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Thema: Vom Liebespech verfolgt

  1. #1
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    Standard Vom Liebespech verfolgt

    Hallo

    und herzlich willkommen zum wahrscheinlich x-ten Beitrag à la: mimimi- ich hatte noch nie einen Freund- mimimi! XD Weiß auch nicht was ich mir hier erhoffe, da meine Hoffnung auf Besserung gerade unter dem Nullpunkt liegt.

    Wer hätt's gedacht? Ich hatte noch nie einen Freund (25). Rein rational betrachtet nicht wirklich schlimm. Problem: Mein Dauersinglestatus ist unfreiwillig und ich fürchte, dass nichts etwas bringt und ich mich wohl abfinden muss, außen vor zu bleiben. Es könnte mir eigentlich egal sein, weil es noch andere Dinge gibt, auf die man sich konzentrieren kann und für gewöhnlich bin ich nicht DER Mitläufer. Doch ich leide mittlerweile täglich darunter (Der Rat von wegen "Mach dich halt locker", hmm ist bei mir leider nicht so leicht...) und auch wenn ich weiß, dass es nichts bringt und dass es schlimmeres gibt (z.B. mit 12 Jahren geschwängert zu werden), wird es immer schwieriger dies zu akzeptieren. Den Druck mache ich mir hauptsächlich selbst, auch wenn selten mal 2-3 dumme Kommentare von Bekannten oder "Freunden" dazu kommen. (Diese Leute haben m.E. selbst kein erfülltes Liebesleben auf Dauer/ gutes Selbstwertgefühl, aber das ist ne andere Geschichte )

    Ich bin nicht mehr ungeküsst und mit Petting habe ich auch Erfahrung und ich bemerke inzwischen, dass Männer mir recht häufig hinterher schauen bzw. gar Flirtsignale senden. Ich habe nun auch schon ein paar Mal Online Dating gemacht, somit kann ich mich überhaupt an das Thema Männer ranwagen. Der eine Freundeskreis ist klein und lebt sich auseinander, also sry, aber da kann ichs vergessen, jemand zu finden. Die anderen Bekannten sind jetzt nicht alle eingeweiht. Und die, die es sind, scheinen mein Problem überhaupt nicht ernst nehmen zu können und geben tolle Tipps: Sei doch mal lockerer oder nicht so anspruchsvoll! Aber kein Online Dating! Der Richtige kommt eh von allein! Jo, wer hätte es gedacht, diese Personen haben/hatten auch irgendwann mal eine gegenseitige Verliebtheit erlebt. O.o Die wissen natürlich gaanz genau, wie ich mich fühle. Und NEIN, von Beziehungen habe ich deshalb zwangsläufig NULL Ahnung *Augen verdreh*.
    Also ja, ich habe meine Ansprüche, aber m.M.n. nicht zu hohe. Ein hurmorvoller, verständnisvoller Typ auf meiner Wellenlänge, der attraktiv ist und zumindest 1-2 gleiche Interessen mit mir teilt, das wäre schon schön.

    Was mir fehlt ist die Erfahrung des gegenseitigen Verliebtseins und Zusammenkommens. Jedes Mal, wenn ich größeres Interesse an einem Typen (im Nachhinein waren die meisten bisher eh ungeeignet für mich) habe, ist er vergeben oder/und hat kein Interesse an mir. Typen die mich mal mögen, in die verliebe ich mich nicht, obwohl ich garantiert nicht nach Haarfarbe aussortiere, sondern auch mal "außerhalb des Beuteschemas" (s. Online Dating) probiere. Aber es soll wohl einfach nicht sein. Sie sind nicht passend/ ich verliebe mich nicht. Ich habe auch schon dran gedacht, wenn überhaupt, erst mal beim Flirten zu bleiben, weil mir das noch am ehesten gelingt und gut tut.

    Ich bin in Sachen Männern echt schüchtern und hadere wohl immer noch damit, mich selbst zu akzeptieren. Trägt wohl zum Liebespech bei, aber im Anbetracht, wer & was so alles Beziehungen führt, ist das einfach kein Argument für mich, warum dann ausgerechnet ich übrig bleibe. Also ja: Ich bin eher introvertiert, schüchtern, verpeilt und vermutlich auch recht sensibel und habe genug erfahren müssen, nicht so richtig akzeptiert zu werden wie ich bin.
    Vor allem heißt es immer, dass Schüchternheit wohl recht beliebt bei Männern sei und ich frage mich: O.o Hö? Warum merke ich davon nichts? Wat habe ich verpasst?? Ich vermute ja tw., dass ich von Beziehungsangst betroffen bin, da ich mich oft unglücklich verliebe, schnell Fehler & Gründe an Männern finde und Angst/Unwohlsein bekomme, wenn ich merke, dass mir jemand (zu schnell) nah kommen will. Aber meine Schüchternheit wird wohl diesbezüglich auch nicht besser, wenn das so weiter geht.

