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Thema: Tiefenpsychologische Therapie

  1. #1
    Verleger Avatar von Ibwh1968
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    Standard Tiefenpsychologische Therapie

    Hat jemand Erfahrung mit der Tiefenpsychologische Therapie? Eventuell soll ich dahin wechseln..
    Ist es wirklich so, das man eigentlich nur erzählt und so gut wie kein Feedback vom Therapeuten bekommt?

    Wenn die Katze sich hin und her wälzt dann wird das Wetter anders oder es bleibt wie es ist.

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von saturnanimal
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    Hi
    Also ich befinde mich seit Ende 2015 in einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie und muss sagen, es gefällt mir gut und hilft mir auch.
    Könnte mir eine Verhaltenstherapie bspw. (im Moment zumindest) gar nicht vorstellen.
    Also es stimmt teilweise schon, das der/die Thera sich etwas zurücknimmt und einen auch eher analysiert. Allerdings rutsch meine da oft in die "Schiene", mir doch Feedback bzw. Hilfe geben zu müssen, das hat sie mir auch schon oft gesagt. Sie macht sich oft Sorgen und redet manchmal auch ziemlich viel mit mir! Aber ich denke auch, dass das von den Patienten und den Therapeuten, bzw. der therapeutischen Beziehung und dem individuellen Fall abhängt...
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    Ibwh1968 (02.07.2017)

  4. #3
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen

    Ist es wirklich so, das man eigentlich nur erzählt und so gut wie kein Feedback vom Therapeuten bekommt?
    Bei mir ist es nicht so.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Ibwh1968 (02.07.2017)

  6. #4
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    Hallo Ibwh1968,

    das was du beschreibst, trifft auf die Psychoanalyse zu (zumindest überwiegend), auf die tiefenpsychologische Therapie eher nicht.

    Viele Grüße

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    Ibwh1968 (02.07.2017)

  8. #5
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    Hat jemand Erfahrung mit der Tiefenpsychologische Therapie? Eventuell soll ich dahin wechseln..
    Ist es wirklich so, das man eigentlich nur erzählt und so gut wie kein Feedback vom Therapeuten bekommt?
    Nein. Ein Psychoanalytiker, der auf dem Stand der Forschung ist, wird Dir selbstverständlich Feedback geben. Wenn Du ihn z.B. fragst: "Freud hat erkannt, dass die Familie alle Menschen krank macht - ist das wahr"? Dann wird er es bejahen und Dir diese Sicht auch naturwissenschaftlich fundiert begründen. Sowohl anhand Deiner eigenen Problematik, als auch der aller anderen Menschen, die in dieser Daseinsform geboren und mittels Erziehung an sie "angepasst" worden sind oder werden.

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Uwe B. für den sinnvollen Beitrag:

    Ibwh1968 (02.07.2017)

  10. #6
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    Naja, also meine Therapeutin meinte mal zu mir, dass sie sich eigentlich mehr zurückhalten müsste, weil das in der tiefenpsychologisch fundierten Therapie irgendwie so ist. Aber sie redet richtig viel mit mir, gibt mir auch Feedback und Tipps. Anfangs meinte sie aber mal, dass das eigentlich nicht ihre Aufgabe ist. Ist dann vielleicht auch von Patient zu Patient unterschiedlich und auch von Therapeut/ zu Therapeut/in.
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  11. #7
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    Klar, da gibt's natürlich charakterlich bedingte Unterschiede.
    Aber eine Therapeutin, die ihrem Klienten sagt: "Ich müsste mich eigentlich mehr zurückhalten", die ist offensichtlich noch ein gutes Stück davon entfernt, es zur Meisterschaft gebracht zu haben. Stell Dir vor, dass ein Chirurg, mit dem blutigen Skalpell vorm geöffneten Brustkorb stehend, solche Rede führt!


    Anfangs meinte sie aber mal, dass das eigentlich nicht ihre Aufgabe ist.
    Aufgabe eines Therapeuten aus der tiefenpsychologischen Richtung ist, die berechtigten von den "symptomatischen" Fragen, Äußerungen usw. seines jeweiligen Klienten zu unterscheiden, ihm auf erstere wissenschaftlich fundierte Antworten zu bieten, und letztere weiter zu ergründen. So lange, bis er im Stande ist, dem Klienten eine so weit schlüssige Diagnose (Hypothese zur Ursache und den Auswirkungen seiner Problematik) zur Diskussion zu stellen.

  12. #8
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    danke das ihr hier geantwortet habt. Ich weiß nicht so recht, ob es das richtige für mich wäre, schweigende Therapeuten sind für mich wie, mit mir selber reden. Das mach jch auch ohne die Krankenkasse finanziell zu belasten. die größte Befürchtung ist wohl die, ich habe kein Anfang, wenn ich plötzlich jemanden neues vor mir sitzen habe..

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