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Thema: Schmerzen am Ganzen Körper und kein Arzt findet was !

  1. #1
    Neuling
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    Standard Schmerzen am Ganzen Körper und kein Arzt findet was !

    Hallo liebes Forum,

    mein Name ist Tobias und bin 35 Jahre alt.

    Ich kämpf mich nun schon seit ca. 1 Jahr mit Schmerzen herum.
    Immer wieder abwechselnd an unterschiedlichen Stellen am und im Körper.

    Begonnen hat alles nach exzessiven Sport, wobei ich ca. 17 kg abgenommen habe.
    Vorwiegend Radfahren und Sit-ups. Oft mehrmals täglich. Hab in dieser Zeit auch
    wenig gegessen. Der Grund dieses exzessiven Sports war ein heftiger Streit in der Familie
    (Familienbetrieb) und Probleme mit der eigenen Frau (wurde krank und verweigerte jegliche
    Annäherungsversuche - leider immer noch). Hab 3 Kinder im Alter von 4-10, welche uns ganz
    schön auf Trab halten. Der Sport war irgendwie die einzige Möglichkeit mich abzureagieren.

    Stechende Bauchschmerzen zwangen mich dann den Sport einzustellen. Bin zum Arzt
    und dieser meinte, dass ich mir eine Zerrung der Bauchmuskulatur zugezogen habe. Daraufhin
    wurde es nicht besser, bekam Probleme beim Pinkeln (irgendwie als ob die Blase verspannt wäre).
    Einmal gings besser, einmal schlechter. Bin dann zum Urologen, dieser machte Ultraschall und meinte
    alles ok. Die Schmerzen wurden unerträglich, Tabletten halfen überhaupt nicht ! Weiter gings mit
    Schmerzen im Rücken (vorwiegend Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule). Lange Zeit wollte mich
    der Orthopäde nicht zum MRT schicken, meinte immer es ist alles Psychisch bei mir. Jegliche Blutuntersuchung
    waren immer ok. Bisschen zu hohes Cholesterien und Leberwerte etwas erhöht sonst alles perfekt.
    Aufgrund von Taubheitsgefühlen im ganzen Körper, bis hin zu den Zehen, wurde dann ein MRT
    von der Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule gemacht. Eine Bandscheibenprotrusion in der HWS wurde
    festgestellt. Der Orthopäde meinte jedoch, dass meine Symptome nicht von dieser Protrusion herrühren.

    Dann plötzlich (Ende März) verstarb mein Vater an einem Herzinfarkt. Unsere Säule in der Firma...
    Alles änderte sich von einem auf den anderen Moment. Meine Schmerzen wurden nur noch unerträglicher
    und ich hatte auch schon Gedanken mir etwas anzutun wegen der starken Schmerzen. Wobei ich das wieder im Griff habe.
    14 Tage darauf verstarb meine Großmutter (über 80 Jahre alt). 1 Monat darauf bekam meine andere Großmutter
    einen Schlaganfall (ist aber wieder am Wege der Besserung).

    Die Ärzte haben mir Antidepressiva verschrieben, aber ich lehne diese ab. Ich will das Zeugs nicht nehmen.
    Meinen Weg muss ich irgendwie in den Griff bekommen.

    Vorigen Freitag ist auch ein Bekannter von mir mit 73 verstorben (Nierenkrebs). Heute war das Begräbnis...
    Irgendwie ertrage ich es nicht mehr zum Friedhof zu gehen, oder in ein Krankenhaus. Nächtliche Schweißausbrüche
    und Albträume begleiten mich fast jede Nacht. Mit Panikattacken und der riesen Angst auch an einen Herzinfarkt
    zu sterben und nicht mehr für meine Familie da zu sein. Meine Frau wird immer verschlossener und zieht sich zurück,
    hab das Gefühl, dass sie meine Sorgen nicht mehr ertragen will, da es ihr ja auch nicht gut geht.

    Meine Grundsätzliche Frage ist einfach, ob meine dauerhaften, wechselnden Schmerzen (einmal in den Flanken
    ein Stechen, einmal im Bauch starke, wirklich starke stechende Schmerzen, Nackenverspannungen mit Taubheitsgefühlen
    in den Armen und Beinen, bis hin zum Kiefer/Gesicht, probleme beim Pinkeln (Harnstrahl schwach), Herzrasen, Schwindel,
    Übelkeit, Sodbrennen wirklich rein psychisch bedingt sein können ? Kann die Psyche wirklich solche Probleme auslösen ?
    Die Schmerzen sind halt so echt und schrenken mich so wahnsinnig ein. Es muss endlich wieder berauf gehen.

    Vielleicht hat der eine oder andere Zeit mir ein paar Tips zu geben, was ich noch machen könnte, damit dieser
    Teufelskreislauf endlich aufhört und ich wieder ich werde. Bevor alles zusammenbricht...

    Vielen Dank und LG

  2. #2
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo Cod1981,

    Herzlich Willkommen im Forum!

    Was du schreibst, klingt sehr nach psychischem Stress. Sowas verarbeitet man entweder mental oder es kann sich durchaus auch im Körper zeigen. Kommt ganz darauf an.

    Was gibt dir denn Halt im Leben? Wer oder was stärkt dir den Rücken?

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei siddhi für den sinnvollen Beitrag:

    Cod1981 (25.07.2018)

  4. #3
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    Zitat Zitat von siddhi Beitrag anzeigen
    Hallo Cod1981,

    Herzlich Willkommen im Forum!

    Was du schreibst, klingt sehr nach psychischem Stress. Sowas verarbeitet man entweder mental oder es kann sich durchaus auch im Körper zeigen. Kommt ganz darauf an.

