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Thema: Zähneknirschen / -pressen (Bruxismus ???) durch "Stress" ....

  1. #1
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    Standard Zähneknirschen / -pressen (Bruxismus ???) durch "Stress" ....

    Hallo liebe Mitleser,

    ich habe jetzt schon zwei mal ein Stück Zahn verloren und das jeweils an einem anderen Zahn.

    Ich möchte mit "Selbstdiagnosen" vorsichtig sein, aber die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei mir um Bruxismus ( Zähneknirschen / -pressen) handelt. Meine Zähne sind dadurch teilweise sehr empfindlich geworden und ich habe irgendwie eine überanstrengte "Kaumuskulatur" (Muskelkater im Kiefergelenk).

    Ich habe dieses Zähneknirschen / -pressen nicht permanent, aber immer dann, wenn ich wegen irgendetwas "Stress" habe, oder wenn mich irgendetwas "belastet".

    Was kann ich gegen dieses stressbedingte "Zähneknirschen" unternehmen? Gibt es auch eine Hypnosebehandlung gegen das "Zähneknirschen" oder eine "Vorstufe" zur psychologischen Behandlung gegen Zähneknirschen?
    Wer von euch hat Erfahrungen (jeglicher Art) in der Behandlung von "Zähneknirschen"?

    Gruß
    Simon
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

  2. #2
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo Simon,

    Ich hatte das früher auch. Danach hatte ich einen Unfall, wodurch ich dann sozusagen tiefenentspannt wurde. Ich kann dir nur empfehlen, versuche innerlich runter zu fahren. Kann man gut mit Atem-/Achtsamkeitsübungen.

    Oder google einfach mal nach "Hilfe oder Lösungen beim Zähneknirschen"... Da hat es auch gute Tipps.

    Soweit ich weiss, gibt es auch Hilfen vom Zahnarzt. I-welche Spangen/Einsätze, die man über Nacht tragen kann.

    LG siddhi (privat)
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  3. #3
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    Hallo siddhi,

    ich müsste auch mal tiefenentspannt werden.....

    die Aufbissschiene vom Zahnarzt ist demnächst "durchgebissen".... .

    Das Tragen einer solchen Aufbissschiene über Nacht ist "Tierquälerei" und an schlafen ist dann nicht mehr zu denken.

    Ich hatte gehofft, dass hier jemand schon mal von einem Psychologen / in einer Hypnosesitzung vom Zähneknirschen dauerhaft oder zumindest für einen längeren Zeitraum befreit wurde.

    Gruß
    Simon
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  4. #4
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo Simon,

    Oh, das mit der Aufbissschiene ist ja krass...

    Allgemein denke ich, dass man ohne persönliches dazu tun davon nicht einfach befreit werden kann. Es ist ja die innere Unruhe. Die kann einem nicht auf einen Schlag genommen werden. Aber das ist nur meine Ansicht. Vielleicht werde ich hier ja eines Besseren belehrt.

    Alles Gute auf jeden Fall und viel Erfolg bei dieser Sache.

    LG siddhi (privat)
    Geändert von siddhi (04.06.2018 um 10:57 Uhr) Grund: Tippfehler :(
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  5. #5
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Bei mir ist dir Symptomatik etwas anders gelagert - die Anspannung im Kiefer wohl nicht so stark ausgeprägt, wie bei dir, dafür ist das gesamte Gesicht angespannt (plus Nacken und Schultern). Ich kann dir "Feldenkrais" zur Entspannung empfehlen. Folgende CD finde ich gut (ist auch für "Neulinge" gut nachvollziehbar): "Feldenkrais für Gesicht & Kiefer" von Birgit Lichtenau.

  6. #6
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    Ich (Manualtherapeutin) therapiere regelmäßig Patienten mit Buxismus und kann dir daher raten, dir eine neue Aufbissschiene beim Zahnarzt anfertigen zu lassen, wenn Du verhindern willst, das deine Zähne und das Kiefergelenk weiter Schaden nehmen.

    Ich rate dir ebenfalls zu Manuelle Therapie, vom Zahnarzt verordnet oder selber finanziert, um die Schmerzen aus dem Kiefergelenk und den Kaumuskeln zu nehmen.

    Entspannungstechniken sind sehr sinnvoll, wie schon erwähnt.

    Und da ich selber eine Zeit lang Bruxist war, weis ich wie wichtig es ist, das was einen belastet psychotherapeutisch zu bearbeiten. Sowas geht auch in wenigen Sitzungen. Und in diesen Sitzungen könnte dann auch zusätzlich mit Hypnose gearbeitet werden.
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  7. #7
    Verleger Avatar von mops
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    Ich rate dir wie ein Kind zu sein. Dir immer zu sagen, was du gerade machst.

    Als Kind stellte ich fest: „Ich lerne ja Sprechen! ..............“
    Später fragte ich mich „Warum lerne ich überhaupt Sprechen?“
    Wir werden nach uns gefragt. Wie alt bist du? Wie ist dein Name? Wo wohnst du? - Angaben zu sich selbst machen können.
    Ich beobachtete auch. Über andere quatschen. Als können sie mehr Angaben über andere machen, als über sich selbst machen können.
    Der 2. Grund: Eine Klassen fahrt. Wenn wir nach Hause kommen, darüber erzählen können. Was haben wir beobachtet, Erlebt. Es ist gar nicht so einfach. Das Erlebte in Worte umwandeln. Es erst lernen.
    Auch hier wieder die Beobachtung: Die Beobachtungen, was andere machen. Wie weit bekommen sie mit, was sie selbst machen?

    Im Alter kam ich auf die Idee, wie das Kind immer zu sagen, was ich mache.
    „Ich sauge den Teppich.“ Mich damit mehr auf die Tätigkeit konzentrieren. Einige klagten mal im Forum "Mir gehen zu viele Worte durch den Kopf!" Mich mehr auf die Tätigkeit konzentrieren. Auch später mich daran erinnern können.

    Es ist auch, wie die Frage des anderen beantworten: Was machst du gerade?
    Mich mehr und besser auf das konzentrieren, was ich gerade mache. Das Erinnerungsvermögen schulen.
    Das bewusster wahrnehmen "Was mache ich gerade."


    Ich leide unter Konzentrationsschwäche.
    "Mir gehen zu viele Worte durch den Kopf!" hängt mit dem Stress zusammen.
    „Halt doch mal deine Hände still!“ forderte mich meine Mutter immer wieder auf. Das Kauen, kann die gleiche Ursache haben.

    Sprechen lernen: Das Kind sagt immer wieder, was es gerade macht.
    Du musst es nicht laut aussprechen. Irgendwie ähnlich machen.
    Es ausprobieren.



    gruss mops

  8. #8
    Schreiberling
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    Vielen Dank für eure Ansichten und eure Meinungen dazu.

    Natürlich ist mir klar, dass ich persönlich etwas dazutun muss, um mit Stress in der Arbeit besser umgehen zu können und natürlich werde ich mir vom Zahnarzt auch eine zweite Aufbissschine besorgen, wenn die erste "durchgebissen" ist.

    Es ist nur so, dass man mit dieser Schine im Mund wirklich schlecht bis gar nicht schläft und dazu kommt noch, dass ich die ganze Zeit während des Tragens ein wenig "sabbere".

    Ich werde mich jetzt mit den entsprechenden CD's auseinandersetzen und mich wieder mehr mit Entspannungs- und Atemübungen auseinandersetzen und parallel dazu mal nach einer psychotherapeutische bzw. lieber erst einmal um eine Hypnosebehandlung umsehen / erkundigen.

    Vielen Dank.

    Gruß
    Simon
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