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Thema: Rinderwahn oder doch einfach nur einen an der Klatsche?

  1. #1
    Neuling Avatar von Rinderwurst
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    Standard Rinderwahn oder doch einfach nur einen an der Klatsche?

    Ich versuche hier mal meine Probleme zu schildern. Wahrscheinlich artet es aber in einem Lebenslauf oder wirren Sätzen aus. Zum einen hätte ich gerne einfach mal ein Feedback bzw. eure Meinung so fern möglich und zum anderen will ich es einfach mal aufschreiben um mich selbst zu reflektieren.
    Ich mache mir in den letzten Tagen einige Gedanken über mich selbst, da es hier und dort in meinem Leben krieselt. Zudem gabs in letzter Zeit einige negative Rückmeldungen über meine Persönlichkeit die bei mir (leicht) den Wunsch ausgelöst haben Gesellschaftlich besser zu passen bzw. nicht mehr der "Gestörte" zu sein. Wobei hier evtl. zu erwähnen wäre, dass das Wort "Gestörte" eher kopfschüttelnd, fassungslos, belustigt gemeint ist.


    Ich, mitte 20, männlich. Zu erwähnen wäre evtl. meine frühkindliche Zeit. Als Baby (unter 1 Jahr) öfters tagelang allein ohne Essen, dann mehrere Monate Krankenhaus aufgrund irgendeiner körperlichen Fehlfunktion, dann Kinderheim, dann mit 2 adoptiert. Aufgewachsen bin ich eigentlich behütet. Heißt ich hatte finanziell gut aufgestellte Eltern, mein eigenes Zimmer, immer Essen, sämtliche Unterstützung die man als junger Mensch so braucht.

    Soweit ich zurück denken kann habe ich nie wirklich Emotionen empfunden. Weder Freude, Angst, Wut oder all diese anderen komischen Dinger. Ich glaube ich war in der Pubertät zweimal verliebt, jedoch kann ich das nicht ganz einordnen bzw. bin ich mir da nicht ganz sicher. Eventuell ging es damals auch einfach darum es den anderen Jungs in meiner Klasse was nachzumachen. Lernprozess gegebenfalls. Einzig Langeweile und Reizbarkeit sind 2 Emotionen die ich bei mir wiederfinde.
    Ein Gewissen (Ansicht gesellschaftliche Norm, eigenen Grenzen) habe ich bisher bei mir nicht finden können. Jedoch habe ich wahrscheinlich aufgrund meiner späteren Kindheit und einigen Lernprozessen ein Gespühr entwickelt was geht, was nicht geht und wobei man sich nicht erwischen lassen sollte.
    Ich persönlich kann mit Emotionen gar nichts anfangen und finde sie teilweise einfach nur lästig, einschränkend und behindernd. Jedoch ist es ein leichtes für mich bestimmte Emotionen zu simulieren um meine persönlichen Interessen durchzusetzen bzw. ihnen näher zu kommen. Beispiel: Liebe, Freundschaft, Verständnis, Mitgefühl um eine Person für mich zu gewinnen. Bei Frauen fällt mir das komischerweise extrem leichter als bei Männern.

    Wo wir auch schon bei meinem nächsten Part wären. Meine Manipulationsspielchen.
    Ich glaube mittlerweile, dass das eins meiner schädlichsten Probleme ist. Wenn es etwas zu manipulieren gibt, ob es nun aus meiner Sicht Sinn macht oder nicht, ich springe fast immer voll drauf an. Sei es einfach nur aus Langeweile, Spaß an der Sache oder weil ich etwas bestimmtes will. Zum Beispiel habe ich früher gerne Liebesbriefe im Namen anderer Jungs geschrieben die bei mir in Ungnade gefallen sind, da diese fast immer von den Mädchen öffentlich vorgelesen wurden wenn man es den richtigen Personen zur "geheimen weitergabe" übergeben hat (Stichwort Stille Post). Komischerweise kann ich meine gesetzten Ziele nicht längerfristig aufrecht halten. Beispiel: Ich will eine bestimmte Person ins Bett bekommen, dann wird diese Person z.B. 4 Tage lang unter Dauerfeuer genommen. Dann wird die Sympathie auf das Level der Zielperson angepasst. Sprich ich simuliere selbe Interessen, verteile durchgehend schmeichelnde Worte auf dem Niveau der Zielperson, finde Wünsche und erwecke Hoffnungen und so weiter. Jedoch ist dann nach diesen 4 Tagen die Luft raus und ich habe kein Interesse mehr. Genauso verhält es sich auch bei anderen nicht sexuellen Interaktionen und Zielen.

