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Thema: Warum werden Menschen so wie Sie sind ?

  1. #9
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    Wie bereits erwähnt wurde Veranlagung und Umwelt "Nature and Nurture".
    Nach Freud sind Persönlichkeitseigenschaften das Resultat des Meisterns der Phasen in den Lebensabschnitten: oral, narzisstisch, anal, phallisch, genital. Mit Fromm rezeptiv-empfangend, ausbeutend, hamsternd und Marketingorientiert. Oder nach Riemann: schizoid, depressiv, zwanghaft und hysterisch. Oder nach den Merkmalen des Big Five von Neurotisch über Gewissenhaftigkeit und Extraversion, bis Offenheit und Verträglichkeit. Bei Mäusen wurden bestätigt, dass nicht vorhandene Fürsorge sie ängstlich werden lässt. Umwelt und Genetik stellen auch eine Wechselwirkung dar. Wie stark jemand erregbar ist, wird genetisch codiert. Suchtanfälligkeit hängt zum Beispiel mit einem verkürzten Dopamin-Rezeptor zusammen.

  2. #10
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    Danke erstmal für eure Antworten. Kann man sein persönliches sein ...... sich selber soweit ändern das negative eigenschaftwn sie einem selber garnicht bewusst sind zu verändern. So das man zu einem anderen Menschen wird der man eigentlich sein möchte aber durch fehlerhaftes unterbewusstes Handeln es selber garnicht bemerkt ? Auch im Erwachsenenalter noch bin jetzt 24 und habe die erkenntnis das ich selber nicht richtig handle und eigentlich anders sein möchte. Der Wille ist da aber ich habe Angst vor den kommenden Jahren. Ich war sehr stark Isoliert und habe mich lange Zeit verschlossen.

  3. #11
    mops
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    "Es regnet. Egal ob ich will oder nicht."
    sagte ich mal als kleiner Junge. Fast wie die Antwort auf die ganzen Aufregungen der Erwachsenen. Auch über das Wetter. Wie mit dem Gedanken, Gefühl "mach dir kein kopp!"


    Aber es bewirkte mehr in mir:
    "Ich lerne Ja Sprechen! Was ist wichtiger? Sprechen lernen!" - die Erkenntnis: Sprechen zu lernen. Genauso wie ich das Wetter nicht beeinflussen kann, kann ich auch das Sprechen und Laufen lernen nicht beeinflussen. Das Dinge unabhängig von mir und allen anderen Menschen ablaufen.


    Die Aufregung mit dem Wetter und das Aufregen über andere Menschen ist fast so:
    Wie das reagieren auf Umweltreize. "Der Mensch ist ein höheres Wesen Gottes!" Hier wird der Mensch losgelöst von seiner Umwelt gesehen. Als gibt es eine ganze Reihe von Vorstellungen, wo der Mensch losgelöst von seiner Umwelt gesehen wird.

    "Mach das Beste aus deinem Leben, was Du aus deinem Leben machen kannst!"
    Das eine, das Wetter kann ich nicht ändern!
    Das Gefühl in einer Klemme zu sitzen, wie weit kann ich daran was ändern?
    Als sind die Möglichkeiten etwas an meinem Leben zu ändern begrenzt!


    gruss mops
    Geändert von mops (23.02.2018 um 23:40 Uhr)

