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Thema: WelcheTherapie ist am Sinnvollsten?

  1. #1
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    Pfeil WelcheTherapie ist am Sinnvollsten?

    Hallo alle zusammen,

    ich bin ganz neu hier und suche Rat, Hilfe, Erfahrungen.
    Vorab entschuldige ich mich für Rechtschreib, - und Grammatikfehler. Vermutlich wird das ein sehr langer Text und meine Konzentration ist für sowas momentan eigentlich nicht ausreichend.



    Alsooo.. ich bin 36 Jahre alt und der Psychoterror meines Vater fing eigentlich schon an da war ich noch im Bauch meiner Mutter...

    Meine Eltern lernten sich auf der Arbeit kennen, meine Mutter war damals Ende Zwanzig, meine Vater gerade Anfang zwanzig, als meine Mutter mit mir Schwanger wurde. Mein Vater war vermutlich nicht sehr begeistert davon und so kam es das er meine Mutter in den Bauch schlug. Sie schmiss ihn kurzerhand raus und meine Oma kümmerte sich darum. Vermutlich hat sie ihm klar gemacht, dass er jetzt Verantwortung übernehmen muss und heiraten etc. So heirateten meine Eltern und ein halbes Jahr später kam ich zur Welt. Was in den Jahren passierte als ich noch ein Kleinkind war, weiß ich nicht. Keine Erinnerung daran. Ich erinnere mich an eine sehr strenge Erziehung meines Vaters und wer nicht hören will muss fühlen. Ich erinnere mich an Enttäuschungen und Situationen wo mein Vater mich im Stich gelassen hat. Als ich Älter wurde und sieben Jahre nach meiner Geburt meine Schwester zur Welt kam, da fing es an richtig brutal zu werden. Vorher kannte ich... Hintern versohlen mit Pantoffeln, Kleiderbügeln, den Stöcken aus der Blume, oder der Hand und Ohrfeigen. Ab da lernte ich kennen, mit dem Handrücken mitten ins Gesicht geschlagen zu werden, sodass Blut spritz, geschubst zu werden, wieder hochgezogen und noch fester geschubst zu werden, Demütigungen und Beleidigungen. Er hatte die Macht. Das ging in etwa bis zu meinem 17. Lebensjahr, da trennten meine Eltern sich und mein Vater ging Berufsbedingt in eine andere Stadt. Mit zu meinem Vater wollte ich natürlich nicht und meine Mutter behielt meine geistig Behinderte Schwester und war sowieso mit allem überfordert, sodass sie mir sagte, entweder du gehst mit zu deinem Vater, oder du lebst auf der Straße...