    Nächster Part. Mir ist irgendwie alles egal. Oder auch nicht. Mein Hauptproblem.
    Wir Menschen kennen das alle. Man hat mal auf etwas keine Lust. Sei es Arbeit, zwischenmenschliche Interaktionen oder, oder oder. Jedoch hab ich sehr oft bzw. fast immer das Problem das mir sogut wie alles wirklich egal ist.
    Dies spiegelt sich bei mir sogut wie in allen Lebensbereichen und Interaktionen wieder. Ich kann auch ruhig vorher schon wissen das es mega negativ/schädlich für mich oder andere ist. Ich machs trotzdem. Oder eben nicht.
    Beispiele: Seit 2011 keine Zähne geputzt, Streit im engstem Umfeld durch mich provoziert/ausgelöst, seit Jahren täglich starke Magendarm Beschwerden und totzdem gehe ich nicht zum Arzt, illegale Handlungen wie Roller klauen weil ich in einem anderem Ort bin und ich zuhause schlafen möchte oder oder oder. Kurzum mir ist einfach die totale Konsequenz egal. Problematisch ist das ich hierbei noch keinerlei Workaround oder Lösung gefunden habe um dem entgegen zu wirken. Ich hab immer mal wieder, manchmal mehrfach am Tag oder in der Woche, lichte Momente wo ich bestimmten Handlungen die durch mich ausgelöst wurden oder noch ausgelöst werden entgegen wirken kann. Meist halten diese lichten Momente nur für einige Minuten oder Stunden an. Damit mich hier niemand falsch versteht, das hat bei mir nichts mit einem "*******gal Modus" oder gar Persönlichkeitswechsel zu tun. Ebenso geht von mir dann keine akute Gefahr für mich oder andere aus, also das ich mich entscheide Suizid zu begehen oder jemanden in irgendeiner Form anzuspringen. Ich halte nichts von körperlicher Gewalt solange es nicht der Selbstverteidigung oder dem Schutz anderer dient. Das möchte ich hier ausdrücklich betonen, nicht das hier sonst noch jemand falsche Schlüsse zieht. Das ganze geht soweit das z.B. meine Wohnung vermüllt ist, ich (selten) mir ein wenig oder mehr in die Hose mache weil ich nicht aufstehen will was am Pc "wichtiger" ist oder oder oder. Weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll. Hauptproblem halt.

    Nächster Part. Antriebslosigkeit. Sekundäres Hauptproblem.
    Meine lichten Momente sind oft von starker Antriebslosigkeit geprägt. Wenn ich dann z.B. mal meine 5 Minuten habe wo ich in meiner Müllwohnung stehe und mir denke:"Junge was machst du hier eigentlich?" endet es auch sogut wie immer damit. Ich kann mich dann z.B. nicht aufraffen oder zwingen mal wenigstens ein wenig Müll in eine Mülltüte zu packen. Oder so.Wenn ich dieses Problem nicht hätte wäre ich theoretisch in der Lage ein paar Dinge zu ändern. Aber wie sagt man so schön? Hätte hätte Fahrradkette.

    Das wars erstmal von mir. Weiter Probleme spreche ich erstmal nicht an, ist auch so schon viel zu lesen. Es tut mir leid wenn alles ein wenig durcheinander oder schwer lesbar ist, aber wenn ich jetzt anfange den Text zu verbessern/verschönern dann verschönere ich auch gleich automatisch die Probleme. Bin eh gespannt ob ich das jetzt veröffentliche weil es ja nicht der erste Versuch wäre sich in einem Forum mal mit seinen Problemen ungeschönt zu offenbaren. Ach und bevor mich gleich jemand fragt warum ich das allesso reinschreibe: Ich habe keine Ahnung. Mal sehen was bei rum kommt.

