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Thema: Wer ist Gott?

  1. #161
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    ich gebe zu, ich hab jetzt nicht alles gelesen und ich fürchte meine Antwort ist auch nicht ganz so passend zu den Thema, aber ich beschäftige mich grade wieder ein bisschen mit dem Thema, denn als Atheist, der katholisch erzogen wurde, spielt es immer wieder mit in meine Selbst-reflektion mit rein, das Thema Glaube an sich
    Wobei ich nun, als Atheist, jeglichen Glauben verloren habe, egal ob nun an Gott, Allah, Buddha oder welche Gottheit auch immer, auch kann ich nicht an irgendwelche andere höhere Mächte glauben, so gern ich das manchmal auch möchte, täte es doch gut wenn man bestimmte Sachen einem Gott oder höheren Wesen zuschreiben könnte und sich nicht damit abfinden müsste das man allein und nur allein, verantwortlich ist für alles was man tut oder nicht tut. Ich gebe zu das der Gedanke auf Gott (Götter/ höhere Wesen) zu vertrauen, sich ihnen anheim zu geben, tröstlich ist und das ich diesen Trost vermisse, doch egal wie sehr ich diesen Trost missen mag, ich weiß im Innern meines Herzens, das es nur bedeutet das ich die Augen vor meiner Verantwortung mir selbst gegenüber und meiner Umwelt verschließen möchte wenn ich mich danach sehne mich einem Gott anzuvertrauen. Der einzige "Glaube" den ich nachvollziehen kann, ist der an den freien Willen und der bedeutet aber auch das man alle Konsequenzen auf sich nimmt die mit der freien Willensentscheidung einhergeht, nicht immer einfach und sicherlich nicht mit viel Hoffnung gepflastert, aber dafür, zumindest nach meiner Meinung, immer ehrlich.
    Doch das ist nur meine Ansicht und somit auch nur ein Glaube, im weitesten Sinn, und die Toleranz lehrt mich jeden anderen Glauben zu akzeptieren, sei er für auch noch so unverständlich, jeder hat sein Recht darauf!
    In diesem Sinn, lasst uns doch alle das glauben was uns glücklich macht und hilft!

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    One80 (06.12.2019)

  3. #162
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    Zitat Zitat von Der rote Faden Beitrag anzeigen
    Wenn ich also "erleuchtet" bin, dann verstehe ich all die Widersprüchlichkeiten und selbst die ganzen Brutalitäten in der Bibel? Begreife, warum Gott im Alten Testament anordnet, ganze Völker nieder zu metzeln, und nur die Jungfrauen zum männlichen Gebrauch zu verschonen? Begreife, wie wichtig es ist, dass die Menschen leiden, und alles so ist, wie es ist?
    Die Basis einer Religion ist der Weg der Erleuchtung. Aber jede Religion kann auch missbraucht werden. Gerade das Alte Testament diente auch dem Zusammenhalt der Juden und dem Kampf gegen andere Völker. Jesus hat versucht daraus eine Religion der Liebe zu machen. Das ist ihm nur begrenzt gelungen, weil auch viele Christen das Christentum missbraucht haben. Missbrauch ist überall. Auch in der heutigen Zeit werden die Massenmedien oft missbraucht, um die eigene Macht zu stärken. Deshalb ist es wichtig die Grundsätze Wahrheit und Liebe hochzuhalten.

