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Thema: Schizotypische Persönlichkeitsstörung oder Asperger Syndrom?

  1. #9
    mops
    Gast

    Standard

    Hallo musmusculus,

    Montag war Tag des Autismus. Was da zum Autismus gesagt wurde, trifft auf mich zu.

    Ich habe ein gut ausgeprägtes logisches Denkvermögen mit eigenen Gedanken mit hohem Abstraktionsgrad.



    Der Bauarbeiter brauch gute praktische Erfahrungen für seine Arbeit. Die Arbeit ist mächtig anstrengend!
    Nach Feierabend kann er "Uff, endlich habe ich Feierabend!" und kann Feierabend machen.
    Die Arbeit ist mit Anstrengungen und Stress verbunden.
    Er kann im Kopf Feierabend machen!

    Viele Arbeiten sind körperlich nicht sehr anstrengend. Auch die Arbeiten sind oft mit Stress verbunden.
    Sie können nicht "Uff, endlich habe ich Feierabend!" sagen. Und tragen irgendwie ihre Arbeit, denn Stress der Arbeit, weiter mit sich herum. Das was sie in der Arbeit bewegt, bewegt sie noch weiter.
    Das Reden über andere. Als können sie nicht vergessen, was alles gequatscht und geredet wurde am Tag in der Arbeit.

    Der Bauarbeiter ist stolz auf seine Arbeit. Hier kommen seine persönlichen Berufserfahrungen zum Tragen, er kann Zeigen was er kann!

    Abstrakt gedacht:
    Der Bauarbeiter arbeitet körperlich schwer. Er nimmt sich selbst und sein Können auf der Baustelle war. Hier nimmt er durch seine Berufserfahrungen seine Fehler wahr.
    Nach der Arbeit ändert sich sein Denken. Die Lebenserfahrungen. Das Verhalten gegenüber anderen, wie er sich verhalten soll und anderes mehr. Die Frage der moralischen Vorstellungen. Jetzt werden durch die moralischen Vorstellungen vorgegeben, was ein Fehler ist. Die werden in der Erziehung von Generation weitergeben.
    Während der Arbeit hat er nicht ein einziges mal an seine Familie oder andere gedacht. Jetzt nach Feierabend ist das anders.

    Kein Mensch ist vollkommen!
    Besser sein als andere, vollkommener sein als andere. - der Vergleich mit anderen Menschen.
    moralische Vorstellungen was richtig ist.
    Auf der Baustelle muss die Zusammenarbeit klappen. Auch macht man sich hier keinen Kopf über andere.
    Wenn er sich langsam von der Schwere der Arbeit erholt hat, fängt er an sich Gedanken zu machen.

    Hier haut noch Spannung (Stress) und Entspannung hin.

    Anders im Büro:
    Es ist schwieriger sich jetzt auf seine Arbeit zu konzentrieren und sich keinen Kopf über andere zu machen!
    Besonders nach Feierabend. Jetzt die Arbeit vergessen und sich erst mal auf dem Nachhauseweg entspannen. Sich keinen Kopf machen.

    Das Reden über andere, sich einen Kopf über andere machen.

    Jetzt mit dem Alter trat mein Bauch mehr hervor. Gleich bewegte es andere. Haben sie nichts besseres zu tun, als sich ein Kopf über meinen Bauch.
    Durch den Autismus rede ich wenig, so gut wir gar nicht über andere Menschen. Dafür aber mehr über mich selbst.
    "Ich bin doof!" Für mich ist doof nur ein Wort, ein Eigenschaftswort. Wie etwa: Wer ist dumm? , Wie dumm bin ich? , dumm, dümmer, am dümmsten.

    Die Konzentrationsschwäche, mich längere Zeit auf etwas konzentrieren zu können, macht es mich fast unmöglich, mir noch Gedanken darüber zu machen, was die anderen machen.
    Anderen für ihr Tun und Handeln, Vorwürfe machen!

    Vollkommener, besser sein als andere: anderen Vorwürfe machen.


    gruss mops

  2. #10
    mops
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von musmusculus Beitrag anzeigen
    Dir wurde Asperger diagnostiziert? Würden die Psychologen nicht eher zu einer anderen Diagnose neigen, wie es der Zweite tat und dir eine Schizotypische Persönlichkeitsstörung ausstellen? Asperger ist weniger geläufig.
    Eigentlich habe ich offiziell Epilepsie!
    Bloß mir viel schon früher auf, dass ich nicht normal bin.

