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Thema: Was will mein Umfeld mir spiegeln?

  1. #1
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    Standard Was will mein Umfeld mir spiegeln?

    Hallo zusammen,
    hoffe hier auf Anregungen
    Ich versuche immer sehr bewusst zu leben und glaube daran, dass alles was passiert einen Grund hat.
    Jetzt weiß ich nur nicht weiter, was das Leben mir mitteilen möchte.
    Mein Freund ist ein Narzist, damit kann ich gut umgehen. Er ist in meinen Leben weil ich zu wenig Selbstwertgefühl hatte und meine eigenen Bedürfnisse zurückgeschraubt habe. Diese Spiegelung verstehe ich.
    Nun zu meinen Eltern. Meine Mutter ist Alkoholikerin,
    mein Vater Schizophren und schwer depressiv. Wir leben alle in einem Haus.
    Das Gleichgewicht zwischen Hobby und Arbeit ist nicht mehr in der Waage.
    Ich könnte täglich heulend zusammen brechen, aber ein Teil in mir sagt immer weiter machen, glaube nicht dass das auf Dauer gesund ist.

    Vielen Dank schonmal fürs lesen.

  2. #2
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    Hallo Gretchen,

    du hast einiges schon selber ganz gut erkannt.

    Wenn man die Theorie vertritt, dass "das Leben eine Schule ist" und man nur bei bestandener Lektion
    weiterrücken darf, dann wäre eine weitere Theorie in diese Richtung, dass das Leben "nicht bestraft",
    sondern man das gleiche Thema immer wieder mit zunehmender Intensität / Härte "um die Ohren geschlagen
    bekommt", bis man bereit ist, etwas zu tun oder zu lernen.

    Vielleicht sind all diese Dinge auch nur deshalb da, weil du in deinem Leben zu wenig Selbstwertgefühl hattest und
    deine eigenen Bedürfnisse zurückgeschraubt hast.

    Vielleicht ist es an der Zeit, deine Bedürfnisse zu sehen und dem Typen zu zeigen, wo der Maurer das Loch für ihn
    in der Wand gelassen hat (ihn vor die Tür setzen oder selber ausziehen).

    Auch deine Eltern können ein Zeichen sein.

    Die einzelnen Baustellen mögen vielleicht noch zu ertragen sein, aber du schreibst selber, dass du täglich heulend
    zusammenbrechen könntest. Das heißt, dass es in der Summe zu viel wird.

    Such dir eine Baustelle aus und pack sie an.

    Egal welche Baustelle du anpackst, es wird leider nicht immer angenehm. Sorry, wenn ich keinen einfacheren Rat
    für dich habe.

    Gruß
    Simon
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

  3. #3
    Schreiberling
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    Hi Gretchen
    Manchmal schweigt das Leben auch.

    Dann ist die Zeit um nach bestem Wissen und Gewissen eigene Entscheidungen zu fällen.
    Diese Entscheidungen sind IMMER richtig für dich,auch wenn es manchmal nicht so scheint.
    Es brauch ein wenig Mut und Vertrauen dazu.
    Lg

  4. #4
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    Das Leben gibt uns nicht weil, das Leben gibt uns auch damit.
    Du bist bei deinem Freund gelandet, weil du durch deine Kindheit geprägt bist.
    Deine Eltern sind schwierig, damit du lernen kannst, dich vor solchen Leuten in Sicherheit zu bringen. Da ist keine karmische Schuld, die dich an diese Menschen kettet. Du bist nicht verantwortlich für ihr Elend. Zieh aus. Baue dein eigenes Leben auf. Das Einzige, das du dem Leben schuldest, ist, dass du es lebst.
    Füße im Humus, Kopf im Wind, Vögel in den Haaren - Buche

  5. #5
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    Zitat Zitat von Gretchen123 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    hoffe hier auf Anregungen
    Ich versuche immer sehr bewusst zu leben und glaube daran, dass alles was passiert einen Grund hat.
    Jetzt weiß ich nur nicht weiter, was das Leben mir mitteilen möchte.
    Mein Freund ist ein Narzist, damit kann ich gut umgehen. Er ist in meinen Leben weil ich zu wenig Selbstwertgefühl hatte und meine eigenen Bedürfnisse zurückgeschraubt habe. Diese Spiegelung verstehe ich.
    Nun zu meinen Eltern. Meine Mutter ist Alkoholikerin,
    mein Vater Schizophren und schwer depressiv. Wir leben alle in einem Haus.
    Das Gleichgewicht zwischen Hobby und Arbeit ist nicht mehr in der Waage.
    Ich könnte täglich heulend zusammen brechen, aber ein Teil in mir sagt immer weiter machen, glaube nicht dass das auf Dauer gesund ist.

