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Thema: Was sagt mir der Traum?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Was sagt mir der Traum?

    Ich hoffe, ich darf hier auch ein Traum loswerden.

    Vorab muss ich sagen, der Traum ist jetzt nicht so ungewöhnlich, aber ich habe schon über Monate/Jahre nicht mehr so geträumt,
    das ich nach dem Aufwachen den Traum noch wusste. Bzw. bin ich wahrscheinlich auf Grund des Traumes wach geworden.
    Der Traum war für mich so real, dass ich sehr erschrocken bin.

    Der Traum etwa wie folgt:

    Ich gehe durch einen Wald. Der Wald ist nun nicht mit vielen großen Kiefern die dort in Reihe stehen und es dunkel wirkt,
    sondern ein Mischwald, mit vielen verschiedenen Bäumen, große, kleine, Büsche etc.
    Der Boden ist überwiegend mit Grass bewachsen, das Tageslicht fällt teilweise bist auf den Boden. Schmale Wege, so „Trampel Wege“, führen durch die Gegend.

    Ich gehe einen dieser Trampelpfade entlang, der Blick ist nicht auf mich – auf das Geschehen, sondern Blick ist der aus meinen Augen heraus in dem Traum.
    Ich kann nicht sagen wo diese Gegend ist, aber irgendwie vertraut kommt mir diese vor.

    Nach einigen Metern sehe ich rechts von mir eine Art Hängebrücke;
    Erst dann bemerke ich, dass diese Hängebrücke praktisch von oben links hinter mir, über mich hinweg, führt und dann rechts entlang weiter geht.

    Diese Hängebrücke ist beschädigt. Ein Pfeiler rechts von mir steht schräg, die ganze Hängebrücke ist in sich verdreht.

    Ich gehe weiter und mein Blick bleibt dabei auf die Brücke, ich denke mir warum ist die Brücke beschädigt, warum sperrt niemand diese Brücke ab (anmerkend noch die Info. Das die Brücke nicht über ein Tal oder Hindernis hinweg führt, sondern einfach in den Wald hinein)

    Während ich also weiter gehe und den Blick auf die Brücke halte, stehe ich plötzlich, schlagartig, vor einem Abgrund. Der Abgrund ist sowas wie eine Senke im Wald, so ca. 10 – 15 Meter tief.
    Ich kann auf Grund des plötzlichen Abgrundes nicht rechtzeitig stoppen, verliere am Abgrund das Gleichgewicht und stürze den Abgrund hinunter.

    Wie das so oft in Träumen ist, ich kann trotz des 10-15 Meter tiefen Sturzes mich so abfangen, dass ich auf den Beinen lande ohne mir was zu brechen.
    Erschrocken aber gesund.

    Mein sofortige Reaktion ist, „ warum wurde der Abgrund nicht abgesperrt?“
    Ich habe das verlangen sofort die Polizei zu verständigen, das die dort den Abgrund absperren.

    Was eventuell noch wichtig ist, da wo der Abgrund ist, über den Weg den ich gekommen bin, da war eine Brücke die nun nicht mehr da war.
    Am Abgrund und auf der gegenüberliegenden Seite, sind noch Reste der Brücke zu sehen.

    Der Boden in der Senke und den Abgrund hinunter besteht aus Kohlenstaub, in dem man Knöcheltief versinken kann.

    Ich gehe nun in nur einem kleinen Bogen aus der Senke heraus; der Weg schein sich aber zu ziehen, und obwohl ich gefühlt wieder oben am Abgrund ankommen müsste,
    lande ich wieder an anderer Stelle im Wald; es sind weitere Wege zu sehen und einige nichts sagende Konstriktionen aus Holz stehen dort herum.
    Ich denke mir, wo ist der Abgrund, ich muss doch der Polizei Bescheid geben und den Abgrund absperren, wer nicht sonst noch dort herunterstürzt.
    Der Abgrund ist nicht zu sehen!