    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Das ist reiner Glaube, durch nichts zu beweisen auch nicht durch Nahtoderfahrungen. Die Menschen waren nicht tot und sind nach einem Jahr wieder gekommen, sondern ihr absterbendes Gehirn produziert einige Phänomene. Licht, Tunnel usw. Man kann das auch durch Reizung bestimmter Hirnareale hervorrufen. Ich kenne keine erleuchteten Menschen. Wenn ich Bücher oder Videos von angeblich Erleuchteten konsumiere, erfahre ich nur wie diese Leute denken und an was sie glauben. Da ich das persönlich für reine Einbildung halte, beeinflusst es mein Leben nicht, genauso wenig wie wenn mir ein gläubiger Moslem oder Katholik seine Glaubenswelt erklärt, ich finde das alles nur sehr befremdlich. Wenn mir einer sagt er ist erleuchtet schalte ich schon innerlich ab, ist für mich völlig unglaubwürdig. Wie soll man da noch diskutieren,wenn einer meint er kennt die Wahrheit und der andere ist noch nicht so weit , ist noch nicht erleuchtet. Das tust du auch Nils, auch wenn du ganz sympathisch rüberkommst, geht mir diese Haltung gegen den Strich.
    Mein Weg ist natürlich nicht nur reiner Glauben. Es gibt in der Wissenschaft unterschiedliche Ansichten. So einfach ist das. Das sollten wir akzeptieren. Und die Mehrheitsmeinung kann sich eines Tages vollständig ändern. Das wird auch beim Thema Erleuchtung geschehen. Und insbesondere beim Thema Nahtoderfahrung. Die Dinge sind eben nicht durch Gehirnreizungen zu erklären. Diese These ist bereits widerlegt. Es ist normal, dass jeder denkt, dass er die Wahrheit kennt. Man kann trotzdem diskutieren. Und das tun wir hier auch.

    Zitat Zitat von Brightspot Beitrag anzeigen
    Die Toleranz lehrt mich jeden anderen Glauben zu akzeptieren, sei er für auch noch so unverständlich, jeder hat sein Recht darauf! In diesem Sinn, lasst uns doch alle das glauben was uns glücklich macht und hilft!
    So soll es sein.. Ich bin auch für Toleranz. Ich toleriere Atheisten und Menschen aller Religionen, soweit sie sich gewaltlos verhalten. Allerdings ist in deinen Worten schon der Glaube an das Glück enthalten. Und das ist letztlich auch mein Glaube. Ich glaube vor allem an die wissenschaftliche Glücksforschung. Und die hat festgestellt, dass 90 % des Glücks eines Menschen aus seiner Psyche kommen. Wir müssen an unserer Psyche arbeiten, wenn wir in unserem Leben glücklich sein möchten. Wir sollten an unseren Gedanken arbeiten und Eigenschaften wie Liebe, Frieden und Weisheit pflegen. Auf dem spirituellen Weg geht es letztlich um nichts anderes. Erleuchtung ist vorwiegend ein Gefühl. Wir leben in einem Zustand von innerem Frieden, Liebe und Glück. Ob es Gott gibt oder nicht ist unerheblich. Wer erleuchtet ist sieht. Wer nicht erleuchtet ist sieht nicht. Er kann Erleuchtete treffen und ihnen ihre Erfahrungen glauben. Oder auch nicht. Wichtig ist nur, dass wir uns gegenseitig tolerieren. Und dass wir in der Lage sind Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, auch wenn die Ansicht der Gegenseite aus der eigenen Sicht extrem merkwürdig aussieht.
    Geändert von Nils1 (06.12.2019 um 11:48 Uhr)
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  4. #163
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    Mein Weg ist natürlich nicht nur reiner Glauben. Es gibt in der Wissenschaft unterschiedliche Ansichten. So einfach ist das. Das sollten wir akzeptieren. Und die Mehrheitsmeinung kann sich eines Tages vollständig ändern. Das wird auch beim Thema Erleuchtung geschehen. Und insbesondere beim Thema Nahtoderfahrung. Die Dinge sind eben nicht durch Gehirnreizungen zu erklären. Diese These ist bereist widerlegt. Es ist normal, dass jeder denkt, dass er die Wahrheit kennt. Man kann trotzdem diskutieren. Und das tun wir hier auch
    Es gilt unterschiedliche Ansichten in der Wissenschaft ,aber Erleuchtung ist kein wissenschaftlicher Begriff und nicht einfach mit dem Energieterminus gleichzusetzen.Das die Mehrheitsmeinung sich zum Thema Erleuchtung vollständig ändern wird , ist auch nur eine reine Vermutung deinerseits,weil du das gerne hättest. Nahtoterfahrungen können überhaupt nichts über das Leben nach dem Tod sagen, da diese Menschen eben nicht tot waren. Wenn du behauptest etwas wäre längst widerlegt hätte ich dazu gern mal eine seriöse wissenschaftliche Quelle.

