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Thema: Vater gestorben

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Vater gestorben

    Hallo, ich heiße Gianna Förster.
    Mein Vater ist am 30.3.18 verstorben an Herzversagen.
    Ich weiß nicht wie ich seinen Tod akzeptieren kann, es fällt mir schwer. Ich war eher immer ein Papakind und jetzt ist er nicht mehr da. Ich ist richtig schwer für mich und belastet mich im Alltag sehr. Ich weiß, nicht wie ich damit umgehen muss.
    Ich bin jetzt einfach nur traurig, sprachlos und erschöpft.

  2. #2
    Milly
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    Standard

    Es tut mir leid, dass du deinen Vater so früh verloren hast.
    Du musst jetzt erstmal gar nichts akzeptieren. Und es ist vollkommen natürlich, dass du sprachlos bist und erschöpft.
    Ich habe meinen Vater auch verloren. Er wurde älter als deiner, aber dennoch tut es weh, einen Papa gehen zu lassen.
    Was mir hilft:
    Ich weiß, dass mein Vater will, dass ich für ihn mitlebe. Doppelt glücklich werde.
    Ich weiß, dass er in mir weiterlebt.
    Ich denke oft an ihn.
    Am Grab spreche ich zu ihm.
    Ich dekoriere das Grab mit allem Schönen, was ich finde.
    Es gibt mir Trost.
    Gibt es jemanden, der den Schmerz mit dir teilt?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Milly für den sinnvollen Beitrag:

    Freudenträne (07.05.2018)

  4. #3
    Neuling Avatar von Freudenträne
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    Erstmal mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl.

    Ich schließe mich den Verarbeitungsmethoden von @Milly an.

    Du musst nicht "wissen", wie du damit umgehen musst, sondern damit so umgehen, wie du es fühlst und empfindest.
    Und - im Herzen wirst und sollst du deinen Vater immer behalten - , es kommt aber der Zeitpunkt, wo du merkst, dass das Leben dennoch weiter geht
    und du nicht in Trauer an ihn denkst, sondern ihn in Ehren hältst als deinen väterlichen Ratgeber, Lebenswegweiser und Freund.

    Ich persönlich finde es schön, mit den verstorbenen nahen Verwandten weiter im Zwiegespräch zu bleiben, so als seien sie nicht weg,
    sondern immer noch da - eben im Herzen".

    LG. Freudenträne

  5. #4
    Neuling
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    Lass die Traurigkeit zu, auch Sprachlosigkeit und Erschöpfung dürfen da sein.

    Es gibt nicht "den" Trauerweg, jeder trauert auf seine Art und so lange wie er es braucht.
    Das Akzeptieren, dass jemand nicht mehr da ist, dauert lange. Mein Vater ist seit 1,5 Jahren nicht mehr da; ich ertappe mich immer noch beim Gedanken "Jetzt war es aber lange genug, jetzt musst Du wieder nach Hause kommen." Und es ist immer noch unglaublich schwer, den Gedanken an diese Endgültigkeit zuzulassen.
    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ab und zu aufschreibst, was Dir durch den Kopf geht oder auch, wenn Du Deinem Papa Briefe schreibst und so mit ihm im Gespräch bleibst.

    In Deinem Herzen wird er immer bleiben und alles, was er für Dich war und Dir mit auf Deinen Weg gegeben hat, wird Dich Dein Leben lang begleiten.
    Ganz viel Kraft für Dich!

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