    Gut, so ging ich mit 17 von zu Hause weg, keinen Schulabschluss, kein Selbstwertgefühl, kein Geld und auch sonst wirklich nicht viel.
    Zu erwähnen ist noch, dass ich ziemlich Übergewichtig war seit ich denken kann. So hatte ich in der Schule und auf der Straße natürlich auch(zu hause war das eh die Regel) mit Hänselleien und Beleidigungen zu kämpfen.
    Ich ging jedenfalls zu "Freunden" in eine andere Stadt aufs Land. Vier Jahre war ich da mehr oder weniger die Haushaltshilfe mit Kinderbetreuung. Ich hatte Kost und Logi frei und bekam ab und an Taschengeld. Ich hatte ein Dach über dem Kopf und wurde zumindest nicht mehr Misshandelt oder Beleidigt, aber natürlich konnte man mit mir machen, was man wollte. Ich wollte schliesslich nur ein bisschen Liebe und Geborgenheit. Aber ich wurde Älter und sah keine Perspektive für mich. Irgendwann, vier Jahre später ging ich dann doch zu meinem Vater zurück. Meine Schwester war inzwischen auch zu ihm gezogen und eine neue Frau war auch da. Es sollte nur eine Überbrückung werden, bis ich mir eine eigene Wohnung nehmen konnte. Ich holte meine Schulabschlüsse nach und fand Arbeit in einer Produktionsfirma über eine Zeitarbeitsfirma. Mein Vater schlug mich in dieser Zeit nicht einmal und auch mit Beleidigungen hielt er sich zurück. Was da in den vier Jahren die wir gar keinen Kontakt hatten passiert war, konnte ich mir auch nicht erklären. Okay, er hatte völliges Desinteresse an mir, aber das war in diesem Moment nicht so tragisch, weil ich eh ganz viel mit mir selbst zu tun hatte. Ich hatte dann eine eigene Wohnung und zog aus. Ich wurde dann von der Firma übernommen und hatte es tatsächlich geschafft, eine eigene Bude, einen festen Job und normales eigenes Geld.
    Dann holte mich die Vergangenheit, aber wieder ein, auf meinen Namen wurden ziemlich viele Schulden gemacht und so musste ich mit Hilfe der Schuldnerberatung erstmal einen Weg daraus finden. Ich zahle heute noch.
    Was mich in all den Jahren begleitet hatte war das Übergewicht. BMI von 50. Ich hatte bis zu meinem 24. Lebensjahr keinen Kontakt zu Männern. Und natürlich interessierte sich auch niemand für mich. Aber ich ging ins Internet und lernte dort einen Mann kennen der 11 Jahre älter war als ich. Vier Jahre waren wir zusammen, oder auch nicht, ich weiß es gar nicht so genau. Ich kann weder Liebe geben geschweige denn annehmen. Liebe assoziiere ich mit Macht und Schmerz. Es muss weh tun, sonst ist es keine Liebe. Okay, ich wurde seit ich mit 17 von zu Hause weg war nie wieder geschlagen, aber ich Schmerz war trotzdem da. Mein "Freund" sagte mir auch das er mich lieb hat, aber er konnte vor seiner Familie und seinen Freunden nicht zu mir stehen, was ich auch verstehen sollte, denn schließlich passte ich rein optisch nicht in die gesellschaftliche Norm. Es wäre für ihn schwierig geworden sich ständig deswegen zu rechtfertigen. Ich wusste das ist falsch, aber ich nahm es hin, weil ich schon immer nur halbwertig war.
    Mit 28 wurde ich vom Übergewicht krank. So kam es das ich mit 31 einen Magenbypass operiert bekam und dadurch, viel abnahm. Ich bin immer noch Übergewichtig, aber gesund! Ich machte im Rahmen dieser ganzen Magenbypassgeschichte eine Achtsamkeitstherapie. ca. 1 Jahr. Das brachte mir schon ziemlich viel. Vorallem Entspannung.


    Seit der Op sind fünf Jahre vergangen. Ohne Therapie. Ich bin immer noch Single und die Aussicht, oder die Hoffnung auf eine normale auf Vertrauen basierende Beziehung ist gar nicht vorhanden. Ich habe zwar Männer kennengelernt und gedacht, jetzt wird es was, aber die wollten keine Beziehung mit mir, sondern allesamt nur Freundschaft Plus. All die Jahre dachte ich, mein Körper sei das Problem, jetzt weiss ich, es liegt an mir.


    Vor einem Jahr ungefähr begannen die Alpträume, die ich immer mal hatte aber als normal empfand, regelmäßiger und viel häufiger zu werden. Ich träume jedes mal davon verfolgt und gequält zu werden von jemand dem ich erst vertraut hatte und wenn ich keinen Ausweg mehr habe und ich voller Panik realisiere jetzt bringt man dich um, werde ich wach. Danach kann ich lange Zeit nicht einschlafen, weil ich diesen Film vor meinem geistigen Auge habe. Ich bin depressiv geworden, und habe ganz oft den Gedanken, dass ich nicht mehr Leben will. Ich schlafe keine Nacht länger als 1,5 Stunden am Stück und habe vor unbestimmten Dingen oder Personen Angst.


    Ich möchte eine Therapie machen und war im April und vor ca. drei Wochen jeweils bei einem Erstgespräch. Die erste Therapeutin meinte, das eine tiefenpsychologische Therapie oder eine Psychoanalyse Sinn machen würde, die zweite Therapeutin meinte eine Traumatherapie würde Sinn machen. Ich habe mich ein bisschen versucht schlau zu machen, was das alles bedeutet, aber ich verstehe es nicht so ganz und ich würde gerne wissen, wie sowas von statten geht. Wie gestaltet sich der Alltag? Bin ich
    nach einer Therapiestunde so fertig, dass ich überhaupt noch was geregelt bekomme? Was passiert bei so einer Therapie??