  2. #2
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    nur ein paar kurze anmerkungen:
    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen
    Zu erwähnen wäre evtl. meine frühkindliche Zeit. Als Baby (unter 1 Jahr) öfters tagelang allein ohne Essen,
    ein schweres, tiefgreifend persönlichkeitsprägendes trauma würde ich bei so einer frühkindlichen vernachlässigung für sehr wahrscheinlich halten.
    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen
    dann mehrere Monate Krankenhaus aufgrund irgendeiner körperlichen Fehlfunktion,
    "hospitalismus" würde mir da einfallen als stichwort
    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen
    Seit 2011 keine Zähne geputzt
    ging mir auch eine zeitlang so, was zu karies führte und lästige zahnarztbesuche unvermeidlich machte. das gab mir den antrieb, mir mindestens 1 mal am tag gründlich die zähne zu putzen. ich hasse es, wenn leute an mir herumdoktern. auch schmerzen will ich nicht haben. ist dir sowas egal ?
    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen
    Hohe kriminelle Energie
    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen
    Ich habe irgendwie immer nen leeren Kopf, sprich ich denke nie wirklich über was nach, was schnell dazu führt das ich spontan Dinge tue deren Konsequenzen ich nicht mag.
    erinnert mich an charles manson. wenn du englisch kannst, würde ich mir ein paar interviews ansehen. viell. erkennst du dich wieder...

  3. #3
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    Hey,

    hier dürfen keine Diagnosen gestellt werden und ich bin natürlich auch gar nicht in der Position, solche zu stellen, schon mal gar nicht nach so wenigen Zeilen. Da mir aber doch stark die Assoziation mit der dissozialen Persönlichkeitsstörung kam, bzw. ich zumindest eine leichte Tendenz in diese Richtung meine zu sehen, dachte ich, dass ich das mal als Kommentar hier lasse. Vielleicht bringt dich das Beschäftigen damit ein wenig weiter.
    In den ersten paar Monaten und Jahren des Lebens werden entscheidende Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass dort die Wurzel für deine heutigen Probleme liegt. Mir tut sehr Leid, dass du derart vernachlässigst wurdest.

    Aber wie gesagt, nicht als Diagnose, nur als generelle Richtung zu verstehen, zu der du dich einlesen könntest.

    LG

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoz...tsst%C3%B6rung

  4. #4
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    Du musst dich entscheiden!

    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen

    Nächster Part. Mir ist irgendwie alles egal. Oder auch nicht. Mein Hauptproblem.
    Wir Menschen kennen das alle. Man hat mal auf etwas keine Lust. Sei es Arbeit, zwischenmenschliche Interaktionen oder, oder oder. Jedoch hab ich sehr oft bzw. fast immer das Problem das mir sogut wie alles wirklich egal ist.
    Du bist kein Kind mehr! Du kannst nicht nur das machen, was dir Spaß macht.
    Du bist geschlechtsreif!

    Wir Menschen stammen von den Säugetieren ab. Das Entstehen von Ängsten und Zwängen in der Pubertät. Der Zwang bei dem Vogelpaar, ständig Futter für die Jungen heranzuholen.

    "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!"
    Du musst dir einiges angewöhnen! z.B. das regelmäßige Putzen deiner Zähne.
    Wenn du das und vieles andere regelmäßig machst, denkst du nicht so viel darüber nach, was du noch alles machen musst.



    Jetzt nach den Wechseljahren hören die inneren Ängste und Zwänge wieder auf. Die alten Gewohnheiten sind weg. Ich muss mir vieles wieder neu angewöhnen.
    Ich lebe alleine, wodurch das schwieriger ist. In der Pubertät war ich in den gewohnten Tagesablauf meiner Mutter mit eingebunden, wodurch die Umstellung einfacher war.
    Es kann auch in den Wechseljahren so sein.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
    für fiele ist der Satz zu nebensächlich. "Du musst dich entscheiden!" Wir haben mehr Entscheidungen als früher zu treffen!

    Willst Du oder willst du nicht?
    Willst Du, dass es so weiter geht oder nicht?
    Du musst dich entscheiden!

