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Thema: sorgen um meine mutter...

  1. #9
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    Habe vor kurzem "die Katze auf dem heißen Blechdach" gesehen (und würde dir den Film empfehlen). Da war sehr schön zu sehen, wie an einem Punkt alte u. neue Probleme einer Familie hochgespült werden. An diesem Punkt scheint Deine Familie jetzt zu sein. Dein Bruder ist wohl das schwarze Schaaf, der Symptomträger. Er scheint mir am ehesten der Schlüssel zu Eurem System. Die Op bringt nur das Fass zum überlaufen. Ich sehe hier echt eine Krise als Chance. Traue Dich mal das sehr positive Bild, dass Du von Deiner Familie hast, zu hinterfragen. Deiner Mutter alles Gute!

  2. #10
    Gast784
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    ich möchte ihr sagen,das sie mir da eine unglaubliche last&verantwortung aufbürdet und wenn sie das nicht ernst meint,dass sie sowas nicht nochmal sagen soll,und falls sie es ernst meint,das wir uns alle 4 mal zusammen setzen und überlegn wie wir ihr helfen können.
    Muss jetzt vor der OP ja auch nicht sein, Traumfängerin. Auch wenn der Eingriff nix schlimmes ist, narkotisiert zu werden ist schon was, das Angst machen kann. Und danach sieht die Welt wahrscheinlich auch schon wieder etwas besser aus.

    Macht ihr manchmal vll ne Mutter-Tochter-Unternehmung? Kaffeetrinken, Shoppen oder so? Wäre vll besser auf neutralem Boden und in leichter Stimmung das anzusprechen

    Zitat Zitat von Probdi
    Dein Bruder ist wohl das schwarze Schaaf, der Symptomträger
    wenn Du das ganze systemisch sehen willst, dann sind wohl alle Symptomträger, jeder für sich. Und schwarzes Schaaf, das ist doch wohl auch ziemlich spekulativ. Vll ist er einfach verzogen, da Nesthäckchen oder einziger Junge oder sonst was. Dazu wissen wir doch viel zu wenig. Ist hier vll auch gar nicht so wichtig.

  3. #11
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    Liebe Gaby,

    Kaffeetrinken ist bestimmt auch ganz nett und kann hilfreich sein aber was hast Du gegen eine systemische Betrachtung (hier wurden immerhin 4 Familienmitglieder erwähnt) und der Bruder ist der einzige der ausbrechen will. Als Arbeitshypothese sicher kein schlechter Start in eine Therapie. Warum soll das Eine das Andere ausschließen. Wir wollen doch helfen und keinen Wettstreit anfangen. Und nur mit an der Oberfläche bleibenden Methoden sehe ich langfristig keinen Erfolg. Natürlich sind dann auch die Grenzen eines Forums erreicht.

    LG Dieter

  4. #12
    Gast784
    Gast

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    hallo Dieter,

    ich hab grundsätzlich gar nix gegen systemische Betrachtungen, ich bin sozusagen die "Systemtante" schlechthin. In den allermeisten Threads hier sehe ich systemische Geschichten. Ich thematisiere das lediglich nur seltern, weil die meisten sowieso nur Bahnhof und Kofferklau verstehen würden Wenn die Hütte brennt, ist eine systemische Betrachtung nicht unbedingt der nächstliegende Feuerlöscher, sondern viel eher vll erstmal ein: raus aus der Hütte.

    Nur geht es mir hier primär darum, Traumfängerin ein bißchen den Rücken zu stärken, weil sie ohnehin schon am Anschlag ist mit dieser Problematik und ich das für nicht für den geeigneten Platz halte über systemische Betrachtungen zu "fachsimpeln" und ich habe vll doch schon zuviel Systemstellungen mitgemacht, um mir anzumaßen, aus einem Post, das eine klare Priorität hat, und wo die Infos über das System selbst nur hintergründig mitschwingen, das ganze System zu beurteilen.

    Und wenn ich mir hier Gedanken über das System mache, dann zuallererst darüber, was die Mutter in diese depressiven Phasen treibt. Das kann eine Lebensphase sein, kann aber auch tief in der Biographie verankert sein, das kann aber auch eine Verstrickung sein, die 1-2 Generationen zurück reicht. Aber was nützt das Traumfängerin in ihrer Situation? Wenn wir schon systemisch denken wollen, dann gehts ja wohl zuallererst darum, dass Traumfängerin Raum und Gehör für ihre Betroffenheit findet, und so nicht das depressive Muster ihrer Mutter übernehmen muss, falls es denn ein Muster ist Aber auch das wissen wir alles nicht.