    Mein Alltag- Arbeit, Freunde, Haushalt- ist das was mich Momentan irgendwie in der Bahn hält, aber ich habe Angst davor die Kontrolle über die gesamte Situation zu verlieren, aber ich weiss auch das ich an das Erlebte ran muss, um irgendwie mal zur Ruhe zu kommen und meinen Frieden damit zu machen.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Claudinchen Beitrag anzeigen
    Hallo alle zusammen,

    ich bin ganz neu hier und suche Rat, Hilfe, Erfahrungen.
    Vorab entschuldige ich mich für Rechtschreib, - und Grammatikfehler. Vermutlich wird das ein sehr langer Text und meine Konzentration ist für sowas momentan eigentlich nicht ausreichend.



    Alsooo.. ich bin 36 Jahre alt und der Psychoterror meines Vater fing eigentlich schon an da war ich noch im Bauch meiner Mutter...

    Meine Eltern lernten sich auf der Arbeit kennen, meine Mutter war damals Ende Zwanzig, meine Vater gerade Anfang zwanzig, als meine Mutter mit mir Schwanger wurde. Mein Vater war vermutlich nicht sehr begeistert davon und so kam es das er meine Mutter in den Bauch schlug. Sie schmiss ihn kurzerhand raus und meine Oma kümmerte sich darum. Vermutlich hat sie ihm klar gemacht, dass er jetzt Verantwortung übernehmen muss und heiraten etc. So heirateten meine Eltern und ein halbes Jahr später kam ich zur Welt. Was in den Jahren passierte als ich noch ein Kleinkind war, weiß ich nicht. Keine Erinnerung daran. Ich erinnere mich an eine sehr strenge Erziehung meines Vaters und wer nicht hören will muss fühlen. Ich erinnere mich an Enttäuschungen und Situationen wo mein Vater mich im Stich gelassen hat. Als ich Älter wurde und sieben Jahre nach meiner Geburt meine Schwester zur Welt kam, da fing es an richtig brutal zu werden. Vorher kannte ich... Hintern versohlen mit Pantoffeln, Kleiderbügeln, den Stöcken aus der Blume, oder der Hand und Ohrfeigen. Ab da lernte ich kennen, mit dem Handrücken mitten ins Gesicht geschlagen zu werden, sodass Blut spritz, geschubst zu werden, wieder hochgezogen und noch fester geschubst zu werden, Demütigungen und Beleidigungen. Er hatte die Macht. Das ging in etwa bis zu meinem 17. Lebensjahr, da trennten meine Eltern sich und mein Vater ging Berufsbedingt in eine andere Stadt. Mit zu meinem Vater wollte ich natürlich nicht und meine Mutter behielt meine geistig Behinderte Schwester und war sowieso mit allem überfordert, sodass sie mir sagte, entweder du gehst mit zu deinem Vater, oder du lebst auf der Straße...