    Und die hat festgestellt, dass 90 % des Glücks eines Menschen aus seiner Psyche kommen. Wir müssen an unserer Psyche arbeiten, wenn wir in unserem Leben glücklich sein möchten.
    Das ist richtig nur was hat es mit Gott und Erleuchtung zu tun, wenn ich an meiner Psyche arbeiten will, um eine Lebenseinstellung zu bekommen, die mich glücklich macht?
    Die 90 % der Glücksforschung sind mir viel zu hoch gegriffen.Welche Aussicht hat jemand der im Kriegsgebiet in Hunger, Elend und Gewalt leben muss, seine Psyche auf Glück und Frieden zu programmieren? Oder auch bei uns ein Kind was jahrelang geschlagen oder missbraucht wurde?
    Das Sein bestimmt auch das Bewusstsein und nicht nur umgekehrt.

    Für mich ist dein Weg der Erleuchtung reiner Glaube, warum genügt dir das nicht mit deinem Glauben glücklich zu sein und willst das wissenschaftlich rechtfertigen und andere davon überzeugen? Was sieht du denn was andere nicht sehen? Und warum soll ich sehen was du sieht und Leute treffen die du für erleuchtest hälst. Ich finde vielleicht Leute interessanter die deiner Meinung nach nicht erleuchtet und weise sind.Weisheit hat nichts mit einer bestimmten Glaubensrichtung zu tun.
    Geändert von Treehouse alias carlotta21 (06.12.2019 um 13:03 Uhr)

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Treehouse alias carlotta21 für den sinnvollen Beitrag:

    Der rote Faden (06.12.2019)

  6. #164
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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen
    Es ist wunderbar, dass du auch eine Yogalehrerin bist. Der Yogaweg verlangt Ausdauer. Es braucht manchmal viele Jahre, bis Heilung eintritt. Zur Erleuchtung kann es noch länger dauern. Wichtig ist es, dass wir mir effektiv und mit Ausdauer praktizieren. Es ist schön, dass du deinen Weg der Auflösung deiner Blockaden gefunden hast. Jetzt würde hier natürlich jeden interessieren, wie du das gemacht hast. Kannst du Andeutungen machen?
    Ich habe mich selbst studiert.

  7. #165
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    Zitat Zitat von Brightspot Beitrag anzeigen
    , und die Toleranz lehrt mich jeden anderen Glauben zu akzeptieren, sei er für auch noch so unverständlich, jeder hat sein Recht darauf!
    Da bekäme ich ehrlich gesagt ganz schön Probleme, zu integrieren. Für Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft ist es anders als für die Minderheiten. Toleranz kann aber für beide Bevölkerungsgruppen in manchen Fällen Intoleranz gegen sich selbst bedeuten.

  8. #166
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    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Es gilt unterschiedliche Ansichten in der Wissenschaft ,aber Erleuchtung ist kein wissenschaftlicher Begriff.
    Erleuchtung wird von der Wissenschaft untersucht und ist deshalb natürlich ein wissenschaftlicher Begriff. Es gibt in Indien sogar eine Erleuchtungs-Universität. In Deutschland gibt es die Philosophie, die Theologie und die Psychologie. Man kann natürlich behaupten, dass seien alles keine Wissenschaften sondern nur Unsinn.. Soweit würde ich aber nicht gehen. Es gibt eine Psyche und sich damit wissenschaftlich zu beschäftigen ist gut.

