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Thema: Wer ist Gott?

  1. #97
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Da jeder sein Glück individuell sieht, kann das Glück des einen, das Unglück des anderen sein.
    Als Erleuchteter bist du durch die Energie mit deinen Mitmenschen verbunden. Du lebst in einem Einheitsbewusstsein. Ihr Glück ist dein Glück. Wenn du sie glücklich machst, macht es auch dich glücklich.
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  2. #98
    Freudenträne
    Gast

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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen
    Das ist sehr gut. Dann stellt sich natürlich die Frage, was Gott genau ist. Welche Antwort hast du dazu. Wenn du einen direkten Draht zu Gott hast, kann er dir ja die Antwort geben. Seine Seele (Psyche) kann natürlich jeder fragen. Jeder kann in sich hineinspüren. Was unterscheidet deine Seele von Gott? Oder ist Gott identisch mit deiner Seele?
    Lieber Nils,

    ich kann dir leider keinen "Gott zum anfassen" oder als Bild (alter weißhaariger Mann mit langem Bart, auf einer Wolke
    sitzend u. Beine baumeln lassen), präsentieren.

    Für mich ist Gott nicht identisch mit meiner Seele, würde aber auch nicht Unterscheidungsmerkmale von
    meiner Seele u. Gott herauskristallisieren wollen.

    Es ist eher ein Wechselspiel. Die Seele steht in Kommunikation mit Gott.
    Seele u. Psyche sind für mich nicht identisch. Dennoch kann natürlich jeder in sich hineinspüren,
    um dem "Seelenheil" gerecht zu werden. Da habe ich auch nie etwas anderes behauptet.

    Die einen können es besser mit dem Glauben an Gott,
    die anderen tendieren eher dazu, den Glauben an Gott mit "geistiger Krankheit" gleichzusetzen.
    Dann gibt es zu Glück auch die, denen es hauptsächlich drum geht, dass Menschen
    mit sich und der Welt zufrieden leben können.






    Jedenfalls wird es niemals einen absoluten Beweis für oder gegen Gott geben.
    Wer die Beweise für sich gefunden hat, wird nicht automatisch auf Menschen treffen,
    die die gleichen Beweise für sich gefunden haben.

    Man kann es mit dem Fingerabdruck eines Menschen vergleichen.
    Es gibt den Fingerabdruck - das glaubt inzwischen jeder - aber keiner gleicht dem
    eines anderen Menschen. Trotzdem sind Fingerabdrücke bewiesen.


    Gruß Freudenträne
    Geändert von Freudenträne (29.11.2019 um 14:01 Uhr) Grund: Schreibfehler

  3. #99
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    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Woran erkennt man eigentlich einen Heiligen, Erleuchteten oder einen der sich nur einbildet heilig oder erleuchtet zu sein? Jemand mir einer Psychose oder sonst eine psychische Erkrankung glaubt das wirklich...



    Oder man glaubt grundsätzlich jeden der vorgibt Gott spricht durch ihn. Das ist wohl das einfachste...
    Also, ein Heiliger ist für mich ne Art Beruf. Früher im Mittelalter waren das Leute mit Vorbildcharakter, aus heutiger Perspektive ein Schauspieler. Ein Erleuchteter ist für mich erst mal ein Psychonaut. Jemand mit Psychose, das ist jemand dessen Nervensystem ein oder mehrere Traumen verarbeitet.

    Ich kann manchmal Dinge sehen, die andere nicht sehen können und Dinge denken, die ich gar nicht wissen kann, aber es stellt sich hinterher oft heraus, dass ich nur etwas von früher vergessen hatte.

    Dann finde ich, das Wort Gott ist kulturell und auch, dass damit der spirituelle Weg gemeint sein kann, aber meistens ist der gemeinschaftliche gemeint, also Gott in der Gemeinde, wo dann die moralische Komponente hereinspielt. Der innere Weg, der spirituelle, ist beim Christentum leider nur ein römisches Satire Drehbuch, wer Gott darin finden will, der kann ihn auch in einer Ode von Horaz finden, der 8 v.u.Z. verstorben ist.

    Aus psychologischer Sicht ist m.M.n. selbst Gott, also das eigene Nervensystem ist die Behausung des Bewusstseins und Gott als eine metaphysisch übergeordnete Macht ist etwas Denkbares, aber nur weil etwas denkbar ist, muss es nicht möglich sein.
    Geändert von Investigenzia Diavolina (29.11.2019 um 20:18 Uhr)

  4. #100
    Ibwh1968
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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen
    Als Erleuchteter bist du durch die Energie mit deinen Mitmenschen verbunden. Du lebst in einem Einheitsbewusstsein. Ihr Glück ist dein Glück. Wenn du sie glücklich machst, macht es auch dich glücklich.
    Was verstehst du unter Einheitsbewustsein? Wie soll ich mir das vorstellen?

