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Thema: Wer ist Gott?

  1. #169
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Kai68 Beitrag anzeigen
    Tatsächlich? Immer? Das kann ich nicht glauben.
    Man unterscheidet zwischen dem Schattenkind und dem Sonnenkind. Das Sonnenkind ist noch mit dem ursprünglichen Glück in Kontakt. Das Schattenkind hat bereits viele Verletzungen erfahren. Es muss erst seine Traumata auflösen, bevor sich das innere Glück entfalten kann. Meine Schwester war bis zu ihrem siebten Lebensjahr ein Sonnenkind. Dann zerstörte sie der Schulstress und sie wurde als Jugendliche depressiv. Ihre Aufgabe ist es die vielen Verletzungen wieder aufzulösen. Dazu muss sie mit dem Schattenkind Kontakt aufnehmen und ihre Trauer bearbeiten.
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  2. #170
    Ibwh1968
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    Schatten- /Sonnenkind?

    Verstehe....

  3. #171
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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen

    Ein Erleuchteter kann nicht sagen "Ich bin erleuchtet." Es gibt in der Erleuchtung kein Ich-Bewusstsein mehr. Wer sagt, dass er erleuchtet ist, hat noch ein Ego und Stolz. Ein spirituelles Ego kann auf einer unteren Stufe der Erleuchtung noch vorhanden sein. Auf einer höheren Stufe ist man einfach nur noch ein spiritueller Diener seiner Mitmenschen. Man konzentriert sich auf seine Umwelt und seine Mitmenschen und nicht auf sich.

    Wieso, es entspricht doch der Wahrheit und ist doch authentisch, wenn ich sage, dass ich erleuchtet bin. Wie ist es denn, ohne Ego? Da ist kein Beobachter mehr, der dies sagen könnte. Jedoch, wenn ich mit dir spreche und dir sage, dass ich erleuchtet bin, meine ich die Erfahrung.

  4. #172
    Ibwh1968
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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen
    Ein Erleuchteter kann nicht sagen "Ich bin erleuchtet." Es gibt in der Erleuchtung kein Ich-Bewusstsein mehr. Wer sagt, dass er erleuchtet ist, hat noch ein Ego und Stolz..
    Also ist Buddha nach eigenen Empfinden kein Erleuchteter...
    Wer hat ihn denn zum Erleuchteten gemacht?

    Und die, die ihn zum Erleuchtenden ernannt haben sind dann, nicht stolz oder voller Ego sondern....?

  5. #173
    Schreibkraft Avatar von Nils1
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    Zitat Zitat von Investigenzia Diavolina Beitrag anzeigen
    Wieso, es entspricht doch der Wahrheit und ist doch authentisch, wenn ich sage, dass ich erleuchtet bin. Wie ist es denn, ohne Ego? Da ist kein Beobachter mehr, der dies sagen könnte. Jedoch, wenn ich mit dir spreche und dir sage, dass ich erleuchtet bin, meine ich die Erfahrung.
    Die Dinge sind kompliziert und umstritten. Aus meiner Sicht liegt die Lösung darin, dass man als Erleuchteter auf verschiedenen Bewusstseinsebenen handeln kann. In der Dimension der Erleuchtung gibt es kein Ich. Man ist alles. Man hat ein Einheitsbewusstsein und sieht sich in allem. Also ist alles erleuchtet. Alles ist genauso richtig wie es ist. Es gibt auch keine Handlungsimpulse. Man ist einfach nur reines Bewusstsein ohne Identität. Aber man kann alles beobachten. Man ist letztlich waches Bewusstsein, dass alles beobachtet, auch seinen eigenen Körper und Geist. Und man kann vom reinen Bewusstsein in die Ebene des Handelns wechseln, sich mit sich und seinem Körper identifizieren. Dann kann man sagen: "Ich bin erleuchtet." Man kann aber auch sagen. "Ich bin nicht erleuchtet.", weil man auf der Ebene des Handelns noch im Bereich der Dualität lebt. Oder man sagt es aus Bescheidenheit, wie der Dalai Lama. Es gibt auch den Weg sich unauffällig zu verhalten, sich nicht hervorzutun und einfach nur im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Mitmenschen zu helfen. Und das kann auf vielen Ebenen geschehen durch ein hilfreiches Wort, einen Blick mit dem Energie übertragen wird, eine Berührung oder einfach nur durch die energetischen Präsenz.