    Was gibt dir denn Halt im Leben? Wer oder was stärkt dir den Rücken?

    LG siddhi (privat)
    Ich glaube, eine Affaire würde Dir guttun. Wirklich empfehlen kann ich es natürlich nicht, da Du ja verheiratet bist.

  5. #4
    Neuling
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    Hallo Cod, deine Frage ob diese Schmerzen alle von der Psyche kommen können kann ich nach meiner Erfahrung mit ein Ja beantworten. Ich würde dir dringend raten, dich an einen Psychiater zu wenden. Ausserdem kannst du mal schauen ob eine Schmerztagesklinik in deiner Nähe ist. Es geht darum, zu verhindern dass die Schmerzen chronisch werden.

  6. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei carina000 für den sinnvollen Beitrag:

    Cod1981 (25.07.2018),Empnet (28.07.2018),Mirjam (26.07.2018)

  7. #5
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    Hallo,

    danke für eure Tips.

    Mein Hobby und meine Liebe zu Oldtimern und meine Kinder geben mir Halt, sonst ist im Moment eigentlich alles anstrengend.
    Betreffend Psychiater hab ich mir auch schon mal Gedanken gemacht, aber ich hab soviel gehört, dass die auch immer nur
    Tabletten / Antidepressiva verschreiben, viel Geld kosten und wenig bringen.

    Betreffend Affaire.. tja ist mir auch schon mal durch den Kopf, aber ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
    Wenn dass dann auch noch an die Öffentlichkeit tretten sollte, dann kann ich mich....

    Lg

  8. #6
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    Es gibt eine Form von Depression die sich rein körperlich äußert: Somatische Depression oder auch Serotonin-Mangel-Syndrom. Das ist sehr gut mit Tabletten behandelbar. Es gibt noch viele weitere Behandlungsmethoden, die du in einer Schmerztagesklinik kennenlernen könntest. Die Frage ist : Willst du überhaupt Hilfe und bist du bereit etwas dazu zu tun?

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei carina000 für den sinnvollen Beitrag:

    Cod1981 (25.07.2018)

  10. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von carina000 Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Form von Depression die sich rein körperlich äußert: Somatische Depression oder auch Serotonin-Mangel-Syndrom. Das ist sehr gut mit Tabletten behandelbar. Es gibt noch viele weitere Behandlungsmethoden, die du in einer Schmerztagesklinik kennenlernen könntest. Die Frage ist : Willst du überhaupt Hilfe und bist du bereit etwas dazu zu tun?
    Ich denke ja, sonst wäre Cod nicht schon beim MRT gewesen..

    lieber Cod, ich kann nicht wissen was da bei dir los ist, ein Verschiebung der HWS kann aber durchaus schmerzhafte Folgen haben, denn die Spinalgänge werden ja bei entsprechenden Bewegungen eingeklemmt. Je höher so eine Verschiebung ist, um so mehr Anteile des Körpers sind dann betroffen, eine Verschiebung in der Lende betrifft nur die Beine abwärts. Das Schmerzmuster ist sehr unspezifisch. Es kann überall wehtun, nicht selten haben Betroffene Angst das sie Herzprobleme haben.

    Das hört sich für mich auf der Körperlichen Seite nach einen Fall für den Chiropraktiker an, probier das doch mal aus. Egal, auch wenn der Orthopäde was anderes sagt. In dem Zuge würde ich, wenn es mich betreffen würde, meine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit gegenüber mir und meinen Bedürfnissen steigern.
    Ob aber eine Affäre die richtige Wahl ist, also für mich käme es wohl nicht in Frage..
    Da ich aber nicht weiss wo Du schon überall warst, eine Gesprächstherapie (ich mag den Begriff Psychotherapie nicht besonders) bei einem Profi kann ganz schön guttun. Aus meiner Sicht hast Du mit Sicherheit einen Bedarf.
    alles Gute für dich.
    Geändert von Blase (26.07.2018 um 07:40 Uhr)

  11. #8
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    Hallo,

    danke für deine Nachricht. Ja hab davon gelesen, dass es sowas wie Serotonin-Mangel sein könnte.
    Hab schon CBD Öle versucht, bringt aber leider auch nicht viel. Helfen lassen würd ich mir schon,
    aber ich bin halt keiner der gerne Tabletten / Antidepr. nehmen möchte. Kenne viele, die nie wieder
    davon weg kommen werden. Ausserdem verändert es meinen Typ, dass will ich nicht. Aber die Schmerzen
    sind halt auch manchmal/oft nicht zum aushalten. Das die Psyche sowas machen kann, ist echt ein
    Wahnsinn, ich kanns mir trotzdem noch nicht 100%ig vorstellen. Hab halt Angst vor einer unendeckten
    Krankheit, welche in mir schlummern könnte. Ausserdem hab ich halt das Problem, dass um mir herum
    sehr viele Todesfälle waren, was es nicht einfacher macht.

    Per PM hab ich eine Nachricht bekommen, dass es auch eventuell Fibromyalgie sein könnte. Was
    kann man dagegen machen, dass man die Schmerzen in den Griff bekommt ? Kann leider nicht per
    PW zurückschreiben, da ich erst 15 Beiträge hier im Forum schreiben muss, dann wird es erst frei
    geschaltet. Keiner der Ärzte hat das Wort Firbromyalgie einmal in den Mund genommen, die sagen
    halt alle, dass es bei mir von der Psyche kommt und keine Krankheit in dem Sinne ist. Die Schmerzen
    sind halt echt und das ist das Problem...

    Danke und LG

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