    Anderen ins Gesicht rufen: "Du bist nicht normal!"
    Es gibt unterschiedliche moralische Vorstellungen davon, was normal ist.
    Auch werde ich daher von den Menschen unterschiedlich akzeptiert.

    Besonders in der Pubertät ändert sich das Verhalten der Kinder, wenn sie Jugendliche werden, werden sie Erzogen.
    "Man muss den Kindern doch Manieren beibringen!"
    Feste Vorstellungen der Eltern, von ihren Kindern, wie sie mal sein sollen wenn sie Erwachsen sind.
    Ein Musterverhalten. Vollkommenheit: sich vollkommen korrekt verhalten.


    Vieles hängt auch damit zusammen, das mehr körperlich schwer gearbeitet wurde.
    Die Unterscheidung, der Leistungsfähigkeit und das Können der Menschen.

    "Wissen ist macht!"
    Als ist die geistige Leistungsfähigkeit aller Menschen gleich?


    gruss mops

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei mops für den sinnvollen Beitrag:


  4. #11
    musmusculus
    Gast

    Standard

    Hallo mops,

    ich habe am Montag kurz wahrgenommen, dass Tag des Autismus war. Dann ist mir das wieder entfallen.

    Ich sah zwei Reportagen, in denen die Protagonisten auch beschrieben, wie "von einem anderen Stern zu sein". Sehr oft tritt anstelle von Emotion, rationales Denken. Eine hochbegabte Aspergerin/HFA machte sich Gedanken über das Pensionssystem und brütet über systemrelevante gesellschaftliche Probleme, wie die Rente.

    Das geht mir auch nicht anders. Ob ich ein Aspie bin? Denkt man an den Meyers-Briggs-Typindikator, dann sollen Rationalisten zirka 15% ausmachen, wenn das logische Denken, für Autisten mit leichterer Ausprägung charakteristisch wäre. Nimmt man die Extravertierten raus, machen die introvertierten Rationalisten weniger als 5%. Könnte man von Asperger sprechen? In Kontrast dazu beschreibt Kanner-Autismus eine komplett eigene Welt, mit nur sehr geringem Austausch und dem Fehlen eines Wissens darüber, wie andere denken. Ich habe einmal einen Animations-Film gesehen, in dem wird ein Asperger gezeigt, der Briefe von New York nach Australien schickt und erwähnt, dass er zudem noch eine Inselbegabung hat und pro Auge, eine Seite getrennt liest.

  5. #12
    mops
    Gast

    Standard

    Eins stellte ich schon als Kind fest:
    Mein Bruder ist sehr vielseitig talentiert. Wenn wir umzogen und sonnst machte er vieles handwerkliches und anderes mehr.
    Ich war wie der Gegensatz. Als bin ich nur sehr einseitig.
    Fast so, als brauche ich länger als andere mir weiteres anzulernen.

    Warum kann ich nicht so will?
    Als würde ich im Gegensatz zu anderen, das mehr erkennen.
    Im Gegensatz zu anderen bewerte oder beurteile ich nicht mich oder andere.

    ich bin müde.

    gruss mops

  6. #13
    Schreiberling
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    Dir wurde Asperger diagnostiziert? Würden die Psychologen nicht eher zu einer anderen Diagnose neigen, wie es der Zweite tat und dir eine Schizotypische Persönlichkeitsstörung ausstellen? Asperger ist weniger geläufig.
    Wenn ich so drüber nachdenke, wurde mir öfter Asperger diagnostiziert.
    Von der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung habe ich nur von diesem einen Psychiater gehört.
    "Magisches Denken" - ich weiß nicht, ob man das so nennt, aber ich beziehe viele Dinge, die nichts mit mir zu tun haben auf mich, gebe mir beispielsweise die Schuld dafür, wenn jemandem etwas Schlimmes widerfährt, aber ich glaube, das ist nicht das Gleiche.
    Reflection of fear makes shadows of nothing, shadows of nothing.

    Akeboshi

  7. #14
    mops
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Mendoza Beitrag anzeigen
    Wenn ich so drüber nachdenke, wurde mir öfter Asperger diagnostiziert.
    Von der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung habe ich nur von diesem einen Psychiater gehört.
    Mach dir nicht so einen Kopf.

