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Thema: Welche Fragen sind nützlich, damit man in einer Beziehung wieder besser kommuniziert?

  1. #1
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    Standard Welche Fragen sind nützlich, damit man in einer Beziehung wieder besser kommuniziert?

    Hallo zusammen,

    unsere Beziehung ist leider zunehmend von Missverständnissen und Sprachlosigkeit geprägt, ein für mich kaum zu ertragender Umstand, denn es war ja mal gut. Uns wir wollen zusammenbleiben, aber eben wieder freudvoller.

    Meine Bereitschaft, sich zusammenzusetzen um das zu besprechen, was nicht gut läuft, bzw. was wir besser machen können war bisher erheblich größer als seine. Wir sind aber jetzt beide an einem Punkt, dass wir es am Wochenende erneut versuchen wollen. Wir konnten es auch schon mal und taten es am Anfang auch immer relativ rasch, so dass sich gar nicht groß was anstaute. Nun hat sich aber über Monate Einiges angesammelt, was offenbar zu beidseitigem Frust und Entmutigung führt.

    Ich befürchte, dass das Gespräch evt. wieder in Schuldzuweisungen enden könnte, die ja letztendlich nichts bringen.

    Hat jemand von Euch Ideen, wie man so ein Gespräch am besten angeht? Gibt es vielleicht Erfahrungen aus der Paartherapie, die ja bestimmt auch nach einem bestimmten Schema vorgeht, Soll man vielleicht nicht nur ein Gespräch, sondern besser mehrere führen, jeweils unter einem Thema, weil ja nicht alles auf einmal geklärt werden kann?

    Danke und viele Grße
    Mona-Lisa
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Vielleicht am Anfang des Gesprächs vereinbaren, dass jeder für sich zunächst eine Redezeit von beispielsweise 5 Minuten hat. Währenddessen darf der andere erstmal nur zuhören.

    Mir fällt zwar die eine oder andere weitere Strategie ein, wie etwa sich bewusst nicht “zünden“ lassen, falls der Partner provoziert, um eine echte/sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden.

    Der Punkt ist, dass BEIDE ein solches Gespräch wollen müssen sowie die Bereitschaft zu Veränderungen da sein muss. Wenn das nicht so ist, nützen dir die beste Kommunikationstechniken nichts.

    Ich drück dir die Daumen für euer Gespräch.

  3. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Cailynn (06.12.2019),Fafnir (06.12.2019),Mona-Lisa (06.12.2019)

  4. #3
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo Mona-Lisa,

    Was mir einfällt, jeweils mit "Ich"-Sätzen beginnen. "Ich erlebe es so...", "Bei mir ist das so...", "Ich bin verletzt, weil..." usw. Einfach von sich selber "erzählen", damit es nicht in Schuldzuweisungen endet. Immer wieder sammeln durch bewußtes Atmen, bevor man antwortet. Versuchen, die Worte etwas abzuwägen.

    Wenn du kannst, überlege vorher, weshalb du z.B. verletzt warst, damit du ihm das erklären kannst. Meist ist es ja auf die Vergangenheit zurück zu führen. Eltern usw. Er hat vermutlich bei dir gewisse Knöpfe gedrückt, was dann Reaktionen, Verletzungen zur Folge hatte.

    Viel Glück beim Gespräch!

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei siddhi für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (06.12.2019)

  6. #4
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Vielleicht am Anfang des Gesprächs vereinbaren, dass jeder für sich zunächst eine Redezeit von beispielsweise 5 Minuten hat. Währenddessen darf der andere erstmal nur zuhören.
    Liebe Mirjam,

    danke, dass Du mir geantwortet hast. Das mit dem Ausreden lassen haben wir früher schon mal gemacht, kam aber zuletzt nicht mehr vor, das ist eine gute Idee. Ich las auch mal, dass man sich nach dem Ausreden lassen erst mal für einen kleine Zeitraum trennen soll, um das Gesagte in Ruhe auf sich wirken lassen zu können, z.B. eine Stunde oder einen Tag oder Nacht. Es gibt ja auch das sogenannte "Darüber schlafen", was ich manchmal ganz gut finde, wenn ich so gar nicht weiß, wie ich mich entscheiden soll in einer Sache.
    Mir fällt zwar die eine oder andere weitere Strategie ein, wie etwa sich bewusst nicht “zünden“ lassen, falls der Partner provoziert, um eine echte/sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden.
    Das wäre sehr nützlich, weil ich den Eindruck habe, dass wir beide, da wir uns ja schon sehr gut kennen und auch um unser beider Verletzlichkeiten Bescheid wissen, uns auch mehr oder weniger bewusst gegenseitig provozieren, um erst mal Abstand zu schaffen.
    Der Punkt ist, dass BEIDE ein solches Gespräch wollen müssen sowie die Bereitschaft zu Veränderungen da sein muss. Wenn das nicht so ist, nützen dir die beste Kommunikationstechniken nichts.

