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Thema: Wie mit Giftphobie einer Bekannten umgehen?

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von Spejbl
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    Standard Wie mit Giftphobie einer Bekannten umgehen?

    Ich habe mal eine Frage, die vielleicht hier beantwortet werden kann.

    Eine Bekannte von mir leidet an einer Vergiftungs- oder Giftphobie. Das Problem: Ob Fußboden, Wand & co., wenn Gegenstände runterfallen oder an die Wand kommen, dann ist für sie die Sache nicht mehr nutzbar. Das betrachtet sie als vergiftet.

    Otto Normalverbraucher hat ja kein Problem damit. Hebt Gegenstand auf und gut ist. Und ist es ja auch. Nicht aber bei meiner Bekanten. Auch wenn man mal in ihrer Wohnung ausmisten will, das ist für sie immer eine aufregende Sache. Und dann darf man gehen, weil man sich "mit Gift kontaminiert" hat. Dabei ist ihre Wohnung schon einigermaßen zugemüllt.

    Kennt sich jemand mit solchen Verhaltensweisen, -mustern, -symtomen etc. aus? Und wie kann oder sollte man damit umgehen?

    Vielleicht noch zur Info: Sie ist erwerbsunfähig, bezieht seit Anfang der Neunziger Jahre volle EU- Rente. Sie bekam vor einem Jahr den Pflegegrad 2 zuerkannt. Wegen der der Psyche. Sie hat seit Jahren einen Betreuer/Betreuerin. Erst dieses Jahr gewechselt. Jetzt ist es eine Frau, mit der sie wohl gut zurande kommt. War vorher nicht so der Fall.
    Wort Gottes: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ Psalm 50, 15“.

  2. #2
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    Ich würde ihre Behinderung akzeptieren und einfach hinnehmen.
    Sie hat aufgrund dieser Störung, den Pflegegrad 2, was schon eine Menge heißt.
    Da machst du nichts dran, denke ich.
    Höre es dir an, nicke interessiert und wechsel dann das Thema.
    Es ist sinnlos, mit Menschen in dieser Verfassung zu diskutieren.

  3. #3
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    Der Pflegegrad wurde vom MDK "durchgewunken". Das ist allerdings wahr.

    Ich mache mir nur irgendwie Gedanken, daß sie an ihrem Müll verreckt. Weil, zwingen kann man sie nicht und auch die Betreuerin räumt ein, daß man da rechtlich nicht rankommt.

    Und dann ist natürlich die Kostenfrage. Das nimmt z.T. exorbitante Kosten in Anspruch. Medizin runtergefallen - "nicht mehr brauchbar". Ja, es stimmt, Disskussion ist kontraproduktiv. Da hatten wir uns schon ganz schön in der Wolle. Ich muß da für mich Grenzen ziehen und diese auch durchsetzen. Auch wenn man hier das Thema Vergeben buchstabieren lernt.
    Geändert von Spejbl (15.03.2019 um 11:49 Uhr)
    Wort Gottes: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ Psalm 50, 15“.

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