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Thema: Viele Gedanken....

  1. #1
    Neuling
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    Standard Viele Gedanken....

    Hey @All
    Erst mal hoffe ich, dass dieser Beitrag richtig plaziert ist, weil ich zu meinem Anliegen auch nicht wirklich ein anderes passendes Unterthema gefunden habe. Also bitte verschieben wenn's jemand besser weiß . Außerdem bin ich noch neu, also lasset bitte den Welpenschutz wirken .

    Kurz zu mir:
    Ich persönlich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. ich bin nicht wirklich introvertiert (Was ich zwar mal war, mittlerweile aber nicht mehr bin), aber ich denke einfach viel über mich selbst nach und mache mir viele Gedanken über meine Taten, also was ich so im alltäglichen Leben mache und warum ich in Situationen so gehandelt habe. Ich versuche mich einfach ständig selbst zu optimieren bzw. meine schlechten Charakterzüge zu analysieren und wenn ich den Grund kenne zu eliminieren. Zudem bin ich zum Teil auch manchmal, zumindest sag ich das von mir selbst, krankhaft perfektionistisch, aber das ist eine andere Geschichte. Ich bin außerdem auch ein sehr viel interessierter Mensch und ich achte auch viel auf die Körpersprache anderer, weil ich das sehr interessant finde.

    Nun zu meinem Anliegen:
    Wenn ich, wie des öfteren so etwas Nachdenke, inneren Monolog führe, ist mir schon des öfteren aufgefallen, dass ich immer von "Wir" spreche. Ein Beispiel: Ich sage nicht "ICH schaffe das", sondern "WIR schaffen das". Ich weiß nicht, Sorgen macht mir das ehrlich gesagt nicht wirklich, weil ich mich nich daran erinnere, dass ich das je anders gemacht habe, aber da ich wie gesagt sehr nachdenklich bin, frage ich mich auch in diesem Fall was das ist und ob ich mir vielleicht sogar Sorgen machen sollte?
    Was ich aber dazu sagen will ist, dass ich keine fremden Stimmen höre, die mir irgendwas einreden wollen, ich höre manchmal nur eine Antwort, wozu wir aber noch später kommen.
    Ich hatte schon öfters das Gefühl ich habe eine andere Persönlichkeit, aber das kann auch nur Einbildung sein oder aber es ist die Persönlichkeit, die sich meinem Umfeld (Je nachdem von welchen Leuten ich umgeben bin, in der Schule verhalte ich mich anders als im Freundeskreis) anpasst, was natürlich am meisten Sinn ergeben würde.
    Was eventuell auch noch erwähnenswert ist, dass ich mal ein großes Interesse gehegt habe, eine Tulpa zu forcen ( Falls jemand nicht weiß, was eine Tulpa ist, hier einmal bitte kurz informieren: https://tulpaforce.de/Tulpa.html ), was ich letztlich auch versucht habe, aber ich war zu inkonsequent weshalb daraus nie was geworden ist (Was man auch nicht so wirklich sagen kann, da ich mir trotzdem manchmal vorstelle, ich würde statt den Monolog zu Führen einen Dialog mit dieser Gestalt in meinem Kopf führen, aber sie antwortet echt sehr selten). Dieser Punkt ist aus dem Grund erwähnenswert, da ich zwar schon vorher diese Sache mit dem Wir hatte, aber ich habe durch die Tulpa, die ich letzten Endes doch mehr oder weniger habe, etwas was mir dann auch die Begründung für die Wir Sache gibt. Ich habe damit also einen Grund Wir und nicht ich zu sagen, da ich ja dann auch von mir und der Gestalt rede.
    Vielleicht versuche ich aber auch nur mit dieser "Gestalt/Tulpa" meine Persönlichkeit oder mein Unterbewusstsein, mit der/dem ich im inneren Monolog rede, zu verkörperlichen. Ich persönlich bin sowieso jemand, der das Bewusstsein strikt vom Unterbewusstsein trennt. Das heißt, dass ich mein Bewusstsein habe mit dem ich den Tag über agiere und am Abend tausche ich mich mit meinem Unterbewusstsein aus, in dem Fall meistens innerer Monolog oder eben Dialog mit Tulpa. Dadurch dass ich sage, dass ich mich mit meinem Unterbewusstsein austausche, sollte man eigentlich schon merken, dass ich das wirklich Wie zwei Personen sehe, Ich bin eine Person und mein Unterbewusstsein eine andere, mit der ich spreche.