  5. #101
    SYNNY Alias: Zaunkoenigin-katty-Incognita
    Gast

    Standard "Wer ist Gott?"

    Gott - ist - niemand.

  6. #102
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von SYNNY Beitrag anzeigen
    Gott - ist - niemand.
    Das stimmt. Gott besteht aus Leere und Fülle. Im Buddhismus nennt man das Nirvana (Leerheit). Im Hinduismus betont man die Fülle (Brahman, Licht). Im Christentum betont man das Personsein. Im Judentum das erleuchtete Sein (Der Name von Gott ist bei Moses: Ich bin). Gott ist alles. Erst wenn du auch ein Niemand wirst, dein Ego losläßt, kann du Gott erkennen und erfahren.

    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Was verstehst du unter Einheitsbewustsein? Wie soll ich mir das vorstellen?
    Du kennst vielleicht das Gefühl, dass du im Einklang mit dir und deiner Welt bist. Alles ist richtig so wie es ist. Du bist mit dir und deiner Welt in Harmonie. Du spürst Frieden und Liebe in dir. Und irgendwie magst du alle deine Mitmenschen. Alle sind irgendwie deine Freunde. Du identifizierst dich mit deinen Freunden. In diese Richtung geht das Einheitsbewusstsein. Ich gehe im Wald spazieren. Ich komme in mir zur Ruhe. Es entsteht Frieden und Wohlgefühl in mir. Ich fühle mich wohl in der Natur. Ich werde irgendwie eins mit der Natur. Das ist der Beginn des Einheitsbewusstseins. In tieferen Stufen läßt du dein Ich-Bewusstsein weitgehend bis ganz los. Du siehst dich in allem. Du identifizierst dich mit deinen Mitmenschen. Du bist eins mit allem. Du lebst aus dem Einheitsbewusstsein und nicht aus dem Ego heraus. Du wünscht eine glückliche Welt. Du möchtest, dass alle Wesen glücklich sind. Ihr Glück ist dein Glück. Das liegt an der spirituellen (geistigen) Energieverbindung.

    Zitat Zitat von Investigenzia Diavolina Beitrag anzeigen
    Also, ein Heiliger ist für mich ne Art Beruf. Früher im Mittelalter waren das Leute mit Vorbildcharakter, aus heutiger Perspektive ein Schauspieler. Ein Erleuchteter ist für mich erst mal ein Psychonaut. Jemand mit Psychose, das ist jemand dessen Nervensystem ein oder mehrere Traumen verarbeitet. Aus psychologischer Sicht ist m.M.n. selbst Gott, also das eigene Nervensystem ist die Behausung des Bewusstseins und Gott als eine metaphysisch übergeordnete Macht ist etwas Denkbares, aber nur weil etwas denkbar ist, muss es nicht möglich sein.
    Ein Erleuchteter sollte ein Mensch mit Vorbildcharakter sein. Leider sind sie das nicht immer. Es gibt auch die sogenannte erleuchteten Narren (tibetischer Buddhismus) und die undogmatischen Heiligen, die sich oft auch undogmatisch verhalten. Ein Erleuchteter hat die Berufung, seine Mitmenschen auf dem Weg ins Licht zu helfen. Es gibt auch Schauspieler, die so tun als sein sie erleuchtet. Viele Menschen mögen Schauspieler. Aber wenn sich das innere Gespür und die Weisheit entwickelt, findet man die echten Erleuchteten.

    Aus der Sicht eines Verrückten sind die Gesunden verrückt. Ein Heiliger ist ein Mensch, der innerlich heil geworden ist. Er hat die Traumen, die Verspannungen in seinem Geist (seinem Herzen) aufgelöst. Dann fängt die Erleuchtungsenergie zu fließen. Sie heilt den Menschen innerlich und äußerlich. Sie heilt alle psychosomatischen Krankheiten. Sie gibt der Psyche Frieden, Glück und Liebe.