    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Was hat es mit Gott und Erleuchtung zu tun, wenn ich an meiner Psyche arbeiten will, um eine Lebenseinstellung zu bekommen, die mich glücklich macht?
    Manche Menschen streben nach Selbstverwirklichung. Und das Zentrum der Selbstverwirklichung ist die Erleuchtung oder nennen wir es in Gott zu leben, im Licht zu leben, Paradiesbewusstsein, ein Buddha zu sein. Einfach ausgedrückt ist es aus meiner Sicht der tiefere Sinn des Lebens glücklich zu sein. Und das höchste Glück erfährt man in der Erleuchtung. Ebenso wie den größten Frieden und die größte Liebe. Man kann sich natürlich mit 10 % Glück begnügen, aber warum sollte man es tun, wenn der Mensch das Potential zu 1000 % Glück hat.

    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Das Sein bestimmt auch das Bewusstsein und nicht nur umgekehrt.
    Das mag für viele Menschen gelten, die relativ unbewusst vor sich hinleben. Aber wer den Weg des inneren Glücks erkannt hat, der kann äußerlich arm und innerlich reich sein. Es gibt Yogis, die in einer kalten, armseligen Berghöhle leben und gleichzeitig im tiefen Glück der Erleuchtung. Das Bewusstsein bestimmt das Sein. Man kann auch in einer einfachen Hütte glücklich sein. Wer bewusst lebt, kann sein Leben innerlich und äußerlich glücklich gestalten.

    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Für mich ist dein Weg der Erleuchtung reiner Glaube, warum genügt dir das nicht mit deinem Glauben glücklich zu sein und willst das wissenschaftlich rechtfertigen und andere davon überzeugen? Was sieht du denn was andere nicht sehen? Und warum soll ich sehen was du sieht.
    Natürlich sehe ich mehr als andere. Ich habe tiefe Erleuchtungszustände erfahren. Ich habe das erfahren, was Buddha, Jesus und Sokrates erfahren haben. Ich kenne den Weg des Glücks und der spirituellen Selbstverwirklichung. Viele Menschen suchen nach Heilung, Glück, innerem Frieden und Selbstverwirklichung. Warum sollte ich ihnen nicht mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten helfen? Viele Menschen glauben nicht an den spirituellen Weg. Sie halten es für reinen Glauben. Warum sollte ich nicht mit ihnen diskutieren dürfen? Ich muss keinen Menschen überzeugen. Jeder darf den Weg gehen, den er für richtig hält. Ich bin auch kein Missionar. Ich teile einfach nur mit meinen Mitmenschen, was ich erfahren habe. Wer nicht mit mir diskutieren will, muss es nicht tun. Wer den spirituellen Weg nicht gehen will, muss es nicht tun. Aber es ist hilfreich verschiedene Wege des Lebens zu kennen, damit man frei auswählen kann. Nur darum geht es.
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  9. #167
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Investigenzia Diavolina Beitrag anzeigen
    Ich habe mich selbst studiert.
    Sehr gut. Das habe ich auch getan. Das ist die Basis der Selbsterkenntnis. Und was hast du herausgefunden?
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  10. #168
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Treehouse Beitrag anzeigen
    Nahtoterfahrungen können überhaupt nichts über das Leben nach dem Tod sagen, da diese Menschen eben nicht tot waren. Wenn du behauptest etwas wäre längst widerlegt hätte ich dazu gern mal eine seriöse wissenschaftliche Quelle.
    1969 veröffentlichte die Ärztin Elisabeth Kübler-Ross ihr Buch „Interviews mit Sterbenden“. Es setzte eine umfassende Diskussion über den Tod im Westen in Gang. Die Ärztin traf auf die erstaunliche Tatsache, dass viele Menschen mit Nahtoderfahrungen während ihres kurzzeitigen Todes in das Jenseits blicken konnten. Sie waren mit ihrer Seele aus dem Körper ausgetreten, hatten Erfahrungen mit dem Jenseits gemacht und konnten nach ihrer Wiederbelebung ausführlich darüber berichten.