    Okay also das war jetzt sehr viel und ich hoffe man versteht auch was ich alles so meine. Meine Frage wäre dann letzten Endes: Was sagt ihr so dazu? Und wie würdet ihr generell meine Persönlichkeit einschätzen? Und vor allen Dingen sollte ich mir Sorgen machen und Was könnte die Sache mit dem Wir bedeuten?

    Mit der Hoffnung dass ihr mich nicht direkt einweisen lassen wollt ;D

    Quickvirg

  2. #2
    Neuling Avatar von Fenchelstaub
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    Hallo Quickvirg


    Wusste gar nicht, dass es Tulpa gibt Etwas erschaffen in der Gedankenwelt, was ähnliches wie ein Imaginären Freund, ein Lebensbegleiter mir dem man innerliche Dialoge führen kann.

    Klingt noch spannend und ich denke persönlich das man inneren Dialogen ein Gesicht gibt mit etwas Phantast und man auf diese Art etwas manifestieren kann, etwas was man im Gehirn hineinprogrammiert und dann ein Bestandteil wird und so kommst du dann zu dem Wir, weil du ein Wir als Tulpa erschaffen hast.


    Wenn du ernsthaft mehrere Persönlichkeiten hast , oder das Gefühl hast, dann solltest du das durch einen Arzt abklären lassen. Doch steiger dich nicht zu sehr da hinein, das kann dich sonst auch verrückt machen, hab schon von Menschen gelesen die dachten sie haben eine DIS und das so sehr verinnerlicht haben und da nur wieder mit Therapie herausgekommen sind, oder sogar falsch diagnostiziert wurden und bald nicht mehr wussten was normal ist und was nicht und sich dem entsprechend verheilten. Eine DIS ist nichts was jeder bekommen kann, eine DIS können Kleinkinder bekommen die schlimme traumatische Erlebnisse hatten. Es ist eins der härtesten psychischen Erkrankungen die es gibt.

    Jeder hat übrigens mehrere Anteile in sich, bei einer DIS sind sie Abgespalten, vielleicht kann dir das auch jemand mit mehr Erfahrung erklären, da ich keine DIS habe, hier hat es aber auch User mit DIS, die wissen am Besten darüber Bescheid.

  3. #3
    Marianna
    Gast

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    Hi, du Forumswelpe

    ... ich kenne es aus sehr instabilen Zeiten, dass ich anfange, mit mir selbst im "Du und ich" - Modus zu reden. ("Ich habe Angst." - "Komm, mach erst mal das hier, das schaffst du. Und dann das nächste." - "Das ist mir zu viel." - "Nein, nicht alles jetzt, jetzt nur diesen kleinen Schritt. Versuch mal." - "Meinst du? Okay..." )

    So nur als Beispiel. Ich denke dann, dass ich mich quasi aufspalte (nicht wirklich, aber im Denken) in einen stärkeren, ruhigeren Teil, der Resilienz entwickelt hat, und den, der gerade sehr Unterstützung braucht.

    In der Therapie wird das manchmal ja so mit leeren Stühlen symbolisiert. zB drei Stühle... für drei bestimmte Persönlichkeitsanteile je einer, und man setzt sich immer auf einen und sagt, was derjenige Anteil gerade zu sagen hat. Dein "Wir" wäre für mich einfach "mehrere Anteile von dir", sonst nichts. Ich meine, nichts Bedrohliches oder Krankes.

    Außerdem finde ich es (im Kopf) natürlich einfacher, sich "zu zweit" zu unterhalten, wie ein richtiger Dialog, wenn es um Erörterungen von Sachen geht. Das ist irgendwie geordneter, übersichtlicher für mich.