    Kannst Du sagen: Nein, so darf es nicht weiter gehen!


    gruss mops

  5. #5
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    "Als Baby (unter 1 Jahr) öfters tagelang allein ohne Essen,"

    Gemessen an dieser massiven Bedrohung deines Lebens sind die von dir beschriebenen Handlungsweisen komplett nachvollziehbar.
    Ein Baby TAGELANG alleingelassen, ohne Nahrung - das ist sehr, sehr schlimm und sitzt tief, denke ich.
    Kompliment, dass du lebest.
    Du musst sehr stark sein.
    Wer hat dir das angetan?
    Kann das aufgearbeitet werden?
    Es ist so eine fundamentale Verletzung und Bedrohung.
    So klein und so nah am Tod.

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Milly für den sinnvollen Beitrag:

    Buche (11.06.2018),Steinchen.im.Schuh (09.06.2018)

  7. #6
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    Danke erstmal für die Antworten. Wenn ich ehrlich bin habe ich eher negative Reaktionen erwartet.
    Zitat Zitat von monolith Beitrag anzeigen
    nur ein paar kurze anmerkungen:

    ein schweres, tiefgreifend persönlichkeitsprägendes trauma würde ich bei so einer frühkindlichen vernachlässigung für sehr wahrscheinlich halten.

    "hospitalismus" würde mir da einfallen als stichwort

    ging mir auch eine zeitlang so, was zu karies führte und lästige zahnarztbesuche unvermeidlich machte. das gab mir den antrieb, mir mindestens 1 mal am tag gründlich die zähne zu putzen. ich hasse es, wenn leute an mir herumdoktern. auch schmerzen will ich nicht haben. ist dir sowas egal ?

    erinnert mich an charles manson. wenn du englisch kannst, würde ich mir ein paar interviews ansehen. viell. erkennst du dich wieder...
    Das mit dem Trauma habe ich schonmal irgendwo gehört glaube ich. Den Begriff Hospitalismus finde ich sehr interessant, habe mir dazu eben ein paar Artikel durchgelesen.
    Mich stört bei meinem Zahnproblem eher das ich bestimmte Nahrungsmittel nicht klein bekomme. Ich finde gut das du Schmerzen erwähnst, habe ich in meinem Startbeitrag irgendwie vergessen zu erwähnen, mein Schmerzempfinden ist nicht sonderlich stark ausgeprägt. Oberflächliche Verletzungen wie Schnitte oder Verbrennungen nehme ich sogut wie gar nicht wahr. Wenn was genäht werden muss ist das anders, das drückt so eklig. Ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Arzt im Krankenhaus der das aus irgendwelchen Gründen sehr interessant fand. Habe von dem eine Visitenkarte bekommen aber mich nie gemeldet weil ich den komisch fand. Charles Manson werde ich mir die Tage mal genauer anschauen, danke für den Tipp.

    Zitat Zitat von Steinchen.im.Schuh Beitrag anzeigen
    Hey,

    hier dürfen keine Diagnosen gestellt werden und ich bin natürlich auch gar nicht in der Position, solche zu stellen, schon mal gar nicht nach so wenigen Zeilen. Da mir aber doch stark die Assoziation mit der dissozialen Persönlichkeitsstörung kam, bzw. ich zumindest eine leichte Tendenz in diese Richtung meine zu sehen, dachte ich, dass ich das mal als Kommentar hier lasse. Vielleicht bringt dich das Beschäftigen damit ein wenig weiter.
    In den ersten paar Monaten und Jahren des Lebens werden entscheidende Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass dort die Wurzel für deine heutigen Probleme liegt. Mir tut sehr Leid, dass du derart vernachlässigst wurdest.

    Aber wie gesagt, nicht als Diagnose, nur als generelle Richtung zu verstehen, zu der du dich einlesen könntest.

    LG

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoz...tsst%C3%B6rung
    Das mit den Diagnosen überlassen wir besser den Profis. Dennoch kann ich dir bei deiner "Vermutung" zustimmen. Mir ist dieser Sammelbegriff kein Fremdwort. In vielen Beschreibungen in Fachartikeln zu diesem Thema erkenne ich mich oft wieder. Und auch wenn ich eigentlich nichts von Online Psychologie Tests halte, komme ich bei den meisten auf 90% oder mehr.
    Zitat Zitat von mops Beitrag anzeigen
    Du musst dich entscheiden!



