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Thema: Wohnkrise

  1. #1
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    Standard Wohnkrise

    Da ich es als Hartz 4 Empfänger nicht schaffe eine Wohnung zu finden und dieser Punkt dann gleichzeitig in meinem Fall auch einen Arbeitsplatz ausschließt, suche ich nach Alternativen. Eine Wohngemeinschaft kann ich mir nicht vorstellen und ist nicht leichter zu finden. Momentan lebe ich in einer Obdachlosenpension und es ist vom Aufbau nichts anderes als eine WG. Die Leute dort haben aber auch alle einen an der Waffel und da fallen meine Eigenarten nicht auf, wie dass ich zum Beispiel meine Geschäfte in Mülltüten entsorge, weil ich mich davor ekle, mit anderen eine Toilette teilen zu müssen. Die Anwesenheit dieser Gestalten macht es mir aber sehr schwer und hat mich vor 3 Monaten auch eine Anzeige gekostet. Heute vor genau 6 Monaten habe ich hier mein erstes Thema erstellt und es hat sich überhaupt nichts geändert. Meine Hausärztin sagte mal, ich soll mich über betreutes Einzelwohnen informieren, im Internet stoße ich dann aber nur auf Altersheime. Ich brauche eine Notlösung, die sich so schnell wie möglich umsetzen lässt.

  2. #2
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    Suche nach betreutem Einzelwohnen für psychisch Kranke, wenn du im Internet nichts findest, wende dich mit dieser Frage an den sozialpsychiatrischen Dienst deiner Gemeinde. Soweit ich weiß, gibt es das in jeder Region, ob es das passende Angebot für dich ist, weiß ich nicht.

  3. #3
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    .....oder suche "betreutes Wohnen für Jugendliche"

    Da findest Du hunderte Einträge.

  4. #4
    Bestseller Autor Avatar von Steinchen.im.Schuh
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    Passt vom Alter her vermutlich nicht mehr, Lakshmi.

  5. #5
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    Betreutes Wohnen ist nicht betreutes Einzelwohnen. Wobei Einzelwohnen völlig ausreicht.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Steinchen.im.Schuh Beitrag anzeigen
    Passt vom Alter her vermutlich nicht mehr, Lakshmi.

    Danke, wie alt ist Endstation denn?

  7. #7
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    Endstation, von Anfang an merkte ich, dass Du in einer verzweifelten Lagen bist. Aber Du weigerst Dich, alleine wieder da heraus zukommen. Oder wenigstens mitzuhelfen, dass es bei Dir weitergeht.

    Du erwartest, dass Deine Probleme von anderen erkannt und behoben werden. Sei es von einem Therapeuten der Dich umsorgt oder Dein Chef, der Dir zu schlechte Benotung gibt. Bist Du denn selbst der Meinung, dass Du eine bessere verdient hast? Deine (kostenlose) Unterkünfte sind Dir nicht komfortabel genug und ein betreutes Wohnen in der Gruppe kommt auch nicht in Frage, Du möchtest eine betreute Einzelunterkunft. Ich weiss nicht ob es das überhaupt gibt.

    Es wurde Dir bereits in vielfältiger Weise geholfen aber ohne Erfolg, weil Du nicht auch etwas dazu beigetragen hast.
    Gut, Dein Job gefällt Dir nicht, aber hast Du eine Ahnung wieviele Menschen ihr ganzes Leben lang furchtbare Jobs machen, damit sie sich und die Familie ernähren können. Ich möchte da mal Stahlarbeiter, Bergleute, Altenpfleger, Akkordarbeiter in Fabriken oder auch Polizisten auszählen. Die können diese Arbeit auch nur leisten, weil sie sich einfügen, Kameradschaftlichkeit üben oder eben eine Liebe zu den Menschen haben.

    Du bist ausschliesslich auf Dich selbst bedacht (kannst mir gerne widersprechen, wenn ich mich irre) und bleibst so Aussenseiter. Deshalb wiederum fällt Dir alles so schwer und bekommst keinerlei Hilfe und Bekannte.

    Hör auf, Dich nur um Dich selbst zu drehen, dann wird es ganz bestimmt besser und wirf nicht gleich beim ersten Rückschlag alles hin.

    Ich habe heute morgen einen Bericht auf ARTE über Jesiden gesehen. Sie sind eine 4000 Jahre alte Gemeinschaft.
    Älter als das Christentum und sehr viel älter ais der Islam. Der IS versuchte diese Gemeinschaft auszurotten und hat die jungen Frauen, Mädchen und weibliche Kinder entführt, die anderen wurden, sofern sie nicht fliehen konnten gefoltert und umgebracht.

    Die weibliche Jesiden wurden verkauft und verheiratet und dann in der Ehe geschlagen, gefoltert und vergewaltigt.
    Wenn sie genug hatten haben sie ihre "Ehefrau" weiterverkauft.

    Als der IS zurückgedrängt wurde und einige der Jesidinnen fliehen konnten, hat eine Süddeutsche (BW) Vereingigung 1000 dieser Frauen nach Deutschland geholt. Sie wurden hier versorgt und therapiert. Die Therapeuten sagten, dass die meisten ziemlich schnell deutsch lernten und sich in allen möglichen Studien und Berufen gut bewähren. Sie wollen selbstständig sein und die Vergangenheit hinter sich lassen. Niemand auf der Tasche liegen und möglichst noch anderen helfen.

    Wenn diese gefolterten und schwer geschundenen Frauen die Kraft aufbringen können ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, kannst Du das auch. Du musst das auch, denn bald wird Dir niemand mehr helfen wollen.

    Staatliche Hilfe, kann immer nur Hife zur Selbsthilfe sei. Dein von Dir gewünschtes Rundumsorglospaket existiert nicht.

    Geh mal in Dich und überlege was Du falsch machst und welche Schlüsse Du daraus ziehst, was Du besser machen kannst. Das ist der erste Schritt, dann folgen weitere.

    Wenn Du clever bist und Dein (editiert)Verhalten durchbrichst, kann es Dir bald besser gehen. Job mit ehrlichen Interesse und ehrlichen Engagement machst, ohne dauernd krank zu sein, dann klappt es auch mit einer kleinen netten Wohnung und wer weiss auch mit einer Partnerin.

    Dabei kann Dir das Forum helfen. Deine Probleme lösen kann es nicht.
    Geändert von Mariposa (09.07.2018 um 22:14 Uhr) Grund: unangemessenen Ausdruck entfernt

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Lakshmi für den sinnvollen Beitrag:

    Cailynn (04.07.2018)

  9. #8
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    Das sind starke Vorwürfe finde ich. Ich habe hier nur nach Alternativen gefragt. Das es einen Wohnungsmangel gibt, ist nicht einmal ein Geheimnis. Es sollen bereits über 2 Millionen Wohnungen in Deutschland fehlen. Mit anderen Worten gibt es hier 2 Millionen Menschen zu viel, die eigentlich gar nicht leben dürften, die das auf den Straßen oder in Notunterkünften tun müssen.

  10. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Endstation für den sinnvollen Beitrag:

    Lylia (09.07.2018),mops (05.07.2018)

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