    Gut, so ging ich mit 17 von zu Hause weg, keinen Schulabschluss, kein Selbstwertgefühl, kein Geld und auch sonst wirklich nicht viel.
    Zu erwähnen ist noch, dass ich ziemlich Übergewichtig war seit ich denken kann. So hatte ich in der Schule und auf der Straße natürlich auch(zu hause war das eh die Regel) mit Hänselleien und Beleidigungen zu kämpfen.
    Ich ging jedenfalls zu "Freunden" in eine andere Stadt aufs Land. Vier Jahre war ich da mehr oder weniger die Haushaltshilfe mit Kinderbetreuung. Ich hatte Kost und Logi frei und bekam ab und an Taschengeld. Ich hatte ein Dach über dem Kopf und wurde zumindest nicht mehr Misshandelt oder Beleidigt, aber natürlich konnte man mit mir machen, was man wollte. Ich wollte schliesslich nur ein bisschen Liebe und Geborgenheit. Aber ich wurde Älter und sah keine Perspektive für mich. Irgendwann, vier Jahre später ging ich dann doch zu meinem Vater zurück. Meine Schwester war inzwischen auch zu ihm gezogen und eine neue Frau war auch da. Es sollte nur eine Überbrückung werden, bis ich mir eine eigene Wohnung nehmen konnte. Ich holte meine Schulabschlüsse nach und fand Arbeit in einer Produktionsfirma über eine Zeitarbeitsfirma. Mein Vater schlug mich in dieser Zeit nicht einmal und auch mit Beleidigungen hielt er sich zurück. Was da in den vier Jahren die wir gar keinen Kontakt hatten passiert war, konnte ich mir auch nicht erklären. Okay, er hatte völliges Desinteresse an mir, aber das war in diesem Moment nicht so tragisch, weil ich eh ganz viel mit mir selbst zu tun hatte. Ich hatte dann eine eigene Wohnung und zog aus. Ich wurde dann von der Firma übernommen und hatte es tatsächlich geschafft, eine eigene Bude, einen festen Job und normales eigenes Geld.
    Dann holte mich die Vergangenheit, aber wieder ein, auf meinen Namen wurden ziemlich viele Schulden gemacht und so musste ich mit Hilfe der Schuldnerberatung erstmal einen Weg daraus finden. Ich zahle heute noch.
    Was mich in all den Jahren begleitet hatte war das Übergewicht. BMI von 50. Ich hatte bis zu meinem 24. Lebensjahr keinen Kontakt zu Männern. Und natürlich interessierte sich auch niemand für mich. Aber ich ging ins Internet und lernte dort einen Mann kennen der 11 Jahre älter war als ich. Vier Jahre waren wir zusammen, oder auch nicht, ich weiß es gar nicht so genau. Ich kann weder Liebe geben geschweige denn annehmen. Liebe assoziiere ich mit Macht und Schmerz. Es muss weh tun, sonst ist es keine Liebe. Okay, ich wurde seit ich mit 17 von zu Hause weg war nie wieder geschlagen, aber ich Schmerz war trotzdem da. Mein "Freund" sagte mir auch das er mich lieb hat, aber er konnte vor seiner Familie und seinen Freunden nicht zu mir stehen, was ich auch verstehen sollte, denn schließlich passte ich rein optisch nicht in die gesellschaftliche Norm. Es wäre für ihn schwierig geworden sich ständig deswegen zu rechtfertigen. Ich wusste das ist falsch, aber ich nahm es hin, weil ich schon immer nur halbwertig war.
    Mit 28 wurde ich vom Übergewicht krank. So kam es das ich mit 31 einen Magenbypass operiert bekam und dadurch, viel abnahm. Ich bin immer noch Übergewichtig, aber gesund! Ich machte im Rahmen dieser ganzen Magenbypassgeschichte eine Achtsamkeitstherapie. ca. 1 Jahr. Das brachte mir schon ziemlich viel. Vorallem Entspannung.


    Seit der Op sind fünf Jahre vergangen. Ohne Therapie. Ich bin immer noch Single und die Aussicht, oder die Hoffnung auf eine normale auf Vertrauen basierende Beziehung ist gar nicht vorhanden. Ich habe zwar Männer kennengelernt und gedacht, jetzt wird es was, aber die wollten keine Beziehung mit mir, sondern allesamt nur Freundschaft Plus. All die Jahre dachte ich, mein Körper sei das Problem, jetzt weiss ich, es liegt an mir.


    Vor einem Jahr ungefähr begannen die Alpträume, die ich immer mal hatte aber als normal empfand, regelmäßiger und viel häufiger zu werden. Ich träume jedes mal davon verfolgt und gequält zu werden von jemand dem ich erst vertraut hatte und wenn ich keinen Ausweg mehr habe und ich voller Panik realisiere jetzt bringt man dich um, werde ich wach. Danach kann ich lange Zeit nicht einschlafen, weil ich diesen Film vor meinem geistigen Auge habe. Ich bin depressiv geworden, und habe ganz oft den Gedanken, dass ich nicht mehr Leben will. Ich schlafe keine Nacht länger als 1,5 Stunden am Stück und habe vor unbestimmten Dingen oder Personen Angst.


    Ich möchte eine Therapie machen und war im April und vor ca. drei Wochen jeweils bei einem Erstgespräch. Die erste Therapeutin meinte, das eine tiefenpsychologische Therapie oder eine Psychoanalyse Sinn machen würde, die zweite Therapeutin meinte eine Traumatherapie würde Sinn machen. Ich habe mich ein bisschen versucht schlau zu machen, was das alles bedeutet, aber ich verstehe es nicht so ganz und ich würde gerne wissen, wie sowas von statten geht. Wie gestaltet sich der Alltag? Bin ich
    nach einer Therapiestunde so fertig, dass ich überhaupt noch was geregelt bekomme? Was passiert bei so einer Therapie??


    Mein Alltag- Arbeit, Freunde, Haushalt- ist das was mich Momentan irgendwie in der Bahn hält, aber ich habe Angst davor die Kontrolle über die gesamte Situation zu verlieren, aber ich weiss auch das ich an das Erlebte ran muss, um irgendwie mal zur Ruhe zu kommen und meinen Frieden damit zu machen.
    Hallo Claudinchen,

    erstmal möchte ich dir mein Mitgefühl mitteilen.
    Deine Geschichte liest sich schrecklich, traurig und wirklich hart!
    Wie wunderbar, dass du es soweit geschafft hast wie du es hast und nicht zbsp. längst Suizid begangen hast.
    Du scheinst sehr stark zu sein!