    Ich behaupte nicht erleuchtet zu sein. Ich befinde mich im Zustand der Dualität und erinnere mich an Erleuchtungserfahrungen. Insofern kann ich etwas über die Erleuchtung aussagen. Ich empfinde es so, dass ich einfach nur auf meinem Weg bin. Es gibt viele Stufen auf dem Weg zur vollständigen Erleuchtung. Je weiter man sich entwickelt, um so größer wird das persönliche Potential. Ich habe es oft erlebt, dass mich einfach nur Leute besuchten, in mein Energiefeld eintraten und dadurch Heilung, Frieden und Glück erfahren haben. Ich spüre es, wenn Menschen an mich denken und energetisch mit mir Kontakt aufnehmen. Auch über große Entfernungen. Erleuchtung bedeutet Allgegenwart. Mit einem erleuchteten Bewusstsein ist kann man an jedem Ort der Welt anwesend sein. Es kommt nur auf die geistige Verbindungen an. Meine Meister sagen, dass sie immer helfen können, wenn jemand an sie denkt, sich durch ein Gebet oder eine Bitte an sie wendet. Ich glaube, dass meine Meister auch durch mich handeln können. So erfahre ich es. Alle sind energetisch verbunden.

    Zitat Zitat von Ibwh1968 Beitrag anzeigen
    Also ist Buddha nach eigenen Empfinden kein Erleuchteter... Wer hat ihn denn zum Erleuchteten gemacht?
    Buddha hat gesagt, dass er erleuchtet ist. Aber die Menschen um ihn herum haben es auch gespürt. Behaupten können es viele. Aber eine echte erleuchtete Präsenz kann man spüren. Das berichten die vielen Anhänger von Erleuchteten. Das ist auch meine Erfahrung. Bei dem Dalai Lama zum Beispiel spüre ich eine starke Energie. Und diese Energie hat sich bei Besuchen auch auf mich übertragen. Nach meinem ersten Besuch war ich einige Tage im Glücksrausch. Oft war es bei Erleuchteten so, dass ihre Energie zuerst einige Zeit in mir gearbeitet hat. Es lösten sich innere Verspannungen (Traumata) und ich wurde plötzlich sehr traurig. Dann löste sich etwas und es entstand innerer Frieden. Und danach spürte ich in mir eine starke Energie aus Glück und Liebe. Aber es gibt auch Erleuchtete, wo ich nichts oder nur manchmal etwas gespürt habe. Erleuchtete können ihre Energie auch lenken und sich nur mit den Menschen verbinden, mit denen sie sich verbinden wollen. Oder wenn ein Mensch es gerade braucht. Und sie geben dann so viel und das, was er gerade braucht. So habe ich es bei Mutter Meera erfahren. Bei Pyar Troll habe ich zuerst gar nichts gespürt. Aber dann trat ich für drei Monate in einen heftigen Reinigungsprozess ein. Bei Amma (Amritanandamayi) war es so, dass ich erst dann eine starke Energie spürte, wenn sie in den Darshan-Raum trat. In die Energie von Sai Baba trat ich ein, als ich ein Buch von ihm las. Er war dann sieben Jahre intensiv bei mir und führte mich durch eine schwierige Zeit.

    Buddha hat sich selbst zum Erleuchteten gemacht, durch sechs Jahre intensive Gedankenarbeit und Meditation. Aber auch er hatte Meister, die ihm Wissen und Energie gaben. Mein spiritueller Weg begann, als ich ein Buch des Philosophen Epikur las. Ich erkannte die tiefe Wahrheit seiner Lehre. Und von dann an entwickelte sich alles fast von alleine weiter. Ich war in die Bewusstseinsebene der Erleuchteten gelangt und wurde aus dieser Ebene durch mein eigenes Unterbewusstsein geführt. Und manchmal auch durch scheinbar zufällige äußere Ereignisse.
    Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  6. #174
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    Zitat Zitat von Nils1 Beitrag anzeigen
    Die Dinge sind kompliziert und umstritten. Aus meiner Sicht liegt die Lösung darin, dass man als Erleuchteter auf verschiedenen Bewusstseinsebenen handeln kann. In der Dimension der Erleuchtung gibt es kein Ich. Man ist alles. Man hat ein Einheitsbewusstsein und sieht sich in allem. Also ist alles erleuchtet. Alles ist genauso richtig wie es ist. Es gibt auch keine Handlungsimpulse. Man ist einfach nur reines Bewusstsein ohne Identität. Aber man kann alles beobachten. Man ist letztlich waches Bewusstsein, dass alles beobachtet, auch seinen eigenen Körper und Geist. Und man kann vom reinen Bewusstsein in die Ebene des Handelns wechseln, sich mit sich und seinem Körper identifizieren. Dann kann man sagen: "Ich bin erleuchtet." Man kann aber auch sagen. "Ich bin nicht erleuchtet.", weil man auf der Ebene des Handelns noch im Bereich der Dualität lebt. Oder man sagt es aus Bescheidenheit, wie der Dalai Lama. Es gibt auch den Weg sich unauffällig zu verhalten, sich nicht hervorzutun und einfach nur im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Mitmenschen zu helfen. Und das kann auf vielen Ebenen geschehen durch ein hilfreiches Wort, einen Blick mit dem Energie übertragen wird, eine Berührung oder einfach nur durch die energetischen Präsenz.