    Als Kind stellte ich fest:
    "Der Mensch regt sich über alles und nichts auf! Jeder regt sich über jeden auf! Ich rege mich auf. Nah und! Aufregen gehört zum menschlichen Leben dazu!"
    - viele protestierten: "Ich rege mich nicht auf!" oder sagten "Jeder regt sich mal auf!" Keiner traute sich zu sagen: "Ich rege mich auf. Wieso, ist das so schlimm?" Der Mensch hat moralische Vorstellungen.

    "Warum rege ich mich so auf, wenn der Fehler etwas normal menschliches ist? Ich muss mich ändern verbessern, um mich weniger aufzuregen! Damit ich mich mehr und besser konzentrieren zu können!"
    - "Kein Mensch ist fehlerfrei!" Viele sagen "Jeder macht mal einen Fehler!" Als wären Fehler etwas Schreckliches, um zuzugeben Fehler gemacht zu haben.


    Was ist menschlich normal?
    Was ist moralisch normal?

    Wie weit machst Du Dinge in deinem Leben, die menschliche normal sind, aber moralisch nicht normal sind?
    "Ich reg mich doch nicht auf!" Es kommt spontan, wie aus der Pistole geschossen aus dem Mund des angesprochenen.


    Der Autismus ist noch jung.
    Liegt es am Wollen oder am Können?
    - besser ist es zum Spezialisten zu gehen. Ich sagte mal "Was heute richtig ist! Ist morgen falsch!" Manchmal ist der Spezialisten besser auf dem Stand.


    gruss mops

  8. #15
    Milly
    Gast

    Standard

    Autismus ist in erster Linie eine Störung, die sich einer differenten Wahrnehmung verdankt. Diese grundlegend abweichende Wahrnehmung führt zu abweichendem Sozialverhalten. Hilfreich ist es, wenn der Autist lernt, mit seiner Wahrnehmung, den Reizüberflutungen etc. zurechtzukommen und an einem Sozialtraining teilnimmt.
    Autismus wird nie erworben, sondern ist eine angeborene, neurologisch bedingte Behinderung.
    Wir leben in Zeiten der Vereinsamung, des Singletums. Da werden einsame Menschen ohne Kommunikationsgelegenheiten schnell zu Asperger-Autisten erklärt. Das eine hat jedoch nichts mit dem anderen zu tun.
    Ich rate zum Besuch eines ATZ oder einem spezialisierten Psychiater, der einem vom nächstgelegenen ATZ sicher empfohlen werden kann. Spielentscheidend für die Diagnostik ist die Anamese der frühen Jahre.

  9. #16
    mops
    Gast

    Standard

    Ich bin ein Mensch unter Menschen!

    Das Problem ist ja, dass ich nicht fehlerfrei bin!

    "Jeder regt sich mal auf!"
    Wie bereit sind wir zuzugeben, dass wir uns aufregen und uns dadurch Fehler entstehen?

    Es geht nicht darum! -- Wie schnell ein Mensch rennen kann!
    Sondern darum! -- Wie schnell ein Mensch denken kann!


    Was nur wenigen, bis kaum einem Bekannt ist, dass es auch Unterschiede in geistigen Leistungsstärken gibt.

    "Ich bin ja nicht normal!"
    Die meisten Vorstellungen von uns "Was ist normal?" wird vom Glauben bestimmt. Moralische Vorstellungen davon was normal ist!



    "Man kann es nicht allen Recht machen!"
    "Man kann nicht alles mit Wörtern ausdrücken!"
    "Man kann sich nicht alles Merken!"
    "Man kann nicht alles richtig machen!"


    - "Man kann es nicht allen Recht machen!"
    "Nicht immer ja sagen!" Davor werden Menschen immer wieder gewarnt!

    - "Man kann sich nicht alles Merken!"
    Vergessen wir in dem Versuch, uns alles zu merken, auch vieles wieder?

    - "Man kann nicht alles richtig machen!"
    Aber ICH kann auch nicht alles falsch machen! Im Diktat habe ich Fehler, aber damit ist aber nicht das ganze Diktat falsch.

    - "Man kann nicht alles mit Wörtern ausdrücken!"
    Wird in dem Versuch alles mit Wörtern ausdrücken zu wollen, die Wahrheit verfälscht?



    "Der Mensch regt sich über alles und nichts auf! Jeder regt sich über jeden auf! Ich rege mich auf. Nah und! Aufregen gehört zum menschlichen Leben dazu!"


    gruss mops

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