    1975 schrieb Raymond Moody sein Buch „Leben nach dem Tod“. Darin protokollierte er die Nahtoderfahrungen von 150 Menschen. Viele berichteten, dass sie nach ihrem Tod durch einen dunklen Tunnel geflossen und in eine Dimension des Lichts gekommen waren. In der Lichtwelt trafen sie auf heilige Lichtwesen und auf bereits verstorbene Verwandte. Sie erfuhren Dinge, die sie vorher nicht gewusst hatten. Nach ihrer Nahtoderfahrung stellten viele Menschen ihr Leben vollkommen um und orientierten sich vorwiegend an spirituellen Werten.

    Viele Forscher überprüften die Erkenntnisse von Kübler-Ross und Moody. Mit einer Flut von Gegenargumenten versuchte man, die Nahtodforscher zu widerlegen. Im Wesentlichen bestand die Gegenargumentation darin, dass es sich bei den Nahtodvisionen um biochemische (materielle) oder psychische (geistige) Reaktionen des Gehirns auf den sich nähernden Tod handele. Kurz vor dem Tod habe ein Mensch Halluzinationen. Das Gehirn reagiere auf den Tod mit einer Hormonausschüttung.

    Einer der Hauptkritiker war der Arzt Michael Sabom. Nachdem er das Buch von Moody gelesen hatte, beschloss er, die Dinge selbst gründlich nachzuprüfen. Der große wissenschaftliche Durchbruch gelang Sabom 1991. Die 35-jährige Pam Reynolds musste am Gehirn operiert werden. Ihr Blut wurde aus dem Gehirn abgeleitet. Die Patientin wurde in einen Kälteschlaf versetzt. Ihr Kopf wurde mit Messgeräten verkabelt. Es wurde festgestellt, dass in dieser halben Stunde in ihrem Gehirn keine Gehirnströme flossen. Die Denktätigkeit war blockiert. Eine Hormonausschüttung war nicht mehr möglich. Halluzinationen konnten nicht mehr geschehen.

    Und genau in dieser Zeit hatte Pam Reynolds ihre außerkörperlichen Erfahrungen. Sie schwebte mit ihrer Seele aus dem Körper heraus. Sie beobachtete von oben herab alle Einzelheiten der Operation. Und konnte darüber später Auskunft geben. Dann schwebte sie durch einen Tunnel in eine Lichtwelt. Dort traf sie ihre verstorbene Großmutter und einige andere Menschen. In einem späteren, vom britischen Fernsehen (BBC) dokumentierten Interview erklärte Pam Reynolds, dass sie in der Lichtwelt den Atem Gottes wahrgenommen hatte.

    Das Besondere an dem Fall Pam Reynolds besteht darin, dass hier erstmalig mit modernen Messgeräten nachgewiesen werden konnte, dass das Bewusstsein eines Menschen auch dann denken kann, wenn das Gehirn materiell ausgeschaltet ist. Es muss also ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein geben. Körper und Seele sind zwei von einander unabhängige Energiemanifestationen. Anders sind die Erkenntnisse der Wissenschaftler nicht erklärbar.

    Der Fall Pam Reynolds wurde bis zum Jahre 2001 in vielen Untersuchungen mit anderen Patienten nachgeprüft (Pim van Lommel/Holland 2001, Sam Parnia/ Universität Southampton 2001). Sie alle bestätigten das Ergebnis von Sabom. Es wurde festgestellt, dass die Nahtoderlebnisse nicht durch biochemische oder geistige Gehirnprozesse verursacht sind. Sie sind unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, von der Religion und von dem Land der Menschen.

    2003 gab es im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) eine Sendung zur Nahtodforschung. In dem von Walter von Lucadou herausgegebenen Begleitbuch (Dimension Psi) hat Regine Kexel alle wesentlichen Argumente der Befürworter und Gegner der Seelentheorie dargestellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es zu viele Berichte über Nahtoderfahrungen gibt, als dass sie einfach ignoriert werden können: „Kritiker der Nahtodforschung tun sich schwer, einen plausiblen Grund für dieses Phänomen zu finden.“
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

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