    Aber ich sehe plötzlich einen Eisenbahngleis in einer langgestreckten Kurve durch den Wald verlaufen.
    Ich gehe dort hin und sehe dem Verlauf des Gleises entlang, der durch den Wald eher recht dunkel ist.
    Dann sehe ich eine Diesellok mit Personenwagen auf dem Gleis ankommen und, warum auch immer, wusste ich,
    das ich selber schon mit diesem Zug gefahren bin und diesen Wald schon aus dem Zuge gesehen habe.



    An dieser Stelle bin ich aufgewacht. Der Traum war extrem real. Nicht das was ich dort erlebt habe, sondern die extreme Realität hat mich total aufgewühlt wachwerden lassen.

    Zu der Umgebung, mit dem Kohlenstaub und den Wegen im Wald. Das erinnert mich an den Ort, wo meine Großmutter wohnte.
    Sie wohnte in Hanglage an einem, ja nicht Berg – aber Hügel, so Art wie der Teutoburger Wald.
    Dort gab es so einen ähnlichen Wald, mit Wegen/Trampelpfaden, mit Steinbrüchen, bzw. alten zugewachsenen Steinbrüchen.
    Auch lag dort viel Kohlenstaub herum, da früher oben am Hang Kohle in Loren verladen wurde, die den Berg/Hügel herunter führten und an einem Bahnhof endeten.
    Dabei wurde immer Kohlenstaub verloren, der sich überall ansammelte.

    Meine Oma ist seit 20 Jahren Tod, das Haus in dem sie lebte gibt es schon nicht mehr und ich selber lebe seit 25 Jahren nicht mehr in dieser Stadt.
    Auch gibt es nichts besonderes, warum mir diese Gegend plötzlich wichtig erscheint.
    Ich habe derzeit viele Probleme mit Job und Partnerschaft.

    Was will mir dieser so extrem reale Traum Sagen?

  2. #2
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    Also Traumdeutung ist immer schwammig…
    Das Wandeln im Wald könnte man z.B. als momentane Orientierungslosigkeit deuten,
    den Abgrund vielleicht als Andeutung einer schwierigen Situation.
    Was mir sonst aufgefallen ist: Bist Du vielleicht ein Typ der externe Hilfe erwartet, anstatt ein Problem aktiv selbst zu beheben?
    Zumindest scheinst Du sozial zu sein und denkst an andere Menschen.
    The privilege of a lifetime is to become who you truly are.
    -C.G. Jung-

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Homunkulus für den sinnvollen Beitrag:

    Ingo2012 (12.04.2018)

  4. #3
    Neuling
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    Moin Homunkulus,

    da ist sicher was dran.
    Orientierungslos habe ich bislang meine Situation eher nicht betrachtet, aber jetzt wo Du das so sagst, ist da schon was dran.
    Externe Hilfe erwarten trifft es nicht ganz, ich würd mich eher als Kämpfer und selber Macher bezeichnen, aber derzeit bin ich auf externe Hilfe angewiesen um in meiner Situation was ändern zu können, und ich warte das mir jemand diese Unterstützung geben kann.
    Schon Interessant wie sich so was wiederspiegeln kann, was mir gar nicht so bewusst war.

  5. #4
    Roman Verfasser Avatar von Draugr
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    Eine persönliche Interpretation von mir, hast du das Gefühl, in deinem Leben vor großen Problemen zu stehen, nicht weiter zu kommen, Chancen verpasst zu haben ect? Das zentrale Element scheint ja ein versperrter oder zumindest erschwerter Weg zu sein; eine zerstörte oder fehlende Brücke ist ja schon sehr symbolträchtig.
    Das Angenehme dieser Welt hab ich genossen,
    Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen,
    April und Mai und Julius sind ferne
    Ich bin nichts mehr; ich lebe nicht mehr gerne!
    (Friedrich Hölderlin)

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Draugr für den sinnvollen Beitrag:

    Ingo2012 (16.04.2018)

  7. #5
    Neuling
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    Moin draugr,

    vor großen Problemen steh ich derzeit auf jeden Fall.
    In dem Problem geht es derzeit auch nicht weiter, Stillstand.
    Obwohl eine Lösung im Raum stand, hat sich die Lösung doch als Trugschluss ergeben und ich sehe noch keine Lösung.
    Ich kann mich nicht an einen so realen Traum erinnern, wie es dieser war.

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