäre Therapie. Ob es schin Tageskliniken gab, weiß ich nicht. KK zahlten Therapien genauso wie heute, damals,it weniger bürokratischem Aufwand und großzügiger, was die Stundenanzahl anbelangt.
    Was sich verändert hat seitdem, wie ich finde, dass es weniger in der Gesellschaft verankert war, vieles wurde nicht thematisiert. Von daher könnte ich mir vorstellen, dass man als 13-jähriger davon nichts wußte.

    Wieso willst Du das wissen?

    Gruß
    Mona-Lisa
    Kleine Taten, die man ausführt,
    sind besser als Große, die man nur plant

    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!

  5. #4
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    In dem Zusammenhang ist vielleicht auch die Psychiatrie-Enquête interessant, in deren Zusammenhang in den 70er Jahren Psychiatrie "enthospitalisiert" werden sollte. In dem Zuge haben sich dann Sozial-/ Gemeindepsychiatrie ausgebreitet und somit wurden psychische Erkrankungen und deren Behandlung mehr und mehr in die Mitte der Gesellschaft gebracht. Inwieweit das wirklich gelungen ist, darüber gibt's viele unterschiedliche Meinungen.

    Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen, ich bin jünger als du eris_sire.
    Ihr braucht keine Angst zu haben, es gibt keinen Boden.

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Steinchen.im.Schuh für den sinnvollen Beitrag:

    eris_sire (19.05.2020),Mona-Lisa (19.05.2020)

  7. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von Mona-Lisa Beitrag anzeigen
    [...] KK zahlten Therapien genauso wie heute, damals,it weniger bürokratischem Aufwand und großzügiger, was die Stundenanzahl anbelangt.
    Tatsächlich? Das wusste ich nicht. Welche Verfahren waren denn früher anerkannt?

    Wieso willst Du das wissen?
    Die Frage geht zwar nicht an mich, aber ich muss doch ein bisschen schmunzeln - warum nicht? Es interessiert doch durchaus, was früher war. Mich zumindest auch.
    LG,
    Natalia

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Natalia für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (19.05.2020)

  9. #6
    Neuling
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    Es geht mich zwar im Prinzip nichts an, aber: Warum interessiert es Dich? :-)

    Welche Verfahren waren denn früher anerkannt?
    Puh, das ist eine echt lange Liste.

  10. #7
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    Standard

    @Konrat: Heute sind es drei Formen, die die KK zahlen: Analytische Therapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie und Verhaltenstherapie, soweit ich weiß. Wie war denn das früher?
    Mich interessiert vieles rund um das Thema Therapie, aus persönlichen und beruflichen Gründen.
    LG, Natalia

  11. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Natalia für den sinnvollen Beitrag:

    eris_sire (19.05.2020)

  12. #8
    Neuling
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    Standard

    Guten morgen,

    Wieso willst Du das wissen?
    Bin aktuell etwas am Aufarbeiten/Angehen von frühkindlichen Erfahrungen. In
    meiner Kindheit/Jugend waren einige Ereignisse (z.B. Tod eines Elterteils),
    für die es aus heutiger Sicht selbstverständlich ist, eine Therapie zu beginnen.
    Da kam schnell die Frage auf, warum sich niemand wirklich um eine Therapie bemüht
    hat. Und natürlich will ich auch nicht, unberechtigerweise, mein Umfeld für Zustände
    verantwortlich machen, die systemabhängig sind. Meine Vermutung war dann eben, dass
    es wahrscheinlich einfach noch nicht die Möglichkeit gab, wie heute. Und vielleicht
    auch, das das Wissen über psychische Krankheiten noch nicht so da war.

    Wahrscheinlich hing es von der jeweligen sozialen Gruppe ab, wie selbstverständlich,
    diskussionswürdig oder abwegig sie es fand, eine Psychotherapie zu beanspruchen.
    Das vermute ich. Also das insbesondere auf dem Land, Psychotherapeuten ein
    schlechtes Image hatten.

    LG,
    eris_sire

  13. Der folgende Benutzer bedankte sich bei eris_sire für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (19.05.2020)

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