Hallo,
ich fass mal kurz:
Also seit Neuestem (ein paar Wochen) bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in früher Kindheit und auch danach auf emotionaler Ebene seitens Mutter etwas vernachlässigt wurden sein könnte.
Von meinem Vater habe ich mich kurz vor Beginn der Grundschule wie von allen männlichen Personen komplett abgeschottet. Wieso, diesbezüglich kann ich nur Vermutungen aufstellen, ist aber auch nicht so wichtig.

Beide Elternteile können nichts dafür, weil beide hatten schwere Jugend, suizidale Krisen und haben mit mir ihr Bestes gegeben, hat aber eben einfach nicht so ganz hingehauen, ich kann mich da auch nicht rausreden. Die Schuldfrage ist aber eben auch nicht das Problem. Mit meinen Eltern hab ich momentan eine Kontaktsperre vereinbart.

Das Problem liegt darin, dass ich mich seit Grundschule immer wieder auf einzelne Menschen „fixiere“, diese dann für mich eine Art Mutterersatz darstellen glaube ich, aber das geht halt nunmal einfach nicht.
Fing an mit meiner Grundschullehrerin, da war es aber noch ok, war ja auch noch Kind. Zwischendurch (von 12 - 17 hatte ich mal keine Fixierung, da hatte ich stattdessen ausgeprägte Essstörung + Zwänge).
Danach eine kurze Zeit meine Stufenleiterin, die mich jedoch schnell wieder in eine Klinik schickte. Und dort bin ich dann in oben beschriebener Hinsicht komplett eskaliert und hab mich auf meine Therapeutin fixiert.

Ich bin nun seit über einem Jahr raus aus der Klinik. Erst in eine Wohngruppe, wo ich rausflog - nach Hause - suizidale Krise - langer Klinikaufenthalt (in einer Erwachsenenpsychiatrie weil ich jetzt 19 bin) - neue Wohngruppe.

Und in all der Zeit ging meine alte Therapeutin nicht aus dem Kopf und das treibt mich wortwörtlich in den Wahnsinn.

Kennt jemand das Problem? Und was macht man bei sowas?

Liebe Grüße 🐰