    Flirten klappt teils krampfig, teils recht gut. Hatte zumindest schon 1-2 Flirt Situationen, wo ich mich in einen kitschigen "Highschool Musical Streifen" versetzt fühlte.XD Aber gerade, wenn ich mir nicht sicher bin und gemischte Signale erhalte, bin ich mega unentspannt und überanalysiere die Zeichen, traue meinem Bauchgefühl nicht. Zudem: auch wenn ich normalerweise nicht so auf ältere Männer stehe, fühle ich mich ihnen (ab 30) in Sachen Beziehung unterlegen und denke mir: Einer mit 26 sieht das evtl. noch lockerer mit meiner Unerfahrenheit, einer mit 32 nimmt mich doch gar nicht als richtige Frau wahr (Wirke und sehe ja eh schon jünger aus als ich bin)! Der denkt ggf. an Familie gründen, während dieses Thema noch meilenweit von mir entfernt scheint.

    Es ist viel los z.Z., auch wegen Corona, evtl. brauch ich einfach eine Pause vom Daten/ nur unverbindliche Flirts. Danke im Voraus! Wie gesagt, ich komme damit immer weniger klar und ich würde wenigstens gerne meinen Frieden damit finden, sollte ich bis ans Lebensende tatsächlich Single bleiben.

    MfG

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Hallo,

    ich würde gerne verstehen, wie eine typische Flirtsituation bei dir abläuft.

    Ich kenne das grob zusammengefasst so, dass eine Grundanziehung zwischen den beiden betreffenden Personen da ist, viel körpersprachlich abläuft....die wörtliche Kommunikation lasse ich jetzt mal außen vor.

    Entweder bleibt es dabei oder geht in die nächste Stufe. Eine der beiden Personen beginnt, die körperliche Distanz zu verringern, unzufällige Berührungen etc.. Das Gegenüber reagiert darauf - entweder mit Ablehnung (beispielsweise wieder mehr Distanz schaffen) oder erwidert die Annäherung.

    Magst du beschreiben, wie sich solche Situationen bei dir abspielen(?)

    Nachträgliche Ergänzung (habe nach dem Schreiben dieses Beitrags kurz in deine anderen Themen reingelesen): Ich denke, dass die Probleme in Zusammenhang stehen und du meiner Meinung nach nicht weiterkommst, wenn du sie isoliert voneinander betrachtest. In Summe, insbesondere was das Thema Vaginismus betrifft (ohne körperliche Ursache), kann ich mir nicht vorstellen, dass du es ohne psychologische Hilfe bewältigen kannst.

    Zurück zum Thema “Flirten“ unter Berücksichtigung des “Vaginismus“. Ist es nicht zwangsläufig so bzw. die logische Konsequenz, dass frau aus dem Flirt nicht mehr werden lässt, wenn das “Mehr“ mit Schmerzen verknüpft wäre(?)
    Geändert von Mirjam (21.06.2020 um 11:41 Uhr)

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (22.06.2020)

  4. #3
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    Meine Flirts laufen erstmal rein körpersprachlich ab*, beschäftige mich ja auch schon recht viel mit Körpersprache. Unterschiedlich, das eine Mal war es recht offensichtlich: Augenkontakt mit Lächeln in der Bahn, wo das Gegenüber "versehentlich" an meinen Fuß gekommen ist XD.Oder wo ich mich den ganzen Abend mit einem Typ unterhalten habe, wir uns Komplimente gemacht haben und er mich sogar zum Tanzen gebeten hat. XD
    Es gibt aber auch einige Situationen, (häufig auf der Arbeit) wo ich unsicher bin, was die Deutung angeht, obwohl ein Teil meines Bauchgefühls "JA" ruft XD.
    Beispiel1: Ein Kollege taucht immer wieder auf und redet häufig mit mir (eig recht belanglose Sachen, die auch tw. mehr als einmal gefragt wurden), zudem habe ich von Dritten (aber auch von ihm persönlich; schon länger her) gehört, er freue sich, dass ich wieder in die Abteilung eingestzt bin. Ich erkenne Nervositätsgesten (z.B. Haare streicheln), was mich allerdings selbst echt nervös macht, obwohl ich eig nichts von ihm möchte.
    Bsp2: Auch Arbeit: Meine letzte Schwärmerei - war so ein "Anziehung auf den ersten Blick Moment" (meinerseits). Er hat mir ab der ersten richtigen Begegnung über den ganzen Raum direkt in die Augen geguckt. Diese tiefen Augenkontakte gab es 4 Mal innerhalb von 2-3 Tagen. Im direkten Umgang war er meist recht zurückhaltend, aber freundlich. Aber auch da habe ich Nervositätsgesten beobachtet. Da der Typ jedoch lt. Aussagen anderer eine Freundin hat und ich ihn nicht mal in Social Media gefunden habe, kann ich es eh vergessen.

    Das kann gut sein, aber es tröstet mich nicht. XD Hast du denn eine spezifische Vermutung? Klar, ist jetzt keine Diagnose, aber trotzdem.
    Hoffe ja doch, es irgendwie alleine hinzukriegen, aber da ich seit Monaten häufiger Low-Phasen habe, hätte ich doch ganz gerne Unterstützung- sei es auch erstmal nur hier. Ich weiß halt nicht, wie ich einen guten Doc finden soll, ohne meine Hausärztin da reinzuziehen, weil solche Probs erstmal "nicht so drastisch" klingen.
    *Edit: Sie laufen nonverbal ab!

  5. #4
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Eine spezifische Vermutung habe ich nicht.

    Für den Fall, dass du über eine Psychotherapie nachdenkst - dafür braucht man keine Überweisung vom Hausarzt.

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