    Ich denke, dass eine Kombi von Tiefenpsychologischer und Traumatherapie am besten passen.
    Es ist so, dass Traumatherapie nur dann von der Kasse bezahlt wird, wenn sie von einem Therapeut durchgeführt wird, der in einem Kassenverfahren (Verhaltens, Tiefenpsychologisch, Psychoanalyse) praktiziert und das abrechnet.
    Ein Heilpraktiker der zbsp. nur Traumatherapie anbietet und in keinen Kassenverfahren ausgebildet ist, kann meist nur Selbstzahler oder Privatversicherte behandeln.
    Am besten lässt du dich da aber wirklich vom Profi beraten, denn ich bin wie alle im Forum hier nur Laie.

    Alles Liebe!

    PS: Übrigens bist du hier im Tagebuchbereich, wenn ich mich nicht täusche und daher eigentlich so scheint es mir mit deinem Post im falschen Bereich gelandet.
    Du kannst einfach die Moderatoren anschreiben und den Beitrag verschieben lassen.

  3. #3
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    woher weiss ich wer ein Moderator ist?

  4. #4
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    Zitat Zitat von Claudinchen Beitrag anzeigen
    Danke Unsichtbar

    woher weiss ich wer ein Moderator ist?
    Die Namen der Moderatoren stehen immer unter der jeweiligen Kategorie.
    Zbsp. unter mein Tagebuch.
    Strolch ist einer davon und gerade online wie es aussieht.
    Du kannst ihm einfach eine Nachricht schreiben und darum bitten, deinen Beitrag zbsp. ins Therapie, Techniken... Thema zu verschieben.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Claudinchen Beitrag anzeigen


    Ich möchte eine Therapie machen und war im April und vor ca. drei Wochen jeweils bei einem Erstgespräch. Die erste Therapeutin meinte, das eine tiefenpsychologische Therapie oder eine Psychoanalyse Sinn machen würde, die zweite Therapeutin meinte eine Traumatherapie würde Sinn machen. Ich habe mich ein bisschen versucht schlau zu machen, was das alles bedeutet, aber ich verstehe es nicht so ganz und ich würde gerne wissen, wie sowas von statten geht. Wie gestaltet sich der Alltag? Bin ich
    nach einer Therapiestunde so fertig, dass ich überhaupt noch was geregelt bekomme? Was passiert bei so einer Therapie??
    Hallo Claudinchen, aus dem Bauch heraus würde ich denken, eine Traumatherapie scheint eine gute Wahl zu sein, aber auch die Analyse ist sicher nicht verkehrt, möglicherweise aber etwas langwieriger. Wenn es möglich ist, ist eine Kombination tatsächlich eine gute Idee, wie un-sichtbar schon empfiehlt, ich tendiere aber eher zur Traumatherapie. Du bist sehr ehrlich und scheinst deine Erlebnisse nicht zu verdrängen, was dir sehr zugute kommt.
    Wie der Therapiealltag aussieht ist eher eine subjektive Frage, die einen belasten die Themen nicht besonders, andere sind erst mal ziemlich bedient. Es kann auch sein das Du innerhalb der Therapie auf Themen stößt die dich aufwühlen und mit denen Du dich etwas länger beschäftigst. So heftig das Du nichts mehr geregelt bekommst sollte es aber nicht werden und schon gar nicht nach jeder Therapiestunde.
    alles Gute.