    Ich drück dir die Daumen für euer Gespräch.
    Ich gehe davon aus, dass wir nun beide bereit dazu sind. Danke!

    liebe Grüße
    Mona-Lisa
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  7. #5
    Nachwuchs Autor Avatar von Fafnir
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    Hallo Mona-Lisa,

    die richtigen Fragen - oder generell Formulierungen - zu finden, ist auch aus meiner Sicht wichtig, um für sich selbst sicher sein zu können, dass man seine Bedürfnisse verständlich und angemessen ausgedrückt hat. Mindestens gleich wichtig erachte ich jedoch die Bereitschaft zuzuhören, und auch die Situation/Position des (Gesprächs-)Partners ernst zu nehmen und verstehen zu wollen.
    Meiner Erfahrung nach können auch schon kleine Dinge einen spürbaren Unterschied machen.

    Ich mach auch mit beim Daumendrücken.
    Gib das, was Dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. - Albert Einstein

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fafnir für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (06.12.2019)

  9. #6
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    Zitat Zitat von siddhi Beitrag anzeigen
    Hallo Mona-Lisa,

    Was mir einfällt, jeweils mit "Ich"-Sätzen beginnen. "Ich erlebe es so...", "Bei mir ist das so...", "Ich bin verletzt, weil..." usw. Einfach von sich selber "erzählen", damit es nicht in Schuldzuweisungen endet. Immer wieder sammeln durch bewußtes Atmen, bevor man antwortet. Versuchen, die Worte etwas abzuwägen.
    Danke liebe siddhi,

    Das mit dem immer wieder sammeln dafür sollte ich mir vielleicht etwas mit ins Gespräch nehmen, was mich daran erinnert, denn das vergesse ich manchmal, besonders dann wenn von der anderen Seite keine Reaktion kommt, dann verfalle ich manchmal in so eine Art "Pausenfüllmodus" und rede mich um Kopf und Kragen.
    Wenn du kannst, überlege vorher, weshalb du z.B. verletzt warst, damit du ihm das erklären kannst. Meist ist es ja auf die Vergangenheit zurück zu führen. Eltern usw. Er hat vermutlich bei dir gewisse Knöpfe gedrückt, was dann Reaktionen, Verletzungen zur Folge hatte.

    Viel Glück beim Gespräch!

    LG siddhi (privat)
    Notizen werde ich mir auf alle Fälle machen vorher, hatte ich früher veor wichtigen Besprechungen auch gemacht, da ich in Gesprächssituationen oft wichtiges vergesse.

    liebe Grüße
    Mona-Lisa
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  10. #7
    Moderator Avatar von siddhi
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    Zitat Zitat von Mona-Lisa Beitrag anzeigen
    ...so eine Art "Pausenfüllmodus" und rede mich um Kopf und Kragen...
    Ja, genau das sollte eigentlich vermieden werden. Einfach mal still bleiben und in sich hinein horchen, statt Pausenfüller zu spielen. Das ist ein Automatismus, den - glaube ich - viele haben, um die Stille zu überbrücken. Aber genau diese Stille ist manchmal so unglaublich wichtig. Spüren statt reden, wäre besser...

    LG siddhi (privat)
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  11. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei siddhi für den sinnvollen Beitrag:

    Fafnir (06.12.2019),Mona-Lisa (06.12.2019)

  12. #8
    Nachwuchs Autor
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    Ganz lieben Dank Fafnir und siddhi,

    vielen Dank für Eure Denkanstöße und gedrücketen Daumen und
    ich antworte Euch gerne, wenn ich meine außer Haus Aktivitäten beendet habe.
    Bis dann

    liebe Grüße
    Mona-Lisa
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