    Du bist kein Kind mehr! Du kannst nicht nur das machen, was dir Spaß macht.
    Du bist geschlechtsreif!

    Wir Menschen stammen von den Säugetieren ab. Das Entstehen von Ängsten und Zwängen in der Pubertät. Der Zwang bei dem Vogelpaar, ständig Futter für die Jungen heranzuholen.

    "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!"
    Du musst dir einiges angewöhnen! z.B. das regelmäßige Putzen deiner Zähne.
    Wenn du das und vieles andere regelmäßig machst, denkst du nicht so viel darüber nach, was du noch alles machen musst.



    Jetzt nach den Wechseljahren hören die inneren Ängste und Zwänge wieder auf. Die alten Gewohnheiten sind weg. Ich muss mir vieles wieder neu angewöhnen.
    Ich lebe alleine, wodurch das schwieriger ist. In der Pubertät war ich in den gewohnten Tagesablauf meiner Mutter mit eingebunden, wodurch die Umstellung einfacher war.
    Es kann auch in den Wechseljahren so sein.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
    für fiele ist der Satz zu nebensächlich. "Du musst dich entscheiden!" Wir haben mehr Entscheidungen als früher zu treffen!

    Willst Du oder willst du nicht?
    Willst Du, dass es so weiter geht oder nicht?
    Du musst dich entscheiden!

    Kannst Du sagen: Nein, so darf es nicht weiter gehen!


    gruss mops
    Es freut mich das du deine Wechseljahre erfolgreich überstanden hast, wirklich. Dieser chemische Prozess scheint für fiele Frauen eine Herausforderung zu sein. Ich habe mich entschieden meine Gedanken über meine Probleme erstmal nicht in meine "Das darfst du nicht" Box zu verbannen. Deswegen habe ich mich ja in diesem Forum angemeldet. Das reicht erstmal.

    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Wer hat dir das angetan?
    Wahrscheinlich Menschen die was besseres zu tun hatten. Ich habe mich mit diesem Thema noch nie genauer auseinander gesetzt.

  8. #7
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    Zitat Zitat von Rinderwurst Beitrag anzeigen

    Es freut mich das du deine Wechseljahre erfolgreich überstanden hast, wirklich. Dieser chemische Prozess scheint für fiele Frauen eine Herausforderung zu sein. Ich habe mich entschieden meine Gedanken über meine Probleme erstmal nicht in meine "Das darfst du nicht" Box zu verbannen. Deswegen habe ich mich ja in diesem Forum angemeldet. Das reicht erstmal.
    Ich bin ein Mann.

    Ich habe schon früh gelernt, es gibt Dinge in unserem Leben, daran können wir nichts ändern. An dem, dass es regnet, können wir nichts ändern. Die Pubertät ist mit der Geschlechtsreife verbunden – ein ganz normal biologischer Prozess. Wir stammen von den Säugetieren ab.
    Was machen wir unbewusst? Als geschieht hier vieles unbewusst. In den Wechseljahren wird die Zeugungsfähigkeit wieder aufgehoben. Als geschieht hier vieles wieder unbewusst. Meine Vermutung bestätigte sich. Ich erlebte einiges in den Wechseljahren bewusst, was ich in der Pubertät schon mal erlebt hatte.

    Was erleben wir unbewusst?
    damit ungewollt


    gruss mops

  9. #8
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    Gott wird über dich entscheiden!

    Was machen wir bewusst?
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen.

    Ich wollte dir die Rolle der Entscheidungen in unserem Leben näher bringen.
    Es geht nicht nur um das Wollen, sondern es auch zu verwirklichen.

    „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“
    "Mäßig, aber Regelmäßig!" - gewisse Regelmäßigkeiten spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle.


    Ich wollte dich nicht belehren, das nur etwas näher bringen, dir bewusst machen.

    Es kann dir später helfen, mit anderen darüber zu sprechen.
    „Das ist mir bewusst!“ es spielt wieder eine wichtige Rolle dabei, mit anderen darüber zu sprechen.


    gruss mops

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