  4. #12
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    Zitat Zitat von ein_user Beitrag anzeigen
    Wie bereits erwähnt wurde Veranlagung und Umwelt "Nature and Nurture".
    Nach Freud sind Persönlichkeitseigenschaften das Resultat des Meisterns der Phasen in den Lebensabschnitten: oral, narzisstisch, anal, phallisch, genital. Mit Fromm rezeptiv-empfangend, ausbeutend, hamsternd und Marketingorientiert. Oder nach Riemann: schizoid, depressiv, zwanghaft und hysterisch. Oder nach den Merkmalen des Big Five von Neurotisch über Gewissenhaftigkeit und Extraversion, bis Offenheit und Verträglichkeit. Bei Mäusen wurden bestätigt, dass nicht vorhandene Fürsorge sie ängstlich werden lässt. Umwelt und Genetik stellen auch eine Wechselwirkung dar. Wie stark jemand erregbar ist, wird genetisch codiert. Suchtanfälligkeit hängt zum Beispiel mit einem verkürzten Dopamin-Rezeptor zusammen.
    Erklärt leider nur nichts, beschreibt nur Phänomene aus der Sicht des Betrachters und sagen mehr über den Betrachter aus als über die zu Betrachtenden.
    Also Freud war ein sexueller Lüstling, Fromm war aufs Geld fixiert, Riemanns Mutter eine Histrionikerin und den Big Five war langweilig, und da haben sie sich etwas ganz neues ausgedacht.
    Kurzum: Man sollte immer den Versuchsleiter-Effekt im Auge behalten und egal welche Ergebnisse das Resultat immer kritisch sehen.

  5. #13
    Schreibkraft Avatar von Splited me
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    Zitat Zitat von Danielle93 Beitrag anzeigen
    Stimmt ..... mich fasziniert es irgendwie das es dort aber so große abweichungen gibt. Was ist der Ideale Weg ? Was ist richtig was ist falsch ? Wieso bin ich so geworden wie ich bin ? Ich finde sowas alles Wahnsinnig Interssant . Woher kommt alleine schon wieder die Interesse der Interesse ?
    Dann sollt dich meine "Störung" faszinieren. Also ich kann nur sagen das die Entwicklung einer Persönlichkeit von der Umwelt, dem Umfeld und der Gesundheit abhängig ist. Ebenos ist die Kindheit enorm wichtig, da sich das Gehirn dort noch entwickelt und die Identität langsam geprägt wird. Dennoch kann sowas auch vererbt werden. Das Thema ist ein wirklich umfassend interessantes Gebiet in der Psychologie.
    Geändert von Splited me (24.02.2018 um 17:03 Uhr)

  6. #14
    mops
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    Zitat Zitat von amonda Beitrag anzeigen
    Erklärt leider nur nichts, beschreibt nur Phänomene aus der Sicht des Betrachters und sagen mehr über den Betrachter aus als über die zu Betrachtenden.
    Also Freud war ein sexueller Lüstling, Fromm war aufs Geld fixiert, Riemanns Mutter eine Histrionikerin und den Big Five war langweilig, und da haben sie sich etwas ganz neues ausgedacht.
    Kurzum: Man sollte immer den Versuchsleiter-Effekt im Auge behalten und egal welche Ergebnisse das Resultat immer kritisch sehen.
    Sehr gut!
    Der Syntax - die Satzlehre lautet: Subjekt, Prädikat, Objekt

    "mops saugt den Teppich" -- aus der Sicht des Betrachters -- Subjekt: mops
    "Ich sauge den Teppich" -- aus der Sicht des Betrachtenden -- Subjekt: Ich

    -- Prädikat (Satztätigkeit) ist das Gleiche! - Auch das Objekt ändert sich nicht.



    Das Kind geht und sagt immer wieder "gehen"
    Andere von außen lächeln, dass das Kind immer wieder sagt "gehen"
    Aus der Sicht des Kindes: Was sieht es und was fühlt es beim "gehen"
    -- beim Autismus - wenn wir die Handlung automatisch machen - gehen diese Sinneseindrücke wieder unter.



    gruss mops

  7. #15
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    Das Sein prägt das Bewusstsein.
    Dieser urmarxistische Gedanke gilt immmer noch den meisten Menschen als richtig.

    Ich beweifle das, denke, dass die grundsätzlichen Anlagen des Menschen bei seiner Geburt feststehen.

  8. #16
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    Haha^^ It's the art of nature, and the nature is the artist.

    Ist doch gut so, dass sich Menschen so unterschiedlich entwickeln, und auch die Möglichkeit dazu geboten bekommen. Mannigfaltigkeit ist das Stichwort. Es kann ja nicht nur Schwarz und Weis geben, dazwischen liegen noch ganz viele Grautöne...

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