Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 10

Thema: Sind es tatsächlich nur kleine Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen?

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    30.08.2014
    Beiträge
    66
    Danke
    45
    17 mal in 15 Beiträgen bedankt

    Standard Sind es tatsächlich nur kleine Entscheidungen, die unser Leben beeinflussen?

    Hey,

    ich bin gerade auf das Video von Julien Bam gestoßen: (Editiert) - welches eine schöne Botschaft vermittelt und auch ziemlich gut gemacht worden ist.
    Dabei sind es nur Kleinigkeiten im Leben, die unser Leben beeinflussen.

    Aber was ist, wenn man nur falsche Entscheidungen trifft? Wird man sozusagen ein ganzes Leben lang unglücklich sein, weil die erste Entscheidung schon den Lebensweg "vorgeschrieben" hat?

    Muss man über jede Entscheidung klar nachdenken oder soll man einfach diese Entscheidung annehmen und sehen, wohin diese führt?


    Seid ihr neugierig, was aus euerem Leben geworden wäre, wenn ihr euch anderes entschieden hättet (z. B. Stadtwechsel ablehnen => wo bin ich heute, was mache ich heute?)

    Das Video hat mich gerade wirklich nachdenklich gemacht, und sagt mir auch, dass Entscheidungen einen Menschen so formt, dass er im Sterbebett liegt und sagt: "Ich hatte ein glückliches Leben, die beste Entscheidung war.... den Wohnort zu wechseln, dort habe ich meine tolle Frau kennengelernt" oder man wird sagen "Ich habe leider wirklich nicht gelebt, hätte ich doch den Wohnort gewechselt, hätte ich doch mal die Frau angesprochen, etc..."
    Geändert von Strolch (08.06.2018 um 20:42 Uhr) Grund: Verlinkung

  2. #2
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    09.05.2017
    Beiträge
    940
    Danke
    544
    330 mal in 237 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von prkda Beitrag anzeigen
    Hey,

    ich bin gerade auf das Video von Julien Bam gestoßen: (Editiert) - welches eine schöne Botschaft vermittelt und auch ziemlich gut gemacht worden ist.
    Dabei sind es nur Kleinigkeiten im Leben, die unser Leben beeinflussen.

    Aber was ist, wenn man nur falsche Entscheidungen trifft? Wird man sozusagen ein ganzes Leben lang unglücklich sein, weil die erste Entscheidung schon den Lebensweg "vorgeschrieben" hat?

    Muss man über jede Entscheidung klar nachdenken oder soll man einfach diese Entscheidung annehmen und sehen, wohin diese führt?


    Seid ihr neugierig, was aus euerem Leben geworden wäre, wenn ihr euch anderes entschieden hättet (z. B. Stadtwechsel ablehnen => wo bin ich heute, was mache ich heute?)

    Das Video hat mich gerade wirklich nachdenklich gemacht, und sagt mir auch, dass Entscheidungen einen Menschen so formt, dass er im Sterbebett liegt und sagt: "Ich hatte ein glückliches Leben, die beste Entscheidung war.... den Wohnort zu wechseln, dort habe ich meine tolle Frau kennengelernt" oder man wird sagen "Ich habe leider wirklich nicht gelebt, hätte ich doch den Wohnort gewechselt, hätte ich doch mal die Frau angesprochen, etc..."
    Hallo prkda,

    also auch ich (wie wahrscheinlich jeder andere Mensch) habe schon darüber nachgedacht, was wäre wenn ich in manchen Situationen anders gehandelt hätte.
    Aber letztendlich lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen, man bereut Entscheidungen oder auch nicht.....
    Letztendlich trifft auch jeder Mensch irgendwie anders Entscheidungen.
    Der eine macht das intuitiv, der andere denkt ewig darüber nach und weiß am Ende immer noch nicht ob die Entscheidung richtig war.....
    Wie man auf dem Sterbebett an sein Leben zurückdenkt, hängt natürlich mit dem Leben zusammen das man gelebt hat.
    Aber auf viele Dinge im Leben hat man auch einfach nur begrenzt Einfluss.
    Ich denke jeder von uns, versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten so gut zu leben wie er es kann.
    Und das die Entscheidungen die man mit dem Herzen und nicht nur nur mit dem Kopf trifft am Ende die sind, die einen am glücklichsten machen.
    Geändert von Strolch (08.06.2018 um 20:42 Uhr)

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Un-sichtbar für den sinnvollen Beitrag:

    Malembe (09.06.2018)

  4. #3
    Gesperrt
    Registriert seit
    03.01.2018
    Beiträge
    232
    Danke
    258
    17 mal in 16 Beiträgen bedankt

    Standard

    Du sprichst aber doch von großen Entscheidungen, nicht von Kleinen. Eine kleine Entscheidung ist eher, ob man sich fragt, was man heute isst, trägt usw.

  5. #4
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    09.05.2017
    Beiträge
    940
    Danke
    544
    330 mal in 237 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Endstation Beitrag anzeigen
    Du sprichst aber doch von großen Entscheidungen, nicht von Kleinen. Eine kleine Entscheidung ist eher, ob man sich fragt, was man heute isst, trägt usw.
    Ja das stimmt.
    Hatte ich gerade ganz überlesen.
    Also die kleinen Entscheidungen beeinflussen unser Leben letztendlich kaum.....je nachdem um was es geht.
    Entscheide ich mich meinen Sicherheitsgurt im Auto zwei Minuten später zuzumachen und hab dann einen unangeschnallt einen Autounfall und sterbe.....dann war auch eine kleine Entscheidung letztendlich eine große.....