    Und warum soll ich mich mit ner Arbeitshypothese bezüglich dem Bruder befassen, der hier gar nicht vorrangig thematisiert ist? Und warum soll ich mir Gedanken über dessen Therapie machen, wenn er selber nicht mal ne Therapie thematisiert?

    Sry Traumfängerin, dass ich in 3. Person geschrieben habe. Aber obwohl ich die systemischen Sachen hochspannend finde, halte ich nicht viel davon, die Leuts mit Mutmaßungen kirre zu machen. Für solche Betrachtungen braucht man auch eine gewisse Distanz zum Problem, und eine gute Stabilität. Im Moment steht die OP Deiner Mutter an und Du fühlst Dich überfordert, was ich sehr gut verstehen kann. Da hilft manchmal wirklich erstmal nur Kaffeetrinken
    Morgen ist ja schon Dienstag und damit die OP.
    Geändert von Gast784 (20.06.2011 um 21:08 Uhr)

  5. #13
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    hallo,
    ich war grade bei einer sehr guteen freundin und es hat sehr gut getanm,einfach mal rauskommen und sich bissl frust vvon der seele zu reden.fühle mich jetzt im moment besser,ich hoffe es bleibt so.morgen habe ich eine einstellungsuntersuchung und-besonders gut-abends bandprobe.das singen ist für mich immer wie eine therapie,es befreit dadurch,dassich in den gesang emotionen legen kann. mein therapeut den ich mal ein halbesjahr besuchte wegen loslösungsproblemen meines exex fand das auch eine tolle idee.


    zu eurer info(ist ja anonym)-meinemutter lässt keine medizinisch niotwendige op machen.sie hat schon sehr viele solcher ops machen lassen,darüber mach ich mir also gar keine sorgen.es fing an als sie durch ein magenband 50kg abnahm,seitdem lässt sie ständig an sich rumschnippeln.und ein problem mit dem altern hat sie auch.
    und ich habeübrigens mein ganzes leben lang immer versucht meiner mutter (meine eltern) alles recht zu machen.ich behaupte aber,das das nicht an ihnen sondern in meiner person lag.ich habe-so behazupte ich-versagens- und verlustängste.

    mein bruder ist schon ein problem-zumindest sein verhalten für meine mutter.er ist respektlos,sie trägt ihm heute noch alles nacvh,sprich putzt sein zimmer,bügelt,wäscht etc für ihn...und nun ist sie besorgt weil er im oktober auszieht,weit weg,und sie meint er kann nicht die verantwortung tragen,er wird bestimmt die tür nie abschließen enn er die wohnung verlässt,wird monatelang im selben bettzeug schlafen etc.
    ich sage ihr dazu:sei froh,das ist das beste was eurem verhältnis zueinander passieren kann.und nur so lernt er selbständigkeit...


    soviel noch zu hintergründen...

  6. #14
    Gast784
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    Das fügt sich aber doch alles zu einem Bild zusammen, Traumfängerin:

    Magenband, ok, wenn sie fettleibig war. Dann aber kosmetische OPs. Dann, oder eigentlich zuallererst ein Problem mit dem Altern. Das ist eine Herausforderung, die es in sich hat. Sie stellt sich dieser nicht, sondern lässt lieber an sich rumschnippeln. Dann wundert mich das mit den depressiven Phasen aber wirklich nicht mehr.

    Das Beglucken Deines Bruders: ja klar, wenn der wech ist, dann ist sie auf sich selbst zurück geworfen. Eine ganz schwierige Situation für viele Mütter: Kinder ausm Haus, und selber in der 2. Lebenshälfte. Da geht die Fragerei nach dem eigenen Leben los: wo stehe ich, was mach ich jetzt, was gibt mir jetzt Sinn, wo hab ich jetzt eine Aufgabe? Damit scheint sie Probleme zu haben. Lieber gluckt sie auf Deinem Bruder rum. Also doch eher verzogen, als schwarzes Schaf Er ist frech, weil er frech sein kann, weil er Muttis Liebling ist, weil Mutti ihn braucht, um sich nicht mit sich selbst konfrontieren zu müssen. Jetzt geht der Liebling in die Welt hinaus. Damit kann ihre derzeitige miese Stimmung auch zusammen hängen. Das schwarze Loch kommt. Und sie klammert sich wieder an die "Große" bzw heult sich bei dieser aus.