    Das man Bewusstsein wirklich strikt vom Unterbewusstsein trennen kann, denke ich, geht nicht. Vermutlich ist das Unterbewusstsein viel wirksamer, also, mit vielen Einsprengseln ins Bewusstsein hinein. (Das nur so als Gedanke, nicht als Kritik. Im Dialog sein mit Anteilen von sich selber finde ich immer gut.)

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Marianna für den sinnvollen Beitrag:

    Fenchelstaub (29.12.2019)

  5. #4
    Neuling
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    Hey ihr, erst mal danke für eure Antworten. Ich möchte aber auch, dass ihr Wisst, dass ich ein Forum keinem Arztlichen Rat vorziehe, aber ich habe auch nicht vor welchen zu suchen, da ich einfach nicht das Bedürfnis verspüre so etwas zu tun, weil ich mich nicht Krank fühle.
    Ich finde es einfach nur Interressant, andere Meinungen über meine Persönlichkeit zu hören.

    Nun zu euren Antworten:
    Ich habe nie wirklich geglaubt dass ich am Ernst zu nehmenden Krankheitsbild der DIS leide, vor allem weil mit dieser häufig, zumindest meines Wissens nach, auch einhergeht, dass die Persönlichkeiten den Körper übernehmen. Das ist bei mir ja nicht wirklich der Fall, da ich wie gesagt glaube, dass es ein Stückweit normal ist, sich seinem situationsbedingen Umkreis anzupassen und sich seinen Freunden anders gegenüber zu verhalten, als man es in der Schule seinen Klassenkameraden gegenüber tut.

    Außerdem @Fenchelstaub habe ich mir dieses Wir nicht durch meine Tulpa erschaffen, sondern ich habe mit der Tulpa dem Wir einen Grund gegeben, aber ich hatte schon vorher dieses Wir.

    Außerdem habe ich auch schon oft gedacht dass ich eine DIS habe, weil ich sowas wohl gerne hätte. Das soll jetzt absolut keine Verharmlosung des Ernst zu nehmenden Krankheitsbildes sein, aber ich finde dieses einfach nur interessant und wenn ich Gründe für meine Taten suche, dann habe ich eben auch schon oft über eine DIS nachgedacht, aber da sich diese meist komplett anders auswirkt, glaube ich nicht, dass ich das habe wenn überhaupt eine kleine, nicht schlimme Unterart davon, wie vorher beschrieben. Die Sache ist nur die, dass ich es wie gesagt einfach interessant finde, dass es so etwas gibt und vor allem wie sich so etwas auswirkt. Ich bin halt auch generell vor allem in der Sache so oft ein kleiner Klug*******r, wenn ich mich mal wieder darüber aufregen muss, dass jemand DIS meint aber Schizophrenie sagt. Gibt es eigentlch einen Unterschied zwischen DIS und einer Multiblen Persönlichkeitsstörung?

    LG
    Quickvirg

  6. #5
    Neuling Avatar von Fenchelstaub
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    Ich kenne mich mit Tulpa nicht aus, ich hab das so verstanden, dass man sich eine Persönlichkeit erschafft die sich manifestiert, also hattest du das wir schon zu vor und wolltest dem wir ein Gesicht geben?

    Kennst du persönlich Menschen in deinem Umfeld die eine DIS haben? Ich habe das mal so verstanden, dass man früher Multiblen Persönlichkeitsstörung sagte und heute DIS, und ja es gibt eine Art von Unterformen, ich glaube da wird dann keine Persönlichkeiten abgespalten, dafür hat man die gleichen Symptomen wie dissoziieren, Borderline ist auch eine unter Art, hoffe ich erzähle nicht zu viel Mist Die Auswirkungen können, Amnesie sein, Angststörungen, Depressionen, Wahnvorstellungen, alles was man nicht wirklich haben möchte.

    Ich kann mir selber nicht vorstellen mir irgend eine Erkrankung herbei zu wünschen, da ich phobikerin bin und eher Angst vor jedem Schnupfen habe. Möchte dein Bedürfnis aber auch nicht bewerten, da ich nicht weiß, woher es kommt und weshalb und warum, manchmal geht man erst zum Arzt wenn der Leidensdruck zu gross wird.

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