  6. #6
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    Was ist Traumatherapie? was ist Analyse? Also wie geht der Therapeut vor? Habe von verschiedenen Techniken gelesen.
    Ja Ehrlich und Reflektiert bin ich wohl, zumindest sagen mir das die Therapeuten und auch einige Bekannte.
    Derzeit belastet mich der Kontakt zu einem Mann sehr stark. Vor ein paar Jahren hatte ich ihn kennengelernt, ich war erstmals sehr distanziert, merkte aber er lässt einfach nicht locker und bildete mir ein vielleicht tue ich ihm unrecht und es kann schön werden, also lies ich mich drauf ein. na ja, er wollte wie alle zuvor Freundschaft Plus.... in meiner Enttäuschung und Verletzheit habe ich die Eigenschaft, extrem fies zu werden. Ich bin sehr aufmerksam, suche mir den Empfindlichsten Punkt und schlage voll rein... Verbal. Ich mache das, weil ich weiss dass man mit mir danach nichts mehr zu tun haben will. Dieser Mann hingegen kommt trotzdem immer wieder. Ich selber besitze nicht die Stärke den Kontakt komplett abzubrechen. Im Gegenteil, ich bin froh wenn er da ist. Fühle mich sicherer und kann nachts besser schlafen. Ich weiss aber das dass kein Zustand ist und will das alles nicht so. Mit meinen Beschimpfungen und Beleidigungen erhoffe ich mir jedesmal das er endlich den Kontakt abbricht und konsequent bleibt. Das würde mir zwei Wochen zu schaffen machen, aber dann wäre es gut.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Claudinchen Beitrag anzeigen
    Was ist Traumatherapie? was ist Analyse? Also wie geht der Therapeut vor? Habe von verschiedenen Techniken gelesen.
    Ja Ehrlich und Reflektiert bin ich wohl, zumindest sagen mir das die Therapeuten und auch einige Bekannte.
    Derzeit belastet mich der Kontakt zu einem Mann sehr stark. Vor ein paar Jahren hatte ich ihn kennengelernt, ich war erstmals sehr distanziert, merkte aber er lässt einfach nicht locker und bildete mir ein vielleicht tue ich ihm unrecht und es kann schön werden, also lies ich mich drauf ein. na ja, er wollte wie alle zuvor Freundschaft Plus.... in meiner Enttäuschung und Verletzheit habe ich die Eigenschaft, extrem fies zu werden. Ich bin sehr aufmerksam, suche mir den Empfindlichsten Punkt und schlage voll rein... Verbal. Ich mache das, weil ich weiss dass man mit mir danach nichts mehr zu tun haben will. Dieser Mann hingegen kommt trotzdem immer wieder. Ich selber besitze nicht die Stärke den Kontakt komplett abzubrechen. Im Gegenteil, ich bin froh wenn er da ist. Fühle mich sicherer und kann nachts besser schlafen. Ich weiss aber das dass kein Zustand ist und will das alles nicht so. Mit meinen Beschimpfungen und Beleidigungen erhoffe ich mir jedesmal das er endlich den Kontakt abbricht und konsequent bleibt. Das würde mir zwei Wochen zu schaffen machen, aber dann wäre es gut.
    Hallo Claudinchen,

    also wenn ich mir das alles so durchlese ist eine Psychotherapie wirklich sinnvoll.
    Reine 'Traumatherapie kümmert sich um das Trauma, es wird stabilisiert, das Trauma verarbeitet und dann integriert ins normale Erleben, so dass Traumasymptome wie zbsp. Flashbacks, Alpträume usw. nach Beendigung der Therapie nicht mehr auftreten.
    Bei dem was du schreibst, ist denke ich auf jeden Fall mehr nötig als nur einfach Traumatherapie.
    Also eine Gesprächstherapie in der du dir deine Erlebnisse und deine jetzigen Probleme anschaust (zbsp. Tiefenpsychologisch oder analytisch)
    Die Analyse und die Tiefenpsychologie haben viel gemeinsam, die Analyse war früher immer eher so in Richtung: Patient erzählt und Therapeut hört nur zu und interveniert nicht so sehr.
    Das soll mittlerweile anscheinend etwas anders geworden sein.
    Lass dich da am besten vom jeweiligen Therapeuten beraten und höre bei der Therapeutenwahl vorallem auch auf dein Bauchgefühl.
    Es muss neben der Methode ja auch die Chemie zwischen euch stimmen.

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Un-sichtbar für den sinnvollen Beitrag:

    Claudinchen (24.07.2018)

  9. #8
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    hmm… ich habe kein Bauchgefühl.... ich entscheide nach Logik... mir ist es egal welcher Therapeut, Hauptsache er ist einer. er hat das studiert und sollte mir helfen können, warum nicht?!?!
    Die Wartezeiten sind überall so lang, es ist sehr mühselig und bei jedem Erstgespräch rattert man seine Geschichte runter.
    Ich frage mich auch ob es sinnvoll wäre einen Mann als Therapeuten zu nehmen. Eigentlich möchte ich das nicht. Aber irgendwo habe ich gelesen, das es Fördernd für den Therapieverlauf sein könnte.

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