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Thema: Wie mit Gefühlen gegenüber Schwiegermutter umgehen?

  1. #9
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo Pfefferminza,

    hast Du diese Partnerschaft bereits 2017 geführt, als Du hier den Strang wegen Deines geringen Selbstwertgefühls eröffnet hast und davon schriebst unsicher zu sein, Ängste zu haben und Dich oft als hässlich und unbeholfen zu empfinden?

    Ich frage dies, weil es mich erschüttert, dass Du fragst, wie Du positive Gefühle gegenüber einer Täterin entwickeln kannst, gegenüber einer Frau, die ihren Sohn lebenslang emotional ausbeutet und missbraucht und ihn finanziell ausnimmt. Dass die Beziehung zwischen Deinem Partner und dessen Mutter eine Missbrauchssituation ist, dort ein schwer gestörtes, krankhaftes Verhältnis vorliegt, hast Du erkannt.

    Aber vielleicht solltest Du einmal hinschauen, weshalb Du Dich in eine solche Konstellation hinein begibst. Hat es damit zu tun, dass Du Dich selbst nicht magst, und fürchtest, keinen anderen Partner mehr zu finden? Wie verliefen Deine bisherigen Partnerschaften und woran sind diese gescheitert? Denkst Du, dieser Mann ist Dir sicher, weil ohnehin keine andere Fraru eine Partnerschaft mit ihm führen wollte, so, wie er lebt?

    Ich blieb an diesem Satz von Dir hängen:

    "Ich habe allerdings keine Idee, woher ich einen solchen Mann nehmen sollte?"

    Und deshalb harrst Du in einem kranken Umfeld aus? Siehst Deinen Partner nur in großen Zeitabständen und hast dann Sex im Bett von dessen Mutter?

    Ist Dir überhaupt klar, wie durch und durch gruselig Deine Geschichte ist?

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    Buche (27.01.2020),LukeHB (27.01.2020),Pfefferminza (26.01.2020)

  3. #10
    Schreiberling Avatar von katta
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    Zitat Zitat von Physalis Beitrag anzeigen
    Und deshalb harrst Du in einem kranken Umfeld aus? Siehst Deinen Partner nur in großen Zeitabständen und hast dann Sex im Bett von dessen Mutter?

    Ist Dir überhaupt klar, wie durch und durch gruselig Deine Geschichte ist?
    Beim Lesen ist bei mir genau dieser eine Punkt hängen geblieben. Dass Mutter und Sohn in einem Haus leben, wäre für mich nicht einmal das größte Problem. Viele Familien leben in einem Mehr-Generationen-Haushalt. Doch die Leute, die ich kenne, haben innerhalb der Familie klar voneinander abgegrenzte private Wohnbereiche, sprich, eigene Wohnungen auf den einzelnen Etagen.

    Nur dieser eine Punkt mit dem Partner im Bett seiner Mutter zu schlafen, reichte aus, dem Mann ein Ultimatum zu stellen.

    Entweder wir finden eine andere Lösung, wenn ich Dich besuche, sprich, wir gehen gemeinsam in ein Hotel. Oder Du kommst nur noch zu mir zu Besuch, wo wir ungestört sind und in meinem Bett schlafen und ich beteilige mich dann zur Hälfte an den entstehenden Fahrtkosten.

    Aber gemeinsam im Bett der Mutter zu schlafen, wäre für mich von vornherein völlig ausgeschlossen gewesen. Da hätten mich keine 10 Pferde rein gebracht.

  4. Die folgenden 5 Benutzer bedankten sich bei katta für den sinnvollen Beitrag:

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  5. #11
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Ich habe den aus meiner Sicht entscheidenden Satz aus deinen Beiträgen herausgepickt:

    Zitat Zitat von Pfefferminza Beitrag anzeigen
    Zur Situation meines Freundes: Ja, mir ist absolut klar, dass er an seiner Situation nichts ändern möchte.
    Welche Möglichkeiten bleiben dann noch?