    Vielen Dank schonmal fürs lesen.
    Hallo Gretchen,
    ich frage mal ganz vorsichtig, wie gehst Du denn letztendlich mit dem Spiegel zB deines Freundes um? Du kannst sagen warum er in deinem Leben ist, aber was ist die Konsequenz daraus? kannst Du dein Selbstwert steigern?
    Gemeinsam mit deinen Eltern mit solchen Problemen in einem Haus zu leben ist eine Lebensaufgabe für sich, hast Du die Ressourcen dazu?
    Ich will nicht sagen das Du etwas falsch machst, aber die Erkenntnis ist eine Sache, eine andere ist die Umsetzung der Konsequenz daraus, die natürlich eine Menge Kraft erfordert. Hast Du Hilfe zB in Form von Gesprächen?

  6. #6
    Neuling
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    Hallo ihr lieben,
    erstmal herzlichen Dank für eure Antworten.
    Wenn ich aus allen Antworten ein Fazit siehe ist es,
    dass was mir auch mein Unterbewusstsein sagen will.
    Und zwar das Haus verkaufen ( ist eh Uralt, wurde nie etwas dran getan, habe es wegen der Krankheit vom Vater übernommen ).
    Mir eine Wohnung suchen und mein Leben leben, mit meinen Pferden, die mir alles bedeuten.
    Nur was wird aus meinen Eltern? Ich weiß ich bin nicht verantwortlich für ihr Leben, werde dennoch Schuldgefühle haben.
    Aus der Beziehung habe ich gelernt bewußter zu leben. Heißt Eigenverantwortung übernehmen, niemand ist Schuld oder verantwortlich für mein Leben. Für einen Narzisten ist das Leben grundsätzlich Negativ, jeder ist Schuld an seiner Sintuition. Alle und alles wollen ihm nur negatives.
    Und das ich bestimme wie schlecht ich mich behandeln lasse. Da lerne ich noch.
    Der erste Schritt wird sein, das Haus schätzen lassen und mit mindestens meiner Mutter reden und ihr sagen was ich vor habe.
    Wird hart, aber so weiter leben ist härter.
    Der zweite Schritt wird der Narzisst, verrückter Weise liebe ich ihn, meistens.
    Habe zwei Menschen die mich unterstützen.
    Auf meiner Arbeit habe ich auch halt.

  7. #7
    Schreiberling
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    Prima Grundgedanken für einen Start!

  8. #8
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    Interessant,

    Ich bin 60 und habe das Leben hinter mir.
    Als Kind beobachtete ich:
    Meine Mutter kam nach Hause und sagte „Jetzt habe ich mal Zeit für mich!“
    Ich habe immer Zeit! – Ich habe einen Lehrantrieb.
    Der alte Mensch hat immer Zeit.

    wie der Gedanke, die Vorstellung: Warum wir nicht immer so können, wie wir wollen.
    „Zeit ist Mangelware!“
    Heute weiß ich, was das noch heißt. Im arbeitsfähigen Alter haben wir so gut wie nie Zeit! Zeit darüber nachzudenken: Was mache ich jetzt?

    Jetzt im Alter grüble ich wieder und denke mehr nach.
    Im arbeitsfähigen Alter hast du Stress. Du hast nicht viel Zeit zum überlegen, was du jetzt machst. Es muss gemacht werden und du machst es.

    Teamgeist, Kollektivgeist, die Zusammenarbeit muss klappen. Sich aufeinander verlassen können.
    Wodurch der Stress entsteht.
    Immer für andere da sein, nie für sich Zeit haben!

    Was ich am Rande mitbekommen habe. Selbst steckt man mitten drin in der Tretmühle!


    gruss mops

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