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Thema: Wann wird es besser? Zu verkopft? Hochsensibel? Burnout? Liebeskummer?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Wann wird es besser? Zu verkopft? Hochsensibel? Burnout? Liebeskummer?

    Hallo nette Community,

    ich bin so unzufrieden seit längerer Zeit. Alles, was mich zusammenhielt/ ablenkte, war der körperliche Kontakt zu einer Arbeitskollegin und der naive Glaube, alles wird toll und einfach mt ihr.

    Jetzt ist es aus, ich versuche es zu vergessen.. ich bin Berufsanfänger, 25 Jahre alt, Arzt, seit 7 Monaten jetzt im Beruf. Ich kann mein Berufsleben nicht als wirklich stressig bezeichnen im Vergleich zu anderen Arztstellen, was ich von Kollegen höre, aber folgende Sachen machen mich fertig:

    - Leistunsgdruck, schnell und genau arbeiten zu müssen
    - der Anspruch an mich selbst, den Patienten freundlich und höflich entgegenzutreten, aber es gibt genug patienten, die sich sehr viel beschweren und unfreundlich zu mir sind.
    - der ständige abgleich, wenn patienten langsam oder unpräzise reden und eigentlich ständig patienten im wartezimmer sind, die sich bei einem beschweren überlange wartezeiten -- das kann ich doch nicht einfsch so an mir abprallen lassen -- es macht mich traurig!! Sie sind unzufrieden! Es macht unglücklich, unter druck zu arbeiten, aber dennoch ist es nicht genug - obwohl ich mir immer mühe gebe! Und dann ist es auch noch so viel, an das man denken muss ... so viel papierkram und wehe man übersieht etwas - die oberärzte, die dann die patienten operieren kriegen dann probleme wenn die akte unvollständig ist.. und dann sind sie auc noch so nett, dass ich mich ectra schlecht fühle, etwas zu vergessen.

    Ständig regen sich auch meine kollegen über ihre arbeitsbelastung auf, oder über patienten, wenn jemand unbescheiden, fordernd ist oder viel meckert.


    Naja auf jedenfall wünsche ich mir eigentli, mal auch einen ruhigen Moment zu haben, das gefühl zu haben, etwas zu können.. ein sicheres dominantes auftreten vor patienten zu zeigen..

    Es kostet mich unheimlich viel überwindung und kraft, patienten klare ansagen zu machen. Ich habe das gefühl, sie tanzen mir auf der nase herum..

    Und dann merke ich, wie meine Art (total ungewollt!) von sehr herzlich höflich innerlich auf ein verärgertes ich umnschalte, das finde ich auch sehr schade. Es wäre schöner von anfang an einen mittelweg zu haben.

    Und als ablenkung versuche ich wieder kontakt zu anderen menschen zu suchen, aber es ist so schwer neben dem beruf jemanden zu finden und es ist schwer, genug liebe zu finden, um den frust auszugleichen.. vor frust habe ich mich viel selbstbefriedigt, aber damit habe ich endlich aufgehört ��

    Ich bin sehr sensibel!! Eigebtlich brauche ich eine Job ohne viel äußerliche Reize und weniger Kontakt zu Menschen..

    Eine Frahe noch: war euer Arbeitseinstieg auch so schwierig? Ich will nicht so unglücklich leven ������������. Ich dachte das Leben wäre einfacher!

    Vielen Dank an alle Kommentare, Fragen, Meinungen!!

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Milly
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    Verarbeite erstmal das Aus der Beziehung.
    Immerhin war es eine Kollegin, das belastet auch den Arbeitsalltag.
    Müsst ihr euch regelmäßig begegnen?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Milly für den sinnvollen Beitrag:

    JJJJJJJ7 (28.07.2018)

  4. #3
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    Ja, mein Berufseinstieg war ungewohnt, viel leistungs- und ergebnisorientierter als in der Schule. Viele studieren, weil sie sich noch nicht reif für die Arbeitswelt sehen oder haben sich das Berufsleben anders vorgestellt. Manches gestaltet die Uni praktikumsorientierter, manches theoretischer.

    Als Arzt könntest du wenig Zeit haben aber Frauen gefällt ein solcher Beruf mit viel Prestige. Es kann noch neu sein, vielleicht wird es besser, wenn die Routine mit der Zeit kommt.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei ein_user für den sinnvollen Beitrag:

    JJJJJJJ7 (28.07.2018)

  6. #4
    Neuling
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    Ja, wir sehen uns auf der Arbeit. Danke für den Gedanken, du hast recht, ich vermische hier bestimmt vieles der Gefühle derArbeit mit denen zu der Kollegin. Und das mit der Kollegin ist emotional unangenehmer, niederschlagend. Verarbeitung heißt hier oft Abstand, das ist leider schwer. Zumal ich sie ja mag, mich manchmalauch über sie aufrege.

    (Toxische) Liebe ist in meinem Fall die falsche Vorstellung der Partnerin, die nicht erfüllt wird. Sie passt nicht zu mir, aber ich will es nicht wahrhaben und das hat mich da so reingeritten.

    Verwobene story: ich wurde subjektiv von meinen eltern vernachlässigt -> will mehr aufmerksamkeitund anerkennung von ihnen -> ich wünsche mir aufmerksamkeit und liebe.. -> diese kollegin würde mehreres erfüllen, meine eltern fänden sie gut, ich hätte Liebe und aufmerksamkeit.. aber die liebe hat sie mirnicht gegeben.. es war immer mehr von meinerseits Und ja, offensichtlich verfolge ich mehrere interessen, die eine Partnerschaft in der reinen Form nicht möglich machen..
    :'( Aber ich will doch nur wie alle anderen eine glückliche Beziehung, ein schönes Leben.. nach Hause kommen und Jemand ist da..

    Wenn ich solche Gedanken habe kann sich alles anfangen zu drehen.. gedanken kreisen von "es ist alles okay" bis "ich bin eine Memme".. es ist nicht schön..

    Ich habe das gefühl es ist so viel schmerz inir und ich wil ihn einfach rauslassen, aber ich weiß nicht, wie. Letztens habe ich mich mit der Kollegin getroffen und.. ich habe einfach vertrauen zu ihr.. dann habe ich einfach bei ihr gelegen und geweint.. das tat so gut. Aber bei meiner Familie kann ich das nicht - die regen mich nur auf, ich fühle mich schon seit jahren von meiner mutter verlassen :'((

    Aber wenn ich mich bei der kollegin ausweine hilft das auch nicht gerade, um mich von ihr loszulösen

  7. #5
    Neuling
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    Danke!

    In welcher Branche bist du tätig? Welches "Mind-Set", welche Gedanken haben dich vorangebracht dort rauszukommen // mit dem Druck umzugehen// daran zu wachsen?

  8. #6
    Neuling
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    Deine Mutter scheint dich sehr verletzt zu haben. War bei mir auch so. Mir hilft neben Psychotherapie vor allem die Arbeit mit dem Inneren Kind, mir selbst Trost und Anerkennung geben.

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei carina000 für den sinnvollen Beitrag:

    JJJJJJJ7 (29.07.2018)

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