    Ich behaupte nicht erleuchtet zu sein. Ich befinde mich im Zustand der Dualität und erinnere mich an Erleuchtungserfahrungen. Insofern kann ich etwas über die Erleuchtung aussagen. Ich empfinde es so, dass ich einfach nur auf meinem Weg bin. Es gibt viele Stufen auf dem Weg zur vollständigen Erleuchtung. Je weiter man sich entwickelt, um so größer wird das persönliche Potential. Ich habe es oft erlebt, dass mich einfach nur Leute besuchten, in mein Energiefeld eintraten und dadurch Heilung, Frieden und Glück erfahren haben. Ich spüre es, wenn Menschen an mich denken und energetisch mit mir Kontakt aufnehmen. Auch über große Entfernungen. Erleuchtung bedeutet Allgegenwart. Mit einem erleuchteten Bewusstsein ist kann man an jedem Ort der Welt anwesend sein. Es kommt nur auf die geistige Verbindungen an. Meine Meister sagen, dass sie immer helfen können, wenn jemand an sie denkt, sich durch ein Gebet oder eine Bitte an sie wendet. Ich glaube, dass meine Meister auch durch mich handeln können. So erfahre ich es. Alle sind energetisch verbunden.

    Buddha hat gesagt, dass er erleuchtet ist. Aber die Menschen um ihn herum haben es auch gespürt. Behaupten können es viele. Aber eine echte erleuchtete Präsenz kann man spüren. Das berichten die vielen Anhänger von Erleuchteten. Das ist auch meine Erfahrung. Bei dem Dalai Lama zum Beispiel spüre ich eine starke Energie. Und diese Energie hat sich bei Besuchen auch auf mich übertragen. Nach meinem ersten Besuch war ich einige Tage im Glücksrausch. Oft war es bei Erleuchteten so, dass ihre Energie zuerst einige Zeit in mir gearbeitet hat. Es lösten sich innere Verspannungen (Traumata) und ich wurde plötzlich sehr traurig. Dann löste sich etwas und es entstand innerer Frieden. Und danach spürte ich in mir eine starke Energie aus Glück und Liebe. Aber es gibt auch Erleuchtete, wo ich nichts oder nur manchmal etwas gespürt habe. Erleuchtete können ihre Energie auch lenken und sich nur mit den Menschen verbinden, mit denen sie sich verbinden wollen. Oder wenn ein Mensch es gerade braucht. Und sie geben dann so viel und das, was er gerade braucht. So habe ich es bei Mutter Meera erfahren. Bei Pyar Troll habe ich zuerst gar nichts gespürt. Aber dann trat ich für drei Monate in einen heftigen Reinigungsprozess ein. Bei Amma (Amritanandamayi) war es so, dass ich erst dann eine starke Energie spürte, wenn sie in den Darshan-Raum trat. In die Energie von Sai Baba trat ich ein, als ich ein Buch von ihm las. Er war dann sieben Jahre intensiv bei mir und führte mich durch eine schwierige Zeit.

    Buddha hat sich selbst zum Erleuchteten gemacht, durch sechs Jahre intensive Gedankenarbeit und Meditation. Aber auch er hatte Meister, die ihm Wissen und Energie gaben. Mein spiritueller Weg begann, als ich ein Buch des Philosophen Epikur las. Ich erkannte die tiefe Wahrheit seiner Lehre. Und von dann an entwickelte sich alles fast von alleine weiter. Ich war in die Bewusstseinsebene der Erleuchteten gelangt und wurde aus dieser Ebene durch mein eigenes Unterbewusstsein geführt. Und manchmal auch durch scheinbar zufällige äußere Ereignisse.

    Es ist richtig, dass man Präsenz spüren kann. Es ist auch wahr, dass wir Menschen Selbstheilungskräfte besitzen. Wenn eine Projektionsfläche vorhanden ist, kann durch Reflexion ein (katalysmischer?) Prozess in Gang gesetzt werden. "Erleuchtung", ein Wort, ein Modell... nichtssagend und doch mit eigener Erfahrung assoziierbar, erlebbar ist die eigene Bewusstseinveränderung, die vollständige Kontrolle über die eigenen psychischen und körperlichen Vorgänge. Das reine Gefühl von Glück und Frieden und von Einssein mit dem Licht und der Wärme der Liebe. Dort ist alles weiß und weich.

    Genauso gibt es auch magische Erfahrungen, das Sehen auf anderen Ebenen, das energetische rückseitige Muster der Gedanken, die Wahrheit, die die Menschen über sich oftmals nicht kennen. Genauso weiß der Erleuchtete auch um das Schweigen, um die Taten im Schweigen und die Wahrheit im Hinblick auf Erlösung. Es ist kaum möglich, aber wohl auch nicht notwendig, alles über Erleuchtung zu sagen. Sie ist Weg und Ziel. Erleuchtung ist Bewusstsein.

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Investigenzia Diavolina für den sinnvollen Beitrag:

    Nils1 (10.12.2019)

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