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Pfefferminza (26.01.2020),sometimes (27.01.2020)

  7. #12
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von katta Beitrag anzeigen
    Oder Du kommst nur noch zu mir zu Besuch, wo wir ungestört sind und in meinem Bett schlafen und ich beteilige mich dann zur Hälfte an den entstehenden Fahrtkosten.
    Ich sehe keinen Grund, weshalb sie ihn finanziell entschädigen sollte, wenn er nicht dazu bereit ist, lebbare Verhältnisse bei sich zu schaffen.
    Wenn bei ihm keine Treffen möglich sind, weil er in einem kranken Abhängigkeitsverhältnis zu seiner Mutter lebt und mit der Partnerin in deren Bett schlafen will (ich fasse es immer noch nicht, dabe ich habe hier wirklich schon viel gelesen in den Jahren), dann ist es das Mindeste, dass er zu seiner Partnerin in deren Wohnung reist.

    Wobei mir hier auch die Distanz von 1000 km aufgefallen ist. Es ist nur eine Mutmaßung, aber es klingt für mich nach Internetbekanntschaft. Womöglich zwischen zwei Menschen, wo sie - die Strangeröffnerin - aufgrund schwerer eigener Probleme und Minderwertigkeitsgefühle glaubt, gar keinen anderen Mann für sich gewinnen zu können und er auch keinerlei Aussicht hat, eine Frau als Partnerin für sich zu gewinnen, die ein gesundes Selbstwertgefühl hat.

    Ich fürchte, hier haben sich zwei sehr Verzweifelte gefunden und daher auch der ganze Aufwand.

    Aber das ist nur eine Vermutung und ich möchte Dir, Pfefferminza, nicht zu nahe treten.

    Nur wäre dies vielleicht eine Erklärung für Dein Verhalten.

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    Pfefferminza (26.01.2020),sometimes (27.01.2020)

  9. #13
    Schreiberling Avatar von katta
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    Zitat Zitat von Physalis Beitrag anzeigen
    Ich sehe keinen Grund, weshalb sie ihn finanziell entschädigen sollte, wenn er nicht dazu bereit ist, lebbare Verhältnisse bei sich zu schaffen.
    Wenn bei ihm keine Treffen möglich sind, weil er in einem kranken Abhängigkeitsverhältnis zu seiner Mutter lebt und mit der Partnerin in deren Bett schlafen will (ich fasse es immer noch nicht, dabe ich habe hier wirklich schon viel gelesen in den Jahren), dann ist es das Mindeste, dass er zu seiner Partnerin in deren Wohnung reist.

    Der Mann lebt im Haus seiner Mutter, die es allein nicht finanzieren kann. Ich gehe davon aus, dass der Sohn das Haus nach ihrem Tod erben wird. Ich schätze, dass ihm möglicherweise selbst daran gelegen ist, das Eigentum zu erhalten. Ein weiterer Aspekt ist der, dass die TE vieles an ihrem Partner schätzt, ihn also wohl nicht aufgeben möchte. Sie möchte eine Lösung des Problems.


    Und von daher wäre es eine Möglichkeit, dem Partner anzubieten, sich an den Fahrten zu beteiligen, denn sie möchte ja auch Zeit mit ihm verbringen, anstatt selbst zu ihm zu fahren und auf diese Weise die gemeinsamen Nächte in dem Haus zu vermeiden. Wenn sie zu ihm fährt, trägt sie diese Fahrtkosten ja auch, so wie er das tut, wenn er sie besucht. Ist er derjenige, der es auf sich nehmen würde, zu ihr zu fahren, wäre es aus meiner Sicht nur fair, wenn sie sich als Partnerin dann an den Mehrkosten, die ihm dadurch entstehen, beteiligt.

    Wenn ich eine solche Partnerschaft führen würde, mir an dem Mann liegt, ich Zeit mit ihm verbringen möchte, weil ich diese Zeit auch genieße, jedoch völlig nachvollziehbar nicht mehr die gemeinsamen Nächte in dem Bett der Mutter verbringen mag, dann würde ich das schon von mir aus anbieten, das Problem auf diese Weise zu lösen. Mal abgesehen von den Kosten würde der Partner ganz allein die langen Fahrten auf sich nehmen.


    Von einem Menschen zu verlangen, mal eben von jetzt auf gleich sein ganzes Leben umzukrempeln, völlig unabhängig davon, wie ich dazu persönlich stehe, halte ich für eine Forderung, von der ich denke, dass ich sie so nicht stellen kann. Da würde ich abwägen, wieviel mir an dem Menschen liegt und ich ihn möglicherweise ganz verliere, wenn ich Forderungen an ihn stelle, die er nicht erfüllen kann, bzw. ihn überfordern.