    Da helfen dann auch oberflächliche Aktionen nix, wie Sport und Weibernachmittage. Die könnten zwar sinnvoll genutzt werden, aber sind leider auch oft nur Kompensation, um den eigenen Jugendlichkeitswahn zu kultivieren. Da kannst Du aber nix machen. Ausser zu sagen, dass Dich das belastet bis aufregt. Und wenn doch mal ihre Schwester sie sich zur Brust nimmt?

    leben lang immer versucht meiner mutter (meine eltern) alles recht zu machen.ich behaupte aber,das das nicht an ihnen sondern in meiner person lag.ich habe-so behazupte ich-versagens- und verlustängste.
    Irgendwo steckt das wohl in uns allen drin, dass wir es den Eltern recht machen wollen - das ewige Kind eben Aber ich glaube nicht, dass man sagen kann, es liegt an ihr oder an Dir, es wirken so viele Faktoren mit, wenn das heute noch so ist. Nur, kann es nicht sein, dass sie auch Dir gegenüber in irgend einer Weise immer gegluckt hat, weil sie euch Kinder einfach BRAUCHT, um sich nicht mit sich selbst auseinander zu setzen?
    Geändert von Gast784 (20.06.2011 um 23:27 Uhr)

  7. #15
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    ich weiß es nicht.ich würde meine mutterr nicht als typische glucke bezeichnen.eher würde ich behaupten,sie war immer sehr bequem.
    früher hat sie sich ssehr gehen lassen.sie hatte dann irgendwann auf 1.56m ein gewicht von 125kg.natürlich litt die ehe unter der bequemlichkeit und ihrem sich-gehen lassen. als ich 14 war hatte mein vater dann eine affäre mit einer arbeitskollegin.und ich hab natürlich alles mitbekommen und meine mutter hat mir damals schon alles erzählt-dabei gab es dinge,die ich vllt besser nicht hätte wissen sollen/wollen. und wieder habe ich mich irgendwie verantwortlich gefühlt. mein vater hat die affäre ziehen lassen,und seitdem ging es mit der ehe bergauf,meine mutter war quasi geheilt von der bequemlichkeit.seitdem ist die ehe wirklich gut. aber einfach ist es mit meiner mutter sicher nicht immer. mit meinem vater schon.er ist wirklich gutmütig,geduldig,man kann gut mit ihm reden...ich war immer swchon ein papakind,hab aber immer den eindruck,das meine mutter mir das verübelt. das mein vater aus der ehe ausriss in eine affäre finde ich aufgrund der damaligen ehe-situation verständlich(wenn auch nicht gut natürlich).

    mit meiner tante re3de ich gewiss nicht darüber.ich wüsste nicht mit welcher von den 5 schwestren meiner mutter und außerdem ist eher meine mutter die,die ratschläge erteilt.
    sie hat übrigens eion extrem schwieriges verhältnis zu ihrem vater,meinem opa.er war als grieche ein richtiger patriarch,hat kinder&frau oft sehr geschlagen,grün und blau...und jetzt wo er 86 ist ist es sehr schweirig weil er auch irgendwie ein psychisches problem hat,behauptet ab und zu meine oma hätte ein verhältnis mit dem schwiegersohn,dann wieder sie hätte ein verhältnis zu einem anderen schwiegersohn,dann verflucht er sämtliche schwiegersöhne...each alles ein sumpf,wird mir grade klar...

  8. #16
    Gast784
    Gast

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    Na das ist wirklich sehr sumpfig, Traumfängerin

    Würde aber einiges erklären. Ich dachte mir beim lesen, dass Deine Mutter sich jahrelang gehen lies, passt ja auch zu ihrer heutigen Fassadenpoliererei. Bequemlichkeit ja, aber vermutlich nur oberflächlich. Gewalt in der . Kindheit, naja, nicht gerade das beste Rüstzeug für ein gesundes Selbst.

    Deine Versagens- und Verlustängste können natürlich schon damit zusammen hängen, dass Du mit 14 die Rolle der Vertrauten von Deiner Mutter aufgebürdet kamst. Die Eheprobleme hätte sie nicht mit Dir besprechen sollen.

    Konkurrenz zwischen Mutter und Tochter, weil Tochter ein Papakind ist? Die Mutter-Tochter-Konstellation ist oft sehr schwierig. Aber bei euch scheinen einige Rollen hin und wieder mal vertauscht worden zu sein: Du Vertraute Deiner Mutter, viel zu jung, Papas Liebling, und irgendwie scheint sie aber von ihrem Mann, so lieb er auch ist, nicht den Rückhalt oder das Verständnis bekommen zu haben, das sie vll gebraucht hätte. ist er vll zu weich? Naja, alles nicht Deine Baustellen. Wenn sie so unglücklich ist und so depressiv, dann wäre es vll das beste, sie würde mal therapeutisch dran gehen. Scheint ja doch eine sehr umfassende und weit zurück reichende Geschichte dahinter zu stecken

    Wäre sie für den Vorschlag offen?

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