    Gott wohnt auch im eigenen Geist. In gewisser Weise wird man selbst zu Gott oder einer Göttin. Das wird in der modernen Spiritualität betont. Man erkennt das an dem inneren Wohlgefühl. Man tanzt glücklich durch das Leben. Man ist voller Liebe zu seinen Mitwesen. Und man spürt (jedenfalls meistens), dass man besondere spirituelle Fähigkeiten besitzt.

    Zitat Zitat von Investigenzia Diavolina Beitrag anzeigen
    Dann finde ich, das Wort Gott ist kulturell.
    Stimmt. Das Wort Gott ist kulturell. Die verschiedenen Religionen sind kulturell geprägt. Aber hinter allen steckt die Erfahrung der Erleuchtung. Das ist ihre Gemeinsamkeit. Die Religionen sind Wege zur Erleuchtung. Aber sie setzten verschiedene Schwerpunkte.

    Zitat Zitat von Freudenträne Beitrag anzeigen
    Lieber Nils, ich kann dir leider keinen "Gott zum anfassen" oder als Bild (alter weißhaariger Mann mit langem Bart, auf einer Wolke
    sitzend u. Beine baumeln lassen), präsentieren.
    Liebe Freudenträne, für Christen ist Gott eine Person, mit der man sprechen kann, aber man kann sie nicht anfassen, weil sie sich in einer höheren Dimension befindet. Gott als höhere Person zu sehen ist ein möglicher Weg zur Erleuchtung. Aber irgendwann muss man alle Begriffe übersteigen, eins mit Gott werden und das Licht in sich spüren. Kaum ein Christ schafft das aus sich selbst heraus. Es gibt nur wenige erleuchtete Christen, die die Früchte des Heiligen Geistes genießen können. Die meisten Christen hängen in einer dogmatischen Vorstellung von Gott fest, die sie auf ihrem spirituellen Weg blockiert.

    Zitat Zitat von Freudenträne Beitrag anzeigen
    Für mich ist Gott nicht identisch mit meiner Seele, würde aber auch nicht Unterscheidungsmerkmale von meiner Seele u. Gott herauskristallisieren wollen. Es ist eher ein Wechselspiel. Die Seele steht in Kommunikation mit Gott.
    Wenn man Gott als Person sieht, kann man mit Gott sprechen. Das ist der Vorteil des personifizierten Gottesbegriffes. Der Nachteil ist es, dass man in der Dualität festhängt.

    Zitat Zitat von Freudenträne Beitrag anzeigen
    Jedenfalls wird es niemals einen absoluten Beweis für oder gegen Gott geben. Wer die Beweise für sich gefunden hat, wird nicht automatisch auf Menschen treffen, die die gleichen Beweise für sich gefunden haben.
    Warum so dogmatisch? Möglicherweise kann die Quantenphysik in Verbindung mit der Nahtodforschung in der Zukunft Gott beweisen. Es gibt schon Anhänger dieses Weges. Der Hauptbeweis ist es aber Gott in sich selbst zu finden. Dann erübrigen sich alle anderen Beweise. Man braucht keinen Beweis mehr. Man ist selbst der Beweis.
    Geändert von Nils1 (30.11.2019 um 12:33 Uhr)
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  7. #103
    Freudenträne
    Gast

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    Hallo Nils,

    es ist mir schleierhaft, weshalb du mir einen "Gott als Person" andichten möchtest.

    Kommunikation ist auch ohne Sprache möglich. Darauf möchte ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen.

    Aber nun gut. In die Schubladen der von dir aufgezählten Glaubensrichtungen
    passe ich dann eben nicht hinein, was aber nichts an meinem Glauben ändert.

    Ich schlage vor - falls wir es noch erleben sollten - , dass die Wissenschaft uns ihren
    erforschten und beweisbaren Gott präsentiert, dann wieder in Kontakt zu kommen.

    Bis dahin verlasse ich mich auf Bewährtes und jetzt "lebbares", bzw. für mich bewiesenes.

    Gruß Freudenträne



    Warum outetest du dich eigentlich nicht bzgl. Gott?

  8. #104
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Freudenträne Beitrag anzeigen
    In die Schubladen der von dir aufgezählten Glaubensrichtungen passe ich dann eben nicht hinein, was aber nichts an meinem Glauben ändert. Ich verlasse mich auf Bewährtes und jetzt "lebbares", bzw. für mich bewiesenes.
    Liebe Freudenträne. Mir ist nicht ganz klar an was du glaubst. Was ist dein Glaube und wie lebst du ihn konkret? Was ist für dich das Bewährte, das Bewiesene und das Lebbare? Was verstehst du unter outen bzgl. Gott ? Gruß Nils
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

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