    Also würde ich schauen, welche Lösung für beide Seiten umsetzbar sind, um die Beziehung nicht zu gefährden.

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    Pfefferminza (26.01.2020)

  11. #14
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    Wie oft seht ihr euch pro Jahr?

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    Pfefferminza (26.01.2020)

  13. #15
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    Das Problem ist ja hier, dass es nicht seit gestern besteht und der Mann gar keine andere Lösung anstrebt und nicht anstreben wird.

    Allein schon, dass er eine Partnerin dieser Situation auf Dauer aussetzt, zeigt doch, dass er in völlig anderen Dimensionen lebt.
    Wer damit leben kann u mag, ok. Aber ich denke, klar sollte einem dann sein, dass sich an dem grundsätzlichen Problem mal gar nix verändert.

    Da muss man gut in sich gehen und sich fragen, ob man noch 20 Jahre o länger mit Mutti leben will.
    Auch nach dem ggf Ableben wird sie präsent sein.

    Für mich käme das - aus vielen Gründen - nicht in Betracht; so nett der Mann auch wäre.

    Mit einem Mehrgenerationenhaushalt hat sowas für mich überhaupt nichts gemein.

    Sorry für meine klaren Worte, das ist für mich nichts anderes, als erweiterter Missbrauch.
    Der Mann ist Mitte 40!

    Wenn Dir die Beziehung gut tut, lebe das. Aber sei Dir bewusst, es wird sich nix zum positiven ändern. Der Zug ist lange abgefahren und da es auch keinen Willen gibt....

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    AnnDe (30.01.2020),Pfefferminza (26.01.2020)

  15. #16
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    Natürlich steht es der TE frei, ihrem Freund Fahrtgeld zu geben. Das ist selbstredend ihre Entscheidung.

    Er finanziert immerhin seine Mutter komplett. Es wäre nicht anders, hätte er nach einer Scheidung einer Erstfamilie unterhaltsmäßig zu versorgen. Dann wäre er vermutlich auch auf Reisegeld angewiesen.

    Ich vermute mangels weiterer Informationen aber, dass er nicht wirtschaftlich auf das Haus baut. Wie die TE sagt, steht es nicht auf Eigentum, sondern auf "Pachtland". Das beddeutet, es fällt nach Ablauf der Pachtzeit an den Grundstückseigentümer zurück. Da wird gerade nichts vererbt, bestenfalls bis zum Ablauf der Pachtzeit.

    Zudem kostet eine Vollversorgung der Mutter über Jahrzehnte sicher ebenso viel wie das hier beschriebene kleine Haus auf Pachtland.

    Eher scheint es so zu sein, dass die dependente Beziehung zur Mutter der Motivator für sein Verhalten ist. Mich spricht das Thema an, da ich im Bekanntenkreis einen Fall erlebte, bei dem der Sohn vergleichbar mit seiner Mutter lebte, bis diese mit Mitte 80 starb. Eine Freundin hat er nie gehabt, lebte bis zum Tod seiner Mutter im Kinderzimmer. Nun hat er ein Vermögen von mehreren Millionen Euro geerbt, ist aber allein.

    Erschreckt hat mich, dass die TE sogar erwähnt, bei ihm vor Ort auf eigene Kosten einen Zweitwohnsitz einrichten zu wollen, also eine eigene Wohnung zu beziehen und weiterhin ihren Wohnsitz 1.000 km entfernt zu behalten. Sie ist bereit, sehr viel zu geben.

    Vielleicht täuscht mein Bauchgefühl, aber das klingt für mich nicht so, wie eine zukunftsfähige Partnerschaft aussehen sollte. Ich sehe hier ein mangelndes Gleichgewicht.

    Aber darum geht es ja nicht, sondern um den Umgang mit den negativen Gefühlen der Mutter des Partners gegenüber. Diese Gefühle halte ich für völlig normal und wie man normale Gefühle abschaltet, weiß ich leider auch nicht.

  16. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    Pfefferminza (26.01.2020)

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