  6. #5
    Bestseller Autor Avatar von Draugr
    Registriert seit
    31.12.2016
    Ort
    NRW
    Beiträge
    1.943
    Danke
    408
    843 mal in 595 Beiträgen bedankt

    Standard

    Diese ganzen selbsternannten Lifecoaches lassen sich mit einem Magen- und Darmvirus vergleichen , hier im Forum gibt's ja auch ein oder zwei von denen.

    Die Frage dürfte wohl sein, worauf diese kleinen Entscheidungen basieren; in diesem Kontext könnte man etwa seine Sozialisierung/ Prägung hinterfragen, oder inwieweit es überhaupt einen freien Willen als solches gibt .
    In den meisten Fällen ist wohl folgendes Resumee zulässig: sicher hätte es zumindest theoretisch besser laufen können, wenn man damals schon das Wissen von heute gehabt hätte , hatte man aber nicht, aber hätte es nicht auch schlimmer kommen können?
    Das Angenehme dieser Welt hab ich genossen,
    Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen,
    April und Mai und Julius sind ferne
    Ich bin nichts mehr; ich lebe nicht mehr gerne!
    (Friedrich Hölderlin)

  7. #6
    Gesperrt
    Registriert seit
    03.01.2018
    Beiträge
    232
    Danke
    258
    17 mal in 16 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Un-sichtbar Beitrag anzeigen
    Ja das stimmt.
    Hatte ich gerade ganz überlesen.
    Also die kleinen Entscheidungen beeinflussen unser Leben letztendlich kaum.....je nachdem um was es geht.
    Entscheide ich mich meinen Sicherheitsgurt im Auto zwei Minuten später zuzumachen und hab dann einen unangeschnallt einen Autounfall und sterbe.....dann war auch eine kleine Entscheidung letztendlich eine große.....
    Ob man sicher Autofährt oder nicht ist aber aus meiner Sicht auch keine kleine Entscheidung.

    Zudem warst du gar nicht mal direkt mit meiner Antwort gemeint, sondern der Themenersteller. Ich hätte dich sonst zitiert und habe nicht mal deinen Betrag gelesen.

  8. #7
    Bestseller Autor Avatar von Steinchen.im.Schuh
    Registriert seit
    10.11.2017
    Beiträge
    1.700
    Danke
    486
    645 mal in 457 Beiträgen bedankt

    Standard

    Bei mir waren es definitiv schon oft kleine Entscheidungen, die nachhaltig große Wirkungen hatten. Einmal entschied ich recht spontan, dass ich bei einer Greenpeace-Aktion mithelfe. An besagtem Tag zögerte ich noch, war wenig motiviert, wollte fast schon absagen. Ich tat es nicht. In diesem Kontext lernte ich meine heutige beste Freundin kennen, die beste Freundin, die ich je hatte, durch die ich generell einen ganz anderen Blick auf Freundschaft bekam. Über die Freundin lernte ich noch ein paar andere gute Bekannte kennen. Besagte Freundin motivierte mich dann auch, ein Auslandssemester zu machen, vielleicht hätte ich mich das sonst nicht getraut.
    Ebenso das Kennenlernen meines letzten Partners. Ich zog in eine neue WG, mein Mitbewohner war schon etwas älter. Über diesen lernte ich seinen Neffen kennen (der ein guter Kumpel wurde), der in meinem Alter ist und über diesen wiederum lernte ich meinen Freund kennen.


    Jedoch kann ich nicht wissen, was passiert wäre, wäre ich in eine andere WG gezogen. Ich denke, wichtig ist überhaupt etwas zu tun. Wäre ich anstatt zur Aktion zu gehen, im Bett gelegen, wäre sehr wahrscheinlich nichts nachhaltiges passiert. Würde ich noch bei meinen Eltern leben und hätte nie neue Städte, neue WGs kennengelernt, hätte ich vermutlich auch weniger Menschen kennengelernt.

    Das mit der WG ist für mich auch eher eine mittelgroße bis kleine Entscheidung, da ich recht schnell entschieden habe, hätte genauso gut eine andere WG werden können.
    Geändert von Steinchen.im.Schuh (09.06.2018 um 00:07 Uhr)

  9. #8
    Neuling
    Registriert seit
    07.05.2018
    Beiträge
    21
    Danke
    1
    5 mal in 5 Beiträgen bedankt

    Standard

    Im Sterbebett über seine Entscheidungen nachdenken...

    Tun vielleicht viele aber man kann sie nicht ändern und zu manchen wurde man vielleicht durch eine Situation/Rahmenbedingungen...

    Aber ja, einzelne Entscheidungen können viel ändern, wie schon oben zu lesen. Gerade diese vom Typ:"traue ich mich das jetzt wirklich, dem Sprung ins kalte Wasser?"...

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Sind ethische Entscheidungen gut, weil der Mensch sie trifft?
    Von Nordrheiner im Forum Glaube, Religion & Philosophie
    Antworten: 1592
    Letzter Beitrag: 01.12.2017, 15:01
  2. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 28.05.2014, 11:31
  3. Eine Sekunde verändert unser Leben
    Von Gast abc im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 25.04.2013, 08:52
  4. Determiniert die Kindheit unser Leben?
    Von SirWiwor im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 03.09.2008, 13:10

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •