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Thema: Zwangsstörung Atmen

  1. #1
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    Standard Zwangsstörung Atmen

    Hallo

    Ok, Ich versuche mal diese ganze sch.. Sache zu erklären. Also ich hatte eigentlich schon immer Zwänge, aber nie wirklich stark oder beeinträchtigend.
    nun, vor ca 6 Monaten(schon so lange geht diese Geschichte) legte ich mich ins Bett und schlief mit dem Kopf überstreckt nach hinten ein. Kurze Zeit später Wachte ich auf weil ich so etwas in der Art wie Schlafabnoe hatte, und keine Luft bekam
    schlief wieder ein und wachte wieder nach wenigen Minuten mit dem selben Gefühl keine Luft zu haben bzw. nicht zu Atmen wieder auf. Im Halbschlaf dachte ich mir den alles auslösenden Gedanken...Ich muss schauen das ich Atmen, denn mein Körper tut dies nicht von alleine....

    Nein ich konnte mir nicht denken ich muss mich zur Seite drehen weil mein Zungengrund nach hinten rutscht, sondern ich musste mir diese sch...e denken. Ich bekam dann im Bett eine starke Panikattacke und schlief dann ein.

    Ich wachte in der Früh auf und alles war anders.. Ich hatte große Angst, und kontrollierte mein Atmen, ich vertraute meinen Köper nicht das er es selber macht, ich wusste nicht wie ich Atmen soll, und hatte immer Angst das ich zu schnell Atme und deshalb hyperventeliere, das ging dann eine Woche so weiter bis neue Ängste hinzukamen

    Durch das ständige auf meine Atmung achten, bewusst zu Atmen, bekam ich so auf die Art keine Luft und bekam immer wieder Panikatacken, ging mindestens 10 mal ins Krankenhaus, dort wurde alles untersucht, Ekg, CT Lunge, immer mit dem Ergebnis alles gesund.

    Nach der 10 Untersuchung musste ich mir eingestehen das nichts körperliches an meinen so auf die Art wie keine Luft zu bekommen schuld ist, sondern es
    von diesen Erlebniss kommt. (obwohl ich das wussten müsse, aber die Angst und Panik lies mich nicht vernünftig denken)

    Damit lebe ich mit der ständigen Angst vor meiner Atmung. Zuerst war der Angstgedanke da, ich werde niemals aufhören können an meine Atmung zu denken, dies werde ich mein ganzes leben tun müssen, und nichts mehr vom Leben zu haben..

    Ich ging zum Psychiater und dieser verschrieb mir Citalopram 40mg und Olanzapin 5mg. Das war vor ungefähr 4 Monaten. Ich nahm die Tabletten, mit dem Wissen das die ersten Wochen alles noch schlimmer werden würde.

    Nun Kahm noch ein weiterer Angstgedanke hinzu.. Ich sitze ganz entspannt da und bekomme keine Luft, weil ich ans Atmen denke, schreie herum und werde vollkommen verrückt.. Meine Vernunft setzte aus, ich war in Panik, die ständige Bedrohung das Atmen, dem ich nicht entfliehen kann (wie denn auch?)
    Ich konnte an nichts anderes mehr als an mein Atmen zu denken, jede kleinste Unregelmäßigkeit im Atmen machte mir riesige Angst und alles ging im Kreis...iund wieder von vorne los...

    Der Kreislauf der alles am Leben erhält, den Zwang am Leben erhält:
    Ich muss Atmen,
    ich denke an mein Atmen,
    ich bekomme Angst weil ich an mein Atmen denke,
    durch die Angst bekomme ich schlecht Luft,
    durchs schlechte Luft bekommen denke ich noch mehr an mein Atmen,
    ich bekomme Panik,
    bekomme noch schlechter Luft,
    ich werde in meinen leben nichts anderes mehr tun können als an mein Atmen zu denken..

    Jetzt, nach 4 Monaten hat sich einiges geändert, wahrscheinlich weil das Citalopram (SSRI) langsam zu wirken beginnt. Ich brauche nun nicht mehr mein Atmen selbst zu steuern, aber ich beobachte (leider) noch immer viel zu genau.. Ich weis mein Herz und meine Lunge sind gesund, damit kann ich die Angst, Panikgedanken entkräften.. Leider macht mir noch immer jede kleine Unregelmäßigkeit beim Atmen Angst....

    Ich solle Atemübungen machen, wahrscheinlich so auf die Art wie Konfrontation mit meinen Angstthema, tue dies aber nicht.. denn ich möchte das mein Atmen wieder das macht was es zuvor gemacht hat, einfach unbewusst zu sein.

    Alles hat sich in meinen Leben geändert, ich habe mich sehr zurückgezogen.. Und nur wegen diesem *******SSSS!!!

    Wegen etwas das alle vollkommen kalt lässt... Immer wenn ich mit dem Auto fahre und dies Menschen beobachte denke ich mir wie gut haben es die.
    Die wissen gar nicht was für ein Geschenk das ist nicht an sein Atmen denken zu müssen, einfach unbewusst zu Atmen....

    Ich habe Angst vollkommen verrückt zu sein. Nun versuche ich mich mit meinen Atmen anzufreunden, ich will das Atmen etwas schönes ist, nicht mehr eine ständige Bedrohung.

    Das ist ein kleiner Teil von meinen 7 Monaten Atmen Zwangsstörung....

    Danke für das Lesen

    liebe Grüße,
    Oliver

  2. #2
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    Hallo Milly

    Danke für deine lieben Worte. Ja Kontrolle ist bei mir ein großes Thema, mein Bruder und meine Schwester sind tief abgestürzt, und ich sage mir immer wieder das darf mir nicht passieren, ich muss mich disziplinieren, ich muss kontrollieren. Ich hoffe ich verstehe dich richtig das deine Fixierung auf dem Schluckvorgang aufgelöst ist, dir es also gut geht, das freut mich für dich! Angst ist der Auslöser meiner
    Zwangsstörung, aber ich glaube es ist die Angst vor mir selber die der ganzen Sache zugrundeliegt.
    Ich habe Angst vor meiner Besessenheit Dinge nicht einfach auf sich beruhen zu lassen, dieses ewige Nachdenken und immer mehr sich reinzusteigern. Etwas einfach auf sich zu belassen ist sehr, sehr schwer für mich.

    Ich habe gegen dieses Reinsteigern sogar Olanzapin verschrieben bekommen, dies setzte meine Psychologin aber wieder ab, weil ich gesagt habe das mir das nicht hilft, mich nur Müde macht.
    Die Absetzerscheinungen sind leider brutal, Übelkeit, unbegründete Ängste, Unruhe, und Angespanntheit, aber das schaffe ich.

    Weist, jetzt bin ich 43 Jahre alt, habe ein Haus, gesichertes Einkommen, bin Kerngesund(Körperlich) und immer haut mir meine Psyche einen rein..... Und so einen ******.
    Du schreibst auch wegen Therapie, ich bekomme erst im Jänner einen Platz für Psychotherapie auf Krankenkasse, solange versuche ich die Zwangsstörung selbst aufzulösen.
    Es funktioniert ja schon teilweise, indem ich versuche gerne an mein Atmen zu denken, mich dabei zu entspannen damit ich wirklich gut Luft bekomme, Ich sage mir und versuche dies auch zu glauben,
    das Atmen ja etwas schönes ist, alles was lebt Atmet (sogar Pflanzen), Atmen ist die Kraft, gibt dir Kraft.

    Milly, wie lange hat bei dir die Auflösung deines Zwanges gedauert? Bist du jetzt Zwangfrei?

    Danke und
    liebe Grüße,
    Oliver

  3. #3
    Neuling
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    Hey obwohl ich selbst sehr mit meiner äußerst abrsugen Zwangsstörung zu kämpfen habe, erkenne ich die Parallelen zwischen unseren Provlemene. Ich vertraue nicht mehr auf meinen unbewussten Sprachautomatismus, dass ich mir Inhalte in Form von Worten nicht merken könnte also etwas verloren geht. Während ich aber krampfhaft Versuche alles aufzunehmen ( zu kontrollieren, ob ich alles aufgenommen habe) verpasse ich den Moment der Aufmerksamkeit und verliere mehr den inhaltlichen Fokus. Es tritt das Gegenteil ein, wenn wir nicht gelassen geschehen lassen, sondern übertriebene Kontrolle ausüben ( ich mir zwanghaft Sätze, Worte merke) ich bekomme nicht mal die Hälfte mit.

    Was ich aus Ratgebern gelernt habe ist, dass Gelassenheit, Selbstvertrauen und Selbstironie die wirksamsten Haltungen sind, um dem Zwang oder besser gesagt dem Kontrollwahn ein Ende zu bereiten. "Selbst wenn ich mal was nicht mitbkeomme es passiert nichts" oder

    "ich kann meinem Sprachhirn trauen, dass es für mich arbeiten wird so wie es schon seit Geburt an ich das niemals in Zweifel gezogen habe"
    oder mit Humor reagieren " lass dein betrunkenen Mitfahrer der ständig die Route wissen will einfach vor sich hin lallen" .

    Sag dir: Dein Körper funktioniert absolut zuverlässig und ich vertraue ihm, dass er seine Dienste ganz ohne mein Zutun erledigt. So wie er mein Essen verdaut, meinen ganzen Körper mit Sauerstoff und Blut versorgt, so kann ich auch auf alle anderen automatisch ablaufenden Proesse traue.

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei knallerbsenstrauch für den sinnvollen Beitrag:

    Oliver43 (11.11.2018)

  5. #4
    mops
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    Hallo,

    Als Kind konnte ich an manchen Abenden schlecht einschlafen. Die innere Aufregung vom Tag war irgendwie noch in mir. Ich kam auf die Idee mich selbst zu beruhigen. Die Vorstellung einer ist neben mir und beruhigt mich. Er steht außerhalb meines Blickwinkels, es muss nicht meine Mutter sein. Er spricht beruhigend auf mich ein.

    „Komm beruhige dich wieder, schön ruhig bleiben, versuche dich wieder zu beruhigen, schön ruhig bleiben, .........“


    Der Effekt war wohl auch der: Durch diese Gedanken verdrängte ich andere störende Gedanken.
    Nach und nach wurde ich ruhiger und schlief irgendwann ein.
    Der Effekt ist auch: beruhigt sprechen – die Konzentration darauf, lang und beruhigend sprechen. (in Wörtern denken, den Gedanken lang und langsam denken, wie beim Sprechen)


    Es wurde auch mal anderen gesagt: „Du musst es ja nicht laut sagen!“
    Als gibt es einen Zusammenhang zwischen denken und sprechen.


    gruss mops

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    Oliver43 (11.11.2018)

  7. #5
    Neuling
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    Hallo, schönen Sonntag!

    @Milli, da bin ich ja froh, das die Therapie bei dir so gut gewirkt hat. Ich denke auch das die Zwänge irgend einen Sinn für uns erfüllen, irgend eine Funktion haben, so sehr ich sie auch hasse! Möglicherweise bei dir als Warnung einen Gang zurückzuschalten! Aber wenn du schon gelassener bist ist das ein sehr großer Schritt den du geschafft hast!

    @Knallerbsenstrauch, Hallo und vielen Dank für deine Antwort, und deine mir helfenden Worte. Unweigerlich musste ich an das Lied von Stefan Raab denken, ich weis gar nicht ob du das kennst, mit dem Maschendrahtzaun?
    Ich habe ein wenig gebraucht um deine Art des Zwanges zu verstehen, und schreibe mahl was ich mir darunter vorstelle.
    Also, ich las in einen anderen Beitrag von dir das dir Wörter mit GE Angst machen, du beinahe innerlich erstarrst deswegen, du dir aber keinen reim drauf machen kannst warum dies so ist, auch kein Ritual damit verbindest, und den weiteren Zwang das du, so wie ich leider auch, Körperinnenschau betreibst, der Zwang dir vorgaukelt Dein unbewusstes Sprachzentrum funktioniere in einer Weise nicht richtig, als das gesprochene Wörter du dir nicht merken könntest. Ist dies auch bei gelesenen so, oder nur bei akustischen Wörtern?

    Ich denke ebenso wie ich, dies dürfte auch die Parallelen sein die du ansprichst, bist du dir über die Absurdität deines Zwanges bewusst, aber der Zwang schleicht sich irgend wie an der Vernunft vorbei.
    Bei mir ist es so, ich betreibe Krafttraining, gehe auch Joggen und habe keine Luftprobleme , allerdings wenn ich auf der Couch sitze, und wieder viel stärker an mein Atmen denke, bekomme ich schlecht Luft. Anstelle das die Vernunft siegen würde (ist ja unmöglich das ich bei Ruhe schlecht Luft bekomme, und bei Aktivitäten genug Luft bekomme) schleicht sich Angst und Panik ein, jetzt allerdings mit dem Citalopram , nach 3 Monaten, wird etwas anders, etwas besser.

    Mich würde interessieren, ob du den Auslöser kennst, der Gedanke oder die Situation bei der alles anfing? Denn ebenso wie ich mir sicher sein kann das mein Körper von selber Atmet (wache ja jeden Tag in der Früh auf), und du dir sicher sein kannst das dein unbewusstes Sprachzentrum funktioniert (du hast ja meinen Beitrag gelesen und darauf geantwortet) ist da irgend eine Angst die mit der Vernunft konkurriert....

    Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen, und obgleich die erwartete Katastrophe immer ausbleibt, bei dir, bei mir und wahrscheinlich bei allen Zwänglern ist gelassen abwarten halt echt schwer...

    @Mops
    Danke für deine lieben Worte. natürlich ist beruhigen das Sinnvollste, und Ablenken, ich versuche wie verrückt mich selbst zu beruhigen aber fällt mir leider noch viel zu oft schwer. Die störenden Gedanken verdrängen, ich bin mir nicht sicher ob das für mich funktioniert, ich versuche den Zwang mal zu akzeptieren, und versuche mit Ihm zu leben, denn je mehr ich versuche gegen den Zwang ans Atmen zu denken zu arbeiten, umso mehr zwängt er sich mir auf. Mir währe das ans Atmen denken ja sogar egal, würde da nicht immer die Anspannung deshalb machen das ich so eigenartig Luft bekomme, und mein Gehirn wieder zu rattern beginnt......Was ist wenn es doch was gefährliches ist.....obwohl alle Untersuchungen immer zu den gleichen Ergebnis kommen, GESUND...

    vielen Dank für eure Antworten und
    liebe Grüße,
    Oliver

  8. #6
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    Hey....

    Ich möchte noch gerne etwas nachtragen.. Ich setzte jetzt ja das Olanzapin ab, bin heute den ersten Tag ohne... Ich habe zwar viel mehr Angstzustände, aber diese sind anders.. Ich fühle das sie vom Absetzen des Medikamentes stammen. Ich grub also in mir, und dachte mir, warum habe ich solch eine Angst wenn ich an mein Atmen denke.. Was ist so schlimm daran. Warum fühle ich mich so bedroht von diesen Gedanken..Was ist die ständige Gefahr? Irgendwie in mir habe ich da Gedanken zugelassen die ich immer verdrängte, und ich glaube ich bin einen Schritt weiter gekommen.

    Ich kann mir ein leben mit andauernden denken an mein Atmen vorstellen..Davor habe ich gar nicht Angst. Ich habe Angst vor einer Panikattacke. Nur diese Angst treibt mich. Sogar wenn ich diese Zeilen hier schreibe schnürt sich mir die Kehle zu. Das ist also mein Kreis.
    Ich denke an mein Atmen, bekomme Angst (und das ist neu) das ich eine Panikatacke bekomme, und habe ständig Angst.. Nicht vor dem Atmen oder das ans Atmen denken, sondern nur vor einer Panikatacke.
    Irgendwie fühle ich eine Erleichterung, zwar habe ich noch keine Lösung, aber ich fühle mich erleichtert.
    Das wollte ich noch unbedingt Loswerden....

    liebe Grüße,
    Oliver

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  10. #7
    Neuling
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    Liebe Milly!

    Ja der Scham.. Der ist sicherlich auch ein Problem von mir. Ich, ein erwachsener Mann, habe Angst.. Angst vor der Angst.. Bin so ein Tepp und denke an mein Atmen, bekomme wegen NIX Angst.. Ich kann sehr gut nachvollziehen was du da empfunden hast, und wie die Rationalität gegen die Angst rebelliert, und bei dir obsiegt hat! Das freut mich sehr für dich! Und hast es geschafft, hast deine Angst überwunden, und das steht mir noch bevor, in diesen Abgrund zu blicken, nicht davonzulaufen (was ich leider viel zu oft tue) und eine ruhige Gelassenheit zu bekommen.

    Ich werde mir das denken, ich denke mir einfach,, Ich bekomme eine Panikattacke, also........So What hahaha
    Ich werde weiter berichten, denn das Forum und die wundervollen menschen darin helfen mir sehr....So fühle mich mich nicht immer alleine..
    vielen Dank,
    Oliver

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  12. #8
    Neuling
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    Danke, Milly für deine lieben Worte, das macht mir Mut!!

    Ich hatte gerade wieder so blöde Angstzustände, nur deshalb weil ich nach dem Essen schlechter Luft bekam. Weist, ich habe so einen Zwerchfellbruch, und ein Teil meines Magens ist über dem Zwerchfell, ist aber nix gefährliches und habe ich schon seit 20 Jahren.
    Und weist du was.. Ich habe mir genau das gedacht.. Ich bekomme also schlechter Luft... So What... Und es half mir, ich habe es nach wenigen Minuten vergessen.

    Wenn ich im Forum bin, und schreibe schaffe ich es auch in meinen Arbeitszimmer zu sein (habe auch nur da einen PC), ich konnte schon seit 6 Monaten nicht mehr in mein Nebengebäude gehen, in mein Arbeitszimmer, weil ich immer Angst drin bekam, aber wenn ich
    schreibe dann geht es.

    Dieses Fluktuieren setzt mir noch sehr zu, am tage ist es oft Stundenlang weg, ist alles ganz normal, ich freue mich, und.......wegen Nichtigkeiten geht der Zwang wieder von Vorne los.
    Etwas ist noch eigenartig, heute beim Zähneputzen grub ich wieder in mir, und ein eigenartiger Gedanke kam.. Ich stellte mir gerade vor kein zwanghaftes denken ans Atmen mehr zu haben und versteckt, im Nebel, dachte ich mir.....Und was habe ich dann noch....
    ein Teil von mir will den Zwang nicht hergeben, klammert sich daran, ich weis einfach nicht as für ein teil das ist, ich weis nicht warum ich das haben will, aber wenn ich weiter in mir grabe ist so etwas in der Art wie Freude......freude das zu haben, den zwang zu haben....

    Da komme ich einfach alleine nicht weiter, jetzt grad ist es deutlicher geworden, beim schreiben, ich habe Angst keine Zwänge zu haben. Diese Gedanken blitzen kurz auf, und sind dann gleich wieder verschwunden.
    Uh Verdammt, das wird noch eine lange harte Zeit.
    Zeit und Erfahrung wird mir beim lernen angemessen zu reagieren helfen, schreibst du. Diese Worte bedeuten mir etwas, vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Oliver

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